Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Aktuell in den Filmclubs (10.8. - 16.8. 2009)
Meeresfrüchte – Crustacés et coquillages © Filmladen Filmverleih
Film / Kino
09.08.2009 Walter Gasperi

zum Artikel >
Die Sehnsucht nach dem Wohlklang leben - stimmungsvolles Porträtkonzert zu Ehren von Richard Dünser bei „Kunst aus der Zeit“
Richard Dünser ist freundschaftlich verbunden mit dem Wiener Concertverein
Musik / Konzert
05.08.2009 Silvia Thurner

Viele ZuhörerInnen fanden sich zum Porträtkonzert von Richard Dünser auf der Werkstattbühne ein, denn bei den Bregenzer Festspielen wurde der 50. Geburtstag des Komponisten gefeiert. Auf dem Programm standen drei Kammermusikwerke, die ihren Weg in die Konzertprogramme längst gefunden haben, sowie die Uraufführung eines Doppelkonzertes für Violine, Klavier und Kammerorchester. Es musizierte der Wiener Konzertverein, die Stimmung war gut und die MusikerInnen hervorragend. Allerdings warf das neueste Werk des allseits geschätzten Komponisten auch Fragen auf.

zum Artikel >
Im Bann der musikalischen Sinnesreize - Kirill Petrenko und Emanuel Ax wirkten mit ihrer ganzen Strahlkraft
Kirill Petrenko am Pult der Wiener Symphoniker
Musik / Konzert
03.08.2009 Silvia Thurner

Kirill Petrenko stand beim zweiten Orchesterkonzert der Bregenzer Festspiele am Pult der Wiener Symphoniker. Das Programm war zugeschnitten auf Karol Szymanowski und umkreiste die beiden für ihn bedeutenden Komponisten Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin. Die Klavierparts beseelte der amerikanische Pianist Emanuel Ax, und Kirill Petrenko begeisterte aufs Neue. Er ist ein Klangmagier, wie kaum ein anderer. Den absoluten Höhepunkt erreichte das Konzert im letzten Akkord, der mit seinem energiegeladenen Innenleben im Saal erstrahlte.

zum Artikel >
Sonic Youth: the eternal
CD-Tipp
03.08.2009 Peter Füssl

Im 28. Jahr ihres Bestehens veröffentlichen Sonic Youth nun nach 16 Jahren im Major Label-Business ihr 17. Studioalbum erstmals wieder bei einem Indie-Label, und für viele Fans und Kritiker ist „the eternal“ ein ganz großer Wurf.

zum Artikel >
Archaisch und klangsinnlich - „König Roger“ spricht alle Sinne an
In "König Roger" fasziniert der Hirte und scheidet die Geister
Musik / Konzert
02.08.2009 Silvia Thurner

Die Hausoper „König Roger“ von Karol Szymanowski bei den Bregenzer Festspielen ist eine Entdeckung der besonderen Art. Eigentlich besitzt das Werk alles was ein fesselndes musikalisches Kunstwerk auszeichnet. Es ist keine Oper im eigentlichen Sinn, sondern zugleich Oratorium und Mysterienspiel. Inhaltlich kreist das Werk um die dionysischen und apollinischen Prinzipien, um emotionale und rationale Weltsichten sowie um den Konflikt zwischen dem Christentum und der naturphilosophischen Mystik.

zum Artikel >
„Zeitleer, die Waben der Uhr“ - Birtwistle vertonte Paul Celan und das „Österreichische Ensemble für Neue Musik“ bot eine intensive Werkdeutung
Das "Österreichische Ensemble für Neue Musik" bot eine dichte Werkdeutung
Musik / Konzert
02.08.2009 Silvia Thurner

Ergänzend zu den Opern von Harrison Birtwistle, die im Rahmen von KAZ bei den Bregenzer Festspielen gezeigt wurden, interpretierte das „Österreichische Ensemble für Neue Musik“ (oenm) unter der Leitung von Johannes Kalitzke den Liederzyklus „Pulse shadows“ von Birtwistle. Salome Kammer sang den Sopranpart der zugrunde liegenden expressiven Texte von Paul Celan. Erstmals fand ein KAZ-Konzert im Seestudio des Festspielhauses statt. Der Raum erwies sich im Hinblick auf die Akustik und das Ambiente als sehr geeignet für Kammerkonzerte dieser Art.

zum Artikel >
„Eines Schatten Schattenspiel“ - Orpheus und Eurydike im Lichte von Harrison Birtwistle lenkten den Blick auf viele Betrachtungsebenen
Mark Padmore verkörperte Orpheus mit einem natürlichen Duktus
Musik / Konzert
02.08.2009 Silvia Thurner

Orpheus und Eurydike haben schon viele Künstler und Komponisten inspiriert. Auch einige Werke von Harrison Birtwistle spiegeln das Interesse des britischen Komponisten an diesem antiken Mythos wider. In der Kammeroper „The Corridor“ dehnt er einesteils jenen Augenblick, in dem Orpheus im Reich der Toten zu Eurydike zurück blickt und sie für immer verliert, auf ein einstündiges Werk. In „Semper Dowland“ huldigt er den Renaissancekomponisten John Dowland, indem er dessen "Lachrimae Pavanen" für sich verwendet. Im Rahmen der „Kunst aus der Zeit“ wurden Birtwistles Kammeropern erstmals in Österreich gezeigt. Das Publikum reagierte begeistert.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (3.8. - 9.8. 2009)
Willkommen bei den Sch´tis © Luna Filmverleih
Film / Kino
02.08.2009 Walter Gasperi

zum Artikel >
Sinn & Sinnlichkeit hautnah erfahrbar gemacht - Das erste Orchesterkonzert im Rahmen der Bregenzer Festspiele wurde zu einem frenetisch gefeierten Ereignis
Karol Szymanowskis Werke neu entdecken
Musik / Konzert
28.07.2009 Silvia Thurner

Im ersten Orchesterkonzert der diesjährigen Bregenzer Festspiele erlebte das Publikum die dem Festival zugrunde gelegten Leitgedanken „Sinn & Sinnlichkeit“ überaus imposant mit. Die Wiener Symphoniker musizierten unter der Leitung von Paul Daniel das „Stabat Mater“, op. 53 und die dritte Sinfonie, „Das Lied von der Nacht“ von Karol Szymanowski. Eine faszinierende Begegnung ermöglichte Martin Fröst. Er interpretierte auf der Bassetklarinette Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert auf bisher ungehörte Art und Weise und riss damit die KonzertbesucherInnen von den Sitzen.

zum Artikel >
„Die Bisse ins Gewissen sind beschissen“ - Benedict Masons Musiktheater begann vielversprechend und verlor sich in Plattheiten
Vielerlei Klänge wurden durch den Raum transportiert
Musik / Konzert
28.07.2009 Silvia Thurner

Im Auftrag der Bregenzer Festspiele komponierte der englische Komponist Benedict Mason das musiktheatralische Werk mit dem unsäglichen Titel „Da hleeo durum daree durum dittm da herum“. Darin beschäftigte er sich mit der Internationalisierung unserer Gesellschaft und mit dem musikalischen Erbe und den Möglichkeiten dieses an andere Orte zu transferieren. Es entstand eine teilweise poesievolle und bewegungsreiche Performance, die auf der Werkstattbühne gezeigt wurde. Die mitwirkenden, teilweise auch aus Vorarlberg stammenden KünstlerInnen setzten eigene Akzente. Allerdings hielt sich die Spannung nicht bis zum Schluss. Einige Anspielungen und Querverweise bedienten allzu gängige Klischees und Masons Musik mangelte es vor allem in den Schlusspassagen an Kraft.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)