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Kritiken

Bludenzer Tage auf Exkursion an Bregenzer Orgeln - Bernhard Haas begeisterte mit außergewöhnlichen und geistreichen Werkdeutungen
Der höchst geistreiche und virtuose Organist Bernhard Haas aus Stuttgart benötigte für die aufwendige Interpretation von Brian Ferneyhoughs "Sieben Sterne" zwei Assistentinnen
Musik / Konzert
29.11.2010 Silvia Thurner

Einen spannenden Abend der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik erlebten die BesucherInnen mit dem herausragenden Organisten Bernhard Haas. Im Rahmen eines zweiteiligen Konzertes wurde zuerst die Riegerorgel der Klosterkirche Mehrerau und anschließend die Behmannorgel in der Kirche Herz-Jesu in Bregenz bespielt. Faszinierend interpretierte der aus Stuttgart stammende Organist unter anderem die Werke „Liquescentiae“ von Gianluca Ulivelli und Brian Ferneyhoughs "Sieben Sterne". Besonders für diese Werkdeutung war viel Meisterschaft und Raffinesse zur Registrierung der unzähligen Klangfarbenschattierungen erforderlich.

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Aktuell in den Filmclubs (29.11. - 5.12. 2010)
Kleine Wunder in Athen
Film / Kino
28.11.2010 Walter Gasperi

Während Filippos Tsitos in seiner Komödie "Kleine Wunder in Athen" Fremdenfeindlichkeit und nationale Vorurteilen aufdeckt, thematisieren Marcus Vetter und Leon Geller in ihrem Dokumentarfilm "Das Herz von Jenin" anhand einer ungewöhnlichen Geschichte die Spannungen in Israel-Palästina.

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Fair Game
Film / Kino
27.11.2010 Walter Gasperi

2003/04 sorgte die „Plame-Affäre“ in den USA für Aufsehen: Als Racheakt für einen Artikel des Ex-Diplomaten Joe Wilson, in dem er die Gründe, mit denen die USA in den Irak-Krieg eintrat, als fingiert darstellte, wurde seine geheim für den CIA als Agentin arbeitende Frau Valerie Plame von hohen amerikanischen Regierungsbeamten enttarnt und zum Freiwild erklärt. Doug Liman zeichnet die Ereignisse in seinem Thriller solide, aber auch sehr brav nach und vertraut vor allem auf seine beiden Hauptdarsteller Naomi Watts und Sean Penn.

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Der Stellenwert innerhalb des Ganzen - Bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik wurden viele musikalische Querverbindungen aufgezeigt
Petra Stump begeisterte durch ihren wunderbar abgerundeten Ton auf ihrer Bassklarinette
Musik / Konzert
27.11.2010 Silvia Thurner

Die unterschiedlichen Winkel, in denen einzelne Werke innerhalb eines Konzertabends zueinander stehen, bilden einen programmatischen Leitgedanken der diesjährigen Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik. Diese Beziehungen fasste der Kurator Alexander Moosbrugger im Bild der vier Fälle die den Satzbau bestimmen zusammen. Am Eröffnungsabend waren die Grundintentionen gut nachvollziehbar. Beim zweiten Konzert wurden die Verbindungslinien weiter geschrieben mit dem vielseitigen Pellegrini Quartett und der beeindruckend spielenden Bassklarinettistin Petra Stump. Anregend waren die Wirkzusammenhänge nachvollziehbar. Den Höhepunkt des Konzertabends bildete die Interpretation „Dum transisset“ von Brian Ferneyhough. Einzig die Komposition für Streichquartett von Jakob Ullmann war fehl am Platz. Das Werk erforderte hohe Konzentration auf sehr leise Rand- und Zwischentöne.

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Meisterliche „Meisterklasse“
Andrea Wolf großartig als Maria Callas
Theater
27.11.2010 Dagmar Ullmann-Bautz

Die Premiere des Stückes „Meisterklasse“ von Terrence McNally am Vorarlberger Landestheater entfaltete ungeheure Sogwirkung. Was für ein Abend! Eine großartige Schauspielerin, ein vortrefflicher Pianist, ein erlesener Sänger, zwei hervorragende Sängerinnen und der mutig legere Bühnenarbeiter Simon Flatz bereiteten dem Publikum einen höchst spannenden und genussvollen Theaterabend. Dirk Diekmann inszenierte das wunderbare Schauspiel mit Musik.

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Glänzende Visitenkarte zum 25-jährigen Bestehen - Das Symphonieorchester Vorarlberg spielte eine packende „Neunte“ Beethoven
Das Symphonieorchester Vorarlberg bot ein hochklassiges Festkonzert
Musik / Konzert
26.11.2010 Fritz Jurmann

Das Symphonieorchester Vorarlberg feiert Jubiläum, und alle feiern mit. Durchaus zu Recht. Denn aus diesem Zufall, der 1985 zur Gründung dieser Kultureinrichtung im Land geführt hat, ist inzwischen ein absoluter Glücksfall geworden. Ich darf das als Zeitzeuge festhalten, der das SOV von der ersten Stunde an in kritischer Distanz medial begleitet hat – zunächst als Musikchef des ORF Vorarlberg, seit 2004 als Musikkritiker der „Vorarlberger Nachrichten“. Das Orchester hat zuletzt unter seinem ebenso kompetenten wie motivierten Chefdirigenten Gérard Korsten ein Niveau erreicht, das höchsten Ansprüchen zu genügen vermag. Wie am Donnerstag bei einem als „Festkonzert“ zum 25-jährigen Bestehen betitelten Abend im Bregenzer Festspielhaus, der sich geschickt zwischen einer Werbeveranstaltung für den Hauptsponsor Volksbank Vorarlberg und einer hochklassigen Konzertdarbietung mit Beethovens Symphonie Nr. 9 in d-Moll durchlavierte.

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Vier Kompositionen und ihre Verhältnisse zueinander aufgezeigt - Der Eröffnungsabend der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik überzeugte mit ausgesuchten Werken und hervorragenden MusikerInnen
Bei den btzm waren hervorragende MusikerInnen zu hören -das Pellegrini Quartett aus Freiburg und das Ensemble musikFabrik aus Köln
Musik / Konzert
25.11.2010 Silvia Thurner

Beim Eröffnungsabend der diesjährigen Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik gastierten hervorragende MusikerInnen in der Remise Bludenz. Das Ensemble musikFabrik aus Köln und das Pellegrini Quartett gestalteten einen anspruchsvollen Abend in dessen Mittelpunkt das Werk „Glanz“ von Karlheinz Stockhausen stand. Erstmals gespielt wurde der Hymnus „Ave maris stella“ von Nicolas de Grigny, den Alexander Moosbrugger für die beiden Ensembles eingerichtet hat. Vor allem dieses Werk stellte enorme Herausforderungen an die MusikerInnen. Die neueste Komposition von Alfred Knüsel, „Installation Streichquartett“, wurde mit viel Zustimmung aufgenommen.

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Tobias G. Natter verlässt das Vorarlberger Landesmuseum
Tobias G. Natter wird das "Landesmuseum neu" nicht mehr eröffnen - er hat heute den Verzicht auf eine Vertragsverlängerung bekannt gegeben.
Ausstellung
24.11.2010 Peter Füssl

Völlig überraschend gab der Direktor des Vorarlberger Landesmuseums vor zwei Stunden via Mail bekannt, dass er auf eine Vertragsverlängerung verzichtet. Hier – unkommentiert – der Pressetext:

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Spiegelungen zwischen Europa, Brasilien und Kuba - Das FeldkirchFestival wendet 2011 den Blick in Richtung Lateinamerika
Der künstlerische Leiter Philippe Arlaud und der Dramaturg und zukünftige Geschäftsführer Anselm Hartmann präsentieren im Rahmen einer Pressekonferenz den Bühnenentwurf für die Opernrarität von Mozart Camargo Guarnieri
Musik / Konzert
24.11.2010 Silvia Thurner

Im Mittelpunkt des kommenden FeldkirchFestivals, das vom 25. Mai bis 5. Juni 2011 stattfindet, stehen die beiden lateinamerikanischen Länder Brasilien und Kuba. Nach umfangreichen Recherchen wurde die einaktige Oper „Pedro Malazarte“ des brasilianischen Komponisten Mozart C. Guarnieri wieder entdeckt, neu editiert und wird nun als europäische Erstaufführung in Feldkirch gezeigt. Weil Marie Wolfram-Zweig ab Februar 2011 in Karenz geht, übernimmt Anselm Hartmann in Teilzeit die Geschäftsleitung des Festivals. Als Dramaturg bestimmt er die Inhalte bereits wesentlich mit. Subventionskürzungen betreffen auch das FeldkirchFestival. Stadt und Land haben ihre Beiträge um jeweils 50.000 Euro gekürzt, sodass für 2011 ein Gesamtbudget von 600.000 Euro zur Verfügung steht. Verzichtet wird deshalb auf ein weiteres Orchesterkonzert sowie die Festival Lounge.

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Medien
24.11.2010 Peter Füssl

In der Dezember-Jänner-Ausgabe der KULTUR finden Sie Artikel zu folgenden Themen:

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