Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Hängebusen, stinkende Biergläser und Kinderarbeit - Premiere der aktionstheater-Produktion "Zorn" am Spielboden Dornbirn
Tobias Voigt überzeugt mit Körper und Sprache © Edward Chapon
Theater
08.12.2010 Dagmar Ullmann-Bautz

Martin Gruber verwirrt sein Publikum mit seiner neuesten Produktion „Zorn“, einer Art avantgardistischem Kabarett, einer modernen Parodie auf die Wutzustände des Durchschnittsbürgers. Eine große Zahl von Stammtischthemen wird von einem ganz hervorragenden Schauspieler mit einer gehörigen Portion hintergründigem Humor ins Publikum geschleudert.

zum Artikel >
Trombone Shorty: Backatown
CD-Tipp
07.12.2010 Peter Füssl

"Supafunkrock" nennt Trombone Shorty seinen Musikstil - und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt. Troy Andrews heißt der mitreißende Posaunist mit bürgerlichem Namen, der seinen Spitznamen im heimatlichen New Orleans verpasst bekam, weil er angeblich schon im zarten Alter von vier Jahren bei einer Streetparade mit seiner Posaune mitmarschierte, die größer war als er selber.

zum Artikel >
Kottan ermittelt - Rien ne va plus
Film / Kino
07.12.2010 Walter Gasperi

Vor 27 Jahre wurde der Wiener Polizist Adolf Kottan suspendiert – und damit die erfolgreiche Fernsehserie nach sieben Jahren und 19 Folgen eingestellt. Jetzt kehrt der Major aus dem Vorruhestand und auf die Leinwand zurück. Die Schauspieler mussten zwar vielfach ausgetauscht werden, aber die Figuren und auch die Schmähs sind die gleichen geblieben. Was freilich vor mehr als einem Vierteljahrhundert funktionierte, reizt heute bestenfalls noch zu einem müden Lächeln.

zum Artikel >
Das Leben im Dreiviertler und von dem, was dazwischen liegt - Evelyn Fink-Mennel und Johannes Bär musizierten höchst anregend miteinander
Evelyn Fink-Mennel und Johannes Bär sind herausragende Musiker mit einer geistreichen Musizierlust
Musik / Konzert
06.12.2010 Silvia Thurner

Die Andoltisbuobo sind Evelyn Fink-Mennel und Johannes Bär. Die Geigerin und der Blechbläser kamen im Bahnhof Andelsbuch zusammen, um alten Zeiten zu frönen. Darüber hinaus ließen sie humorvoll und durchaus kritisch die Gegenwart zu Wort kommen. Bewundernswert geistreich gingen sie dabei mit Musik aus unterschiedlichsten Stilrichtungen um. Evelyn Fink-Mennel spielte Geige und Gitarre sowie Maultrommel, sie jodelte und sang dazu. Johannes Bär sang und jodelte in allen Tonlagen und spielte Blechblasinstrumente von der Trompete bis zum Helikon. Beide sind Musiker von seltener Qualität. Sie besitzen nicht nur das hohe Niveau einer klassischen Instrumentalausbildung, sondern auch eine bewundernswert humorvolle, musikantische Ader. So schöpfen sie aus dem Vollen und schaffen damit eigenständige musikalische Bilder und Geschichten, deren Wahrheiten oft zwischen den Tönen und Zeilen liegen.

zum Artikel >
Ich sehe den Mann deiner Träume
Film / Kino
05.12.2010 Walter Gasperi

75 Jahre alt wurde Woody Allen am 1. Dezember, 41 Filme hat er in den letzten 40 Jahren gedreht – und die meisten davon kreisen um ein Thema: Das ewige und vergebliche Streben nach Glück. Locker und sehr witzig, aber auch ganz schön böse erzählt der New Yorker davon auch in seinem neuesten Film.

zum Artikel >
Wie ein leuchtender Stern - Der Adventsgedanke neu gedeutet durch „Sonus Brass“ und „Vocale Neuburg“
Musik / Konzert
05.12.2010 Fritz Jurmann

Aus der Unzahl von Advent- und Weihnachtskonzerten, die derzeit landauf landab über uns kommen, überragte das Programm in der Bregenzer Stadtpfarrkirche St. Gallus das übliche Angebot wie ein leuchtender Stern. Dazu hatten die Bläser von „Sonus Brass“ und die Sänger von „Vocale Neuburg“ unter Oskar Egle zusammen mit dem Schauspieler Kurt Sternik eine unkonventionelle Mischung aus Althergebrachtem und Neuem vorbereitet. Trotz der relativ großen Länge von über 90 Minuten verfolgte das zahlreiche Publikum in der kalten Kirche mit anhaltender Spannung ein Programm, das in dieser Qualität derzeit im Land schwerlich zu toppen sein dürfte.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (6.12. -12.12. 2010)
Yuki und Nina
Film / Kino
05.12.2010 Walter Gasperi

Der FKC Dornbirn verabschiedet sich mit "Yuki und Nina", einem wunderbaren Film über die Kindheit - aber keinem Kinderfilm -, von den Weltlichtspielen Dornbirn. Im Spielboden dokumentiert der junge deutsche Filmemacher David Sieveking in "David Wants to Fly", wie ihn seine Begeisterung für David Lynch auf die Spuren von Maharishi Mahesh Yogi und dessen Lehre von der "Transzendentalen Meditation" brachte.

zum Artikel >
Neue Doppel-CD als repräsentative Dokumentation zum Jubiläum des Symphonieorchesters Vorarlberg
CD-Tipp
03.12.2010 Fritz Jurmann

Zum Jubiläum seines 25-jährigen Bestehens, das dieser Tage mit beeindruckenden Aufführungen von Beethovens „Neunter“ mit dem Chor über Schillers „Ode an die Freude“ in Bregenz und Feldkirch begangen wurde, hat das Symphonieorchester Vorarlberg auch eine Doppel-CD unter dem Titel „Sternstunden“ veröffentlicht. Sie enthält sorgfältig ausgewählte Livemitschnitte des ORF von Konzerten des Orchesters aus den Jahren 1996 bis 2010 und ist damit ein fabelhafter Leistungsbeweis, aber auch eine glänzende Visitenkarte dieses im Kulturleben unseres Landes mittlerweile so stark verankerten Klangkörpers.

zum Artikel >
"Insieme" - Das "Sonus Brass Ensemble" stellte seine neue CD vor
Das "Sonus Brass Ensemble" spielte Ausschnitte aus der neuen CD - vom Wienerlied über Nino Rota bis hin zu Peter Madsen
Musik / Konzert
01.12.2010 Silvia Thurner

Das Atelier der Holzwerkstatt von Markus Faißt in Hittisau bot das ideale Ambiente für die Präsentation der neuesten CD des „Sonus Brass Ensembles“. "Sonus Brass" hat seinen eigenen Ton gefunden und blieb nicht im Barock oder im Sound von Canadian Brass stecken. Der Erfolg gab den umtriebigen fünf Musikern Recht, und so ist diese CD bei Extraplatte erschienen. Auf dem neuen Tonträger sind unter anderem neue Werke von Peter Madsen, Tristan Schulze, Goran Kovacevic und Murat Üstün versammelt. Genauso wird aber dem Wiener Lied gefrönt und Nino Rotas Musik zum Film „La Strada“ zelebriert.

zum Artikel >
Vijay Iyer: Solo
CD-Tipp
30.11.2010 Peter Füssl

Speziell bei Solo-CDs, die naturgemäß einen besonders unverstellten Blick auf einen Musiker ermöglichen und den aktuellen Zustand seiner kompositorischen Fähigkeiten und seines instrumentaltechnischen Könnens repräsentieren, reicht es manchmal schon, die Auflistung jener Namen zu lesen, denen der Musiker seinen ganz persönlichen musikalischen Output widmet. Im Fall von Vijay Iyer sind dies die Pianisten Thelonious Monk, Andrew Hill, Duke Ellington, Muhal Richard Abrams, Randy Weston, Cecil Taylor und Sun Ra, sowie Wadada Leo Smith, Steve Coleman und Roscoe Mitchell, die ihn als Komponisten-Performer besonders beeindrucken.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)