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Kritiken

Sophie Hunger: Monday’s Ghost
CD-Tipp
18.04.2009 Peter Füssl

Vielleicht reichen nicht einmal die vierzehn grandiosen Eigenkompositionen auf „Monday’s Ghost“ aus, um dem eindrucksvollen Talent der 26-jährigen Schweizerin Sophie Hunger (bürgerlich: Emilie Jeanne-Sophie Welti) voll und ganz gerecht zu werden, denn in Sachen Vielseitigkeit scheinen ihr kaum Grenzen gesetzt zu sein.

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Gelungene Symbiose aus tänzerischem Witz und musikalischer Perfektion
Antonio Ruz Jiménez zog tänzerisch alle Register
Tanz
18.04.2009 Peter Füssl

Wer sich angesichts der angekündigten „Akademie für Alte Musik Berlin“ Damen und Herren im gewohnten Klassik-Outfit erwartete, die in großer Perfektion und mit noch größerer Ernsthaftigkeit Barockmusik interpretieren, dürfte im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte bzw. des Bregenzer Frühlings eine Überraschung erlebt haben. Denn hier ging’s ganz und gar nicht akademisch steif zu, und dies nicht nur dank der grandiosen tänzerischen Einlagen von Antonio Ruz Jimémez.

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Haut in vielgestaltigen musikalischen Schichten
Schattenspiele im Hautkubus
Musik / Konzert
16.04.2009 Silvia Thurner

Gerald Futscher, Julia Hanke und das Ensemble Plus stellten sich einer besonderen Herausforderung, indem sie ihre künstlerische Inspiration auf unser größten Sinnesorgan, die Haut, lenkten. Mit der Performance „Haut - die Tiefe in der Oberfläche“ im Kornmarkttheater Bregenz zogen sie die Aufmerksamkeit auf sich und erhielten viel Zustimmung. Das Ensemble Plus spielte die vielschichtig angelegte Musik von Gerald Futscher auf sehr hohem Niveau, und die Mezzosopranistin Nina Amon überzeugte mit ihrem kraftvollen Ausdruck.

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Aktuell in den Filmclubs (20. - 26.4.2009)
Man On Wire
Film / Kino
16.04.2009 Walter Gasperi

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Helden - im Detail und im großen Stil
Musik / Konzert
14.04.2009 Silvia Thurner

Mit einem zweitteiligen Konzert schloss das Symphonieorchester Vorarlberg den aktuellen Abonnementzyklus ab. Zuerst interpretierte Florian Uhlig Beethovens fünftes Klavierkonzert. Mit seiner Deutung erfüllte er zwar traditionelle Hörerwartungen nicht, er eröffnete jedoch ungewöhnliche Hörperspektiven. Eine Visitenkarte lieferte das SOV mit dem Monumentalwerk „Ein Heldenleben“ von Richard Strauss. Der Geiger Hans-Peter Hofmann als Solist, Gérard Korsten am Dirigentenpult und die MusikerInnen zogen das Publikum im Bregenzer Festspielhaus in ihren Bann und zeichneten die guten Lebensabschnitte und die Querelen des Helden in einem stringenten musikalischen Bogen nach.

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Ida Sand: True Love
CD-Tipp
13.04.2009 Peter Füssl

Die schwedische Sängerin und Pianistin Ida Sand widerlegt alle Klischees in Sachen skandinavischer Schwermut und bewegt sich stattdessen stimmlich lieber irgendwo im weiten Feld zwischen Jazz, Soul und Blues. Während ihr beim ersten Album noch der skandinavische Superposaunist Nils Landgren Starthilfe leistete, legt Ida Sand mit „True Love“ nun ein deutlich persönlicheres Werk vor, das durch fünf Eigenkompositionen wesentlich geprägt ist.

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John Rabe
Film / Kino
11.04.2009 Walter Gasperi

Als die Japaner 1937 China überfielen, konnte der Hamburger Kaufmann und überzeugte Nationalsozialist John Rabe in Nanking zusammen mit anderen Ausländern die Errichtung einer vier Quadratkilometer großen neutralen Sicherheitszone durchsetzen, durch die das Leben von mehr als 200.000 Menschen gerettet wurde. – Florian Gallenberger erhebt mit Ulrich Tukur in der Titelrolle den „Oskar Schindler Chinas“ zum reinen Helden.

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Aktuell in den Filmclubs (13.4. - 19.4.2009)
Giorni e Nuvole - Tage und Wolken
Film / Kino
09.04.2009 Walter Gasperi

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Musiker, die etwas zu sagen haben
Eugen Bertel und Christopher Hinterhuber beim "Forum Zeitklänge"
Musik / Konzert
05.04.2009 Silvia Thurner

Der Flötist Eugen Bertel hatte beim ersten Konzert des „Forum Zeiklänge“ im Saumarkt Feldkirch alle Sympathien auf seiner Seite. Besonders bei den Werkinterpretationen von Edgar Varèse, Isang Yun und André Jolivet demonstrierte er eindringlich seine besondere musikalische Aussagekraft. Christopher Hinterhuber am Klavier war bei den zeitgenössischen Kompositionen ein interessanter Partner, als Bachinterpret spielte er sich als Selbstdarsteller auf. Sein Werkverständnis und die daraus resultierenden Interpretationsansätze überzeugten mich nicht, sie boten aber immerhin Anlass zu Diskussionen.

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Aktuell in den Filmclubs (6.4. - 12.4.2009)
This Is England
Film / Kino
01.04.2009 Walter Gasperi

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