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Kritiken

Durchs Feuer und in den Wald - Das Kunst-und-Bau-Projekt an der Paedakoop wurde mit einer Publikation abgeschlossen
Setting beim festiven Filmdreh in der Burgruine © Bele Marx & Gilles Mussard
Literatur
09.12.2021 Ariane Grabher

Kunst-und-Bau-Projekte hinterlassen in und an den jeweiligen Bauten meist sicht- und greifbare Ergebnisse. Aber stell dir vor, es ist Kunst und Bau und es ist nichts mehr davon zu sehen…? So geschehen in der Paedakoop in Schlins, wo zwischen 2016 und 2020 ein äußerst bemerkenswertes Kunst-und-Bau-Projekt realisiert wurde.

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Die Vorweihnachtszeit mit einem musikalischen Adventskalender genießen – Hanna Bachmann suchte und fand virtuell den Kontakt zum Publikum
Hanna Bachmann präsentiert jeden Tag im Advent eine musikalische Überraschung.
Musik / Konzert
08.12.2021 Silvia Thurner

Die Pianistin Hanna Bachmann gestaltete einen virtuellen musikalischen Adventskalender, mit dem sie zahlreiche Musikbegeisterte jeden Tag überrascht. Hinter jedes Kalendertürchen setzt die Musikerin poesievoll interpretierte Klavierstücke und erzählt anhand sympathisch gestalteter Videos Informatives zu den ausgewählten Werken. Die vielgestaltige Werkauswahl spannt dabei den Bogen über 270 Jahre Musikgeschichte und beinhaltet auch Klavierstücke von Komponistinnen.

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Vaduz: Martha Argerich brilliert mit Ravels Klavierkonzert
Martha Argerich fesselte das Publikum im Vaduzersaal mit ihrer feinfühligen und leidenschaftlichen Interpretation von Ravels Klavierkonzert in G-Dur
Musik / Konzert
08.12.2021 Anita Grüneis

Alles an diesem Abend war Weltklasse: Programm und Orchester wie auch Dirigent und Solistin. Das Vaduzer Konzert mit der Pianistin Martha Argerich, dem Dirigenten Charles Dutoit, dem Orchester European Philharmonic of Switzerland - EPOS und dem Programm mit Werken von Strawinsky, Ravel und Dvorak begeisterte das Publikum restlos. Und auch der Vaduzersaal war restlos gefüllt.

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Peter Füßls Wochenschau 49/2021: Von pandemischem Missionierungswahn und aufdringlicher Alleswisserei
Die Tastaturen laufen glühend heiß, wenn es um die Pandemie geht - täglich, stündlich, minütlich. Die eigentlichen Adressat:innen dieses medialen Overkills schalten derweil vielfach einfach ab ...  (Bildquelle: www.canva.com - bearbeitet)
Gesellschaft
07.12.2021 Peter Füssl

In Tagen wie diesen muss man manches gleich vorneweg deklarieren: der Verfasser dieser Zeilen ist genesen und doppelt geimpft. Nicht so sehr aus tief empfundener Überzeugung, eher aus pragmatischen Gründen: Die Pandemie ist eine ausgesprochen lästige und in Extremfällen auch nicht ganz ungefährliche Tatsache, ein – wie sich immer mehr herausstellt – nicht enden wollendes Jammertal, das sich mittels gültiger, EU-konformer Impfzertifikate noch am ehesten einigermaßen energie- und nervensparend durchpflügen lässt. Lieber ein Stich in den Arm als zweihundertmal in der Nase gebohrt, sagen wir Impf-Pragmatiker, denen es ohne große ideologische Anmaßungen ganz selbstsüchtig in erster Linie einmal um uns geht. Ein gesunder Egoismus mit der angenehmen Nebenwirkung, Andersdenkende, welcher Art auch immer, nicht – koste es, was es wolle – von unserer Meinung überzeugen zu müssen.

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KUB gibt im Jubiläumsjahr ein Gastspiel in der Lagunenstadt Venedig
Jordan Wolfson: Female Figure, 2014  (© David Zwirner, Sadie Coles)
Ausstellung
06.12.2021 Karlheinz Pichler

Im kommenden Jahr feiert das Kunsthaus Bregenz (KUB) seinen 25. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentiert sich das KUB im Rahmen der Biennale vom 20. April bis 4. Juli in der Lagunenstadt Venedig. Zudem ist vom 15. bis 17. Juli in Bregenz ein mehrtägiges Festprogramm angesagt. Das Ausstellungsgeschehen im eigenen Haus reduziert sich 2022 hingegen auf drei Einzelpräsentationen. Und zwar gibt es Werkschauen von Dora Budor, Jordan Wolfson sowie Anna Boghiguian.

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Aimee Mann: Queens of The Summer Hotel
CD-Tipp
05.12.2021 Peter Füssl

Aimee Mann hatte immer schon ein goldenes Händchen für wunderschöne, melancholische, kluge, spitzzüngige Songs über psychische Krankheiten, seelische Verwerfungen und Borderline-Geschichten. Man erinnere sich etwa an ihre genialen Lieder zu Paul Thomas Andersons intensivem, ironisch-tragischen Episoden-Film über Schuld und Verzeihen „Magnolia“ (1999). Und natürlich an ihr letztes Album aus dem Jahr 2017, das programmatischerweise „Mental Illness“ hieß und sie mit viel Feingefühl, aber auch mit ironischer Distanz in verschiedene Rollen schlüpfen und über grenzwertige Bewusstseinszustände und existenzielle Notlagen bis hin zum Suizid singen ließ – Grammy-prämiert. Kein Wunder also, dass Mann mit den Songs für eine Bühnenfassung zum Stoff des Filmes „Girl, Interrupted“ („Durchgeknallt“) beauftragt wurde, der 1999 mit Winona Ryder und Angelina Jolie als schräge Psychopathinnen in den Hauptrollen einiges Aufsehen erregte.

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Aktuell in den Filmclubs (3.12. - 9.12. 2021)
Stürm: Bis wir frei sind oder tot
Film / Kino
02.12.2021 Walter Gasperi

Im Skino in Schaan und im Kinotheater Madlen in Heerbrugg läuft diese Woche unter anderem mit "Stürm: Bis wir tot sind oder frei" ein Spielfilm über den Schweizer Ausbrecherkönig Walter Stürm. Und beim Kino VOD Club kann man neu Arman T. Riahis "Fuchs im Bau" und Sandra Wollners "The Trouble With Being Born" streamen.

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Eberhard Weber: Once Upon A Time - Live in Avignon
CD-Tipp
01.12.2021 Peter Füssl

Manchmal ereilen einen völlig unerwartet musikalische Erweckungserlebnisse an völlig unspektakulären Orten. So erging es dem Schreiber dieser Zeilen, der bis zu einem Konzert mit Volker Kriegels Spectrum 1973 im Schlossbräusaal in Dornbirn den Bass für ein nicht sonderlich spannendes Instrument gehalten hatte. Aber dort stand Eberhard Weber auf der Bühne mit seinem fünfsaitigen, irgendwie eigenartig fragmentiert wirkenden E-Kontrabass-Hybrid, den ihm ein Geigenbauer nach seinen Wünschen extra angefertigt hatte. Er erschien wie ein Wesen von einem anderen Stern – und er klang auch so. Experimentierfreudig, farbenreich, melodisch, ungezwungen zwischen Rock, Jazz und freien Improvisationen hin- und herpendelnd.

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Wenn sich die Grenzen in der Landschaft auflösen
Janine M. Schneider: "Grüne Grenzen"
Ausstellung
30.11.2021 Karlheinz Pichler

Im Zollart-Schauraum in Koblach, einer Aussenstelle von Kunstvorarlberg, zeigt die 1986 in Dornbirn geborene Performance- und Medien-Künstlerin Janine M. Schneider derzeit unter dem Titel „Grüne Grenzen“ Fotocollagen und Videos von Landschaftsräumen und Staatsgrenzen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden können. Da das Zollhäuschen eben ein Schauraum ist, kann man „Grüne Grenzen" auch während des Lockdowns besichtigen.

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Würden Sie Ihre Fenster mit Shampoo putzen?
Ein Buch mit superb inszenierten Fotos von Ulrike Köb und Daisuke Akita (© honey & bunny / Ulrike Köb / Daisuke Akita)
Kritiken
30.11.2021 Ingrid Bertel

Ebensee ist ein Salzburger Dorf am Traunsee, vielleicht ein bisschen verschlafen. 8000 Einwohner, idyllische Landschaft. Hier machte sich ein Trio auf zu einem bemerkenswerten Kunstprojekt: „hackle sauber“. Die drei gingen von Haus zu Haus und fragten, ob sie putzen dürfen. In Smoking oder Dirndl, Nonnentracht oder dem weißen Wissenschaftlerkittel putzten sie 28 Haushalte, führten Interviews mit den Eigentümer:innen und recherchierten so ziemlich alles rund um das Thema Reinigung. Daraus entstand nun „putzen – eine Kulturtechnik“ - ein Buch mit superb inszenierten Fotos von Ulrike Köb und Daisuke Akita sowie Essays voller überraschender Recherche-Ergebnisse von Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter.

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