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Kritiken

Bier! Der beste Film, der je gebraut wurde
Meterhohe Hopfenwände, eine Reise wert: Der Tiroler Bierbrauer Christoph Bichler kauft seine Rohstoffe u.a. in den USA ein.
Film / Kino
29.08.2019 Gunnar Landsgesell

Wenn Connaisseure die Gläser an ihre Nase führen, dann muss es nicht mehr unbedingt Wein zur Verkostung sein. "Bier!" zollt der Craft-Beer-Bewegung Tribut und besucht einige engagierte Bierbrauer im In- und Ausland, erhellend.

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Aktuell in den Filmclubs (30.8. - 5.9. 2019)
Ramen Shop (c) Filmladen Filmverleih
Film / Kino
29.08.2019 Walter Gasperi

Der Spielboden Dornbirn zeigt diese Woche in Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau nochmals den Dokumentarfilm „#Female Pleasure“. Kulinarisches bietet der FKC Dornbirn mit dem singapurischen Spielfilm „Ramen Shop“.

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„Den Wiedererkennungswert nützen und dann mein eigenes Ding damit machen“ - David Helbock spielt berühmte Filmmusik-Melodien von John Williams
Die Vorbereitungen zur Präsentations-Tour der neuen, dritten ACT-CD laufen auf Hochtouren. Das letztjährige Album „Tour d’Horizon“ mit David Helbock’s Random/Control wurde bislang auf 150 Konzerten vorgestellt.
CD-Tipp
29.08.2019 Peter Füssl

„Tour d’Horizon“, das im Mai 2018 erschienene Album von David Helbock’s Random/Control mit Andreas Broger und Johannes Bär ist bei Jazz-Fans und internationaler Kritik auf großes Interesse und ein äußerst positives Echo gestoßen und wurde auf einer ausgedehnten Tournee rund um die Welt ausgiebig präsentiert. Am 30. August erscheint nun die dritte Produktion des 1984 in Koblach geborenen Pianisten beim renommierten Münchner Jazz-Label ACT: ein Soloalbum mit Kompositionen des legendären Filmmusik-Komponisten John Williams, von dem er auch schon auf dem Label-Debüt „Into The Mystic“ einzelne Titel eingespielt hatte. Der mittlerweile 87-jährige New Yorker hat zu weit mehr als hundert bekannten Filmen die Musik geschrieben, besonders legendär ist seine Zusammenarbeit mit den Regisseuren Steven Spielberg und George Lucas. Unter anderem gewann John Williams fünf Oscars und war 51-mal nominiert, vier Golden Globes bei 25 Nominierungen und 24 Grammys bei 68 Nominierungen.

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Blinded by the Light
Luftsprünge mit Bruce: Zumindest theoretisch wird Thatchers England hier ein Schnippchen geschlagen.
Film / Kino
23.08.2019 Gunnar Landsgesell

Der Sohn pakistanischer Eltern im England der Thatcher-Ära findet sich im Leben nicht zurecht, bis ihm ein Freund eine Audiokassette von Bruce Springsteen zusteckt. Startschuss für eine fröhliche Selbstermächtigungstour, die näher dem Musical als dem Sozialdrama ist.

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Aktuell in den Filmclubs (23.8. - 29.8. 2019)
Das weiße Band
Film / Kino
22.08.2019 Walter Gasperi

Auf dem Rankweiler Marktplatz geht das heurige Open Air „Filme unter Sternen“ diese Woche mit Petra Volpes Komödie „Die göttliche Ordnung“ und Bryan Singers Freddie Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ zu Ende. Im EggMuseum werden anlässlich der Ausstellung zu Franz-Michael Felder Volker Schlöndorffs „Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach“ und Michael Hanekes „Das weiße Band“ gezeigt.

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Faszinierende Wunderwandelwelt – Uraufführung bei den Bregenzer Festspielen
Fantastisch: Jennifer Torrence und Adam Rosenblatt
Musik / Konzert
17.08.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Ein in mehrfacher Hinsicht fantastischer, experimenteller, verwirrender und überraschender Abend, gespickt mit bunten Papierbildern, schrägen neuen Tönen, eigenwilligen Geschichten und einer erklecklichen Portion Humor, war in François Sarhans „Wunderwandelwelt“, uraufgeführt auf der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses, mit allen Sinnen zu erleben. Der französische Künstler Sarhan entführte das interessiertes Publikum am gestrigen Abend in seine wahrhaft wundersamen Welten.

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Vorläufige Bilanz der Saison: Die Festspiele im Glück
Fröhliche Gesichter des Leading Teams zu Ende einer erfolgreichen Saison, v.l.n.r.: Kaufmännischer Direktor Michael Diem, Intendantin Elisabeth Sobotka, Präsident Hans-Peter Metzler.
Musik / Konzert
16.08.2019 Fritz Jurmann

Mit etwa 250.000 Besuchern in einer Saison kann eine Bilanz kaum besser sein als jene, die am Freitagvormittag von den Bregenzer Festspielen auf der Parkterrasse der Seetribüne präsentiert wurde. Mit der wichtigen Einschränkung „vorläufig“ allerdings, denn es geht neben einer Produktion auf der Werkstattbühne und dem Orchesterkonzert des SOV in den letzten drei Tagen auch noch um drei große Fragezeichen in Form der letzten drei „Rigoletto“-Aufführungen am See. Das heißt letztlich, dort im Falle von Schlechtwetter-Absagen bis zu 15.000 Zusehen haben oder nicht haben. Warum man dann die Abschluss-Pressekonferenz nicht gleich am Montag abhält, wenn alles klar ist, erschließt sich wohl niemanden. Aber es ist ein lange gepflegtes Ritual, das man so einfach zu akzeptieren gelernt hat.

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Schnitzlers „Reigen“ mit Franui: Festspiel-Vergnügen auf höchstem Niveau
Deutliche Zustimmung fand bei den Festspielen im großen Haus das „Konzert mit Drama“ genannte Projekt um Schnitzlers berühmtes Schauspiel „Reigen“ mit der Osttiroler Musikbanda Franui als musikalisches Zentrum.
Musik / Konzert
16.08.2019 Fritz Jurmann

Das ist es, was Festspiele können müssen und was Bregenz mit seiner weitsichtigen Intendantin Elisabeth Sobotka auch laufend erfolgreich praktiziert: Den gleichen Stoff dem geneigten Publikum in verschiedenen Varianten vorzusetzen. Denn nur der Vergleich macht sicher, auch wenn er manchmal hinkt. So geschehen in den vergangenen Tagen mit Schnitzlers Schauspiel „Reigen“, das zunächst als zeitgenössische Oper mit der Musik von Bernhard Lang und nun am Feiertag noch als „Konzert mit Drama“ angeboten wurde, mit den beiden Top-Schauspielern Regina Fritsch und Sven-Eric Bechtolf und der herrlich verqueren Osttiroler Musikbanda Franui.

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Australisches Circustheater in Willi Pramstallers Lustenauer Freudenhaus: Gravity & Other Myths – „A Simple Space“
Kleinkunst / Kabarett
15.08.2019 Peter Niedermair

Sieben athletisch hoch talentierte Akrobaten, fünf Männer und zwei Frauen, schieben ihre physischen Grenzen ins Uferlose und darüber hinaus. Wild, rasend, filigran und in einer Szene empfindlich bis zum Adamskostüm. Der Perkussionist wirbelt mit den Sticks auf dem Schlagzeug und grundiert in forttreibendem Rhythmus die akrobatischen Gustostückerln, treibt den Künstlern den Schweiß aus den Poren, den sich die gut gelaunten Individualisten der Compagnie mit spielerisch lockeren Gesten und weißen Handtüchern abwischen. Das ist Atem anhaltend spannend inszeniert, ironisch-humorvoll und sehr sympathisch entwickelt. Mit allen diesen Zwischenspielen in den Intervallen und Pausen, die sämtliche den menschlichen Grunderfahrungen entsprechen, wird die choreographisch und dramaturgisch aufgebaute Spannung nach bzw. vor den einzelnen Akten wieder abgebaut, das atemlos Leichte kommt wieder zum Atmen, das Publikum kann erleichtert auf- und mitatmen, die Anspannung kann sich lockern, bis der nächste Spannungsbogen sich aufbauen kann. Damit geschieht im Hintergrund als Zwischenspiel, ganz unbemerkt, eine Form von Identifikation mit den Akteuren auf der Bühne. Da wird ein bisschen an einzelnen Lampen, die an Stangen in den vier Ecken der Bühnenfläche postiert sind, auf- und abgedreht … die Ouvertüre zum nächsten Stück hat schon begonnen. Die Akrobaten bauen in höchster Konzentration die folgende Übung auf.

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Once Upon a Time in Hollywood
Interessante Besetzung und starke Präsenz von Brad Pitt als Mann, dem das Schicksal nichts mehr anhaben kann.
Film / Kino
15.08.2019 Gunnar Landsgesell

Tarantinos neunter und angeblich vorletzter Film: Zwei Desperados (DiCaprio, Pitt) auf der Kehrseite Hollywoods der Siebziger Jahre. Statt einer Geschichte breitet sich eine atmosphärisch dichte Beobachtung aus, die ein erstaunliches Gefühl für den Niedergang der Industrie gibt.

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