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Kritiken

Getragen von einem geistreichen Gestaltungswillen – Das Solistinnen- und Solistenkonzert des Landeskonservatoriums war ein Fest
Mayya Melnichenko (Klavier), Ayleen Weber (Saxophon), Johanna Bilgeri (Fagott), Francesca Temporin (Violine), Kilian Erhart (Violoncello) und Michael Gundolf Loß (Klavier) (v.l.n.r.) waren die Solistinnen und Solisten des diesjähren Festkonzertes mit dem Symphonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatorium unter der Leitung von Benjamin Lack im Feldkirchen Montfortsaal. (Fotos: Victor Marin)
Musik / Konzert
04.07.2019 Silvia Thurner

Starke Musikerpersönlichkeiten aus dem Vorarlberger Landeskonservatorium bescherten dem Publikum im Montforthaus Feldkirch ein inspirierendes Konzerterlebnis. Zum Abschluss des Studienjahres musizierten Mayya Melnichenko (Klavier) Johanna Bilgeri (Fagott), Francesca Temporin (Violine), Michael Gundolf Loß (Klavier), Kilian Erhart (Violoncello) und Ayleen Weber (Saxophon) mit dem Symphonieorchester des Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack. Einige Darbietungen versetzten die Zuhörenden in Staunen und illustrierten, welch hohes Niveau die jungen Musikerinnen und Musiker haben. Eine gelungene Uraufführung des neuesten Werks des Komponisten Raphael Lins rundete das erfrischende Konzertereignis ab.

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Eintopf bis zur Vergasung - Sprachkritische Neuerscheinung von Matthias Heine
Literatur
03.07.2019 Kurt Bracharz

Ein neues Buch beschäftigt sich mit den Relikten der LTI, der „Lingua Tertii Imperii“ (Victor Klemperer), also des Sprachgebrauchs der Nationalsozialisten, in unserer Alltagssprache: „Verbrannte Wörter. Wo wir noch reden wie die Nazis und wo nicht“ von Mattias Heine im Dudenverlag, Berlin. Matthias Heine ist ein Berliner Journalist, der sprachkritische Bücher verfasst, zuletzt „Seit wann hat geil nichts mehr mit Sex zu tun?“ (2016) und „Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland. Wie der erste Weltkrieg die deutsche Sprache für immer veränderte“ (2018) und „Mit Affenzahn über die Eselsbrücke“ (2019).

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Gianluigi Trovesi / Gianni Coscia: La misteriosa musica della Regina Loana
CD-Tipp
02.07.2019 Peter Füssl

Das Nahverhältnis des brillanten italienischen Duos Gianluigi Trovesi & Gianni Coscia zum 2016 verstorbenen Umberto Eco war bekannt, hatte der renommierte Schriftsteller und Philosoph doch zu vielen Alben der beiden höchst originelle Booklet-Texte verfasst. Nun revanchieren sich die beiden im Spannungsfeld von italienischer Tradition, Jazz und Improvisationsmusik beheimateten Vollblutmusiker mit einer nicht weniger einfallsreichen Hommage, die auf dem 2004 erschienenen, fünften Roman Ecos, „Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana“, basiert.

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Art Bodensee: Verschiebung der Preview guter Schachzug
Blick in die Messehalle
Ausstellung
29.06.2019 Karlheinz Pichler

Während auf den Straßen der Asphalt kochte, ist in den klimatisierten Dornbirner Messehallen am Freitag um 14 Uhr bei angenehmen Temperaturen die 19. Art Bodensee eröffnet worden. Neben den rund 85 Galerien und Kunstinstitutionen aus sieben Ländern, die ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst präsentieren, zählen die Sonderschauen von Elke Silvia Krystufek sowie von Milan Mladenovic, dem ersten Artist in Residence der einzigen Sommerkunstmesse im deutschsprachigen Raum, zu den Highlights der diesjährigen Kunstschau. Der aus Wien stammende künstlerische Leiter der 19. Art Bodensee, Aram Haus, setzt dabei auf Kooperation und qualitative Selektion, wie er im Rahmen einer Medienkonferenz betonte.

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Richard Wagner Verband Vorarlberg: Stipendiatenkonzert mit Corinna Scheurle, Mezzosopran (Stipendiatin 2018) und Hanna Bachmann, Klavier (Stipendiatin 2017)
Corinna Scheurle, Mezzosopran (Foto: Franz Xaver Zeppelin)
Musik / Konzert
27.06.2019 Fritz Jurmann

Der Zufall wollte es, dass sich für das jährliche Stipendiatenkonzert des Richard-Wagner-Verbandes Vorarlberg heuer zwei Preisträgerinnen aus den letzten beiden Jahren zu einem hochkarätigen Duo vereinen. Es sind dies die Mezzosopranistin Corinna Scheurle (27) und die Pianistin Hanna Bachmann (25). Auf dem Programm ihres Konzertes am 3. Juli, 20 Uhr, im vorarlberg museum stehen Klavierwerke von Wagner, Beethoven und Schumann sowie dessen Liederkreis op. 39 nach Eichendorff und fünf Rückert-Lieder von Gustav Mahler. Der Eintritt ist frei.

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Ein Becken voller Männer
Männer, die neue Kraft schöpfen: Ein Konzept, das bekannt ist, aber sorgfältig aufbereitet.
Film / Kino
27.06.2019 Gunnar Landsgesell

Desillusionierte und arbeitslose französische Männer schöpfen neue Kraft im durchaus weiblich geprägten Synchronschwimmsport. Ein Feel-Good-Movie mit gesellschaftlichem Anspruch; eine soziale Komödie, berechenbar, sympathisch.

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Aktuell in den Filmclubs (28.6. - 4.7. 2019)
Die Kinder der Toten
Film / Kino
27.06.2019 Walter Gasperi

Der Spielboden Dornbirn zeigt diese Woche nochmals Kelly Coppers und Pavol Liskas eigenwillige, aber sehr unterhaltsame „Verfilmung“ von Elfriede Jelinek Roman „Die Kinder der Toten“. Das TaSKino Feldkirch startet dagegen mit der schwedischen Komödie „Britt-Marie war hier“ in den Juli.

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Calexico/Iron & Wine: Years To Burn
CD-Tipp
27.06.2019 Peter Füssl

Wenn Schönheit weh täte, man müsste schreien wie am Spieß – das denkt man sich angesichts melancholischer Melodienseligkeit, wunderschöner Gesangsharmonien, oder von der Pedal Steel Guitar verziertem Fingerpicking auf „Years To Burn“, dem nach vierzehn Jahren zweiten Gemeinschaftsalbum des unter dem Pseudonym Iron & Wine bekannt gewordenen Singersongwriters Sam Beam und den prominenten Desert-Rockern Calexico aus Arizona.

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Alle vier müssen einen weiten Blick gehabt haben – Jubel für die wunderbar poesievolle musikalische Zeitreise „Paris! Paris!“
Die österreichische Erstaufführung von "Paris! Paris" im Rahmen von Cross Culture bei den Bregenzer Festspielen machte erneute erlebbar, wir spielerisch und dabei höchst professionell "Die Schurken" Musiktheater machen. (Fotos: Anja Köhler)
Musik / Konzert
24.06.2019 Silvia Thurner

Martin Deuring, Stefan Dünser, Martin Schelling und Goran Kovacevic nahmen die Zuhörenden im Seestudio des Festspielhauses mit auf eine fantasie- und humorvoll erzählte Reise in vergangene Zeiten und auf die Suche nach einer auf eine Serviette notierten Melodie. Auf höchstem Niveau spielten und musizierten „Die Schurken“ die klug erzählte Geschichte von Annechien Koeselman. Die Leichtigkeit der Darbietungen ließ dabei ganz vergessen, welch differenzierte und anspruchsvolle Musik das Werkganze zusammenhielt.

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Renaissance- und Barockmusik im Jazz weitergedacht – das Concerto Stella Matutina mit der Sängerin Winnie Brückner präsentierten „Nuove Invenzione“
Beim dritten Abonnementkonzert präsentierten das Concerto Stella Matutina unter der Leitung von Herbert Walser-Breuß und Thor-Harald Johnsen sowie die Sängerin Winnie Brückner musikalische Grenzgänge.
Musik / Konzert
23.06.2019 Silvia Thurner

Mit einer besonderen musikalischen Idee landeten das Barockorchester Concerto Stella Matutina und der Lautenist Rolf Lislevand einen großen Erfolg. Sie spielten unter dem Titel „Nuove Invenzioni“ tradierte Werke der Renaissance- und Barockzeit ein und führten diese mit Jazzimprovisationen in die Gegenwart. Sie gingen musikalischen Wurzeln nach und zeigten Verbindungslinien auf. Prompt erreichte die eingespielte CD den elften Platz in den deutschen Klassik-Charts. Nun erlebte das Abonnementpublikum des CSM in der Kulturbühne AmBach ein gleich betiteltes Konzert, jedoch mit einem abgeänderten Programm und ohne Rolf Lislevand. Dafür ergänzte die deutsche Jazzsängerin Winnie Brückner das Barockorchester. Das musikalische Niveau und die Kreativität der Musikerinnen und Musiker beeindruckten und boten anregende Klangerlebnisse. All jene, die derartige Grenzgänge mögen, kamen voll auf ihre Kosten. Das Publikum jubelte.

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