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Theater

Don Quijote und Sancho Panza - ein unvergessliches Paar!
Das Theatertraumpaar: Wolfram Koch und Ulrich Matthes
Theater
21.07.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern erlebte ein ausverkauftes Haus am Kornmarktplatz die Uraufführung eines Klassikers der Weltliteratur - „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes - in einer neuen Fassung von Jakob Nolte. Nolte erzählt die Geschichte von Don Quijote und Sancho Panza, dem ungleichen Paar - hier wunderbar besetzt mit den Schauspielern Ulrich Matthes und Wolfram Koch - als Zweipersonenstück voll Witz und geschliffener Dialoge, das durch das kongeniale Spiel der beiden Protagonisten und Gegenparts nochmals gewinnt, interessanter und aufregender wird.

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An der Schwelle – Daniela Eggers berührende Auseinandersetzung mit Heldinnen der Geschichte und Gegenwart, gespielt vom Jugendclub des Vorarlberger Landestheaters in Kooperation mit dem Interkulturellen Verein Motif
Interkultureller Verein Motif und Jugendclub 13+ des Vlbg, Landestheaters
Theater
15.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Lebendiger Geschichtsunterricht, verknüpft mit aktuellen Ereignissen, war gestern im Theater Kosmos bei der Premiere des Stückes „An der Schwelle“ der Autorin Daniela Egger zu erleben. Auf sehr eindrückliche Art und Weise wurde das in Kooperation von Jugendclub 13+ des Vorarlberger Landestheaters mit dem Interkulturellen Verein Motif unter Regie von Michael Schiemer gemeinsam erarbeitete Stück von zahlreichen Jugendlichen präsentiert und verkörpert und verdient als gelungenes und interkulturell wertvolles Projekt höchstes Lob.

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Theater im ÖBB-Bus – Café Fuertes neuester Streich!
Tobias Fend in vielen verschiedenen Rollen ...
Theater
15.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Theater Café Fuerte realisiert Theater an den ungewöhnlichsten Orten, in kleinen und kleinsten Räumen und Plätzen. Sie schreiben Geschichten, oft gespeist aus diesen besonderen Lokalitäten, oder suchen sich, vice versa, für ihre gesellschaftskritischen Auseinandersetzungen und Anliegen, die dazu passenden. Autor und Schauspieler Tobias Fend und Regisseurin Danielle Strahm-Fend zeichnen verantwortlich für die daraus immer wieder resultierenden, außergewöhnlichen Theatererlebnisse.

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Tolles Jugendtheater zum Saisonschluss – Vorarlberger Landestheater spielt „Die Zertrennlichen“ von Fabrice Melquiot
Die Sioux und der Träumer - überzeugend!: Vivienne Causemann und Nico Raschner
Theater
13.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Stück „Die Zertrennlichen“ für Jugendliche ab 10 Jahren feierte letzten Mittwoch vor einem äußerst aufmerksamen und begeisterten jungen Publikum seine Premiere in der Box, dem kleinen Haus des Landestheaters. Der französische Autor Fabrice Melquiot, geboren 1972, ist ausgebildeter Schauspieler, arbeitet aber hauptsächlich als Theaterautor, Regisseur, Lyriker und Übersetzer. Seit 1998 schreibt er Kinder- und Jugendtheaterstücke und viele davon sind preisgekrönt. So auch „Die Zertrennlichen“, das 2018 mit dem großen französischen Jugendtheaterpreis und dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet wurde.

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„ . . . ein bisschen geht noch . . .“ – Grubers Ausloten einer disruptiven Gesellschaftspolitik und die zum Scheitern verurteilten Kompensationsversuche des Individuums
v.l.n.r.: Maria Fliri, Andreas Jähnert, Michaela Bilgeri, Benjamin Vanyek, Fabian Schiffkorn
Theater
06.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Zum schweißtreibenden Abend für alle Schauspielerinnen und Schauspieler und zu einer großen Herausforderung für das Publikum geriet Martin Grubers Präsentation seiner neuesten Arbeit, die am Dienstagabend im Theater Kosmos seine Uraufführung feierte. „Wie geht es weiter – die gelähmte Zivilgesellschaft“ – so der Titel dieser gnadenlosen Innen- wie Außenschau auf einen österreichischen Zustand. Martin Gruber und Martin Ojster haben gemeinsam mit ihrem Aktionstheater Ensemble, ausgehend von eigenen Geschichten und Erzähltem einen Theaterabend gebaut, der es wirklich in sich hat.

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DER FLÜCHTLING von Fritz Hochwälder am Vorarlberger Landestheater
Das Schauspiel in drei Akten wurde in der Inszenierung am Vbg. Landestheater durch Videoszenen dramaturgisch erweitert
Theater
28.05.2019 Peter Niedermair

Fritz Hochwälders „Der Flüchtling“ hatte Ende letzter Woche Premiere am Vorarlberger Landestheater. Der Besuch des Stücks wie der Begleitveranstaltungen ist sehr zu empfehlen, nicht nur als Gegenwelt zur derzeitigen politischen Situation in Österreich, sondern auch als eine Möglichkeit, nachzuschauen, was ein Schauspiel über die historischen und aktuellen politischen und gesellschaftlichen Realitäten hinaus zu zentralen Grundfragen menschlicher Existenz zu sagen hat.

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„Orient Express“ in der Buchser Lokremise – Mystery Train nach Istanbul
Der umschwärmte Schaffner Anton Lamm - SängerInnen (v.l.n.r.): Raphael Köb, Jasmin Reif, David Schuler, Klaudia Dodes, Thomas Beck und Annette Lubosch
Theater
26.05.2019 Anita Grüneis

Schon bei der Premiere gab es stehende Ovationen und auch bei der vierten Vorstellung des Musik-Stückes „Orient Express“ in der Lokremise Buchs standen die Zuschauerinnen und Zuschauer für den Schlussapplaus von ihren Sitzen auf. Sie hatten einen unterhaltsamen Abend mit starken Stimmen, abwechslungsreicher Musik und turbulenten Choreografien erlebt.

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Menasses „Hauptstadt“ im TAK: Das Brennverhalten der Unterwäsche
Die EU-Beamten stehen im Nebel und beobachten das Schwein
Theater
24.05.2019 Anita Grüneis

Das Stadttheater Konstanz gastierte mit seiner Version von Robert Menasses großem europäischen Roman „Die Hauptstadt“, der 2017 den Deutschen Buchpreis bekam, im TAK.  Wie lässt sich der Inhalt von 459 Seiten so auf der Bühne darstellen, dass die Geschichte erzählt und das Publikum dabei auch noch gut unterhalten wird? Für Regisseur Mark Zurmühle war das kein Problem. Er zog mit seiner abwechslungsreichen Inszenierung sogar die anwesenden Gymnasiasten in ihren Bann. Einige von ihnen meinten beim Verlassen des Theaters, es sei „gar nicht so lang gewesen wie gedacht“. Das war ein Kompliment, denn die Aufführung dauerte mit Pause 3 Stunden.     

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Ein wahrhaft guter Griff – das Künstlerkollektiv „Raum + Zeit“ für das Vorarlberger Landestheater
Der letzte Mensch - Daniel Blum begeistert in dieser einfachen Figur!
Theater
10.05.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Ein feines Händchen bewies die Intendantin des Vorarlberger Landestheaters Stephanie Gräve mit ihrem Engagement des Künstlerkollektivs „Raum + Zeit“, namentlich Lothar Kittstein, Bernhard Mikeska und Steffi Wurster, die sie nach Bregenz einlud, um hier eines ihrer ganz besonderen meist ortsbezogenen Projekte zu erarbeiten und zu präsentieren. „Diorama Bregenz :: Der letzte Mensch“ ist ein großartiges Geschenk für theaterbegeisterte Menschen. Und es handelt sich wirklich um ein Geschenk, um einen ganz besonderen Leckerbissen im Rahmen des hiesigen Theaterangebots, den man so nur selten zu sehen und zu erleben bekommt. So ist es ein Privileg und exklusives Erlebnis, wenn Sie, so wie ich bei der Premiere am vergangenen Donnerstag, als „einsames“ Individuum durch ein von „Raum + Zeit“ geschaffenes, sehr spezielles Museum geleitet werden und in jeweils einem eigenen Raum und mit einem Schauspieler oder einer Schauspielerin alleingelassen, eine Geschichte hautnah und intensivst erleben dürfen.

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Frisch entstaubt und just in time – Grillparzers „König Ottokars Glück und Ende“ am Vlbg. Landestheater
Bravourös: Sinikka Schubert als Margarethe und Jügen Sarkiss als Ottokar
Theater
05.05.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Eines gleich vorweg: „König Ottokars Glück und Ende“, Grillparzers schon in die Jahre gekommenes Trauerspiel von 1825, präsentiert sich am Bregenzer Landestheater so frisch, so witzig, so unterhaltsam und modern – man muss es einfach gesehen und erlebt haben! Wenn von drei Stunden Theater nicht eine Sekunde fadisiert, nicht eine an Spannung verliert und die Aufmerksamkeit des Publikums niemals nachlässt, dann darf mit Recht ein Premieren- und Theaterabend gefeiert werden, der großartig war und den man lange nicht vergessen wird.

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