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Theater

Künstlerin und Kämpferin - Stephanie Hollenstein am Vorarlberger Landestheater
Hervorragend: Katrin Hauptmann, im Hintergrund als Mutter: Heide Capovilla
Theater
07.03.2020 Dagmar Ullmann-Bautz

Der österreichische Autor Thomas Arzt hat sich im Auftrag des Vorarlberger Landestheaters mit der Lustenauer Künstlerin Stephanie Hollenstein (1886–1944) auseinandergesetzt und seine Eindrücke und Emotionen, die er im Laufe der Recherche für diese außergewöhnliche Frau entwickelt hat, in einem Stück verdichtet, das gestern seine Uraufführung im Haus am Kornmarkt feierte. Regisseur Tobias Wellemeyer hat das Stück „Hollenstein, ein Heimatbild“ mit größter Aufmerksamkeit auf die Komplexität der Figur der Stephanie Hollenstein inszeniert.

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„Warten auf Tränengas“ im Theater Kosmos
Eine Hommage an die Demokratie: "Warten auf Tränengas"
Theater
22.02.2020 Ingrid Bertel

Als „Hommage an die Demokratie“ bezeichnet Hubert Dragaschnig das Drama „Warten auf Tränengas“. Das Autorenduo Andreas Sauter und Bernhard Studlar beschert dem Theater Kosmos damit eine Uraufführung, die für selbstkritisches Nachdenken sorgen kann.

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„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“ (J. W. von Goethe) - „Der Herzelfresser“ von Ferdinand Schmalz im Kulturhaus Dornbirn
Wunderbar: Anwar Kashlan und Ronald Kuste
Theater
21.02.2020 Dagmar Ullmann-Bautz

Ferdinand Schmalz ist in den letzten Jahren zum Shootingstar innerhalb der österreichischen Dramatikerriege aufgestiegen. Seine Stücke werden hochgelobt, an zahlreichen bedeutenden Häusern umgesetzt und auch zu allen wichtigen Theatertagen eingeladen. Nach dem Stück „Am Beispiel Butter“, das Stephan Kasimir 2014 für das Theater Kosmos inszenierte, ist derzeit wieder ein Schmalz-Stück in Vorarlberg zu sehen. Mit dem „Herzerlfresser“ haben sich Caro Stark, Stephan Kasimir und ihr Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung, kurz UNPOP, über die Themen Liebe und Konsum auseinandergesetzt. Es feierte am 19. Februar im Dornbirner Kulturhaus Premiere.

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„CreaRedes“ oder die Brückenstrickerinnen - eine Performance über die unauflösbare Verbundenheit des Menschengeschlechts
Claudia Grava und Willi Brozmann
Theater
17.02.2020 Dagmar Ullmann-Bautz

Am Bühnenrand sitzen zwei Frauen – häkelnd und strickend. Sie stammen aus verschiedenen Kontinenten, eine aus dem Ort, aus Hard, und eine aus Bangladesch – sie sind die Brückenstrickerinnen, die das Verbindende greifbar machen und damit auch das Motto des Abends, symbolhaft für die ganze Welt.

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Das Altern als Thema im TAK - Szenen eines Heims
Dramaturg Ueli Blum im Gespräch mit Georg Biedermann, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters im TAK
Theater
13.02.2020 Anita Grüneis

«Das Dritte Leben» beherrschte einen Abend lang das TAK. Mit diesem Stück gastierte das Vorstadttheater Basel im Schaaner Theater. Eigentlich ist das Altern ein natürlicher und selbstverständlicher Vorgang. Aber heute, wo alles marktgerecht sein muss, wird auch das Altern zum heiß diskutierten Thema. «Alle möchten alt werden, aber kosten soll es nichts», so brachte es der 62-jährige Psychoanalytiker und Schriftsteller Peter Schneider auf den Punkt.

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Kosmodrom-Stückewettbewerb ausgeschrieben: „Life in 2050“
Theater
30.01.2020 Manuela Schwaerzler

Auch dieses Jahr lädt das Kosmodrom, das sich als Plattform für junge AutorInnen und TheatermacherInnen etabliert hat, zur Teilnahme am Stückewettbewerb für die Foyer-Spielstätte des Theater Kosmos in Bregenz: AutorInnen bis zum 30. Lebensjahr können bis Ende Mai Stücke einreichen, die noch bei keinem Verlag erschienen und frei zur Uraufführung sind.

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«Zwei Tage, eine Nacht» im TAK - Tausend Euro für die Menschenwürde
Johanna Link und Antonia Jungwirth
Theater
30.01.2020 Anita Grüneis

Wollt ihr Sandra oder euren Bonus – diese Frage steht im Zentrum des Spielfilmdramas von Jean-Pierre und Luc Dardenne. Der 64-jährige Regisseur Martin Nimz hat den Film für die Bühne adaptiert, die Uraufführung fand am 18. Januar 2020 im Stadttheater Konstanz statt. Nun gastierte das Stück im TAK.

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Die Einsamkeit ist ein Hund – aktionstheater ensemble spielt „Heile mich“ am Spielboden Dornbirn
Großartig: Isabella Jeschke und Kirstin Schwab
Theater
04.12.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Es waren gestern Abend die leisen Momente, die bei der Premiere von „Heile mich“, der neuen Produktion des aktionstheater ensembles, berührten. Theatermacher Martin Gruber, der sowohl für Text, Inszenierung und Choreographie verantwortlich zeichnet, hat von seinen Schauspielerinnen, seinen Sängern und Musikern einmal mehr alles abverlangt. Bis auf die Haut, ja sogar bis zum Innersten ihrer Seelen entblättern sich die drei Protagonistinnen des Stückes, dargestellt von den Schauspielerinnen Susanne Brandt, Isabella Jeschke und Kirstin Schwab.

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„Vater“ im TAK: Vom Mann-Sein mit Vater in Kopf und Leib
Schauspieler Alexander Khuon trägt den Abend mit seinen Erzählungen über das Leben eines Sohnes am Sterbebett des Vaters
Theater
04.12.2019 Anita Grüneis

Der 43-jährige Dietrich Brüggemann, bekannt als Filmregisseur und Drehbuchautor, schrieb mit „Vater“ sein erstes Bühnenwerk und inszenierte es auch gleich selbst. Die Uraufführung war im November 2017 im Deutschen Theater Berlin, nun gastierte diese Produktion an zwei Abenden im TAK und war dank des Schauspielers Alexander Khuon ein erzählerischer Genuss.

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Fantastische Selbstfindung – Erica Lilleggs „Vevi“ als Weihnachtsstück am Vorarlberger Landestheater
Kindgemäß und fantasievoll: Mausmutter (Nico Raschner) und Vevi (Vivienne Causemann) (alle Fotos: Anja Köhler)
Theater
01.12.2019 Walter Gasperi

Schule und häusliche Pflichten behagen der zehnjährigen Vevi gar nicht. Wie toll wäre es, wenn man eine Doppelgängerin hätte, die brav zuhause bleibt, während man selbst Abenteuer erlebt? – Beste Voraussetzungen für ein Stück, das durch poesievolle Inszenierung und Verbindung von kindlicher Realität und Fantasie bezaubert.

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