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Theater

„Little Italy“ von Kathi Klein - Uraufführung am Theater Kosmos
In Kathi Kleins „Gedicht-Text“ geht es um eine Kunstsprache, wie der Regisseur Stephan Kasimir sagt, um Sound und Sprache, um eine szenisch bunt arrangierte Text-Komposition mit dadaistischen Anklängen. (Foto: Sarah Mistura)
Theater
24.09.2022 Peter Niedermair

Aus „Little Italy – ein Gedicht“ von Kathi Klein, einem Text, den die Autorin 2021 beim Drama Atelier des Theater Kosmos einreichte, hat Regisseur Stephan Kasimir ein anspruchsvolles, temporeiches Stück mit subtil aufblitzenden ironischen Passagen herausgefiltert, das mit großem Applaus des Premierenpublikums für die hervorragend agierenden vier Schauspielerinnen, die Inszenierung und besonders auch für die Autorin am Donnerstag dieser Woche uraufgeführt wurde.

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Ein großartiges Ensemble in einem hochkomplexen Stück: „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ von Bertolt Brecht am Vorarlberger Landestheater
Bemerkenswert: Vivienne Causemann als Johanna Dark
Theater
18.09.2022 Dagmar Ullmann-Bautz

Es war keine leichte Kost, die gestern am Vorarlberger Landestheater serviert wurde und nicht jede/r hat bis zum Schluss der Aufführung durchgehalten. Bertolt Brechts Stück „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ erforderte durchwegs hohe Aufmerksamkeit und Konzentration vom Publikum und doch oder gerade deshalb war die gestrige Premiere ein Genuss, eine bravouröse Leistung des gesamten Ensembles und der jungen Regisseurin Bérénice Hebenstreit, die das Stück minutiös zerlegt und dabei äußerst präzise gearbeitet hat.

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Der mit der Lampe spricht! – Theater Mutante präsentiert „Aquarium“
Der mit der Lampe spricht - Andreas Jähnert überzeugt als Gallo ...
Theater
10.09.2022 Dagmar Ullmann-Bautz

Es war das Theater der Sprachfehler, mit dem Andreas Jähnert und Christian Kühne einem interessierten Publikum in den vergangenen Jahren einige faszinierende Produktionen geschenkt haben. Nun ist es das Theater Mutante, mit dem Andreas Jähnert und sein Bruder Sascha seit 2020 auf die Suche nach essentiellen Themen unserer Zeit gehen, die sie mit viel Fantasie auf ihre ganz eigene Art und Weise aufzuarbeiten suchen. Für die recht speziellen Aufführungen werden jeweils die passenden Lokalitäten gesucht und bespielt.

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Luaga & Losna: „Der kleine Prinz" – Theater Fabula und Figurentheater St. Gallen
Eliane Blumer und Frauke Jacobi verzauberten gemeinsam mit dem kleinen Prinzen das Publikum. (Foto: Tine Edel)
Theater
07.09.2022 Manuela Cibulka

Luaga & Losna, das internationale Theaterfestival für junges Publikum, ging gestern in die zweite Runde. Den Auftakt machte ein Stück, das Jung und Alt immer wieder gleichermaßen begeistert: „Der kleine Prinz“ nach Antoine de Saint-Exupéry. Eingeladen in den Saumarkt in Feldkirch waren dazu das Theater Fabula und das Figurentheater St. Gallen, um der Geschichte mit Figuren und Pop-up-Animationen ein neues Gesicht zu verleihen.

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Ein Spiegelbild unserer Zeit – UNPOP spielt „Antigone. Ein Requiem“ von Thomas Köck
Ein absolut überzeugendes Ensemble v.l.n.r. Nicola Trub, Ronald Kuste, Maria Fliri, Jeanne-Marie Bertram, Simon Alois Huber, Julia Carina Wachsmann, Peter Badstübner
Theater
19.08.2022 Dagmar Ullmann-Bautz

Der Wettergott hat es gut gemeint, als gestern Abend, nach sturzflutartigen Regenfällen, ab 20 Uhr kein Tropfen mehr fiel und die Premiere von „Antigone. Ein Requiem“ von Thomas Köck im Dornbirner Kulturhauspark über die Bühne gehen und gefeiert werden konnte. Das Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung, kurz UNPOP, hatte die richtigen Berater und ihr Optimismus wurde belohnt. Schließlich passt diese Geschichte auch perfekt in diese Arena, die in ihrer Form an das antike griechische Theater erinnert, in dem meist politische Themen verhandelt wurden.

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Herrlich komisches Horrorstück! Frankensteins Monster auf den Trümmern der Welt beim Festival Poligonale in Hohenems
Ein großartiges Gespann: Guylaine Hemmer und Katrin Jaehne
Theater
28.07.2022 Dagmar Ullmann-Bautz

Zum zweiten Mal findet in Hohenems vom 27. Juli bis 14. August das Open-Air-Festival „Poligonale – The mixed reality festival“ statt. Zur Eröffnung feierte die Eigenproduktion des Festivals seine Premiere im Hof der Volksschule Markt. Das Hybrid-Theater-Drama „Frankenstein“ vereint konventionelles Theater mit Motion Capture und VR-Technik und wird live vertont.

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Humorvolle Verzauberung – „Der Sturm“ von William Shakespeare bei den Bregenzer Festspielen
Großartig: Wolfram Koch als Prospero und Lorena Handschin als Ariel
Theater
25.07.2022 Dagmar Ullmann-Bautz

Am Freitag feierte „Der Sturm“ von William Shakespeare in einer Neuübersetzung von Jakob Nolte eine Premiere, die polarisierte – viele jubelten, einige verließen noch während des Applauses den Saal. Die Bregenzer Festspiele setzten, wie schon in den letzten Jahren auf eine Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin. Zwei weitere Aufführungen finden im Theater am Kornmarkt statt und ich empfehle einen Besuch.

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„immer wenn ich falle: Klippenspringerin" – Uraufführung des Stückes von Raoul Eisele im Rahmen des Kosmodroms im Theater Kosmos
Im Stück füngiert das Schwimmbad als Erinnerungsstätte, der Swimmingpool wird zum Ort der un:scheinbaren Vereinsamung. (Foto: Mandy Hanke)
Theater
01.07.2022 Peter Niedermair

Im Theater Kosmos hatte die „Klippenspringerin“, ein Stück von Raoul Eisele, gestern Abend Premiere. Heute Freitag und morgen Samstag, 1. und 2. Juli, treten in der vortrefflichen Inszenierung, Regie Michaela Vogel, die drei exzellent agierenden Schauspielerinnen Laura Dittmann, Kaija Ledergerber und Maria Strauss nochmals auf die Bühne. Der Besuch der 60-minütigen Inszenierung mit dramatischem Tiefgang in der Kosmodrom Reihe lohnt den Weg ins Theater.

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Zeitgenössisches Theater an ungewöhnlichen Orten. Brigitte Walks „WO BIS DU. Places to share in Lustenau“
Das Ensemble des walktanztheaters begibt sich auf die Suche nach unscheinbaren, alltäglichen Orten. (© Sarah Mistura)
Theater
28.06.2022 Peter Niedermair

In diesem aktuellen Community Art Stück und Tanztheaterprojekt im Freien auf Straßen und Plätzen in Lustenau begibt sich das Ensemble des walktanztheaters auf die Suche nach unscheinbaren, alltäglichen Orten, die durch die Hintergrundrecherchen auf ihre Eigenheiten und auch Besonderheiten untersucht werden.

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Wienerschnitzel im Dreivierteltakt - umjubeltes Thomas Bernhard-Stück „Das Kalkwerk“ als österreichische Erstaufführung im Theater Kosmos
Einfach großartig: Felix Römer
Theater
24.06.2022 Dagmar Ullmann-Bautz

1970 erschien Thomas Bernhards Roman „Das Kalkwerk“ und machte den Autor erstmals einer breiteren Leserschaft bekannt. Es erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen Passion, von Konrad, der seit Jahren verbissen an einer Studie über das menschliche Gehör arbeitet, es aber nicht schafft, sie in Worte zu fassen und aufs Papier zu bringen. Seine gelähmte Frau benutzt er als Versuchskaninchen und um ungestörter arbeiten zu können nehmen beide Quartier in einem stillgelegten Kalkwerk. Zunehmend entwickelt sich Konrads Passion zu einer immer zerstörerischen Obsession. Selbst ein Getriebener und von seiner Obsession Gequälter, quält er auch seine Frau stundenlang mit immer denselben Worten, denselben Lauten und kratzenden Geräuschen. Zornig projiziert er sein Scheitern, seine Unfähigkeit auf seine Umgebung, auf seine Frau und so kommt es unausweichlich zum tödlichen Eklat.

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