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07.05.2021 |  Peter Niedermair

„Geht am Rande des Sonnensystems in strahlendem Glanz ein iPhone auf“ – „Supa Hell“ von Sophie Blomen/Max Reiniger, Premiere am Theater Kosmos, am 6.5.21

Im Siegerstück des Kosmodrom Stückewettbewerbs 2020 ist die Dystopie ein literarisch fiktiv absurder Spaß, der die Antiutopie als Apokalypse mitunter nahe an das absurde Theater eines Samuel Becketts heranrückt. Der Spirit in „Warten auf Godot“, Inbegriff des Absurden Theaters, das nur auf ein „karges Bäumchen“ als Anzeichen von menschlicher Zivilisation verweist, parallel wie in „Supa Hell“, das mit einer grauen ausgedörrten Sandlandschaft auskommt und inhaltlich in eine zu Ende gehende Welt transponiert wird. Gemeinsam mit der Protagonistin X Æ A-12: führt uns das Autorenduo auf eine vermeintlich prä-apokalyptische Durchquerung in eine Welt auf dem Weg zum Meer, in der sonst nichts mehr vorhanden scheint. Außer am Himmel: dort kreisen mehrere Supernovae, es ist heiß. Super heiß. Die Protagonistin in silberfarbenem Outfit und Sand in den schwarzen Stiefeln schwitzt. Das einstündige Theater-Text-Programm ist schauspielerisch hervorragend besetzt und überzeugend gespielt von Jeanne-Marie Bertram, Robert Kahr, Simone Loser, in drei Glanzrollen, stringent und klug inszeniert von Stephan Kasimir, der auch die künstlerische Leitung besorgt und beim Bühnenbild in bewährter Kooperation mit Caro Stark agiert.

Blomen und Reiniger, dem Autorenduo, gelingt mit der Dystopie von „Supa Hell“ eine anspruchsvolle, fetzige, moderne und formale Gegenwartsadaptierung des absurden Theaters. Ein ausverkauftes 60-Minuten-Theaterstück, dramaturgisch belebt durch rockige Musiksequenzen an den jeweiligen Übergängen der einzelnen sechs Tage, auf einer statischen Bühne, deren über eine Hintertreppe betretbare äquatoriale Einfassung das Epizentrum mit schräg eingelassener Spielplattform bildet. Ein Stück, in dem eine eigentlich erschreckende bzw. nicht anstrebenswerte Gesellschaft  dargestellt wird, deren Auslöschung und die des Menschen final sind, und deren Neuzusammensetzung im Kosmos, der, laut Stückbeschreibung  „den Beginn einer neuen Wahrnehmung von Leben“ ist, dessen utopische Vision in ein Universum verschwindet.

Die Textkoordinate vom Ende des Stücks her gelesen

 „Die Sonne scheint kurz vor dem Implodieren. Wir versenkten und versenken uns in den Raum, der uns umgibt. Wir sehen geradeaus und vor unseren Augen geht’s zu Ende, genau vor unseren weit geöffneten Augen und wenn das Licht verloschen ist, wird diese Welt hier nicht mehr sein. Bis auf das wird sich aber nichts geändert haben Mit der Sonne implodiert der letzte intakte Stern dieser Galaxie. Als sie schließlich auseinanderbricht und sich als hundert farbiger Nebel unter die anderen Himmelskörper mischt, geht am Rande des Sonnensystems in strahlendem Glanz ein iPhone auf.“

Die Figuren auf der Bühne mit Texten, die sonst niemand spricht und dem Universum gehören, sind: X Æ A-12: D Flamingo/Kohlenstoffatom: 1 oder 2 D/H

„1. Tag Es ist sehr heiß. Es ist sehr hell. Am Himmel scheint die Sonne. Sie bedeckt beinahe den gesamten Himmel. Die Sonne scheint zu hell, als dass es möglich wäre, in den Himmel zu schauen. Alles ist sehr gut ausgeleuchtet. Keine Schatten werden geworfen. Der Boden ist bis an den Horizont heran aus grauem Sand. In der Ferne ist ein Baum zu erkennen. Der Baum ist kahl. Es gibt keinen Weg. Der Sand ist arsch-heiß. (…) X Æ A-12: Es ist ganz schön warm momentan und mir rinnt der Schweiß in sog. Sturzbächen den Rücken runter und auch von allen Vorsprüngen in meinem Gesicht, so z.B. die Augenbrauen oder die Nase. Von da tropft es immer wieder auf die Teile da drunter, also auf meine Wangen oder im Falle der Nase hin und wieder auch noch tiefer, meine Beine etwa, wenn ich die beim Laufen nach vorne strecke. Ich lauf immer nur in eine bestimmte Richtung – nämlich da lang – und schau mich dabei um. Es ist sehr, sehr hell. Am schwarzen Himmelchen oben stehen drei Supernoven in nur wenigen Lichtjahren Abstand jetzt zu mir, wie ich hier auf dem Boden stehe und zueinander auch, was dem ganzen schon ein ganz eigenartiges Aussehen gibt. Die bedecken das ganze Himmelchen noch bis hinten an den Horizont ran.“

Soziale Interaktion, Sprache und das Geschehen im Universum

Die soziale Interaktion als Seitenarm des Geschehens in einer Welt, in der es gerade noch einen Baum gibt, nur Sand und Staub, dass der Protagonist, der Vogel, aussah, „wie diese Lava-Menschen aus Pompeij“. „Unter dieser dicken Schicht brach das strahlende Rosa des Flamingogefieders hervor. X Æ A-12: Krass, ich dachte du bist ein verdorrter Baum. Flamingo (krächzend, mit ausgetrockneter Kehle): Ich bin ein Flamingo. X Æ A-12: Ja, mittlerweile hab ich’s auch erkannt. Das Rosa deines Gefieders strahlt selbst durch die heftige Sand- und Staubschicht, die auf dir draufliegt, total intensiv durch! Flamingo (geschmeichelt): Danke. X Æ A-12: Äh, kann ich irgendwas für dich tun? Flamingo: Hast du vielleicht einen Schluck Wasser?“ Am 4. Tag des Bühnengeschehens blickt sie zu den Supernovas hinauf, dort wo eine kalte und eine warme Luftschicht aufeinandertreffen. Die Figur im Silberdress: „Was passiert denn, wenn die die Erde erreichen? Was passiert denn dann, wenn die direkt vor mir sind? Ja was wird denn dann aus mir? Ja was wird denn hier überhaupt? Das war doch noch nicht IMMER so!“

Am 5. Tag begegnet ihr das Kohlenstoffatom, geblümtes, langärmliges Oberteil, blaue Hose mit Tüpfchen und weißen Socken, X Æ A-12 hört das Kohlenstoffatom sagen: „Es heißt Supernovae. Hörst du mich? X Æ A-12: Ja, ich hör dich schon, wo es doch so still ist eh die ganze Zeit. Ich hör dich schon. Kohlenstoffatom: Ich bin‘s ein kleines Kohlenstoffmolekül. X Æ A-12: Oh was machst du denn hier? Kohlenstoffatom: Oh was machst du denn hier? X Æ A-12: Frag ich mich auch. Sie gingen eine Zeit lang weiter. X Æ A-12: Ich freue mich sehr, dass du aufgetaucht bist. Ich habe die ganze Zeit schon das Gefühl, dass mir etwas fehlt und vielleicht fehlt mir einfach ein Gegenüber. Ich denke gerade, dass mir einfach das Gefühl gefehlt hat, dass mich jemand hört. Ich als Kohlenstoffatom bin in gewisser Weise bspw. die atomare Grundlage aller organischen Verbindungen. Ich habe aus unterschiedlichsten Positionen das Geschehen in unserem Universum verfolgt.“

Thematische Koordinaten im Stück

Die kommunikative Interaktion über diese Welt und unsere Fragen ist auch ein biologischer Prozess; wenn Menschen, wie im Stück X Æ A-12, der Flamingo und das Kohlenstoffatom: 1 oder 2 D/H miteinander in Resonanz kommen, wenn also, wie es der Text von Sophie Blomen und Max Reiniger suggeriert, Signale, Sprache, Körpersprache, Gefühle und Intentionen dialogisiert und aufgenommen werden, kommt ein Spiegelsystem in Gang. Der Theatertext, den wir auf der Bühne des Theater Kosmos bei der Premiere gehört haben, bringt ebenfalls ein Spiegelsystem von Fragen in Gang. Das beginnt textinhärent mit der Supernova und den Emissionsnebeln; Text im Stück, wieder vom Ende her gelesen: „Für mich sind diese Supernovae oben am Himmel das Versprechen, dass alles letztendlich doch zusammengehört, dass wir nicht nur auseinander strebende Teilchen sind, die mit größter Geschwindigkeit ins Nichts schießen.“ … Und spannt ein Koordinatensystem interessanter Fragen, die mit der Zerstörung aller Arten auf diesem Planeten beginnen und gleichzeitig ein Stück Utopie und Sehnsucht zurücklassen, es solle nicht so werden. Das Stück thematisiert Kommunikation, befragt Weltbilder, die wir historisch gesehen, immer wieder erneuert bzw. auf neuesten Stand gebracht haben, siehe Tycho Brahe.

Der vielschichtige Theatertext legt Spuren hinüber zu „Melancholia“, ein Endzeitfilm des Regisseurs Lars van Trier aus 2011, der das Ende der Welt durch die Kollision mit einem anderen Planeten thematisiert, in den Hauptrollen spielen Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg und Kiefer Sutherland. Wie andere Filme van Triers enthält auch Melancholia Verweise auf den von ihm bewunderten Regisseur Andrei Tarkowski, darunter die Nutzung von Pieter Bruegels Gemälde „Die Jäger im Schnee“, das kurz in Justines Traum zu sehen ist und in Tarkowskis „Solaris“ (1972) eine zentrale Rolle spielt. Solaris ist ein sowjetischer Science-Fiction-Film, der auf dem gleichnamigen Roman des polnischen Autors Stanisław Lem basiert. Sehnsucht und Sozietät werden – wenngleich auch nur in einem kurzen Auftritt von Robert Kahr, eine Glanzrolle des in Vorarlberg vertraut bekannten Schauspielers –  vom Flamingo als Protagonisten repräsentiert. Flamingos sind tag- und nachtaktiv, viele Arten fressen sowohl am Tage als auch in der Nacht. In der Camargue sind brütende Flamingos tag- und nachtaktiv, während nicht brütende fast nur nachts unterwegs sind und tagsüber schlafen. Alle Flamingos sind sehr gesellig, die Kolonien bestehen oft aus Tausenden oder Zehntausenden Individuen.

Die Emissionsnebel der Supernova

Die Bezeichnung der Nova geht zurück auf den von Tycho Brahe geprägten Namen einer Beobachtung eines Sterns im Jahr 1572. Er bezieht sich auf das plötzliche Auftauchen eines vorher nicht sichtbaren sternähnlichen Objektes am Firmament. Unter einer Nova verstand man bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts jede Art von Helligkeitsausbruch eines Sterns mit einem Anstieg zum Maximum in einem Zeitraum von Tagen bis Jahren und einer Rückkehr zur früheren Helligkeit innerhalb von Wochen bis Jahrzehnten. Als die astrophysikalische Ursache der Eruptionen erkannt wurde, wandelte sich der Begriff zu der heutigen Definition, bei der eine Supernova nicht mehr zu den Novae in ihrer ursprünglichen Bedeutung zählt. Das bei der Supernova ausgeworfene Material bildet einen Emissionsnebel, den sogenannten „Supernovaüberrest“ (engl. supernova remnant, kurz SNR SN 1572 (B CassiopeiaeB Cas) war eine am 11. November 1572 im Sternbild Cassiopeia erschienene galaktische Supernova des Typs Ia. Sie erreichte eine Helligkeit von −4 mag. SN 1572 wurde von Tycho und Sophie Brahe entdeckt. Sie prägten auch den Begriff „Nova“ (von lat. stella nova: „neuer Stern“), weil sie sie für einen neuen Stern hielten.

Mit dieser ersten Beobachtung einer Supernova von europäischen Astronomen war gezeigt, dass auch die Fixsterne nicht unveränderlich sind. Mit der Beobachtung von SN1572 wurde auch das herrschende Weltbild in Frage gestellt. Aristoteles hatte die Hypothese formuliert, dass sich Änderungen nur auf der Erde ereigneten, wohingegen die Ereignisse am Himmel ewig gleich abliefen. Diese Hypothese hatte sich bis zurzeit Tycho de Brahes durchgesetzt und war Bestandteil des allgemein anerkannten Wissens geworden. Durch die Beobachtung der Supernova wurde die Hypothese von Aristoteles empirisch widerlegt und damit die Notwendigkeit eines neuen Weltbilds offenkundig. Er war extravagant, lebte unkonventionell und erschütterte das Weltbild seiner Zeitgenossen: Der dänische Astronom Tycho Brahe legte mit seinen präzisen Himmelsbeobachtungen nicht nur einen Grundstein der modernen Astronomie. Er entzog damit zugleich der im 16. Jahrhundert vorherrschenden Lehre von einem unveränderlichen Kosmos das Fundament.

Artensterben

Am 28. April, vor erst 10 Tagen, referierte bei den diesjährigen Tagen der Utopie in Götzis/Arbogast der Evolutionsbiologe, Professor für Biodiversität und Leiter des Centrums für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg Matthias Glaubrecht. Er forscht über evolutionäre Systematik, historische Biogeographie, Morphologie und die Wissenschaftsgeschichte der Biologie. Matthias Glaubrecht publiziert als Wissenschaftsjournalist für u.a. DIE ZEIT, den Tagesspiegel oder die Frankfurter Rundschau. Mit Blick auf die kumulative evolutionäre Entwicklung nochmals weiter in die Tiefe ausdifferenzierte, sei heute zum größten Raubtier und zum entscheidenden Evolutionsfaktor mutiert, der die Existenz aller Lebewesen gefährdet. Mit der Zerstörung der Lebensgrundlage vieler großer Säugetiere und dem globalen Vogel- und Insektensterben sei auch die Existenz des Menschen auf diesem Planeten gefährdet. Mit seiner Publikation „Das Ende der Evolution“ hat Matthias Glaubrecht eine umfassende und gleichzeitig beklemmende Analyse zur Vernichtung und dem Sterben der Arten präsentiert. Das Massenaussterben im oberen Ordovizium, eine Periode des Paläozoikums in der Erdgeschichte bei dem etwa 50 Prozent der ozeanischen Arten ausstarben, wird von einigen Autoren mit einer solchen erdnahen Supernova in Verbindung gebracht. Einige Forscher vermuten, dass eine vergangene erdnahe Supernova noch durch Spuren bestimmter Metallisotope in Gesteinslagen nachweisbar ist. Anreicherungen des Isotops Fe wurden beispielsweise in Tiefseegestein des Pazifischen Ozeans festgestellt.

Kosmodrom und Stückewettbewerb „Life in 2050“

Das KOSMODROM ist ein Theaterraum, der jungen Talenten aus dem Bereich der Literatur und der darstellenden Kunst die Möglichkeit bietet, erste oder weitere Schritte ihres künstlerischen Weges zu gehen. Das 2013 ins Leben gerufene KOSMODROM bietet ein attraktives Podium, auf dem junge Talente in einem professionellen Rahmen aufeinandertreffen können und die Chance erhalten, ihre Ideen und Vorstellungen zu entwickeln und im Team mit Profis zu verwirklichen. In nur wenigen Tagen setzen die jungen Theaterschaffenden ihre Ideen und Konzepte um und bringen gemeinsam Kurzdramen auf die Bühne im Rahmen eines Kosmodrom-Weekends im Foyer des Theater KOSMOS. Kurator der Kosmodrom-Weekends ist Stephan Kasimir. In Zusammenarbeit mit Literatur Vorarlberg. Der 2020 zum zweiten Mal ausgeschriebene Kosmodrom Stückewettbewerb zum Thema „Life in 2050“ brachte eine Menge Einsendungen junger Autor*innen und Theatermacher*innen. Die jungen Autor*innen waren dazu eingeladen, in dramatischer Form einen Blick in die Zukunft zu werfen. Welche Utopien oder Dystopien erwartet die Menschheit im Jahr 2050. Welche Hoffnungen, Sorgen, Sehnsüchte, Chancen oder Ängste sehen junge Autor*innen, wenn sie aus heutiger Sicht einen dramatischen Ausblick auf das Leben in dieser 30 Jahre entfernten Zukunft wagen. Welche privaten, technologischen, politischen, gesellschaftlichen, philosophischen, religiösen oder ökonomischen Lebensmodelle werden unser Leben in dieser nahen Zukunft bestimmen? Der Siegertext wie auch der drittplatzierte werden 2021 im Rahmen des Kosmodroms umgesetzt: „Supa Hell“ von Sophie Blomen und Max Reiniger und „Die Ungetrösteten“ von Armin. Augustin Jagg und Hubert Dragaschnig, die beiden Theater Kosmos Leiter, fördern junges Theater, auf dem Spielplan 2021 steht diese junge Generation im Fokus.

Das iPhone auf der letzten Folie an der Bühnenleinwand projiziert geht am Ende tatsächlich auf und wirkt zurück und strahlt weiter. Ein Besuch des Stücks lohnt auf jeden Fall. Die Jury für den Stückewettbewerb „Life in 2050“ hat eine schöne Entscheidung gefällt.

KOSMODROM WEEKEND: „Supa Hell" von Sophie Blomen und Max Reiniger
mit Jeanne-Marie Bertram, Robert Kahr, Simone Loser - in drei Glanzrollen
Künstlerische Leitung. Stephan Kasimir
Weitere Vorstellungen: 7. und 8. Mai, jeweils 18 Uhr.
Theater Kosmos Bregenz
www.theaterkosmos.at

Jeanne-Marie Bertram, Robert Kahr, Simone Loser - in drei Glanzrollen (alle Fotos © Caro Stark)

Jeanne-Marie Bertram, Robert Kahr, Simone Loser - in drei Glanzrollen (alle Fotos © Caro Stark)

(alle Fotos: © Caro Stark)

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  • Jeanne-Marie Bertram, Robert Kahr, Simone Loser - in drei Glanzrollen (alle Fotos © Caro Stark) Jeanne-Marie Bertram, Robert Kahr, Simone Loser - in drei Glanzrollen (alle Fotos © Caro Stark)
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