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Tanz

Zauberhaft anmutiger Tanz am See – Die Lindauer Marionettenoper begeistert mit „Schwanensee“
Die verzauberte Prinzessin Odette mit den Schwänen am See | © Christian Flemming
Tanz
28.12.2016 Mirjam Steinbock

Mit ihrem Puppenspiel möchten sie menschlichen Vorbildern möglichst nahe kommen - so lautet das Ziel der Marionettenoper. Bei „Schwanensee“, dem einzigen Ballett des sonst aus Opern bestehenden Repertoires, wurde die Latte noch ein Stück höher gesetzt: Zusätzlich sollten die Anstrengungen der Tänzerinnen und Tänzer sichtbar gemacht werden; auch wenn diese an Fäden hängen und scheinbar mühelos über die Bühne schweben. Dass hinter der Leichtigkeit viel Arbeit steckt und es ein Höchstmaß an Virtuosität von den Spielenden erfordert, davon durfte sich das Publikum bei der Aufführung am ersten Weihnachtsfeiertag überzeugen.

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Überzeugendes „More“ – Silvia Salzmann ist die Preisträgerin des Kulturpreises Vorarlberg für die Kategorie zeitgenössischer Tanz
Silvia Salzmann, Kulturpreisträgerin für zeitgenössischen Tanz zwischen Natalie Fend (l.) und Carmen Pratzner (r.), die den Anerkennungspreis erhielten © Udo Mittelberger
Tanz
26.11.2016 Mirjam Steinbock

Acht nominierte Tänzerinnen und Tänzer präsentierten Anfang November im ORF Landesstudio ein jeweils zehnminütiges Solo, zeigten engagiert die Vielfalt des zeitgenössischen Bühnentanzes in Vorarlberg und stellten sich der Beurteilung einer international tätigen Expertenjury im Wettbewerb um den Kulturpreis Vorarlberg. Am Freitag, 25. November wurde das über knappe drei Wochen streng gehütete Geheimnis endlich gelüftet. Silvia Salzmann ist die Preisträgerin des Kulturpreises 2016. Den Anerkennungspreis erhielten Natalie Fend und Carmen Pratzner.

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Und ewig lockt der Preis – Zeitgenössische Tänzerinnen und Tänzer und der Vorarlberger Kulturpreis 2016
Die Nominierten und der ihnen gebührende Applaus © Sarah Mistura
Tanz
10.11.2016 Mirjam Steinbock

Wer sagt schon "Nein" zu einer Nominierung für einen hochdotierten Preis in einer Sparte, in der man daheim ist und an der Lebensentscheidung, Herzblut, Schweiß und Entbehrung hängen. Alle acht nominierten Tänzerinnen und Tänzer sagten "Ja" und erklärten sich bereit, ein zehnminütiges Solo zu erarbeiten. Sie sagten damit auch ja zu einer Würdigung des zeitgenössischen Tanzes allgemein und ihres Schaffens im Speziellen. Längst fällig, fanden die Initiatoren dieses Preises, das Casino und die Sparkasse Bregenz sowie ihre Kooperationspartner Land Vorarlberg und ORF Vorarlberg. Und so wurden am 8. November acht Soli vor einer international besetzten Jury in einem zum Bersten gefüllten ORF Funkhaus in Dornbirn präsentiert.

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Intensiv, puristisch, konzentriert – tanz ist Festival Finale mit der Tanz Company Gervasi
Man kann die Choreographie als Sinnbild für die Kompliziertheit sozialer Interaktionen sehen
Tanz
07.11.2016 Peter Füssl

Der im süditalienischen Cosenza geborene und in Wien lebende Choreograph Elio Gervasi zählt seit drei Jahrzehnten zu den wichtigsten Impulsgebern und Motoren des zeitgenössischen Tanzes in Österreich. Seine Produktionen sorgen für Diskussionen, so auch sein im Dezember 2015 uraufgeführtes Stück „What kind of animal is?, das Günter Marinelli im Rahmen seines mengenmäßig, aber nicht qualitativ reduzierten Herbstdurchgangs des tanz ist Festivals am Dornbirner Spielboden präsentiert hat.

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Die Saat geht auf – mit „Gala“ feiert das Tanz fördernde Festival TanzPlan Ost in St. Gallen schillernd und sehr berührend seinen Tourneestart
"Gala", das Tanzstück des französischen Choreografen Jérôme Bel mit Laien wie Profi-TänzerInnen eröffnete das Festival | ©Josefina Tommasi
Tanz
24.08.2016 Mirjam Steinbock

In der Lokremise wurde am Dienstagabend das biennal stattfindende und in der Schweiz einzigartige Tourneeformat TanzPlan Ost eröffnet. Neun Kompanien an sieben Spielorten - damit werden die Ostschweiz und das Fürstentum Liechtenstein sieben Wochen lang mit dem Thema „Multi-Lokalität“ bespielt. Das Programm findet nicht nur in den jeweiligen Theatern statt, die beteiligten Tanzkünstlerinnen und -künstler begeben sich auch auf die Straße, in den öffentlichen und manchmal auch privaten Raum. Sie pflanzen sich quasi ein in den Alltag. „Ich sehe alles als einen Samen in einem sehr speziellen Garten“, beschreibt es die neue künstlerische Leiterin des Festivals, Simone Truong. Einen regen Austausch zwischen Jungen und Etablierten anzuregen, sei ihr wichtig. Und auch, transparent zu machen, was es bedeutet, lokal und regional tanzschaffend zu sein. Dass sie Jérôme Bels Tanzstück „Gala“ für die Eröffnung wählte, unterstreicht ihr Vorhaben.

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Selbstdarstellungsorgien auf faszinierende Weise hinterfragt - Liquid Loft und Chris Haring begeistern zum Abschluss des tanz ist Festivals am Spielboden
Liquid Loft versteht sich auf grandiose Weise auf das Spiel mit Darstellungsebenen und wechselnden Perspektiven
Tanz
12.06.2016 Peter Füssl

Der österreichische Top-Choreograf Chris Haring zählt zu den Langzeit-Wegbegleitern des von Günter Marinelli konzipierten tanz ist Festivals. Mit seiner 2005 gegründeten Compagnie Liquid Loft – Österreichs vielfach ausgezeichnetem, internationalen Aushängeschild in Sachen zeitgenössischer Tanz – sorgte er am Dornbirner Spielboden schon für viele höchst außergewöhnliche, traumhafte, in jeglicher Hinsicht begeisternde Tanzabende: von „Running Sushi“ über „Talking Head“ bis zur „Perfect Garden“-Serie. So auch heuer mit der neuesten Produktion „False Colored Eyes“, einer gleichermaßen witzigen wie bitterbösen Abrechnung mit den in den neuen Medien abgefeierten Selbstdarstellungsorgien.

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Puristisch, reduziert, von höchster Qualität – das tanz ist Festival eröffnete mit drei eindrucksvollen Solo-Produktionen
Ima Iduozee ist im Breakdance und im zeitgenössischen Tanz gleichermaßen zuhause (alle Fotos: Stefan Hauer)
Tanz
03.06.2016 Peter Füssl

Der Publikumsandrang beim tanz ist Festival-Eröffnungsabend am Spielboden war groß, ein Zeichen dafür, dass Festival-Macher Günter Marinelli in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet hat. Und man will künftig noch verstärkt darauf setzen, interessierte Jugendliche mit geeigneten Workshops für den Tanz zu begeistern – ein weites Feld, für das die Tanzpädagogin Anne Thaeter gewonnen werden konnte. Die vielbeklatschten Stars des Abends waren aber der Finne Imo Iduozee, der in Wien lebende Slowake Tomas Danielis und der in Brüssel lebende Franzose Samuel Lefeuvre, die mit ihren sehr unterschiedlichen Solo-Arbeiten für eindrucksvolle eineinhalb Stunden sorgten.

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Morphing II - Im Bregenzer Theater Kosmos verwandeln das Jazzorchester Vorarlberg unter der Leitung von Martin Eberle, die Tänzerin Silvia Salzmann und der Komponist Clemens Wenger Musik und Tanz zu einem Resonanzkörper
Thomas Geismayr und Carmen Pratzner im Duo mit dem Jazzorchester. © Sarah Mistura
Tanz
23.05.2016 Mirjam Steinbock

Es ist erfrischend und mitreißend zugleich, wenn KünstlerInnen der freien Musik- und Tanzszene Vorarlbergs sich kennenlernen, künstlerisch neugierig aufeinander werden und ein gemeinsames Projekt starten. So geschehen beim Jazzorchester Vorarlberg und drei Vorarlberger Tänzerinnen während einer Produktion der Bregenzer Festspiele. Zwei Jahre später und mit dem Engagement eines ebenfalls begeisterten Komponisten mündet die Idee in „Morphing II“, einer Wandlung von Musik und Tanz, Akustik und Elektronik, Big-Band und Performance.

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Buddhismus trifft auf amerikanischen Minimalismus - Shen Wei verzaubert beim „Bregenzer Frühling“
Skurrile Fabelwesen bevölkern das magisch wirkende Stück "Folding" (© Stephanie Berger)
Tanz
08.05.2016 Peter Füssl

Der 1968 in Hunan, China geborene und seit 1995 in New York lebende Choreograph, Tänzer, Künstler und Designer Shen Wei präsentierte bei seiner Österreichpremiere im Bregenzer Festspielhaus zwei seiner wichtigsten Stücke: das 2005 uraufgeführte „Map“ und das um drei Jahre ältere „Folding“. Dabei wurde rasch klar, dass sich das Schaffen des genialen Multitalentes selbst in diesem an unorthodoxen Ideen so reichen Genre noch jenseits aller gewohnten Kategorien bewegt.

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Blüten aus Nahost - Neun TänzerInnen ziehen mit „Badke“ das „Bregenzer Frühling“-Publikum von den Sitzen
Die TänzerInnen von "C de la B" großteils in der Luft © Danny Willems
Tanz
24.04.2016 Mirjam Steinbock

Sie rufen, sie lachen, sie trillern und stampfen, sie drehen sich, sind mal am Boden und im nächsten Moment schon wieder auf den stampfenden Füßen; sie verschmelzen im Duo, vereinen sich mit der Gruppe und treten genauso klar als Individuum auf – die meiste Zeit jedoch scheinen sie springend in der Luft zu verbringen, die neun palästinensischen TänzerInnen der belgischen Tanzkompanie „C de la B“. Und das ganze siebzig Minuten lang. Der orientalische „Dabke“ bildet den rhythmischen Teppich für eine sehr zeitgemäße Interpretation dieses Volkstanzes und die TänzerInnen geben Elemente aus dem Hip Hop, dem zeitgenössischen Tanz, dem Ballett, der Artistik, dem Bauchtanz und dem Capoeira mit ein. Die Stile verschmelzen auf organische Weise in einer ungeheuer rasant umgesetzen Choreografie und verwandeln den vorwiegend auf Festen getanzten Volkstanz „Dabke“ damit in die moderne Bühnentanzfassung „Badke“.

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