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Musik / Konzert

Mit anregenden Werkdeutungen das Publikum in Schwingung versetzt – „Abenteuer Re:sonanzen“ in Feldkirch war in mehrerlei Hinsicht eine inspirierende Erfahrung
Das "Abenteuer Re:sonanzen" bei "Musik in der Pforte" fand beim Publikum bereits bei der Generalprobe viel Widerhall. Jedes einzelne der Kurzkonzerte überzeugte auf seine Weise. Begeisterung löste auch die Uraufführung des Werkes "No borders!" von David Helbock aus.
Musik / Konzert
14.09.2018 Silvia Thurner

Die 800-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Feldkirch erlebten mit der Zeitreise „Abenteuer Re:sonanzen“ einen musikalischen Höhepunkt. Klaus Christa hat im Rahmen von „musik in der pforte“ und mit zahlreichen Freunden und Studierenden des Landeskonservatoriums die Musikgeschichte zum Klingen gebracht. Innerhalb von sechs spannenden Kurzkonzerten wiesen die allesamt hervorragenden Musikerinnen und Musiker auf kompositionsgeschichtliche Nahtstellen und Übergänge hin. Die Philosophin Natalie Knapp stellte diese in einen kulturhistorischen Zusammenhang und assoziierte die Zeitläufte mit der Biografie eines Menschen. Der Spaziergang startete im Dom, führte über die Kapelle und den Festsaal des Landeskonservatoriums zum Pförtnerhaus. Dort setzten der Kammerchor Feldkirch, Studierende des Landeskonservatoriums, David Helbock, Johannes Bär und Andreas Broger unter der Leitung von Benjamin Lack mit der Uraufführung des Stückes „No Borders!“ einen Energie geladenen Schlussakt. Auch nach dem fünfstündigen Konzertmarathon ohne Ermüdungserscheinungen reagierte das Publikum hellauf begeistert.

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Emotion, Kraft und Lebensfreude – Das „Quarta“-Orchester und Christoph Eberle steigerten sich in die Musik hinein und ernteten dafür begeisterten Applaus
Zum dritten Konzertprojekt mit der "Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie" lud Christoph Eberle den Gitarristen Alexander Swete als Solisten ein. Im gut besuchten Festspielhaus Bregenz erklang das allseits bekannte und beliebte "Concierto de Aranjuez" von Joaquin Rodrigo.
Musik / Konzert
06.09.2018 Silvia Thurner

Zum dritten Mal studierte die „Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie“ unter der Leitung von Christoph Eberle ein großes Konzertprogramm ein und ging damit auf Konzertreise mit Stationen in Vaduz, Bregenz, Schwarzenberg, St. Gallen, Wangen und Feldkirch. Das hervorragend zusammen gestellte Programm mit Werken von Ravel, Strawinsky und Chabrier vereinte Ballett- und folkloristische Tanzkompositionen, die das groß besetzte Orchester mit Esprit und Courage ausdeutete. Im Mittelpunkt stand der Gitarrist Alexander Swete mit Rodrigos berühmtem „Concierto de Aranjuez“. Die Interpretation wirkte charmant und lebte von einer natürlichen Ausstrahlung.

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Vaduz Classic – ein stürmischer Auftakt mit russischer Leidenschaft
Der Geschichtenerzähler Denis Matsuev beim Vaduzer Classic Open-Air
Musik / Konzert
24.08.2018 Anita Grüneis

Das Wetter spielte eine wesentliche Rolle beim Auftaktkonzert des 2. Vaduzer Classic Open-Air-Festivals. Denn pünktlich zum Konzertbeginn setzte der Regen ein, eine Stunde später donnerte es dann von der Bühne herunter. Dirigent Valery Gergiev und sein Mariinsky Orchestra taten alles, um den dunklen Wolken ein Gegengewicht zu setzen und auch Pianist Denis Matsuev ließ sich vom prasselnden Regen nicht irritieren – er ließ seine Finger auf die Tasten prasseln. Und das nicht nur zu Beginn von Tschaikowskis erstem Klavierkonzert.

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Vom Überschreiten der Normen – das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Gerard Korsten spielte anregende Werkdeutungen von Britten und Beethoven
Zum (vorläufig) letzten Mal leitete der quirlige und Energie geladene Gerard Korsten das Symphonieorchester Vorarlberg bei der diesjährigen Matinee  der Bregenzer Festspiele. (Foto: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
19.08.2018 Silvia Thurner

Die letzte Matinee im Rahmen der diesjährigen Bregenzer Festspiele gestaltet traditionell das Symphonieorchester Vorarlberg. Dieses Mal war es ein Abschied in doppeltem Sinn, denn mit diesem Konzert stand auch Gerard Korsten (vorläufig) zum letzten Mal am Pult des SOV. Abwechslungsreiche Kompositionen von Benjamin Britten und Ludwig van Beethoven bestimmten das Konzerterlebnis. Den Höhepunkt bildete die Werkdeutung von Brittens Liederzyklus „Les Illuminations“ mit der lyrisch gestaltenden Sopranistin Sofia Burgos.

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Ausgeliefert und wehrlos!? – Thomas Larchers erste Oper „Das Jagdgewehr“ bei den Bregenzer Festspielen hinterließ ambivalente Gefühle
Ein Gedicht bringt das dramatische Geschehen in "Das Jagdgewehr" von Thomas Larcher ins Rollen. In seiner ersten Oper setzten der Tiroler Komponist und der Regisseur Karl Markovics auf viel Emotion. In der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses überzeugten das "Ensemble Modern" unter der Leitung von Michael Boder, die "Schola Heidelberg" sowie die Solisten Robin Tritschler als Dichter und Andè Schien als Josuke Misugi. (Fotos: Anja Köhler)
Musik / Konzert
19.08.2018 Silvia Thurner

Seiner Überzeugung entsprechend, dass Worte die Kraft der Musik bündeln, legte der Tiroler Komponist Thomas Larcher seiner ersten Oper „Das Jagdgewehr“ die meisterhaft erzählte gleichnamige Novelle von Yasushi Inoue zugrunde. In der zurückhaltend und auf das Wesentliche konzentrierten Regie von Karl Markovics wurden gleichzeitig mehrere Beziehungsdramen in einen psychologisch ausgedeuteten Raum gesetzt. So entwickelte sich das oratorienhaft und ruhig angelegte Werk inhaltsschwer und wurde musikalisch höchst dramatisch dargestellt. Doch die permanente, ohne Unterlass durchzogene Dringlichkeit des Erzählens, Reflektierens und musikalischen Deutens relativierte meinem Empfinden nach die Aussagekraft des Ganzen.

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Erfolg auf allen Linien: Bregenzer Festspiele zogen eine vorläufige Bilanz der Saison 2018
Auf dem Parkdeck der Seetribüne präsentierte die Festspielleitung eine „vorläufige“ Bilanz der Saison. Wenn keine „Carmen“ mehr ausfällt, gibt es mit 270.000 Besuchern einen Allzeit-Rekord.
Musik / Konzert
17.08.2018 Fritz Jurmann

Als das „Wunder Bregenz“ bezeichnete Intendantin Elisabeth Sobotka bei der Abschluss-Pressekonferenz der Festspiele am Freitagvormittag die Möglichkeiten, mit denen hier an vier Spielplätzen ganz unterschiedliche Musiktheaterproduktionen angeboten und damit die Interessen eines breiten Publikums abgedeckt werden können. Das ist für sie das Optimum dessen, was Festspiele leisten können und macht ein Gutteil des großen künstlerischen und kommerziellen Erfolges aus, den das Festival auch im vierten Jahr unter ihrer Leitung eingefahren hat. Für sie ist der Idealzustand erfüllt, wenn Besucher mit vor Betroffenheit oder vor Freude glänzenden Augen die Aufführungen verlassen. Mit prognostizierten 270.000 Besuchern waren das heuer so viele wie nie zuvor.

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Rossinis „Barbier von Sevilla“ bei den Festspielen: Ein Opernspaß wird zum Exempel für exzellente Regiearbeit
Im Bühnenbild von Dietrich von Grebmer mit einem riesigen Schreibtisch spielt sich das turbulente Geschehen um den alten Hagestolz ab, der sein junges Mündel heiraten will.
Musik / Konzert
14.08.2018 Fritz Jurmann

So geht Opernregie, die nicht wie im modernen Regietheater die Musik zugrunde richtet, sondern ein Stück von der Musik tragen lässt. Die Grande Dame der internationalen Opernbühne, Kammersängerin Brigitte Fassbaender, hat das mit ihrer Inszenierung von Rossinis „Barbier von Sevilla“ am Montagabend im ausverkauften Kornmarkttheater beispielhaft vorgezeigt und damit den Bregenzer Festspielen und ihrem Opernstudio im vierten Bestandsjahr einen Bombenerfolg beschert, wie man ihn in dieser Intensität hier kaum erlebt hat.

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Jazz Bühne Lech 2018 – Großartiges Finale mit Bugge Wesseltoft
Sensibilität und Einfallsreichtum - Bugge Wesseltofts Solo-Piano-Abend begeisterte das Publikum in Lech (©ACT/Alse Karstadt)
Musik / Konzert
13.08.2018 Peter Füssl

Der 54-jährige norwegische Pianist, Komponist, Produzent und Labelchef Bugge Wesseltoft zählt seit zwanzig Jahren zu den zentralen Gestalten der kreativen nordischen Jazzszene. Vor allem mit seiner unkonventionellen Kombination aus Live-Electronics und Jazzimprovisationen zeigte er neue Wege auf, die zahlreiche jüngere Musiker nachhaltig beeinflussten. Aber Wesseltoft ist stets für Überraschungen gut und liebt unterschiedliche Herausforderungen. Das wird klar, wenn man sich seine vier letzten Alben anschaut: Auf Duo-Bearbeitungen nordischer Traditionals und Kunstmusik mit dem klassischen Geiger Henning Kraggerud („Last Spring“) folgte die elektronikfreie Beschäftigung mit Ethno-Musik unterschiedlichster Provenienz („OK World“) und darauf wiederum ein „Trialogue“ mit dem Berliner DJ und Computer-Freak Henrik Schwarz und dem E.S.T.-Bassisten Dan Berglund irgendwo im Spannungsfeld zwischen kammermusikalischem Jazz und hypnotisch groovendem und sphärisch schimmerndem Ambient. Letzten Herbst präsentierte der rührige Wesseltoft dann sein lyrisches Solo-Album „Everybody Loves Angels“, das die Basis seines vielbeklatschten Auftrittes in der Neuen Kirche in Lech lieferte.

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Herzerfrischendes Abschlusskonzert des „IBC-Camps“ bei den Bregenzer Festspielen
Siebenundsiebzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vierten Internationalen Bodenseecamps gaben unter der Leitung von Martin Kerschbaum ein inspirierendes Konzert.
Musik / Konzert
12.08.2018 Silvia Thurner

Es ist bewundernswert, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des vierten „Internationalen Blasmusik Camps“ innerhalb einer Woche auf die Beine gestellt und im Rahmen einer Matinee im Bregenzer Festspielhauses präsentieren konnten. Unter dem Motto „Brass Italiano“ zauberten die jungen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Hannes Kerschbaum viel italienisches Gefühl, heiße Rhythmen und sinnliche (Liebes-)Abenteuer auf die Bühne. Darüber hinaus ist diese Kooperation mit Christoph Indrist vom Vorarlberger Blasmusikverband, Nina Wolf von den Bregenzer Festspielen und Dozenten der Wiener Symphonikern unter der künstlerischen Leitung von Martin Kerschbaum eine wert- und sinnvolle Initiative mit einer großen Wirkung.

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Neuer Bayreuther „Lohengrin“: Augen zu und durch!
In der Inszenierung des israelischen Regisseurs Yuval Sharon spielt dieser „Lohengrin“ in einem Elektrizitätswerk (Bühne: Neo Rauch & Rosa Loy) (© Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath)
Musik / Konzert
09.08.2018 Fritz Jurmann

Bayreuth ist das Mekka der Wagnerianer – eine Binsenweisheit. Alljährlich nehmen Tausende den Weg auf tempolimitfreien deutschen Autobahnen unter die Räder, um dabei zu sein, wenn dort allsommers Wagner auf höchstmöglichem Level zelebriert wird. Dabei gelten Wagnerianer nicht bevorzugt als Kultur-Adabeis, die sind eher in Salzburg zu finden. Wie hat mir doch die große, weise Sängerin, Regisseurin und Pädagogin Brigitte Fassbaender kürzlich in einem Interview gesagt? „In Bayreuth sind die Fanatiker, in Salzburg die Snobs, und in Bregenz ist es das ganz normale Publikum, das gute Musiktheaterproduktionen liebt.“

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