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Musik / Konzert

Text und Musik als Geschwisterkünste erlebbar gemacht – Beim dritten Orchesterkonzert der Bregenzer Festspiele zog eine mitreißende musikalische Aussagekraft das Publikum in ihren Bann
Die Dirigentin Karina Canellakis, der Bariton Benjamin Appl und die Wiener Symphoniker interpretierten Werke von Thomas Larcher und Ludwig van Beethoven. Damit boten sie ein tiefgreifendes musikalisches Ereignis. (Foto: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
07.08.2018 Silvia Thurner

Ein Ereignis, das in mehrerlei Hinsicht Superlative verdient, stellte das dritte Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen dar. Auf dem Programm standen zwei groß angelegte Symphonien, die einen enormen Eindruck hinterließen. Zuerst boten die Wiener Symphoniker und der Bariton Benjamin Appl die österreichische Erstaufführung des imposanten Werkes „Alle Tage“ von Thomas Larcher. Die beziehungsreich komponierte Musik und der riesige Orchesterapparat sowie die Texte von Ingeborg Bachmann ermöglichten ein tiefgreifendes musikalisches Erlebnis. Ergänzend dazu erklang Beethovens Fünfte in einer bemerkenswerten Deutung. Karina Canellakis am Pult leitete die Musikerinnen und Musiker mit einer Energie geladenen und körperbetonten Ausdruckskraft, die ihresgleichen sucht.

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Freundschaftliches Musizieren im Wohnzimmer – gute Stimmung und herausragende Werkdeutungen beim Festival „Klassik Krumbach“
Christina Bock (Mezzosopran), Natalia Sagmeister und Sebastian Caspar (Violine), Rumen Cvetkov (Viola), Alexandre Castro-Balbi (Violoncello) und Dominik Neunteufel (Kontrabass) musizierten im schönen Ambiente einer ausgebauten Scheune. Ihr anregendes und geistreiches Spiel sowie das ansprechende Ambiente begeisterten das Publikum.
Musik / Konzert
05.08.2018 Silvia Thurner

Kammermusik in das Dorf Krumbach zu bringen, haben sich die Geigerin Natalia Sagmeister und ihr Bruder, der Klarinettist Alex Ladstätter, vorgenommen. In Kooperation mit dem örtlichen Kulturverein und zahlreichen Musikfreunden fand die zweite Ausgabe des Festivals „Klassik Krumbach“ statt. In einem geschmackvoll ausgebauten Tenn gaben die Musikerinnen und Musiker ein Kammerkonzert mit Tondichtungen von Richard Strauss, Arvo Pärt und Ottorino Respighi in Quintett-, Trio- sowie Sextettbesetzung, gut ergänzt von zwei Kompositionen von Ernst von Dohnanyi und Gernot Wolfgang. Bewundernswert war das hohe Niveau der Werkdeutungen.

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Rossini-Klassiker und Opern-Uraufführung dominieren die zweite Festspielhälfte
Der „Club“ der Werkstattbühne war diesmal Schauplatz des Pressetages II der Bregenzer Festspiele, bei dem über die beiden großen Produktionen der zweiten Festspielhälfte informiert wurde.
Musik / Konzert
03.08.2018 Fritz Jurmann

Wenn die beiden großen Premieren am See und im Haus und die ersten Orchesterkonzerte vorbei sind, sind auch die Bregenzer Festspiele so gut wie gelaufen. Denkt sich mancher, aber es stimmt so nicht. Denn wie jedes Jahr hat die Festivalleitung auch heuer für die zweite Hälfte zwei weitere Musiktheater-Produktionen bereit, die zwar rein äußerlich kleinere Kaliber sind und „nur“ auf der Werkstattbühne und im Kornmarkttheater stattfinden.

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"La Traviata" in Werdenberg - Das Orchester weint mit Violetta am See
Sarah Längle als Violetta mit Attila Mokus als Vater Germont
Musik / Konzert
03.08.2018 Anita Grüneis

Trotz indisponiertem Hauptdarsteller und einigen technischen Problemen wurde die Premiere von „La Traviata“ am Werdenberger See eine runde Sache. Dazu beigetragen haben vor allem das Sinfonieorchester Liechtenstein unter der Leitung von William Maxfield und Sarah Längle als Violetta. Der Neustart der Werdenberger Schlossfestspiele als „Seefestspiele“ ist damit gelungen. Es wurde dank des intimen Rahmens eine Oper zum Anfassen.

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Gleich in die Vollen – die White Lies in der poolbar
Im Zentrum der effektvollen White-Lies-Show stand eindeutig Harry McVeigh (alle Fotos: Matthias Rhomberg).
Musik / Konzert
30.07.2018 Thorsten Bayer

Die 80er-Jahre feierten am gestrigen Sonntagabend ihre musikalische Wiederauferstehung – sollten sie denn jemals wirklich tot gewesen sein – im Alten Hallenbad: Die White Lies aus London spielten melodischen Synthierock, nachdem Crimer nicht nur musikalisch, sondern auch mit seiner Bühnenshow begeistert hatte.

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Bittersüßer und dramatischer Klangrausch – Jubel für die Wiener Symphoniker unter der Leitung von David Afkham und Werkdeutungen von Strauss und Ravel
Das zweite Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen mit den Wiener Symphonikern und David Afkham am Pult sowie dem Pianisten Pierre-Laurent Airmard war dem opulenten Klang gewidmet und zeichnete sich durch kraftvolle Werkdeutungen aus. (Fotos © Dietmar Mathis, Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
29.07.2018 Silvia Thurner

Im Klang schwelgen konnten die Zuhörenden beim zweiten Orchesterkonzert der Bregenzer Festspiele. Die Wiener Symphoniker hatten sich in großer Besetzung mit gut hundert Musikerinnen und Musikern im Bregenzer Festspielhaus eingefunden. Der aus Freiburg stammende Dirigent David Afkham leitete das Orchester mit großer Aussagekraft, so dass die Kompositionen von Richard Strauss und Maurice Ravel in schillernden Farben erklangen. Auch der Pianist Pierre-Laurent Aimard rief mit seiner meisterhaften Darbietung des Klavierkonzerts „für die linke Hand“ von Maurice Ravel Bewunderung hervor.

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Erfrischendes kammermusikalisches Musizieren – der Wiener Concert-Verein und die Pianistin Ines Schüttengruber erhielten im vorarlberg museum herzlichen Applaus
Bereits zum dritten Mal lud der Wiener Concert-Verein zu Zeitklangkonzerten ins vorarlberg museum. Dabei lenken die Musikerinnen und Musiker den Blick auch auf das Vorarlberger Musikschaffen.
Musik / Konzert
25.07.2018 Silvia Thurner

Eine angenehme kammermusikalische Stunde des Wiener Concert-Vereins in der traditionellen Reihe „Zeitklang im museum“. Werke unserer Zeit von Helmut Schmidinger, Mathias Rüegg, Wolfram Wagner und Ursula Erhart Schwertmann wurden von Jacqueline Roschek und Dominka Falger (Violine) Johannes Fiedler (Viola), Erik Umenhoffer (Violoncello), Christian Roschek (Kontrabass) und Ines Schüttengruber (Klavier) interpretiert. Zum Schluss lenkten die Musikerinnen und Musiker den Blick auf das Vorarlberger Musikschaffen, indem sie Thomas Thurnhers „Kinderwirklichkeiten“ mit viel Elan spielten.

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Von der Liebe und der Sehnsucht nach Liebe – anregender Lieder- und Kammermusikabend im Rittersaal der Schattenburg
Karin-Regina Florey (Violine), Hans-Udo Kreuels (Klavier), Penelope Gunter-Thalhammer (Violoncello), Brigitte Guttenbrunner (Sopran) und Christian Havel (Tenor) gestalteten im Rittersaal der Schattenburg einen stimmungsvollen Lieder- und Kammermusikabend mit Werken der Feldkircher Komponisten Karl Bleyle und Ferdinand Andergassen. Die Uraufführung des neuesten Werkes von Hans-Udo Kreuels fand viel Zustimmung.
Musik / Konzert
24.07.2018 Silvia Thurner

Die Musikfreunde Feldkirch sind einer der wenigen Kulturveranstalter, die das Musikschaffen aus Feldkirch immer wieder ins Bewusstsein heben. Für die Schloss- und Palaiskonzerte stellte der Pianist und Komponist Hans-Udo Kreuels ein ansprechendes Programm zusammen. Lieder und Klavierwerke von Karl Bleyle und Ferdinand Andergassen zeigten die Licht- und Schattenseiten der Liebe auf und machten ihre hervorragende Kunst der Liedkomposition erlebbar. Darüber hinaus bereicherte die Uraufführung der „Rhapsodie auf die Glücklosigkeit“ von Hans-Udo Kreuels den stimmigen Konzertabend.

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Auch im zweiten Jahr: Die Festspiel-„Carmen“ am See ist nicht umzubringen
Das Bühnenbild von Es Devlin mit den in die Luft geworfenen Spielkarten, die in der Handlung ein Eigenleben entwickeln, ist auch im zweiten Jahr die prägende Bühnenskulptur bei „Carmen“ (alle Fotos © Bregenzer Festspiele/Karl Forster)
Musik / Konzert
20.07.2018 Fritz Jurmann

Carmen als Figur wird in Bregenz am Schluss von ihrem enttäuschten Liebhaber ertränkt – eine der ungewöhnlichsten Todesarten, die man je auf einer Opernbühne erlebt hat. „Carmen“ als Stück dagegen ist nicht umzubringen. Bizets genialer Opernwurf in der Erfolgs-Inszenierung des dänischen Regisseurs Kasper Holten wurde bei der Premiere der Reprise am Donnerstag zum erwarteten, minutenlang umjubelten Open-Air-Event vor ausverkaufter Tribüne. Die Natur schuf dazu an diesem lauen, fast windstillen Sommerabend geradezu ideale äußere Bedingungen.

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Hot & cool - Joan As Police Woman begeisterte in der Feldkircher poolbar
Joan As Police Woman - Joan Wasser begeisterte das poolbar-Publikum mit intelligenten Texten und ihrem unwiderstehlichen Alternative-Electronic-Soul-Funk-Pop-Gemisch
Musik / Konzert
19.07.2018 Peter Füssl

Die 47-jährige amerikanische Singer-Songwriterin und Multiinstrumentalistin Joan Wasser, begeistert seit ihrem Debut vor zwölf Jahren unter dem einer amerikanischen Fersehserie der 80-er Jahre entlehnten Pseudonym Joan As Police Woman Fans und Kritik gleichermaßen. Soeben hat sie ihr exzellentes, sechstes Album „Damned Devotion“ vorgelegt, dessen düstere Grundstimmung das poolbar-Konzert aber keineswegs dominierte. Vielmehr zeigte sich Wasser in bester Spiellaune und ließ sich diese glücklicherweise auch von einer Handvoll laut vor sich hin palavernder Dumpfbacken im Publikum nicht nehmen.

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