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Musik / Konzert

Interessante Einblicke und anregende Unterhaltung – der Wiener Concert-Verein bot im vorarlberg museum ein ansprechendes Kammerkonzert
Robert Gillinger zog beim Konzert "Zeitklang im Museum I" im vorarlberg museum mit seinem Kontraforte die Aufmerksamkeit auf sich.
Musik / Konzert
24.07.2019 Silvia Thurner

Eine angenehme Kühle erwartete die Konzertbesucherinnen und -besucher im vorarlberg museum, wo der Wiener Concert-Verein im Rahmen der Reihe „Zeitklang im museum“ ein interessantes Programm spielte. Der Fagottist Robert Gillinger stellte mit großer Begeisterung und drei Kompositionen das Kontraforte, ein Fagott in Basslage, vor. Darüber hinaus präsentierten Ines Schüttengruber (Klavier), Jacqueline Roschek (Violine) und Erik Umenhoffer (Violoncello) Werke unter anderem von Johanna Doderer.

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Festspiel-Hausoper „Don Quichotte“ – Lehrstück um einen tragischen Antihelden
Im historischen Ambiente der Ritterzeit begrüßt die Bevölkerung Dulcinée (Anna Goryachova), die von Don Quichotte heiß verehrt wird und die er heiraten möchte.
Musik / Konzert
19.07.2019 Fritz Jurmann

Es war wohl eine der seltsamsten und außergewöhnlichsten Opern, die da am Donnerstag als Eröffnungspremiere im ausgebuchten Festspielhaus gezeigt wurde. Wenn es denn überhaupt eine Oper war. Das Stück „Don Quichotte“ von Jules Massenet ist vielmehr ein Lehrstück um einen tragischen Antihelden, das in seiner wohl dosierten Entschleunigung den ideale Kontrast bildet zum grell spektakulären Zirkus-Karneval, den man Verdis „Rigoletto“ auf dem See verpasst hat.

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Bregenz ist Zirkus! Bei Verdis spektakulärem „Rigoletto“ am See steht Amüsement vor Anspruch
Der überdimensionale Kopf, mit vielen technischen Spielarten ausgestattet, ist ein Spiegelbild der Befindlichkeiten von Rigoletto. Der geöffnete Mund dient auch dem Herzog als Liebeslaube für seine Amouren.
Musik / Konzert
18.07.2019 Fritz Jurmann

Alles dreht sich, alles bewegt sich heuer auf der Bregenzer Seebühne wie nie zuvor. Die erste Produktion von Verdis internationalem Opern-Dauerbrenner „Rigoletto“ in 74 Festspieljahren hatte am Mittwoch bei guten Wetterbedingungen Premiere, ausverkauft wie praktisch alle 27 Aufführungen, mit viel Szenenapplaus und einem fast zehnminütigen Schlussjubel vor zahlreichen Ehrengästen gefeiert. Der Abend entpuppte sich unzweifelhaft als die bisher spektakulärste Seebühnen-Inszenierung aller Zeiten.

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Manuel Barrueco an den Ligita – der Meister der feinen Töne
Berühmt für sein virtuoses und leises Gitarrenspiel: Manuel Barrueco
Musik / Konzert
08.07.2019 Anita Grüneis

Der aus Kuba stammende Manuel Barrueco ist eine feste Größe bei den Liechtensteiner Gitarrentagen, schon 2007 war er zu Gast. Im Gemeindesaal Gamprin gab er erneut ein Konzert der Extraklasse. „A superb instrumentalist with a seductive sound and uncommon lyrical gifts”, schrieb die Dallas Morning News über Manuel Barrueco. Und nun saß er mit seiner Gitarre im Gemeindesaal Gamprin, der hervorragende Musiker mit seinem verführerischen Klang und der ungewöhnlichen lyrischen Begabung, der große Künstler, der überall auf der Welt in den wichtigsten Konzertsälen gastiert und mit namhaften Künstlern der Musikwelt arbeitet.

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Verdis „Rigoletto“ am See nimmt Formen an: Der Clownskopf wird zum Totenschädel
Das Bühnenbild für „Rigoletto“ auf der Seebühne mit dem Clownskopf und der Hand wird unerwartete Wandlungen zeigen.
Musik / Konzert
04.07.2019 Fritz Jurmann

Das Konzept, mit dem der Münchner Regisseur Philipp Stölzl bei seinem Debüt auf der Seebühne mit Verdis Oper „Rigoletto“ ein gegen 200.000-köpfiges Publikum zwei Stunden lang bei Laune halten will, war bis jetzt neben Fort Knox das bestgehütete Geheimnis der anbrechenden 74. Bregenzer Festspiele. Klar war bislang, dass Stölzl die Figur des Rigoletto als Hofnarr des Herzogs von Mantua in der Renaissance symbolhaft in Form eines überdimensionierten Clownskopfs in unsere Zeit transferieren und damit die Handlung im Zirkusmilieu ansiedeln will.

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Natur und Träume – Corinna Scheurle und Hanna Bachmann bedankten sich mit einem romantischen Klavier- und Liederabend
Die Mezzosopranistin Corinna Scheurle und die Pianistin Hanna Bachmann gaben im vorarlberg museum einen abwechslungsreichen Klavier- und Liederabend. In den Jahren 2017 und 2018 konnten sie sich über ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes Vorarlberg freuen.
Musik / Konzert
04.07.2019 Silvia Thurner

Jedes Jahr zeichnet der Richard Wagner Verband Vorarlberg herausragende junge Musikerinnen und Musiker bzw. Sängerinnen und Sänger aus und ermöglicht ihnen unter anderem Opernbesuche bei den Festspielen in Bayreuth. Die Mezzosopranistin Corinna Scheurle sowie die Pianistin Hanna Bachmann konnten sich in den vergangenen beiden Jahren über diese Anerkennung freuen. Nun bedankten sie sich mit einem Klavier- und Liederabend im vorarlberg museum. Dazu hatten sie sich ein spezielles Programm ausgedacht. Auf der einen Seite deuteten sie sehr bekannte Lieder von Robert Schumann und Gustav Mahler, auf der anderen Seite gab es eine unbekannte Sonate von Richard Wagner zu entdecken. Die Darbietungen der beiden Künstlerinnen bereiteten Freude in der musikalischen Aussage, verwunderten jedoch in der Werkauswahl.

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Getragen von einem geistreichen Gestaltungswillen – Das Solistinnen- und Solistenkonzert des Landeskonservatoriums war ein Fest
Mayya Melnichenko (Klavier), Ayleen Weber (Saxophon), Johanna Bilgeri (Fagott), Francesca Temporin (Violine), Kilian Erhart (Violoncello) und Michael Gundolf Loß (Klavier) (v.l.n.r.) waren die Solistinnen und Solisten des diesjähren Festkonzertes mit dem Symphonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatorium unter der Leitung von Benjamin Lack im Feldkirchen Montfortsaal. (Fotos: Victor Marin)
Musik / Konzert
04.07.2019 Silvia Thurner

Starke Musikerpersönlichkeiten aus dem Vorarlberger Landeskonservatorium bescherten dem Publikum im Montforthaus Feldkirch ein inspirierendes Konzerterlebnis. Zum Abschluss des Studienjahres musizierten Mayya Melnichenko (Klavier) Johanna Bilgeri (Fagott), Francesca Temporin (Violine), Michael Gundolf Loß (Klavier), Kilian Erhart (Violoncello) und Ayleen Weber (Saxophon) mit dem Symphonieorchester des Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack. Einige Darbietungen versetzten die Zuhörenden in Staunen und illustrierten, welch hohes Niveau die jungen Musikerinnen und Musiker haben. Eine gelungene Uraufführung des neuesten Werks des Komponisten Raphael Lins rundete das erfrischende Konzertereignis ab.

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Richard Wagner Verband Vorarlberg: Stipendiatenkonzert mit Corinna Scheurle, Mezzosopran (Stipendiatin 2018) und Hanna Bachmann, Klavier (Stipendiatin 2017)
Corinna Scheurle, Mezzosopran (Foto: Franz Xaver Zeppelin)
Musik / Konzert
27.06.2019 Fritz Jurmann

Der Zufall wollte es, dass sich für das jährliche Stipendiatenkonzert des Richard-Wagner-Verbandes Vorarlberg heuer zwei Preisträgerinnen aus den letzten beiden Jahren zu einem hochkarätigen Duo vereinen. Es sind dies die Mezzosopranistin Corinna Scheurle (27) und die Pianistin Hanna Bachmann (25). Auf dem Programm ihres Konzertes am 3. Juli, 20 Uhr, im vorarlberg museum stehen Klavierwerke von Wagner, Beethoven und Schumann sowie dessen Liederkreis op. 39 nach Eichendorff und fünf Rückert-Lieder von Gustav Mahler. Der Eintritt ist frei.

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Alle vier müssen einen weiten Blick gehabt haben – Jubel für die wunderbar poesievolle musikalische Zeitreise „Paris! Paris!“
Die österreichische Erstaufführung von "Paris! Paris" im Rahmen von Cross Culture bei den Bregenzer Festspielen machte erneute erlebbar, wir spielerisch und dabei höchst professionell "Die Schurken" Musiktheater machen. (Fotos: Anja Köhler)
Musik / Konzert
24.06.2019 Silvia Thurner

Martin Deuring, Stefan Dünser, Martin Schelling und Goran Kovacevic nahmen die Zuhörenden im Seestudio des Festspielhauses mit auf eine fantasie- und humorvoll erzählte Reise in vergangene Zeiten und auf die Suche nach einer auf eine Serviette notierten Melodie. Auf höchstem Niveau spielten und musizierten „Die Schurken“ die klug erzählte Geschichte von Annechien Koeselman. Die Leichtigkeit der Darbietungen ließ dabei ganz vergessen, welch differenzierte und anspruchsvolle Musik das Werkganze zusammenhielt.

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Renaissance- und Barockmusik im Jazz weitergedacht – das Concerto Stella Matutina mit der Sängerin Winnie Brückner präsentierten „Nuove Invenzione“
Beim dritten Abonnementkonzert präsentierten das Concerto Stella Matutina unter der Leitung von Herbert Walser-Breuß und Thor-Harald Johnsen sowie die Sängerin Winnie Brückner musikalische Grenzgänge.
Musik / Konzert
23.06.2019 Silvia Thurner

Mit einer besonderen musikalischen Idee landeten das Barockorchester Concerto Stella Matutina und der Lautenist Rolf Lislevand einen großen Erfolg. Sie spielten unter dem Titel „Nuove Invenzioni“ tradierte Werke der Renaissance- und Barockzeit ein und führten diese mit Jazzimprovisationen in die Gegenwart. Sie gingen musikalischen Wurzeln nach und zeigten Verbindungslinien auf. Prompt erreichte die eingespielte CD den elften Platz in den deutschen Klassik-Charts. Nun erlebte das Abonnementpublikum des CSM in der Kulturbühne AmBach ein gleich betiteltes Konzert, jedoch mit einem abgeänderten Programm und ohne Rolf Lislevand. Dafür ergänzte die deutsche Jazzsängerin Winnie Brückner das Barockorchester. Das musikalische Niveau und die Kreativität der Musikerinnen und Musiker beeindruckten und boten anregende Klangerlebnisse. All jene, die derartige Grenzgänge mögen, kamen voll auf ihre Kosten. Das Publikum jubelte.

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