Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Musik / Konzert

Abstraktes Roadmovie - „OM“ am Dornbirner Spielboden
Diese vier Herren sind glücklicherweise noch nicht in Pension (alle Fotos: Michael Fritz/Spielboden)
Musik / Konzert
16.12.2018 Thomas Kuschny

Wer kennt „OM“? Dem einen oder anderen wird die Sanskrit-Silbe vielleicht im Zusammenhang mit Meditationsübungen schon untergekommen sein. („Om mani padme hum“!) Davon soll hier freilich nicht die Rede sein. „Om“ ist auch der Titel eines doch mitunter sehr anstrengenden posthum erschienenen John Coltrane Albums, das womöglich unter Zuhilfenahme gewisser Substanzen entstanden ist. Offensichtlich schwer beeinflusst von genau dieser Musik (und den Substanzen?) haben sich Anfang der 70-er Jahre vier Luzerner nach eben diesem Album benannt, um eine „Electric Jazz Free Music“ in die Welt zu tragen.

zum Artikel >
Bravouröser Hornist und eleganter Dirigent – Jubel für den Solisten Stefan Dohr, das SOV und Leo McFall am Pult
Einen nicht alltäglichen Solisten erlebten die Konzertbesucherinnen und -besucher beim dritten Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg mit dem Hornisten Stefan Dohr und seinen Werkdeutungen im Bregenzer Festspielhaus.
Musik / Konzert
02.12.2018 Silvia Thurner

Zum dritten Abonnementkonzert lud das Symphonieorchester Vorarlberg mit einer rund um England und Schottland kreisenden Werkauswahl sowie dem britischen Dirigenten Leo McFall. Im Mittelpunkt stand der international gefeierte Hornist Stefan Dohr, der zuerst mit dem Hornkonzert von Gordon Jacob begeisterte und dann mit Messiaens Solostück „Appel Interstellaire“ die Zuhörenden in seinen Bann zog. Gerahmt wurde das Konzert von Haydns „Londoner“ Symphonie Nr. 98 sowie der „Schottischen“ Symphonie von Felix Mendelssohn Bartholdy. Leo McFall leitete die Musikerinnen und Musiker elegant und mit präziser Gestik.

zum Artikel >
„Call Me Helium“ - Doran/Stucky/Jordi und Studer im Spielboden
Das klassische Rock-Geviert: Call Me Helium!
Musik / Konzert
29.11.2018 Thomas Kuschny

Kürzlich im Netz einen Konzertmitschnitt der Jimi Hendrix Experience von 1969 in Stockholm entdeckt. Etwas lustlos und nicht wirklich gut eingespielt quält sich das Trio um den für immer und ewig Führenden der Gitarren-Torschützenliste durch das Set, schon etwas seinen Nimbus verlierend. James Marshall Hendrix wäre am 27. November 76 Jahre alt geworden, stattdessen ist der 1970 Verstorbene Mitglied beim Club27, wieder so eine sinnlose Liste. Die Vielseitigkeit und Kreativität des Komponisten Hendrix tritt ja oft hinter seinen instrumentalen Fähigkeiten zurück, das Schweizer Quartett um Christy Doran ruft dies dankenswerterweise wieder in Erinnerung. Nimbus wiederhergestellt!

zum Artikel >
Raum für außergewöhnliche Menschen – „Dornbirn Klassik“ bot jungen Künstlern eine Bühne und war ein voller Erfolg
Das Tiroler Kammerorchester Innstrumenti unter der Leitung von Gerhard Sammer bescherte den Abonnementbesucherinnen und -besuchern bei Dornbirn Klassik einen inspirierenden Abend mit herausragenden Solisten und vielgestaltigen Werkdeutungen.
Musik / Konzert
25.11.2018 Silvia Thurner

Einen herzerfrischenden Abend erlebten die Zuhörenden beim zweiten Abonnementkonzert im Kulturhaus Dornbirn mit dem Tiroler Kammerorchester Innstrumenti unter der Leitung von Gerhard Sammer. Die Musikerinnen und Musiker präsentierten ein erlesenes Programm und stellten aufstrebende Musiker ins Rampenlicht. Mit ihren Darbietungen versetzten der Bregenzerwälder Pianist Gabriel Meloni, der Wiener Akkordeonist Nikola Djoric, Julian Kainrath aus Wien sowie das Tiroler Schlagzeugensemble „Fo(u)r Men Only“ das Publikum in Staunen. Darüber hinaus wurden zwei eindrückliche Uraufführungen von Gerd Hermann Ortler und Johanna Doderer geboten, die zum Weiterdenken anregten.

zum Artikel >
Emotionsgeladene Werkdeutungen bei wien modern – Wolfram Schurig überzeugte, Agata Zubel erfüllte die hohen Erwartungen nicht
Viel Zuspruch erhielten der Komponist Wolfram Schurig, die Sopranistin Agata Zubel und das Klangforum Wien unter der Leitung von Johannes Kalitzke nach der Uraufführung des Werkes "5 ostinati" im Rahmen von wien modern.
Musik / Konzert
23.11.2018 Silvia Thurner

Im Rahmen von Wien modern findet alljährlich das Preisträgerkonzert des Erste-Bank-Kompositionspreises mit dem Klangforum Wien unter der Leitung von Johannes Kalitzke statt. In diesem Jahr erhält die polnische Komponistin und Sopranistin Agata Zubel die renommierte Auszeichnung. Die Künstlerin stand sowohl als Solistin als auch mit ihrem Werk „Cleopatra’s Songs“ im Mittelpunkt des Abends. Darüber hinaus war im Wiener Konzerthaus auch die Uraufführung des eindrücklichen Liederzyklus „5 ostinati“ für Sopran und 14 Instrumente von Wolfram Schurig zu erleben. Viel Aufmerksamkeit lenkte Friedrich Cerhas Ensemblestück „Kurzzeit III“ auf sich.

zum Artikel >
Mit Chick Corea tiefenentspannt durch Zeit und Raum
Chick Corea bescherte dem Publikum eine Jazz-Sternstunde
Musik / Konzert
23.11.2018 Anita Grüneis

Die 77-jährige Jazzlegende Chick Corea ist derzeit in Europa unterwegs und gibt an einigen ausgewählten Orten Konzerte. In Schaan gastierte er im SAL mit einem Solo-Programm vor ausverkauftem Haus.

zum Artikel >
Brücken zwischen Alltag, Kunst und Musik - Das Ensemble Proton und geistreiche neue Werke boten beste Unterhaltung
Das Ensemble Proton Bern präsentierte bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik sehr unterschiedliche Kompositionen und begeisterte vor allem mit dem klangsinnlich differenzierten Werk von Catherine Lamb.
Musik / Konzert
18.11.2018 Silvia Thurner

Der zweite Abend der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik (btzm) bescherte den zahlreichen Besucherinnen und Besucher musikalische Beiträge aus sehr unterschiedlichen Stilrichtungen. Alle dargebotenen Werke hatten ihren Ausgangspunkt entweder in der Bildenden Kunst oder beruhten auf akustischen Beobachtungen aus dem Alltag und der Tierwelt. Im Zentrum standen die beiden Kompositionen des ehemaligen künstlerischen Leiters der btzm, Alexander Moosbrugger, sowie der derzeit aktiven Kuratorin Clara Iannotta. Das Schweizer Ensemble Proton Bern musizierte die vielgestaltigen Werke sehr engagiert und beeindruckte vor allem mit der herausragenden Interpretation des Werkes „Curva Triangulus“ von Catherine Lamb.

zum Artikel >
Grenzenlos gleich hinter der Grenze - Jakob Bro in der Tangente Eschen
Meister des Getragenen: Das Jakob Bro Trio
Musik / Konzert
17.11.2018 Thomas Kuschny

Was an der hiesigen, geneigten Hörerschaft in großen Teilen vorübergegangen zu sein scheint: Gleich über der Grenze im liechtensteinischen Eschen befindet sich, mitten in der Einfamilienhaus-Wüste, ein kleiner Jazzclub namens Tangente. Dieser feiert demnächst sein 40(!)-jähriges Jubiläum und bietet jahrein, jahraus exquisite Konzerte, mitunter auch mit echten Kapazundern des Genres. Zu Letzteren kann man, trotz überschaubaren Bekanntheitsgrads, getrost auch den Dänen Jakob Bro zählen, der mit seinem Trio vor vollem Haus das neue Album „Bay of Rainbows“ präsentierte.

zum Artikel >
Neue Streichquartettkompositionen zum Jubiläum – das Quatuor Diotima begeisterte am Eröffnungsabend der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik
Zum 30-jährigen Bestehen der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik musizierte das renommierte Quatuor Diotima. Die qualitätvollen Werkdeutungen ermöglichten einen faszinierenden  Konzertabend mit neuen Kompositionen, unter anderem von Wolfram Schurig und Georg Friedrich Haas.
Musik / Konzert
16.11.2018 Silvia Thurner

Die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen und sind aus diesem Grund musikalisch hochkarätig besetzt. Am Eröffnungsabend musizierte das Quatuor Diotima und faszinierte mit einer atemberaubenden Klanggebung und einer inspirierenden Spielart, die allen Werkdeutungen zugrunde gelegt war. Anlässlich des Jubiläums ergingen Kompositionsaufträge an die ehemaligen künstlerischen Leiter des Festivals. Während G. F. Haas lediglich einen musikalischen Gruß sandte, war Wolfram Schurig mit dem ausdrucksstarken Werk „Ricercata“ vertreten, das in Bludenz erstmals erklang. Reminiszenzen an die Vergangenheit stellten die Aufführungen der 2. Streichquartette von G. F. Haas und György Ligeti dar. Darüber hinaus rundeten die beiden Werke der japanischen Komponistinnen Misato Mochizuki und Malika Kishino das anregende Konzerterlebnis in der fast voll besetzten Bludenzer Remise ab.

zum Artikel >
„Rigoletto“ im Zirkus und Ritter „Don Quichotte“ in vielen Gestalten dominieren die Festspiele 2019
Pressekonferenz im Zirkuszelt: In der zur Arena umfunktionierten Werkstattbühne wurden, passend zum Ambiente der neuen Seeproduktion „Rigoletto“, Pressevertreter über das Festspielprogramm 2019 informiert.
Musik / Konzert
14.11.2018 Fritz Jurmann

Alles Zirkus oder was? Nun ist die Katze zumindest teilweise aus dem Sack, und eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bregenzer Festspiele ist (fast) keines mehr. Der Münchner Philipp Stölzl wird nach dreijähriger Vorarbeit bei seinem Debüt als Regisseur und Bühnenbildner am See in der kommenden Saison Giuseppe Verdis populäre Oper „Rigoletto“ ins Zirkusmilieu verorten. Zweites markantes Thema wird „Don Quichotte“ sein, der als der „Ritter von der traurigen Gestalt“ eine der prägendsten Figuren der Weltliteratur darstellt und in weiteren musikalischen und dramatischen Werken im Festspielprogramm 2019 aufscheint. Die 74. Bregenzer Festspiele dauern vom 17. Juli bis 18. August 2019 und umfassen über 80 Veranstaltungen.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)