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Musik / Konzert

Über den Rhythmus die Wurzeln finden und spüren - Hakim Ludin und Claudio Spieler faszinierten das Publikum im voll besetzten Theater Kosmos
Hakim Ludin und Claudio Spieler musizierten in großem Einverständnis und mit viel Humor miteinander
Musik / Konzert
01.12.2009 Silvia Thurner

Auf einer wohl lebenslangen Reise durch die Welt des Rhythmus befinden sich Hakim Ludin und sein Meisterschüler Claudio Spieler. Am Sonntag haben sie ins Theater Kosmos zu ihrem ersten gemeinsamen Konzert geladen. Es sind so viele gekommen, dass der Theaterraum die Fans und Freunde der beiden Musiker kaum fassen konnte. Das vielseitige Programm führte die ZuhörerInnen sofort hinein in das Spüren des Rhythmus, denn von Hakim Ludin und Claudio Spieler ging ein großer Aufforderungscharakter aus. Sie animierten zum Mitmachen und selbst Erleben und faszinierten die Anwesenden durch ihre Vielseitigkeit, ihr hohes musikalisches Niveau, ihr Miteinander und die sympathische Bühnenpräsenz.

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Von geheimnisvollen und sinnlichen Seiten der Nacht - Ensemble Cairn Paris bot ein herausragendes Konzerterlebnis
Bewundernswerte MusikerInnen im Ensemble Cairn Paris
Musik / Konzert
29.11.2009 Silvia Thurner

Ein Highlight auf dem Konzertkalender des bald zu Ende gehenden Jahres war im Rahmen der „Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik“ mit dem Ensemble „Cairn Paris“ zu erleben. Die zahlreich erschienen KonzertbesucherInnen genossen neben dem herausragend musizierenden Ensemble eine Werkfolge, die in sich sehr stimmig wirkte und die dargebotenen Kompositionen in spannende Wirkzusammenhänge stellte. Gespielt wurde auch das neue Werk „Silben, Skalen, Nacht“ von Alexander Moosbrugger. Der flüchtig filigrane Charakter dieser Komposition war zugleich Sinnbild für die Leitgedanken des Festivals, das die Sinnlichkeit der Zeit, hier speziell der Nacht, ins Blickfeld gerückt hat.

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Akustische Täuschungen - „Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik“ forderten die ZuhörerInnen heraus, wirkten teilweise unbefriedigend und boten einige packende Werkdeutungen
Bei den "btzm" sind durchwegs hervorragende MusikerInnen zu hören - zur Eröffnung das Ensemble Phoenix Basel
Musik / Konzert
27.11.2009 Silvia Thurner

Die diesjährigen „Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik“ stehen unter dem Motto „Klima versus Sinnlichkeit“. Gleich am ersten Abend wurden die ZuhörerInnen auf eine harte Probe gestellt, denn die zur Aufführung gelangten Werke forderten eine Aufmerksamkeit ein, die nicht jede und jeder geben konnte bzw. wollte. Vor allem die Uraufführung von Knut Remonds „Poison Melodies“ strapazierte die Nerven. Die großformatigen Werke von Cornelis de Bondt und Paul-Heinz Dittrich überzeugten am zweiten Festivalabend.

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Eine Begegnung mit einem außergewöhnlichen Menschen - Ensemble Plus präsentierte das Leben und die Musik des Tiroler Künstlers Bert Breit
Das Ensemble Plus präsentierte Werke des vielseitigen Bert Breit
Musik / Konzert
07.11.2009 Silvia Thurner

Andreas Ticozzi vom „Ensemble Plus“ entdeckte im vergangenen Jahr kammermusikalische Werke, die sogleich seine Aufmerksamkeit erregten. Bert Breit, ein Tiroler Komponist, Radiojournalist und Zeichner hat sie geschaffen. Darüber hinaus hatte der im Jahr 2004 verstorbene Künstler ein sehr bewegtes Leben, denn er hat sich vornehmlich für diejenigen eingesetzt, die am Rande der Gesellschaft stehen. Im Rahmen eines Kammerkonzertes wurden einige Stücke des Komponisten gespielt, Bettina Waldner-Barnay gab Einblicke in die Biografie dieses zeitkritischen Menschen. Das „Ensemble Plus“ spielte die Werke konzentriert und kristallisierte die wesentlichen kompositorischen Stilmerkmale heraus. Allerdings zogen mich die Lebenserinnerungen von Bert Breit mehr in ihren Bann, als die Kompositionen selbst.

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Mutig und mit Feuereifer bei der Sache - kann das genügen? Jürgen Natter musizierte mit seinem neu gegründeten „Karl Richter Ensemble“ und dem Madrigalchor
Das "Karl Richter Ensemble" und der Madrigalchor präsentierten sich in der Kapelle des Landeskonservatoriums
Musik / Konzert
01.11.2009 Silvia Thurner

Jürgen Natter hat in den vergangenen Jahren als Organist viel Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Als Veranstalter und Ensembleleiter tritt er seit kurzem in Erscheinung. Der Chorleiter, Dirigent, Organist, Cembalist und berühmte Bachinterpret Karl Richter ist das große Vorbild von Jürgen Natter. Diesem Reverenz erweisend, gründete er das „Karl Richter Ensemble“ und führte in der Kapelle des Landeskonservatoriums Werke von Johann Sebastian Bach auf. Außergewöhnlich ist der interpretatorische Zugang von Jürgen Natter deshalb, weil er sich von der historischen Aufführungspraxis weitgehend lossagt und Bach nach seinen individuellen Vorstellungen zu Gehör bringen will. Doch der musikalische Gesamteindruck des Konzertabends, bei dem auch der Madrigalchor und SolistInnen mitgewirkt haben, war enttäuschend.

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Einen Abend in die Idylle abtauchen - mit der Sopranistin Maria Erlacher und dem Barockensemble „conSequenza“ bei „Musik in der Pforte“
Stimmungsvolle "Musik in der Pforte" im ausverkauften Saal
Musik / Konzert
31.10.2009 Silvia Thurner

Auf Nuria Rial hatten sich viele AbonnentInnen von „Musik in der Pforte“ gefreut. Doch leider musste die Sopranistin krankheitsbedingt absagen. Sehr kurzfristig konnte die Sopranistin Maria Erlacher engagiert werden, so dass keine Programmänderung notwendig war. Sie interpretierte mit Thomas Engels Ensemble „conSequenza“ neun deutsche Arien von Georg Friedrich Händel. Dafür gebührt ihr Bewunderung. Ein Vergleich mit der vielfach ausgezeichneten und international gefeierten Nuria Rial ist jedoch müßig. Das Publikum wurde in eine schöngeistige barocke Musikwelt geführt, geleitet von MusikerInnen, die ihre Leidenschaft authentisch zum Ausdruck brachten.

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Jeder für sich, aber alle gemeinsam - „The Fonda/Stevens Group“ - kurzweilig und mit einem guten Gespür für musikalische Proportionen
Die "Fonda/Stevens Group" bot geistreiche musikalische Interaktion © Thurner
Musik / Konzert
30.10.2009 Silvia Thurner

Der Bassist Joe Fonda, der Pianist Michael Jefry Stevens, der Perkussionist Harvey Sorgen und der Trompeter Herb Robertson sind ein eingefleischtes musikalisches Team, musizieren sie doch schon seit über fünfzehn Jahren in Quartettbesetzung zusammen. Ihre außergewöhnlich kreative musikalische Kommunikation miteinander war im Rahmen der Jazz& Reihe am Dornbirner Spielboden zu erleben. Ein auffallend harmonischer Grundcharakter und viele bemerkenswerte improvisatorische Passagen, die vor allem durch das facettenreiche und zugleich spektakuläre Spiel des Trompeters belebt wurden, kennzeichneten die Musik.

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Das Spiel mit musikalischen Traditionen erforderte enorme Vielseitigkeit - das Südwestdeutsche Kammerorchester stellte diese eindringlich unter Beweis
Das SWD Kammerorchester Pforzheim unter Sebastian Tewinkel begeisterte mit großer Ausdrucksvielfalt
Musik / Konzert
25.10.2009 Silvia Thurner

Zur dritten Auflage des Festivals „Zeitklänge“ engagierten die Kuratoren Alfred Huber und Wolfgang Lindner das „Südwestdeutsche Kammerorchester“ Pforzheim mit seinem in Vorarlberg bestens bekannten Chefdirigenten Sebastian Tewinkel. Das Orchester agierte nicht nur vielseitig, sondern auch mit einer bewundernswert ausgewogenen Klangkultur. Dabei reichte das Programmspektrum von Johann Sebastian Bach über Alfred Schnitte und György Ligeti bis hin zum Vibraphonkonzert von Wolfgang Lindner. Das Publikum goutierte den überlangen Konzertabend mit begeistertem Applaus.

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In Festlaune - bejubeltes Brassspektakel mit dem Akkordeonisten Goran Kovacevic und „Sonus Brass“
Zum Jubiläum lud "Sonus Brass" Goran Kovacevic ein
Musik / Konzert
11.10.2009 Silvia Thurner

Sein fünfzehnjähriges Jubiläum feierte das Blechbläserquintett „Sonus Brass“ beim diesjährigen Brassspektakel in der Bludenzer Remise gebührend und mit einem Publikum, das von Beginn an in Feierstimmung war. Der Konzertabend entwickelte sich spannend, erreichte den Höhepunkt mit einer gelungenen Uraufführung von Volker Plangg und endete mit jazzigem Bigbandsound, der die ZuhörerInnen zu Begeisterungsstürmen hinriss. Zum Jubiläumskonzert hatten Stefan Dünser, Attila Krako, Andreas Schuchter, Wolfgang Bilgeri und Harald Schele den viel beachteten Akkordeonisten Goran Kovacevic eingeladen. Die Klangmischung dieser konträren Instrumentenpartner bot besondere musikalische Anreize, die die Musiker voll auskosteten. Bemerkenswert ist der Werdegang des „Sonus Brass Ensemble“. Einesteils begeisterten die musikalische Vielseitigkeit und das Niveau, andernteils wirkt die musikalische Ausrichtung im Vergleich zu früheren Programmen eher am Zeitgeist orientiert.

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Musikalisch gefrorene Zeit - Alexander Moosbrugger zeigte seine Qualitäten als Programmgestalter und Organist mit eindringlicher Kraft
Auf Tuchfühlung mit den geerdeten Tönen
Musik / Konzert
06.10.2009 Silvia Thurner

Im dicht gedrängten Konzertkalender erregte das Programm des Orgelkonzertes mit Alexander Moosbrugger meine Aufmerksamkeit. An der Riegerorgel in der Schwarzacher Pfarrkirche interpretierte der in Berlin lebende Komponist und Organist neue und alte Werke von Ruth Zechlin, Buxtehude, Bach und Mendelssohn-Bartholdy sowie Improvisationen. Dass das Programm „durchkomponiert“ war, versteht sich für den stets bedacht agierenden Musiker von selbst, so wurde das Konzert in einem überaus spannenden Bogen und in einem Guss geformt.

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