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Musik / Konzert

Das Glück zu fünft
Joachim Tschann, Matthias Honeck,  und Klaus Christa, Gyöngyi Ellensohn und Stefan Susana
Musik / Konzert
27.04.2009 Silvia Thurner

Es gibt wenige Konzertereignisse, die man mit Superlativen beschreiben möchte. Im Hofsteigersaal in Schwarzach hat jedoch ein Konzert in Streichquintettbesetzung stattgefunden, das ein Lob in höchsten Tönen verdient. Matthias Honeck und Joachim Tschann (Violine), Gyöngyi Ellensohn und Klaus Christa (Viola) und Stefan Susana (Violoncello) wagten das Risiko und interpretierten mit selbstverständlicher Souveränität und großer Musikalität Streichquintette von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms. Ihre offensichtliche Freude am Tun und ihre erfrischenden Werkdeutungen machten das Kammerkonzert zu einem wahren Vergnügen.

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Haut in vielgestaltigen musikalischen Schichten
Schattenspiele im Hautkubus
Musik / Konzert
16.04.2009 Silvia Thurner

Gerald Futscher, Julia Hanke und das Ensemble Plus stellten sich einer besonderen Herausforderung, indem sie ihre künstlerische Inspiration auf unser größten Sinnesorgan, die Haut, lenkten. Mit der Performance „Haut - die Tiefe in der Oberfläche“ im Kornmarkttheater Bregenz zogen sie die Aufmerksamkeit auf sich und erhielten viel Zustimmung. Das Ensemble Plus spielte die vielschichtig angelegte Musik von Gerald Futscher auf sehr hohem Niveau, und die Mezzosopranistin Nina Amon überzeugte mit ihrem kraftvollen Ausdruck.

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Helden - im Detail und im großen Stil
Musik / Konzert
14.04.2009 Silvia Thurner

Mit einem zweitteiligen Konzert schloss das Symphonieorchester Vorarlberg den aktuellen Abonnementzyklus ab. Zuerst interpretierte Florian Uhlig Beethovens fünftes Klavierkonzert. Mit seiner Deutung erfüllte er zwar traditionelle Hörerwartungen nicht, er eröffnete jedoch ungewöhnliche Hörperspektiven. Eine Visitenkarte lieferte das SOV mit dem Monumentalwerk „Ein Heldenleben“ von Richard Strauss. Der Geiger Hans-Peter Hofmann als Solist, Gérard Korsten am Dirigentenpult und die MusikerInnen zogen das Publikum im Bregenzer Festspielhaus in ihren Bann und zeichneten die guten Lebensabschnitte und die Querelen des Helden in einem stringenten musikalischen Bogen nach.

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Musiker, die etwas zu sagen haben
Eugen Bertel und Christopher Hinterhuber beim "Forum Zeitklänge"
Musik / Konzert
05.04.2009 Silvia Thurner

Der Flötist Eugen Bertel hatte beim ersten Konzert des „Forum Zeiklänge“ im Saumarkt Feldkirch alle Sympathien auf seiner Seite. Besonders bei den Werkinterpretationen von Edgar Varèse, Isang Yun und André Jolivet demonstrierte er eindringlich seine besondere musikalische Aussagekraft. Christopher Hinterhuber am Klavier war bei den zeitgenössischen Kompositionen ein interessanter Partner, als Bachinterpret spielte er sich als Selbstdarsteller auf. Sein Werkverständnis und die daraus resultierenden Interpretationsansätze überzeugten mich nicht, sie boten aber immerhin Anlass zu Diskussionen.

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Tierische und menschliche musikalische Welten
Ernst Reijseger & Luciano Biondini & Michel Godard
Musik / Konzert
28.03.2009 Silvia Thurner

Als am Dornbirner Spielboden der Akkordeonist Luciano Biondini, der Tubist Michel Godard und der Cellist Ernst Reijseger ihr Konzert begannen, wurde sofort klar, dass sich drei Individualisten zu einem höchst interessanten musikalischen Schlagabtausch eingefunden hatten. Alle drei widmen sich seit Jahren dem Jazz, sie haben jedoch fundierte Kenntnisse der klassischen Musik. Spielarten aus dem Genre der zeitgenössischen Musik bereichern ihren musikalischen Ausdruck enorm. Vermischt mit originellen und virtuosen Spieltechniken sowie improvisatorischen Ideen, die aus allen musikalischen Genres schöpfen und auch folkloristische Gedanken mit einfließen lassen, boten sie ein nachhaltiges Musikerlebnis.

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Alchemie der Stimmen
Kremerata Baltica im Bregenzer Festspielhaus
Musik / Konzert
26.03.2009 Silvia Thurner

Das Kammerorchester „Kremerata Baltica“ gastierte bei den Bregenzer Meisterkonzerten und wurde seinem Ruf eines individuell agierenden Ensembles erneut gerecht. Die EnsemblemusikerInnen präsentierten ihre überragende Klanghomogenität im Festspielhaus mit einer unkonventionellen Werkauswahl. Bewährtes und Neues von S. Prokofjew, D. Schostakowitsch, A. Pärt, B. Britten und C. Vine wurde auf einen bemerkenswerten Nenner gebracht. Bereichert wurde das Programm von drei Solisten. Der international gefeierte Pianist Oleg Maisenberg hinterließ einen eher unnahbaren Eindruck, an seiner Seite spielte der bewundernswerte Trompeter Manuel Lichtenwöhrer. Daniil Grishin an der Viola machte mit seiner kommunikativen und intensiven Spielart die Welt vergessen.

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Folksongs, Lieder des Lebens
Das engagierte Ensemble des Landeskonservatoriums
Musik / Konzert
25.03.2009 Silvia Thurner

Volkslieder haben seit jeher die Komponisten inspiriert und zahlreiche musikalische Ideenwelten geprägt. Nicht nur weil sie interessante musikalische Idiome beinhalten, sondern auch um die eigene Identität zu finden oder zum Ausdruck zu bringen. In der vergangenen Woche stellte das Vorarlberger Landeskonservatorium einige Konzerte unter das Motto „Musik und Migration“ und selbstverständlich schöpften die MusikerInnen unter diesem Leitgedanken auch aus dem Fundus der Folksongs. Im Rahmen eines Dozentenkonzertes beeindruckten die MusikerInnen vor allem mit authentischen Werkdeutungen von Mario Castelnuovo-Tedesco, Maurice Ravel und Luciano Berio. Die Harfenistin Consuelo Giulianelli zeichnete für das stimmungsvolle Konzert verantwortlich.

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Die höchste Kunst und die Mittelmäßigkeit
Das SOV unter der Leitung von Dietfried Bernet
Musik / Konzert
22.03.2009 Silvia Thurner

Dass der international gefeierte Cellist Clemens Hagen sein hohes Renommee ausgerechnet mit Haydns erstem Cellokonzert zu steigern vermag, hätte ich nicht für möglich gehalten. Gemeinsam mit dem Symphonieorchester Vorarlberg musizierte er in Schwarzenberg und faszinierte das Publikum vom ersten Ton an mit seinem individuellen Timbre. Die Artikulationen und Phrasierungsbögen entfalteten eine bisher selten gehörte Poesie in der Musik Haydns. Bei den Kadenzen spürte man die Spannung im Saal knistern. Gebannt von diesem Erlebnis konnte man die belanglose Spielart des SOV locker wegstecken.

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Vom Star, der keiner sein will – oder doch?
Soap&Skin - auf dem Weg zum Superstar?
Musik / Konzert
09.03.2009 Peter Füssl

„Österreichs Next Wunderkind“ (TAZ), „gilt als größte Hoffnungsträgerin der österreichischen Popmusik“ (profil), mit „Die Sphinx“ betitelte Coverstory im aktuellen KulturSPIEGEL – das Musikfeuilleton hat schon lange niemanden mehr so gepusht wie die 18-jährige, in Wien lebende Steirerin Anja Plaschg, die als Soap&Skin soeben die lange erwartete CD „Lovetune For Vacuum“ vorgelegt hat. Die Präsentationstour führte sie auch an den Spielboden.

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Hochspannung - Konzentration - Freude und Frust
"NewTonArt Ensemble" überzeugte die Juroren
Musik / Konzert
07.03.2009 Silvia Thurner

Der Landeswettbewerb „Prima la musica“ ist für viele MusikschülerInnen ein Fixtermin, auf den sie lange hin arbeiten und dem großen Auftritt entgegen fiebern. Die knisternde Anspannung, weniger bei den jungen SolistInnen als viel mehr den begleitenden Eltern, liegt auch dieses Jahr im Landeskonservatorium förmlich in der Luft. Zum ersten Mal wurde auch die Kategorie „Ensembles für Neue Musik“ eingerichtet. Die Leistung, die neben anderen das „New TonArt“ Ensemble mit Werkdeutungen von Karlheinz Stockhausen und Terry Riley sowie einer Uraufführung von Gerald Futscher erbrachte, war überaus beeindruckend.

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