Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Musik / Konzert

Musikalisch gestaltete Zeit, die Form annimmt - das Klangforum Wien unter der Leitung von Emilio Pomárico bereicherte das FeldkirchFestival
Das Klangforum Wien unter Emilio Pomárico endlich wieder einmal in Vorarlberg zu hören
Musik / Konzert
22.06.2009 Silvia Thurner

Seit Jahren gastierte das „Klangforum Wien“ nicht mehr in Vorarlberg. Im Rahmen des FeldkirchFestivals wurde eine Wiederbegegnung möglich. Diese Gelegenheit nutzten zahlreiche ZuhörerInnen und sie erlebten ein Konzert mit französischer Musik, für die man gerne die Ohren spitzte, weil sie Klangwelten eröffnete, die begeisterten. Die Flötistin Eva Furrer interpretierte Hugues Dufourts „Antiphysis“ auf höchstem Niveau. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ das Werk „Pour adoucir le cours du temps“ von Tristan Murail. Er setzte 18 Instrumente und rotierende elektronische Klänge zueinander in Beziehung.

zum Artikel >
Schahrasad verführt ihr Publikum - „1001 Nacht“ in Hohenems
Das "Orpheo Saxophone Quartet" und Rebekka Schneider boten Unterhaltung für die Ohren und für die Augen
Musik / Konzert
22.06.2009 Silvia Thurner

Michael Köhlmeier gab den Impuls für den Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autorinnen und Autoren nichtdeutscher Muttersprache. 2009 wird der mit € 10.000 dotierte Preis erstmals vergeben. Agnieszka Piwowarska aus Berlin und Michael Stavaric aus Wien teilen sich dieses Jahr den Hauptpreis, einen Anerkennungspreis über € 3.000 erhält die in Wien lebende Susanne Grego. Im Rahmen der Veranstaltungen rund um die Vergabe des Literaturpreises gestaltete das „Orpheo Saxofone Quartet“ mit dem neuen Werk „1001 Nacht“ von Murat Üstün gemeinsam mit Renate Bauer einen geist- und sinnenreichen Abend.

zum Artikel >
Vom Tanz auf dem Vulkan in Zanzibar - Erfolgreiche Aufführung der Oper „Les Mamelles de Tirèsias“ von Francis Poulenc beim FeldkirchFestival
Thérèse (Magali Léger) emanzipiert sich
Musik / Konzert
14.06.2009 Silvia Thurner

In den Mittelpunkt des FeldkirchFestivals 2009 stellte Philippe Arlaud die Oper „Les Mamelles de Tirèsias“ von Francis Poulenc. Konfrontiert wurde dieses sehr amüsante und temporeiche Werk mit Richard Wagners „Wesendonck Liedern“. Damit sollte eine Bruchstelle in der musikalischen und kunstästhetischen Entwicklungslinie des 20. Jahrhunderts verdeutlicht werden. Dies gelang im Rahmen eines unterhaltsamen Opernabends, der auf sehr hohem künstlerischem Niveau über die Bühne ging.

zum Artikel >
Hassgeschichte als „Neue MusikLesebuch“ präsentiert
Ein Hör- und Leseerlebnis
Musik / Konzert
11.06.2009 Silvia Thurner

Vor gut einem Jahr wurde Gerold Amanns „Hassgeschichte“ in Bludenz erstmals aufgeführt. Dabei wurde klar, dass es sich um ein außerordentliches Werk handelt, dem der Komponist eine eigene kompositorische Idee zugrunde gelegt hatte. Verbunden mit magischen Zeichen aus dem 15. und 16. Jahrhundert und auf dem Palindrom „Ruhe liegt im Tier - reit mit geile Hur“ beruhend, verströmt die streng gebundene Musik einen archaischen Charakter. Ulrich Gabriel hat die Komposition nun in Form eines sehr schön gestalteten „Neue Musik Lesebuchs“ publiziert.

zum Artikel >
Musik aus Japan - fern und doch so nah an der europäischen Tradition
Ein gut eingespieltes Duo - Gerhard Ganahl und Martin Vallaster
Musik / Konzert
07.06.2009 Silvia Thurner

Seit fast zwanzig Jahren musizieren der Gitarrist Gerhard Ganahl und der Flötist Martin Vallaster gemeinsam auf der Bühne. Unbeirrt ihrer musikalischen Überzeugung folgend, stellen sie themengebundene Programme zusammen, denen aufwendige Recherchen voraus gehen. Seit genau 140 Jahren pflegen Österreich und Japan diplomatische Beziehungen miteinander. Dies war für „Flutar“ der Ausgangspunkt des Konzertes „Spring in Japan“, in dem sie in der Landesbibliothek zahlreiche, hierzulande unbekannte japanische Komponisten und ihre Werke präsentierten.

zum Artikel >
Mit zeitkritischen Werken in bester Gesellschaft - zwei Werke von Hans-Udo Kreuels uraufgeführt
Mohamad Ehtemam, Hans-Udo Kreuels und Payam Taghadossi in der Villa Grünau
Musik / Konzert
25.05.2009 Silvia Thurner

Payam Taghadossi (Cello), Mohammad Ehtemam (Klarinette) und Hans-Udo Kreuels verbindet eine Künstlerfreundschaft. Gemeinsam musizierten sie im Salon der Villa Grünau in Kennelbach Werke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Michael Glinka. Im Mittelpunkt standen die Uraufführungen der beiden Kompositionen „Klage an mein Volk“ und „Day after“ von Hans-Udo Kreuels, die er seinen Musikpartnern auf den Leib geschrieben hatte. Besondere Aufmerksamkeit fand der erst 20-jährige Payam Taghadossi unter anderem mit Kreuels’ „Klage an mein Volk“.

zum Artikel >
Schauspielmusik im Konzertsaal - „Concerto Stella Matutina“ ließ Wünsche offen
"Concerto Stella Matutina" beim zweiten Abonnementkonzert
Musik / Konzert
24.05.2009 Silvia Thurner

Die Qualität der Konzerte des Barockorchesters „Concerto Stella Matutina“ schraubte die Erwartungen ständig nach oben. So erwartete ich das zweite Abonnementkonzert mit Theatermusik aus den Semi-Opern „The Indian Queen“, „The Prophetess, or the History of Dioclesian“ und „The Fairy Queen“ von Henry Purcell mit Spannung. Doch dieses Konzert zeichnete sich nicht durch die vorher gesetzten Standards aus. Der Devise folgend, dass auch ein größeres Ensemble ohne Dirigenten die Musik konturenreich gestalten kann, musiziert das Barockorchester oft unter der Leitung der Konzertmeisterin Silvia Schweinberger. Der Verzicht auf eine übergeordnete Instanz hatte bei diesem Konzert jedoch zur Folge, dass den Werkdeutungen weitgehend die Plastizität fehlte. Der Countertenor Markus Forster gestaltete die Lieder mit klarer Linienführung und musikalischer Aussagekraft.

zum Artikel >
Appenzeller Dancefloor - Die Schweizer Band "Import-Export" auf ausgefallenen Wegen
"Import-Export" bot eine nicht alltägliche musikalische Performance
Musik / Konzert
21.05.2009 Silvia Thurner

Eine kreative Gruppe Musiker und Performancekünstler reiste aus der Schweiz an, um aus dem Spielboden für einen Abend einen ‚Ballroom’ zu machen. Zu hören bzw. zu sehen waren die geistreiche Musik des Ensembles „Import-Export“ und eine außergewöhnliche Videoinstallation des Künstlerduos „Anyma“ und Merkwerk. Besondere Aufmerksamkeit lenkte der preisgekrönte Videobass auf sich.

zum Artikel >
„Paradiesseits“ - Gerald Futscher und das Aktionstheater Ensemble beim Bregenzer Frühling
"Paradiesseits" mit herausragenden SchauspielerInnen besetzt
Musik / Konzert
17.05.2009 Silvia Thurner

Der Komponist Gerald Futscher widmete sich in den vergangenen zwei Jahren einem brisanten Thema, der Liebe und Sexualität im hohen Alter. Er komponierte eine Oper, die im Rahmen des Bregenzer Frühlings vom Aktionstheater Ensemble unter der Regie von Martin Gruber uraufgeführt worden ist. Wohl aus finanziellen Gründen oder auch aufgrund eines Unverständnisses darüber, was eine Oper auszeichnet, wurde das Stück zu einem Theater mit Musik. Ein ausgezeichnetes Schauspielerensemble mit Martina Ambach, Babett Arens, Sylvia Eisenberger, Florentin Groll, Erik Leidal, Maria Urban sowie Eduard Wildner machten diese Produktion auf der Werkstattbühne des Festspielhauses zum Erlebnis. In den Zwischenräumen eines mitunter recht plakativen Textes von Andreas Staudinger entwickelten sich Beziehungsgeschichten, die Schwachstellen unserer Gesellschaft an die Oberfläche transportierten. Die Musik von Gerald Futscher verströmte in einer beeindruckend transparenten Interpretation des „ensemble plus“ unter der Leitung von Kasper de Roo eine eigenständige, mitreißende Aussagekraft.

zum Artikel >
Den Traum lustvoll geträumt – Das Vienna Art Orchestra präsentierte sein neuestes Programm
Das Vienna Art Orchestra kombiniert in "Third Dream" Jazz und Klassik
Musik / Konzert
17.05.2009 Silvia Thurner

Mit Spannung wurde der Auftritt des „Vienna Art Orchestra“ am Dornbirner Spielboden erwartet. Schon seit einiger Zeit ging die Meldung durch die Medien, dass Mathias Rüegg „sein“ Orchester neu formiert hat und sich weg vom Bigband-Sound hin zum klassisch orientierten Kammerorchester bewegt. In der vollen Orchesterbesetzung wurde sehr schnell klar, dass Mathias Rüegg vor allem die Klangfarbenvielfalt und deren Verschmelzungen in den unterschiedlichsten Zusammenklängen von Streichern, Holz- und Blechbläsern ausreizen möchte. Die kompositorische Handschrift von Matthias Rüegg passt hervorragend zu dieser Formation. Kompositorisch weniger überzeugend wirkten die kammermusikalischen Werke, angenehme Unterhaltungsmusik ohne Ecken und Kanten.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)