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Musik / Konzert

Sinn & Sinnlichkeit hautnah erfahrbar gemacht - Das erste Orchesterkonzert im Rahmen der Bregenzer Festspiele wurde zu einem frenetisch gefeierten Ereignis
Karol Szymanowskis Werke neu entdecken
Musik / Konzert
28.07.2009 Silvia Thurner

Im ersten Orchesterkonzert der diesjährigen Bregenzer Festspiele erlebte das Publikum die dem Festival zugrunde gelegten Leitgedanken „Sinn & Sinnlichkeit“ überaus imposant mit. Die Wiener Symphoniker musizierten unter der Leitung von Paul Daniel das „Stabat Mater“, op. 53 und die dritte Sinfonie, „Das Lied von der Nacht“ von Karol Szymanowski. Eine faszinierende Begegnung ermöglichte Martin Fröst. Er interpretierte auf der Bassetklarinette Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert auf bisher ungehörte Art und Weise und riss damit die KonzertbesucherInnen von den Sitzen.

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„Die Bisse ins Gewissen sind beschissen“ - Benedict Masons Musiktheater begann vielversprechend und verlor sich in Plattheiten
Vielerlei Klänge wurden durch den Raum transportiert
Musik / Konzert
28.07.2009 Silvia Thurner

Im Auftrag der Bregenzer Festspiele komponierte der englische Komponist Benedict Mason das musiktheatralische Werk mit dem unsäglichen Titel „Da hleeo durum daree durum dittm da herum“. Darin beschäftigte er sich mit der Internationalisierung unserer Gesellschaft und mit dem musikalischen Erbe und den Möglichkeiten dieses an andere Orte zu transferieren. Es entstand eine teilweise poesievolle und bewegungsreiche Performance, die auf der Werkstattbühne gezeigt wurde. Die mitwirkenden, teilweise auch aus Vorarlberg stammenden KünstlerInnen setzten eigene Akzente. Allerdings hielt sich die Spannung nicht bis zum Schluss. Einige Anspielungen und Querverweise bedienten allzu gängige Klischees und Masons Musik mangelte es vor allem in den Schlusspassagen an Kraft.

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Begeisternder Desert-Rock und grandiose Stil-Chamäleons aus Alaska - Calexico und Portugal.The Man in der poolbar
Calexico, wie man sie liebt
Musik / Konzert
20.07.2009 Peter Füssl

Für Calexico war das Konzert am Samstag sozusagen ein Heimspiel, denn die musikalischen Desperados gastierten bereits zum dritten Mal in der poolbar. „Wir werden hier jedes Mal mit positiven Ionen vollgepumpt“ zeigte sich Bandleader Joey Burns begeistert – und begeistert war auch das in Massen erschienene Publikum. Das Sahnehäubchen setzten dem Abend dann noch „Portugal.The Man auf“ – eine umwerfende Live-Band!

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Wenn Traktoren Pirouetten schlagen und Männchen machen - „tanzmaschinen“ wurde aufgrund des Schlechtwetters mit weniger Publikum als erwartet, aber mit viel Zustimmung uraufgeführt
Maschinen im tänzerischen Kontakt zueinander
Musik / Konzert
19.07.2009 Silvia Thurner

Anlässlich des 180-Jahre-Jubiläums der Bürgermusik Bezau erhielt Gerold Amann einen Kompositionsauftrag. Entstanden ist das Werk „tanzmaschinen“ bei dem fünfundzwanzig Landmaschinenfahrer und die drei Musikvereine Bezau, Bizau und Reuthe zum Einsatz kamen. Das Bangen, ob die derzeitigen Wetterkapriolen eine Uraufführung der „tanzmaschinen“ wie geplant zulassen würden, hielt bis zur letzten Minute an. Kurz vor Aufführungsbeginn am Jolerbühel in Bezau entschieden sich die Verantwortlichen, eine „Schlechtwettervariante“ zu präsentieren, die die Ausgangsgedanken der eigentlichen Performance in groben Zügen transportierten.

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Heile Welt im Rittersaal - Schloss- und Palaiskonzerte in Feldkirch sind ein Treffpunkt für Freunde der Kammermusik
Karin-Regina Florey und Anna Adamik in einem anregenden Dialog miteinander
Musik / Konzert
15.07.2009 Silvia Thurner

Die Konzerte in der Feldkircher Schattenburg haben eine lange Tradition. Inzwischen füllen Kammermusikfreunde den Rittersaal, so auch beim Konzert mit Karin-Regina Florey und Anna Adamik (Violine und Klavier) sowie dem „Offenburger Streichtrio“. Gespielt wurden Werke von Dvorak, Beethoven und Hans-Udo Kreuels. Das Konzerterlebnis zeichnete sich durch die impulsive und lebendige Art des Musizierens aus. Über die offenen Fenster drang die Alltagswelt mit Verkehrsgeräuschen, Signalhörnern und Kirchturmglocken in die konzentrierte Atmosphäre des Kammermusikkonzertes. Die zwei aufeinander treffenden Welten öffneten anregende Hörperspektiven.

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Höllisch laut, teuflisch gut! Trail of Dead rockten die Feldkircher poolbar.
Musik / Konzert
09.07.2009 Peter Füssl

Während die Texaner auf ihren letzten beiden Alben mehr und mehr in Richtung Indie-Pop oder Prog-Rock marschierten und immer wieder abwechslungsreiche Soundcollagen und ausgetüftelte Instrumental-Passagen einstreuten, gibt’s auf der Bühne nur eines: Vollgas und knallharten Rock jenseits der akustischen Schmerzgrenze.

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Origano – ein Gratis-Sommerfestival mit Qualitätsanspruch
Origano - Massenattraktion mit gutem Geschmack
Musik / Konzert
06.07.2009 Peter Füssl

Im bereits achten Anlauf durfte sich der Dornbirner Kulturamtsleiter Roland Jörg in seiner Funktion als Festival-Organisator endlich einmal darüber freuen, dass das Origano-Festival zum ersten Mal in seiner Geschichte ohne Regengüsse, Kälteeinbruch oder Gewitterfront über die Bühne gehen konnte. Dementsprechend gut besucht waren die drei Abende am Dornbirner Marktplatz, wo nicht nur für das leibliche Wohl bestens gesorgt wurde, sondern auch musikalisch durchwegs hochwertige Kost auf dem Programm stand.

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Die Freude am Singen erlebbar gemacht - Birgit Plankel und Martina Gmeinder
Birgit Plankel, Martina Gmeinder und Ivan Kárpáti fanden viel Zustimmung
Musik / Konzert
29.06.2009 Silvia Thurner

Der Hofsteiger-Saal in Schwarzach konnte die vielen ZuhörerInnen kaum fassen, die den Liederabend von Birgit Plankel und Martina Gmeinder hören wollten. Im überfüllten Konzertsaal mussten sich die Sängerinnen mit schwierigen akustischen Bedingungen auseinander setzen. Umso erfreulicher wirkte das Konzerterlebnis im Ganzen. Denn dem Publikum wurde ein abwechslungsreiches und musikalisch ausgeklügeltes Programm mit Liedern von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Joseph Haydn, Robert Schumann und Antonin Dvorak präsentiert. Von Beginn an war eine sympathische Übereinstimmung zwischen den Sängerinnen und dem Pianisten Iván Kárpáti spürbar. So öffneten sie mit facettenreichen Werkdeutungen humor- und stimmungsvolle sowie nachdenkliche emotionale Liedwelten.

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Werke aus der Zeit der schönen Tode zum Abschluss des FeldkirchFestivals - Die hohen Erwartungen wurden nicht erfüllt
Kammerchor Salzburg und das Mozarteumorchester Salzburg
Musik / Konzert
23.06.2009 Silvia Thurner

Zum Abschluss des FeldkirchFestivals interpretierten das Mozarteum Orchester und der Kammerchor Salzburg zwei unkonventionelle Kompositionen von Francis Poulenc und Gabriel Fauré. Die Werkdeutungen erreichten unter der Leitung von Thomas Rösner jedoch lediglich ein mittelmäßiges Niveau. Obwohl die Sopranistin Rebecca Evans und der Bariton Gerardo Garciacano ihre Soloparts bemerkenswert gestalteten, glückte vor allem in Faurés „Requiem“ der Spagat zwischen der großen Form und der relativ kammermusikalischen Anlage nicht so recht.

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Musikalisch gestaltete Zeit, die Form annimmt - das Klangforum Wien unter der Leitung von Emilio Pomárico bereicherte das FeldkirchFestival
Das Klangforum Wien unter Emilio Pomárico endlich wieder einmal in Vorarlberg zu hören
Musik / Konzert
22.06.2009 Silvia Thurner

Seit Jahren gastierte das „Klangforum Wien“ nicht mehr in Vorarlberg. Im Rahmen des FeldkirchFestivals wurde eine Wiederbegegnung möglich. Diese Gelegenheit nutzten zahlreiche ZuhörerInnen und sie erlebten ein Konzert mit französischer Musik, für die man gerne die Ohren spitzte, weil sie Klangwelten eröffnete, die begeisterten. Die Flötistin Eva Furrer interpretierte Hugues Dufourts „Antiphysis“ auf höchstem Niveau. Einen nachhaltigen Eindruck hinterließ das Werk „Pour adoucir le cours du temps“ von Tristan Murail. Er setzte 18 Instrumente und rotierende elektronische Klänge zueinander in Beziehung.

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