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Musik / Konzert

Georg Breinschmid ist musikalisch souverän und durchtrieben, intelligent, besessen, vielseitig, witzig... Beim proFILE Jazz Festival am Spielboden Dornbirn bot er beste Unterhaltung und begeisterte das Publikum
Georg Breinschmid ist stets eine Einheit mit seinem Bass
Musik / Konzert
27.09.2009 Silvia Thurner

Wenn der Kontrabassist Georg Breinschmid am Podium steht, ist dies immer ein Ereignis. Im Rahmen des proFILE Jazz Festivals 2009 war der in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Musiker mit drei Formationen am Dornbirner Spielboden zu erleben. Die musikalische Vielseitigkeit, gepaart mit seinem Humor und dem teilweise dadaistischen Programm war beeindruckend, nicht nur in der kompositorischen Ausdruckskraft, sondern auch im Hinblick auf die souveräne Spielart des Musikers. Seine Lust am Spiel und sein Einverständnis mit seinem Kontrabass waren während des gesamten Konzertabends erlebbar.

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Klangzauberin mit Geige, Schicksal einer Füchsin und ins Wanken geratende Glückseligkeit waren mit dem Symphonieorchester Vorarlberg zu erleben
Patricia Kopatchinskaja ließ die Funken sprühen
Musik / Konzert
24.08.2009 Silvia Thurner

Zum Abschluss der diesjährigen Bregenzer Festspiele konzertierte das Symphonieorchester Vorarlberg und überzeugte nicht nur mit einer durchdachten Werkauswahl, sondern auch durch die vielgestaltigen Interpretationen. Am Pult stand der ausdrucksstark agierende Chefdirigent Gérard Korsten. Die charismatische Patricia Kopatchinskaja wurde als Solistin des zweiten Violinkonzertes von Karol Szymanowski bejubelt. Viel Zustimmung erhielt auch die Mezzosopranistin Katarina Karnéus, die „Des Hafis Liebeslieder“ sang.

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Judiths abenteuerliche Reise mit dem wunderlichen Znirp - Kinder- und Musiktheater vom Feinsten bei den Bregenzer Festspielen
Judith und Znirp in ihrer eigenen Welt
Musik / Konzert
10.08.2009 Silvia Thurner

Nachdem die Erwachsenen gut bedient werden, realisierten die Bregenzer Festspiele im Rahmen des Jugendprogrammes das Tanzstück „bachianas brasileiras“ mit Musik von Heitor Villa-Lobos. Damit begeisterten sie nicht nur die jungen BesucherInnen, sondern auch die Erwachsenen. Auf mehreren Ebenen wurden die Träume von Judith erzählt, die mit ihrem Znirp auf eine Reise nach Brasilien geht und dort allerhand Lustiges und Skurriles erlebt.

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Spielt weiter und werdet berühmt! - Begeisterndes Abschlusskonzert des Streichorchestercamps von „Musik in der Pforte“ mit Alexandra Ruth Rappitsch
Abschlusskonzert des "Musik in der Pforte" Streichorchestercamps
Musik / Konzert
09.08.2009 Silvia Thurner

„Musik in der Pforte“ ist längst mehr als eine Abonnementkonzertreihe. Erstmals wurde in der vergangenen Woche ein Streichorchestercamp für Kinder und Jugendliche angeboten. Als Kursleiterin war die sehr erfolgreiche Violinpädagogin Alexandra Ruth Rappitsch eingeladen, die eine Woche lang mit den jungen MusikerInnen ein abwechslungsreiches und niveauvolles Konzertprogramm einstudierte. In der Zimmerei Nenning in Hittisau präsentierte sich das Streichorchester und versetzte die zahlreichen KonzertbesucherInnen ins Staunen.

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Kompositionen vom Dirigentenpult aus formen - das erstmals angebotene Dirigentenforum ist eine Bereicherung der Programmvielfalt bei den Bregenzer Festspielen
Johannes Kalitzke mit den Forumsteilnehmern
Musik / Konzert
09.08.2009 Silvia Thurner

Die Kuratorin Laura Berman initiierte im Rahmen des KAZ-Programmes ein Dirigentenforum mit dem Ensembleleiter und Komponisten Johannes Kalitzke. Eingeladen wurden Stipendiaten des Deutschen Musikrates, darunter auch der hierzulande bestens bekannte Markus Landerer. Zum Abschlusskonzert des Workshops kamen zahlreiche ZuhörerInnen ins Seestudio und erlebten dort das Engagement der Dirigenten Andreas Hotz, Daniel Huppert, Markus Landerer und Christian Schumann und des „Österreichischen Ensembles für Neue Musik“. Alle Werkdeutungen wirkten stringent durchdacht und gut einstudiert.

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Die Sehnsucht nach dem Wohlklang leben - stimmungsvolles Porträtkonzert zu Ehren von Richard Dünser bei „Kunst aus der Zeit“
Richard Dünser ist freundschaftlich verbunden mit dem Wiener Concertverein
Musik / Konzert
05.08.2009 Silvia Thurner

Viele ZuhörerInnen fanden sich zum Porträtkonzert von Richard Dünser auf der Werkstattbühne ein, denn bei den Bregenzer Festspielen wurde der 50. Geburtstag des Komponisten gefeiert. Auf dem Programm standen drei Kammermusikwerke, die ihren Weg in die Konzertprogramme längst gefunden haben, sowie die Uraufführung eines Doppelkonzertes für Violine, Klavier und Kammerorchester. Es musizierte der Wiener Konzertverein, die Stimmung war gut und die MusikerInnen hervorragend. Allerdings warf das neueste Werk des allseits geschätzten Komponisten auch Fragen auf.

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Im Bann der musikalischen Sinnesreize - Kirill Petrenko und Emanuel Ax wirkten mit ihrer ganzen Strahlkraft
Kirill Petrenko am Pult der Wiener Symphoniker
Musik / Konzert
03.08.2009 Silvia Thurner

Kirill Petrenko stand beim zweiten Orchesterkonzert der Bregenzer Festspiele am Pult der Wiener Symphoniker. Das Programm war zugeschnitten auf Karol Szymanowski und umkreiste die beiden für ihn bedeutenden Komponisten Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin. Die Klavierparts beseelte der amerikanische Pianist Emanuel Ax, und Kirill Petrenko begeisterte aufs Neue. Er ist ein Klangmagier, wie kaum ein anderer. Den absoluten Höhepunkt erreichte das Konzert im letzten Akkord, der mit seinem energiegeladenen Innenleben im Saal erstrahlte.

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Archaisch und klangsinnlich - „König Roger“ spricht alle Sinne an
In "König Roger" fasziniert der Hirte und scheidet die Geister
Musik / Konzert
02.08.2009 Silvia Thurner

Die Hausoper „König Roger“ von Karol Szymanowski bei den Bregenzer Festspielen ist eine Entdeckung der besonderen Art. Eigentlich besitzt das Werk alles was ein fesselndes musikalisches Kunstwerk auszeichnet. Es ist keine Oper im eigentlichen Sinn, sondern zugleich Oratorium und Mysterienspiel. Inhaltlich kreist das Werk um die dionysischen und apollinischen Prinzipien, um emotionale und rationale Weltsichten sowie um den Konflikt zwischen dem Christentum und der naturphilosophischen Mystik.

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„Zeitleer, die Waben der Uhr“ - Birtwistle vertonte Paul Celan und das „Österreichische Ensemble für Neue Musik“ bot eine intensive Werkdeutung
Das "Österreichische Ensemble für Neue Musik" bot eine dichte Werkdeutung
Musik / Konzert
02.08.2009 Silvia Thurner

Ergänzend zu den Opern von Harrison Birtwistle, die im Rahmen von KAZ bei den Bregenzer Festspielen gezeigt wurden, interpretierte das „Österreichische Ensemble für Neue Musik“ (oenm) unter der Leitung von Johannes Kalitzke den Liederzyklus „Pulse shadows“ von Birtwistle. Salome Kammer sang den Sopranpart der zugrunde liegenden expressiven Texte von Paul Celan. Erstmals fand ein KAZ-Konzert im Seestudio des Festspielhauses statt. Der Raum erwies sich im Hinblick auf die Akustik und das Ambiente als sehr geeignet für Kammerkonzerte dieser Art.

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„Eines Schatten Schattenspiel“ - Orpheus und Eurydike im Lichte von Harrison Birtwistle lenkten den Blick auf viele Betrachtungsebenen
Mark Padmore verkörperte Orpheus mit einem natürlichen Duktus
Musik / Konzert
02.08.2009 Silvia Thurner

Orpheus und Eurydike haben schon viele Künstler und Komponisten inspiriert. Auch einige Werke von Harrison Birtwistle spiegeln das Interesse des britischen Komponisten an diesem antiken Mythos wider. In der Kammeroper „The Corridor“ dehnt er einesteils jenen Augenblick, in dem Orpheus im Reich der Toten zu Eurydike zurück blickt und sie für immer verliert, auf ein einstündiges Werk. In „Semper Dowland“ huldigt er den Renaissancekomponisten John Dowland, indem er dessen "Lachrimae Pavanen" für sich verwendet. Im Rahmen der „Kunst aus der Zeit“ wurden Birtwistles Kammeropern erstmals in Österreich gezeigt. Das Publikum reagierte begeistert.

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