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Musik / Konzert

Die Hingabe mit jeder Faser gespürt – Die Darbietung von Mahlers achter Symphonie verströmte eine euphorische Kraft
Eine unbändige Kraft und Energie ging vom Dirigenten Kirill Petrenko bei der Werkdeutung der achten Symphonie von Gustav Mahler im Bregenzer Festspielhaus aus. (Fotos: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
17.05.2019 Silvia Thurner

Zum Saisonsabschluss des Symphonieorchesters Vorarlberg und als großes Finale des Mahler-Zyklus mit Kirill Petrenko am Pult des Orchesters waren sich die gut 300 Mitwirkenden sowie die Konzertbesucherinnen und -besucher bewusst, dass sie ein einzigartiges Konzertereignis miterleben. Diese freudvolle Spannung sowie die mitreißende positive Energie, die vom Dirigenten Kirill Petrenko ausging, erfüllte den Saal im Bregenzer Festspielhaus bei der Aufführung der gigantischen achten Symphonie von Gustav Mahler.

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Stacey Kent betörte im TAK – the purple dust of twilight time
Stacey Kent betörte im TAK ihr Publikum mit ihrer schnörkellosen Stimme
Musik / Konzert
08.05.2019 Anita Grüneis

Das Konzert mit Stacey Kent im TAK wurde zu einem Jazz-Highlight. Die amerikanische Sängerin begeisterte nicht, sie betörte. Das Publikum folgte ihr nahezu atemlos durch ihre Welt der reinen Stimme und der tiefen Emotionen. Doch nicht sie alleine schuf diese Zauberwelt, mit ihr waren dies Jim Tomlinson am Saxophon und der Flöte, Graham Harvey am Klavier, Jeremy Brown am Bass und Josh Morrison am Schlagzeug.

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Lebensfreude und Geselligkeit mit Volksmusik und Mozart – das Concerto Stella Matutina versetzte das Publikum in ausgelassene Feierlaune
Eine ausgelassene Stimmung brachte das Concerto Stella Matutina in die Kulturbühne amBach mit einer seltenen Zusammenschau traditioneller Volksmusik und Werken von W.A. Mozart. Das Publikum ging begeistert mit.
Musik / Konzert
05.05.2019 Silvia Thurner

Welche unmittelbare Kraft die Volksmusik und typische Instrumente früherer Zeiten wie Fidel, Drehleier, Dudelsack, hölzernes Glachter, Trumscheit, Citer und Alphorn freisetzen können, erfuhren die hellauf begeisterten Konzertbesucherinnen und -besucher im Rahmen des zweiten Abonnementkonzertes des Concerto Stella Matutina. Mit bewundernswerter Beharrlichkeit organisierten Thomas Platzgummer und Bernhard Lampert die außergewöhnlichen und seltenen Instrumente und machten sie für dieses seltene Ereignis spielbereit. So bescherte das Concerto Stella Matutina gemeinsam mit den hervorragenden (Volks)Musikanten dem Publikum in der ausverkauften Kulturbühne AmBach ein mitreißendes Hörvergnügen mit Seltenheitswert.

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Nicht ganz überzeugend – The Brew und Pristine im Spielboden Dornbirn
Die englische Rockband The Brew waren am Samstag zu Gast in Dornbirn (© Napalm Records).
Musik / Konzert
05.05.2019 Thorsten Bayer

Am gestrigen Samstag müssten sich die beiden Bands fast wie zuhause gefühlt haben: Dem Mai-Datum zum Trotz, das einen lauen Abend erwarten oder zumindest erhoffen lässt, bildeten Temperaturen knapp über dem Nullpunkt und Dauerregen die stimmige Kulisse für einen Gig von Pristine aus Tromsø, einer norwegischen Stadt nördlich des Polarkreises. Und die Hauptband, The Brew, stammt aus Grimsby an der englischen Ostküste ...

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Experimentierfreudig und anspruchsvoll – Jazzorchester Vorarlberg präsentierte neues Programm in der Kulturwerkstatt Kammgarn
Das Jazzorchester Vorarlberg präsentierte im Kammgarn Hard erstmals sein neues Programm mit Kompositionen von Vincent Pongracz (alle Fotos: Kammgarn/Pete Ionian)
Musik / Konzert
01.05.2019 Peter Füssl

Das vom Trompeter Martin Eberle und vom Saxophonisten Martin Franz gegründete und geleitete Jazzorchester Vorarlberg setzt von jeher nicht auf konventionellen Bigband-Sound, sondern auf kreative Herausforderungen, die in die unterschiedlichsten musikalischen Richtungen gehen können. Letztes Jahr stand eine Produktion mit Kompositionen des Südtiroler Komponisten Gerd Hermann Ortler auf dem Programm, die am 30. April im Harder Kammgarn uraufgeführten Kompositionen tragen nun die Handschrift des jungen Wiener Komponisten Vincent Pongracz. Der lotet höchst experimentierfreudig und anspruchsvoll die Möglichkeiten des Jazzorchesters Vorarlberg aus, was Jazzpuristen vielleicht weniger geschmeckt hat als musikalischen Frei- und Querdenkern.

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Gefühle in musikalischen Bildern beschreiben – das Porträtkonzert mit Werken von Gerda Poppa fand viel Zustimmung
Das ensemble plus unter der Leitung von Thomas Gertner stellte im Rahmen eines Porträtkonzertes im vorarlberg museum  die musikalischen Gedanken- und Gefühlswelten von Gerda Poppa hervorragend dar.
Musik / Konzert
28.04.2019 Silvia Thurner

Porträtkonzerte bergen ein großes Potential für Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit. Sie bieten hervorragende Möglichkeiten, kompositorische Stilmerkmale aus verschiedenen Blickwinkeln und anhand mehrerer Werke zu entdecken. Damit charakterisieren sie die oder den Porträtierten und schaffen eine persönliche Atmosphäre. Genau so geschah es im Rahmen von zwei Konzerten, in denen das ensemble plus die Rankweiler Komponistin Gerda Poppa und repräsentative Werke von ihr in den Mittelpunkt einer Werkschau im Vinomasaal und im vorarlberg museum stellten.

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„Die lange Nacht des Träumens“ bei „Musik in der Pforte" war im wahrsten Sinne des Wortes eine lange Nacht
Bei der „langen Nacht des Träumens“ präsentierten Studentinnen und Studenten des Vorarlberger Landeskonservatoriums im Pförtnerhaus fünf neue Kompositionen David von Soyza, David Helbock, Raphaela Fröwis und Darius Grimmel. Hier die Uraufführung des Werkes „… Du Temps Perdu“ von Vivian Domenjoz unter der Leitung von Darius Grimmel.
Musik / Konzert
27.04.2019 Silvia Thurner

Klaus Christa hat eine Vorliebe für spezifische Konzertprogramme mit Überlänge, die ein bewusstes Eintauchen in ein bestimmtes Thema ermöglichen. Unterschiedliche Facetten des Träumens standen im Rahmen einer „Langen Nacht des Träumens“ im Fokus. Positive, aufwühlende und angstvolle Träume sowie Visionen öffneten kreative Räume zwischen Utopie und Realität. Das Programm war vielfältig zusammengestellt und beinhaltete neben bahnbrechenden historischen Kompositionen von Beethoven, Brahms und Gesualdo sowie Liedern von Clara Schumann und Maria Bach auch fünf Auftragswerke von David Soyza, Vivian Domenjoz, David Helbock, Raphaela Fröwis und Darius Grimmel. Viel Anregendes gab es dabei zu bestaunen, doch als Ganzes blieb bei mir das eigentümliche Gefühl zurück, dass die Fülle der Darbietungen im Zusammenspiel mit der Dramaturgie des Abends zuviel des Guten war.

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"Komponieren am Computer ist wie in Zeitlupe improvisieren mit Korrektur-Option" - Das Jazzorchester Vorarlberg spielt Kompositionen von Vincent Pongracz
Vincent Pongracz treibt seine exzellente Mischung aus Jazz, Hip-Hop, Elektronik und Imaginärer Folklore zu prächtigen Blüten (© Astrid Knie)
Musik / Konzert
25.04.2019 Peter Füssl

Zuletzt spielte das Jazzorchester Vorarlberg zwei Projekte mit Werken des Südtiroler Komponisten Gerd Hermann Ortler im Spannungsfeld von zeitgenössischer Musik und Jazz: einmal „And The Moon And The Stars And The World“ in Kooperation mit dem Symphonieorchester Vorarlberg, und letztes Jahr dann ohne SOV „Hermannology“. Nächstes Jahr wird beim Jazzorchester dann ein Projekt mit 5/8erl in Ehr’n auf dem Programm stehen, die für ihre exquisite Mischung aus Wienerlied, Soul und Jazz bekannt sind. Aktuell steht nun aber ein Abend mit Auftragswerken des jungen Wiener Komponisten Vincent Pongracz an, mit dem der Trompeter und JOV-Co-Leader Martin Eberle auch schon einige musikalische Erfahrungen gemacht hat: „Vincent ist für mich einer der interessantesten aufstrebenden jungen Komponisten aus Österreich, der es sehr gut versteht, die unterschiedlichsten Musikstile miteinander zu verbinden und vertrackte Grooves und skurrile Melodien bodenständig und gehörfällig klingen zu lassen. Vor allem in Kombination mit der RnB-Sängerin Sista Raie wird das ein richtig fetter Groove-Act werden!“

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In guter Stimmung und motivierter Übereinkunft – Der Geiger Emmanuel Tjeknavorian, das Symphonieorchester Vorarlberg und Sascha Goetzel zogen das Publikum in ihren Bann
Emmanuel Tjeknavorian musizierte Sibelius' Violinkonzert op. 47 im Bregenzer Festspielhaus mit einem verinnerlichten musikalischen Ausdrucksgehalt und wirkte authentisch.
Musik / Konzert
15.04.2019 Silvia Thurner

Beim fünften Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg wurden Werke der russischen Komponisten Michail Glinka und Dmitri Schostakowitsch präsentiert. Der 24-jährige Geiger Emmanuel Tjeknavorian bildete mit seiner klangsinnlichen und zugleich virtuosen Deutung des berühmten Violinkonzertes von Jean Sibelius den strahlenden Mittelpunkt. Auf allen Linien begeisterten auch die SOV-Musikerinnen und -Musiker durch die vielgestaltige Dramaturgie der Werkdeutungen sowie die herausragenden Soli. Der energische Dirigent Sascha Goetzel führte das Orchester mit ausladenden Gesten, er mobilisierte die Kräfte aller und führte sie in einem beeindruckenden musikalischen Ganzen zusammen.

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Kraftvolle Ruhe - mit Stafrænn Hákon am Dornbirner Spielboden auf musikalischem Roadtrip durch Island
Stafrænn Hákon basteln auch nach 20 Jahren noch an ihren eigenwilligen Soundideen - vielleicht mehr denn je (© Peter Füßl)
Musik / Konzert
14.04.2019 Peter Füssl

Stafrænn Hákon nennt der isländische Gitarrist Ólafur Josephsson seine derzeit aus Bassist Árni Þór Árnason, Gitarrist Lárus Sigurðsson, Drummer Róbert Már Runólfsson und Sänger/Gitarrist Magnús Freyr Gíslason bestehende Band, mit der er seit 1999 elf Alben und einige EPs vorgelegt hat. Dennoch sind die Herren aus Reykjavík im Gegensatz zu ihren Kollegen von Sigur Rós oder Múm in unseren Breitengraden kaum bekannt, weshalb die Fans am Dornbirner Spielboden auch in einer eher überschaubaren Menge erschienen. Die Spielbödner richteten, passend zur isländischen Mentalität, aus allem immer das Beste zu machen, den Saal gemütlich mit Tischen und Stühlen ein und wurden mit einem unaufgeregten, aber keineswegs langweilig verlaufenden Konzertabend belohnt.

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