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Literatur

Michael Köhlmeier: „Bruder und Schwester Lenobel“ - Ein bebendes Bild
Literatur
29.08.2018 Ingrid Bertel

Es kommt nicht selten vor, dass Menschen in der Mitte ihres Lebens in eine tiefe Krise geraten. Ließe sich nicht doch etwas ganz Neues beginnen? Ein anderer Beruf, der ganz den eigenen Fähigkeiten entspricht? Oder die absolut große Liebe? Von einer solchen Krise erzählt Michael Köhlmeier in seinem neuen Roman „Bruder und Schwester Lenobel“ – und er tut es auf märchenhafte Weise.

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Bianca Tschaikners „Minisutra“
Ein heiterer Umgang mit Sexualität: Bianca Tschaikners "Minisutra"
Literatur
11.08.2018 Peter Niedermair

Im Foyer der Galerie und Kunstraum Hollenstein Lustenau begrüßte kürzlich Daniela Fetz, die Galerieleiterin in Vertretung von Claudia Voit, eine illustre Schar interessierter BesucherInnen zur Präsentation von Bianca Tschaikners „Minisutra“, eine Sammlung kleinformatiger Aquarelle mit heiter-fröhlichen Liebesstellungen und einer mehr als leichten Anspielung auf das Kamasutra. Die Galerie bietet neuerdings regionalen KünstlerInnen eine Bühne für kurzfristige zustande kommende Veranstaltungen und setzt dabei auf diskursive Formate, Präsentationen, Diskussionen, bei freiem Eintritt.

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„… ein Monument des stillen und starren Widerstands gegen die Emsigkeit unserer Welt“ - Interview mit Christina Walker und Textauszug aus "Auto"
Christina Walker: „Man kann Geschichten nicht erzwingen, aber aus jedem einzelnen Versuch, fertig geworden oder nicht, viel mitnehmen“ (c) Petra Rainer
Literatur
12.06.2018 Annette Raschner

Die in Bregenz geborene und in Augsburg lebende Christina Walker wurde im April mit dem Literaturpreis des Landes Vorarlberg ausgezeichnet. Die Germanistin, Theater- und Medienwissenschaftlerin ist seit 2005 als selbstständige Autorin und Texterin tätig. Im folgenden Interview geht es um den Helden ihres Romanprojekts.

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"Erfinden heißt erinnern! – Joachim Meyerhoff beim „Montagsforum“ im Dornbirner Kulturhaus
Joachim Meyerhoff © Jim Rakete:Kiepenheuer & Witsch Verlag
Literatur
04.06.2018 Annette Raschner

Er sei überhaupt nicht vortragserfahren, gestand Schauspieler Joachim Meyerhoff, um dann zur großen Freude des zahlreich erschienenen Publikums beim letzten „Montagsforum“ zum Thema „die Sprachen, die wir sprechen“ keinen Vortrag im klassischen Sinne zu halten, sondern das zu tun, was er am besten kann: Erzählen! Und zwar auf äußerst sympathische, humorvolle und dennoch tiefsinnige Art und Weise. Denn die Komik, sagt der 51-jährige Burgtheaterstar, ist ganz entscheidend. „Sie ist es erst, die es der Ernsthaftigkeit möglich macht, sich zu offenbaren.“

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Mord ohne Motiv: Michael Köhlmeiers zwischen Essay und Erzählung changierendes Buch „Von den Märchen“
Literatur
04.06.2018 Ingrid Bertel

Warum sind Märchen dermaßen brutal? Warum stört das die Kinder nicht? Und was sagen Märchen über das Erzählen überhaupt aus? Michael Köhlmeier weiß die Antworten.

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„Kinder sind von Natur aus Philosophen!" - Wolfgang Hermanns erstes Kinderbuch
Literatur
21.05.2018 Annette Raschner

Das Z ist schmackhaft. Das M schmeckt irgendwie nach Honig, das O wiederum wie ein geplatzter Kaugummi. Und das F, das ist einfach Himbeereis. Dieser Ansicht ist jedenfalls das Zebra in Wolfgang Hermanns erstem Kinderbuch „Die Tiere und die Wörter", das im Nilpferdverlag von G&G erschienen ist. Für die farbenprächtigen Illustrationen zeichnete Katharina Sieg verantwortlich.

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Der selbständige Zugang zu allem, was geschrieben ist. - Lesen und wie der Akt der Emanzipation anfängt
„Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin” von Pei-Yu Chang
Literatur
15.05.2018 Peter Niedermair

Ende März trafen sich der aus Vorarlberg stammende Herwig Bitsche, Leiter des NordSüd Verlags in Zürich, und Peter Niedermair in Hohenems zu einem Gespräch über die Bedeutung des Lesens und aktuelle Aspekte in der Kinderliteratur.

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Den Stein ins Rollen bringen - 50. Generalversammlung des Franz-Michael-Felder-Vereins
Norbert Häfele will die sozialreformerischen Aspekte im Werk Franz Michael Felders in Relation zur Gegenwart zu einem Schwerpunkt machen.
Literatur
08.05.2018 Annette Raschner

Die 50. Generalversammlung des Franz-Michael-Felder-Vereins am Wochenende im Kleinen Dorfsaal in Schwarzenberg stand ganz im Zeichen von Aufbruch. In Kürze wird der Posten von Ulrike Längle, der Gründungsleiterin des Franz-Michael-Felder-Archivs, die nach 34 Jahren in Pension geht, vom Land Vorarlberg ausgeschrieben. Der Felderverein hofft auf einen Innovationsschub; Nach Ansicht von Obmann Norbert Häfele muss die Vermittlungstätigkeit auf ganz neue Beine gestellt werden. Häfele schlug bei der Generalversammlung durchaus kritische Töne an.

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Die Literaturhauptstadt war und ist Feldkirch - „Das literarische Feldkirch" von Philipp Schöbi
Arthur Conan Doyle mit seinem „Bombenhorn“, 1876 in der Stella-Blaskapelle (zweiter von links)  Quelle: Archiv der Schweizer Provinz der Jesuiten
Literatur
08.05.2018 Wolfgang Mörth

Einer der acht Bände zur Geschichte der Stadt Feldkirch, mit denen sie ihre Gründung vor 800 Jahren publizistisch feiert, trägt den Titel „Das literarische Feldkirch". Und wenn es eine Stadt in Vorarlberg gibt, die sich das Attribut „literarisch" und damit einen Band dieses Titels auch unabhängig von diesem Anlass schon lange redlich verdient hat, dann ist es die Stadt an der Ill.

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Spaziergang mit Marilyn - „DD-Day“ von Wolfgang Mörth in Christof Drexels Sachbuch „Zwei Grad. Eine Tonne. Wie wir das Klimaziel erreichen und damit die Welt verändern“
Literatur
01.05.2018 Ingrid Bertel

Die globale Erwärmung ist eine Tatsache, die nur „das trotzige Kind im Weißen Haus“ leugnet, sagt der Gebäudetechniker Christof Drexel. Er spricht aus professioneller Erfahrung. Vor 30 Jahren gründete er „drexel und weiss“, ein Unternehmen, das heute Technologie- und Marktführer bei der Haustechnik für Passivhäuser ist. 2016 zog sich Drexel aus dem operativen Geschäft zurück und vertiefte während eines Sabbaticals sein Wissen um die Gefahren, die unserer Welt aufgrund des Treibhauseffekts drohen. Ergebnis ist ein gut lesbarer Band mit ganz bodenständigen Erklärungen darüber, wie wir das 2015 in UN-Klimakonferenz in Paris beschlossene Ziel erreichen, die globale Erwärmung unterhalb von 2, besser noch 1,5 Grad zu halten. „Der jährliche, weltweite Treibhausgas-Ausstoß muss von derzeit rund 50 Milliarden Tonnen CO₂ fortlaufend reduziert werden, und zwar so, dass im Jahr 2040 nur mehr rund ein Fünftel davon übrig bleibt“, schreibt Drexel und nennt sein Buch zielorientiert „Zwei Grad. Eine Tonne“. Eines der sechs Kapitel stammt nicht von Christof Drexel, sondern von Wolfgang Mörth. Der Autor von so gefeierten Theaterstücken wie „Urologie“ oder „Die Ermordung Bruno Kreiskys“ hat zwischen die Daten und Fakten eine listige Utopie eingefügt.

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