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Literatur

„Verdammt in alle Seeligkeit“ – Stephan Alfares Roman „Der dritte Bettenturm“
Stephan Alfare – seine Romanfiguren nehmen in ihrer Zugedröhntheit meist nicht viel mehr als die eigene Angst wahr © David Prascaits
Literatur
26.04.2011 Ingrid Bertel

In den Büchern von Stephan Alfare wird spätestens ab Zeile zehn verlässlich Bier getrunken. Daran hat sich auch im jüngsten Roman nichts geändert. Allerdings, für den Helden mit dem sprechenden Namen Victor Flenner, ist bald Schluss mit Rausch und Gaudi. Er liegt auf der Intensivstation und kämpft um sein Leben. „Der dritte Bettenturm“ zeigt eine grundlegend neue Facette von Alfares Schreiben.

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Silberne Wiese, sanfte Brise – Das Romandebut der 15-jährigen Maya Rinderer
Die 15-jährige Maya Rinderer legt mit „Esther“ einen Roman über den Holocaust vor
Literatur
19.04.2011 Ingrid Bertel

Wenn ein gerade erst 15 Jahre altes Mädchen einen Roman vorlegt, ist das ungewöhnlich. Wenn dieser Roman mit einer Flucht vor dem Ghetto beginnt und in Auschwitz endet, ist das mehr als ungewöhnlich. Es ist verstörend. „Esther“ heißt dieses Romandebut der Dornbirnerin Maya Rinderer.

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“Something to tell home about” – Doris Knechts Romandebut „Gruber geht“
Mit scharfem Blick zerlegt Doris Knecht den Kosmos der modernen Menschen in unseren Breitengraden und trifft dabei voll ins Schwarze. © Pertramer.at
Literatur
12.04.2011 Raffaela Rudigier

Die brillante Kolumnenschreiberin Doris Knecht hat ihren ersten Roman geschrieben. „Gruber geht“ ist ein spannendes, witziges, stellenweise trauriges Buch, das zu lesen sich lohnt. Mit scharfem Blick zerlegt Doris Knecht den Kosmos der modernen Menschen in unseren Breitengraden und trifft dabei voll ins Schwarze.

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Segon nenemoscha schagskihare – Christian Futschers zweites Venedig-Buch „Nur Mut, kleiner Liebling“
Literatur
17.03.2011 Ingrid Bertel

„Segon nenemoscha schagskihare“ - das ist „indianisch“ und bedeutet so viel wie der Titel von Christian Futschers zweitem Venedig-Buch: „Nur Mut, kleiner Liebling“. Futscher denkt darin über Väter, Dichter und Zwerge nach. Das Ergebnis kleidet er in die Gestalt zahlloser Fragen und ebenso vieler Zitate und in das Vorhaben, die eine oder andere Hymne zu dichten.

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Die kleinen, großen Dramen zwischenmenschlicher Beziehungen – Nadja Spiegels Debütband „manchmal lüge ich und manchmal nicht“
Literatur
10.03.2011 Annette Raschner

In den 1970er Jahren war es eine junge Vorarlberger Autorenriege, die durch einen neuen Ton in der Literatur auf sich aufmerksam machte. Zu ihr gehörten etwa Michael Köhlmeier, Elisabeth Wäger, Ingrid Puganigg und Monika Helfer. 1992 war es dann Robert Schneider, der mit seinem Debüt „Schlafes Bruder“ im Alter von 31 Jahren einen Welterfolg landete, 7 Jahre später sorgte Arno Geiger mit seinem Debüt „Kleine Schule des Karussellfahrens“ für literarische Furore. In den darauf folgenden Jahren wurde es peu à peu stiller um die junge Vorarlberger Literaturszene. Jetzt aber scheint langsam wieder eine neue Generation heranzureifen.

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Based on a true story? Ibeles Feuer – eine Geschichte vom Erben
Literatur
03.03.2011 Raffaela Rudigier

Korrupte Beamte, betrogene Erben, über fünf Ecken erschlichene, schwindelerregende Geldsummen, scharfsinnige Richter und schließlich couragierte Aufklärer – die Vorarlberger „Testamentsfälscher Affäre“ liest sich bisher ohnehin schon wie ein Krimi. Die Realität liefert eben immer noch die besten Geschichten. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand auf die Idee kam, aus dieser ausgeklügelten Affäre einen Roman zu fabrizieren. Was eignet sich dafür besser als ein Kriminalroman – noch dazu mit dem Bregenzerwälder Inspektor Isidor Ibele als Romanheld.

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Das Geisterschloss in den Pripjat-Sümpfen – Hans Platzgumers Roman „Der Elefantenfuß“
Literatur
24.02.2011 Ingrid Bertel

An die Tage nach dem 26. April 1986 hat jeder, der alt genug ist, seine eigenen Erinnerungen. Ist es der Minister, der vor laufenden Kameras in ein Radieschen beißt? Sind es besorgte Mütter, die in der Apotheke nach Kaliumjodid-Tabletten fragen? Sind es die Bilder der Evakuierung hunderttausender Menschen aus der „Todeszone“?

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Hohenemser Literaturpreis 2011 ausgeschrieben
© Peter Mathis
Literatur
01.07.2010 Peter Füssl

Der mit 13.000 Euro dotierte "Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache" wurde zum zweiten Mal ausgeschrieben.

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