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Literatur

Rainer Wolf eröffnet Bild- und Denkwelten, die dem Gewöhnlichen Bedeutsamkeit verleihen
Literatur
28.09.2012 Albert Ruetz

Es ist immer spannend, die über Jahre entstandenen Werke eines Künstlers in einem Kompendium zusammengefasst zu finden. Noch interessanter wird diese künstlerische Summary, wenn es unter einem besonderen Thema steht und als graphisch und künstlerisch gestaltetes Buch erscheint. Unter dem Titel „Natur im Fokus“ präsentiert Rainer Wolf ein Buch, das eine besondere Art der Naturbeobachtung und daraus resultierende Zeichnungen enthält. Künstlerisch und graphisch einfühlsam gestaltet ist das im Bucher Verlag erschienene Buch von Kurt Dornig.

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Facebook-Dramen
Literatur
19.09.2012 Ingrid Bertel

In seinem Roman „Lachdiebe“ bemüht sich Rainer Juriatti um Aktualität, verheddert sich aber im hohen Ton und scheitert am eigenen Ehrgeiz.

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Gespräch im Gebirg
Das Zusammenspiel von Gegenwart und Vergangenheit schafft in Zsuzsanna Gahses neuestem Werk irisierende Bilder.
Literatur
12.09.2012 Ingrid Bertel

In ihrem „Südsudelbuch“ erzählt Zsuzsanna Gahse von Wegen durch Europa, von den Routen der Wörter auf der Landkarte der Geschichte und vom heiteren Verzicht auf den romanhaften Überblick.

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Am Anfang stand die Wut – der Künstler, Maler und Redakteur Christian Zillner im Portrait
„Christian Zillner ist ein großer Märchenlandschafterschaffer. Er produziert übernaturgeleinwandete Pinselimpressionen in magischen Realismen“ (Tone Fink)
Literatur
05.09.2012 Raffaela Rudigier

Der Protest stand am Beginn der künstlerischen Karriere von Christian Zillner: „Zu malen habe ich aus Wut auf eine Französischlehrerin begonnen. Sie hat mich in der vierten Klasse Mittelschule so geärgert, dass ich nach Hause gegangen bin und mit billigen chinesischen Ölfarben einen Monsterkopf gemalt habe, der den jungen Damen in der Schule gut gefallen hat - seither male ich. Das Gedichteschreiben („Spiegelfeld“) habe ich erst nach Vierzig begonnen. So lange habe ich gebraucht, bis ich zu einem Stoff und über diesen allmählich zu meiner Sprache (Stimme) gefunden habe.“

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„Nur in der Erinnerung bleiben wir“ – Wolfgang Hermanns neues Buch
Literatur
31.08.2012 Annette Raschner

In seinem neuen Prosaband „Abschied ohne Ende“ erzählt der Vorarlberger Schriftsteller Wolfgang Hermann vom Verschwinden der Zeit an einem Wintermorgen. Es ist jener Morgen, an dem der Ich-Erzähler seinen Sohn Fabius tot im Bett vorfindet. Das bei LangenMüller erschienene Buch hat Wolfgang Hermann seinem verstorbenen Sohn Florian gewidmet.

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Von Nestausnehmern, Hüslebauern und Kryptoschützern
Literatur
25.07.2012 Kurt Bracharz

Ein Sprichwort sagt, man solle ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Das ist symbolisch gemeint, trifft aber auf das neue Buch von Christian Mähr auch buchstäblich zu. Es sieht von der Aufmachung her aus, als sei es so langweilig wie sein Titel: „Naturschutz in Vorarlberg. Eine Annäherung“ (Limbus Verlag). Die Edelweiß-Vignette auf dem einheitlich grünen Umschlag macht das Kraut auch nicht fett.

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„Ich fühle mich zu tausend Prozent jüdisch“ – Marina Belobrovaja auf der Suche nach dem spezifisch jüdischen Gen
Literatur
18.07.2012 Ingrid Bertel

Schwer zu sagen, ob die Realsatire in diesem Buch überwiegt oder doch die Differenziertheit dessen, was alles „jüdisch“ sein kann. In einem Buch und einer Videopräsentation im Jüdischen Museum Hohenems untersuchen Marina Belobrovaja und Katarina Holländer die „jüdische DNA“.

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Emoticons und Emotionen
Literatur
11.07.2012 Ingrid Bertel

„Trau keinem über 30“ lautete das Motto des 10. Harder Literaturwettbewerbs – in Anlehnung an jenen Spruch, mit dem die alten 68er einst ihren Machtanspruch angemeldet hatten. Aber natürlich auch, weil es den Wettbewerb nun seit 30 Jahren gibt, und das wurde gefeiert. Mit einem Literatur-Festival im Mai und einem Buch, das jetzt unter dem titelgebenden Motto vorliegt. Es versammelt die besten Kurzgeschichten aus den beinahe 500 Einreichungen dieses Jahres.

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Wo die wilden Kerle wohnen – Harald Gfader hat „Das verlustige Lektorat“ neu aufgelegt
Literatur
11.04.2012 Ingrid Bertel

Zeichnungen aus den Jahren 1999 bis 2008 hatte der Maler, Zeichner und Soundkünstler Harald Gfader vor vier Jahren in einem bibliophilen Band unter dem Titel „Das verlustige Lektorat“ veröffentlicht. Das Buch war schnell vergriffen, schon weil den ersten 100 Stück der 400 Exemplare eine Originalzeichnung beigelegt war. Jetzt folgt der zweite Streich: eine Zusammenstellung dieser im ersten Buch beigelegten Originalzeichnungen erscheint nun unter dem Titel „Das verlorene Lektorat“, weil diese sonst „verloren“ wären.

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Trans-Maghreb: Hans Platzgumer besteigt den Hochgeschwindigkeitszug durch den arabischen Frühling
Literatur
04.04.2012 Ingrid Bertel

Jedes Kind kann heute, im Frühling 2012, die fünf wichtigsten Städte Libyens herbeten: Tripolis, Benghazi, Misrata, Sirte, Surt. Vor einem Jahr hat der arabische Frühling einen der schillerndsten Diktatoren hinweggefegt: Muammar al-Gaddafi. Wer war dieser Mann, der als böser Bube in Fantasie-Uniformen gerne auf europäischem Parkett auftrat? Der 2004 vollmundig verkündete: „Wahlen? Wozu denn? Dieses Stadium haben wir längst hinter uns gelassen. Denn das Volk hat die Macht!“ Mittlerweile hat „das Volk“ ihn ja beim Wort genommen. Das alles kommt irgendwie auch vor in Hans Platzgumers Novelle „Trans-Maghreb“, die auf merkwürdige Art entstanden ist.

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