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Literatur

Zeitlose Analysen aus der Wiener Moderne – Arthur Schnitzler Tage in Hittisau
Applaus nach einem gelungenen Auftakt für (v.l.n.r.) Johanna Lonsky, Prof. Klaus Gmeiner und Leo Braune
Literatur
25.01.2013 Thorsten Bayer

„Wir spielen immer – wer es weiß, ist klug“: Unter diesem Titel stand die Auftaktveranstaltung der Arthur Schnitzler Tage im Hittisauer Gasthof Krone am gestrigen Donnerstagabend. Dietmar Nussbaumer, der Wirt der „Krone“, und Gotthard Bilgeri haben dazu Prof. Klaus Gmeiner zurück in seine Vorarlberger Heimat holen können. Mit sichtlichem Vergnügen gestaltete der 80 Jahre alte Regisseur, der aus Schwarzach stammt, das Programm. An seiner Seite: die beiden Schauspieler Johanna Lonsky und Leo Braune. Bis Samstag noch beleuchten die drei Künstler Leben und Werk des Wiener Arztes und Schriftstellers.

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Recht und Glauben - Eine Nachlese zu Carl Lamperts Seligsprechung
Der Selige Carl Lampert, Bleistiftzeichnung von Georg Vith, 2011
Literatur
09.01.2013 Willibald Feinig

„Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“: Ich war dabei, ich war in der Gruppe, die zu Fuß nach Dornbirn ging, zur Seligsprechung Carl Lamperts, auf den Tag genau 67 Jahre nach seiner Hinrichtung im Zuchthaus von Halle an der Saale. Die Predigt von Manfred Scheuer an diesem 13. November 2011 wurde auch ins Zelt am Marktplatz übertragen: Dass sie mit den nüchternen Kant-Worten ausklang, die jeder Gymnasiast kennt und deren praktischen Sinn doch ein ganzes Volk mit wenigen Ausnahmen binnen Kurzem verdrängen und vergessen konnte, hatte ich meinerseits vergessen.

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„Das andere Liechtenstein“ – zur Festgabe „Album für Robert Allgäuer 75“
Literatur
02.01.2013 Jürgen Schremser

In schlichter Eleganz prangen die Initialen RA auf dem Cover eines Text- und Bildbands, mit dem vergangenen Oktober der liechtensteinische Verleger und fürstliche Kabinettsdirektor a.D Robert Allgäuer in seinem 75. Lebensjahr überrascht worden ist. Der Geehrte, selbst einst bei mancher Festgabe in Liechtenstein federführend, war beeindruckt und gerührt. In einer Aussendung an die Gratulanten sprach er von einer Benommenheit, die ihn ob dieses Geschenks erfasst habe.

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Flatrate oder Leberkäs?
Literatur
19.12.2012 Ingrid Bertel

In ihrem Essay “Musik = Müll” untersuchen Hans Platzgumer und Didi Neidhart jene Marktstrategien, die Musikern zum Verhängnis wurden und Hörern Musik als Müll präsentieren. Ingrid Bertel hat die beiden nach ihren Beobachtungen befragt.

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Foto-Hommage an die Bewohner der Stadt Feldkirch aus der Kameraperspektive von Marc Lins
Eine Zielvorgabe von Marc Lins war es, ein Stimmungsbild einer typischen Kleinstadt einzufangen und einen Querschnitt durch die heterogene Berufswelt und die gesellschaftlichen Bezüge und Ausdifferenzierungen zu ziehen, über die sich so ein Ort sozial und ökonomisch definiert.
Literatur
12.12.2012 Karlheinz Pichler

In einem Feldkirch-Buch, das Alfred Komarek vor drei Jahren gemeinsam mit Nikolaus Walter realisiert hatte, schrieb der aus Bad Aussee stammende Autor und Journalist über die Montfortstadt: „Notorisch lustvolle Grenzgänger leben in dieser Stadt, solche, die gerne aus sich heraustreten und noch viel lieber in sich zurückkehren, die Vielfalt, Gegensätze und Brüche mögen, weil sie sich ihres vertrauten Bezugssystems sicher sein dürfen.“

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Liebe auf den zweiten Blick – Unartproduktion präsentiert ein außergewöhnliches Montafon-Lesebuch
Literatur
07.12.2012 Ingrid Bertel

Darf eine Liebeserklärung schonungslos sein? Wie kommt es an, wenn der Liebende Qualitäten rühmt, an denen dem Objekt der Liebe wenig gelegen scheint? Michael Kasper und Andreas Rudigier legen mit ihrem „Montafon-Lesebuch“ eine ungewöhnliche Liebeserklärung an das Tal vor. Postkartenidyll werden die LeserInnen darin nicht finden, keinen Hemingway und kein „Tal der Sterne“. Dafür einen Blick in die Geschichte wie in ein Brennglas. Liebe auf den zweiten Blick also. Und nach einem Jahrhundert, in dem beinah jede Liebeserklärung an das Tal von Kitsch und Pathos begleitet war, ist das womöglich ganz heilsam.

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Neue Bücher für die Küche
Literatur
04.12.2012 Kurt Bracharz

In der Kochbuch-Flut von GeLafer & GeLichter gehen die durchaus auch noch erscheinenden innovativen Bücher fast völlig unter, vor allem, wenn sie tatsächlich einen anderen Standpunkt vertreten als der auf diesem Sektor besonders breite Mainstream.

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„Toxic“ – eine ungewöhnliche Lesung mit begeisternder Live-Musik im Stadttheater Lindau
Uwe Ochsenknecht war zu Gast in Lindau.
Literatur
27.11.2012 Thorsten Bayer

Das Buch trägt schon einen denkbar schrägen Titel: „10 Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen“. Autor ist Hallgrímur Helgason aus Island, dem Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Den herrlich schwarzen Humor des Textes transportiert der Schauspieler und Musiker Uwe Ochsenknecht am Montagabend im Stadttheater Lindau gekonnt. Der eigentliche Star des Abends aber ist die Band, die extra für dieses Programm zusammengestellt wurde und sich folgerichtig „The Toxic Truth“ nennt.

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Feldkircher Lyrikpreis 2012: Auch der Nachwuchs überzeugt
Ausgezeichnete NachwuchspoetInnen (v.l.n.r.): Raffael Caldonazzi, Nina Rastinger und Anna Helbok (Fotos: Sabine Benzer / Theater am Saumarkt)
Literatur
26.11.2012 Thorsten Bayer

Einen Tag nach der Verleihung des Feldkircher Lyrikpreises wurden auch die Sieger des Lyrikwettbewerbs für SchülerInnen im Theater am Saumarkt prämiert. Bei „Absolutely: Poem – Das ultimative Gedicht“ setzten sich Anna Helbok, Nina Rastinger (beide 16 Jahre alt) sowie der 14-Jährige Raffael Caldonazzi durch. Im Anschluss stellten junge Autoren ihre Werke vor. Dazu hatten sie jeweils nur eine Minute Zeit.

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Fremd ist der Fremde nicht nur in der Fremde – Martina Sochin D’Elias Dissertation über Liechtensteins Umgang mit Fremden seit 1945
Literatur
07.11.2012 Anita Grüneis

Migration? Ein Wort, das inflationär verwendet wird. Umso erstaunlicher, dass es dann doch Beiträge dazu gibt, die beim Lesen begeistern. So ist es mit der Dissertation „Man hat es doch hier mit Menschen zu tun“ von Dr. Martina Sochin D’Elia. Sie untersucht darin Liechtensteins Umgang mit Fremden seit 1945.

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