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Literatur

Feldkircher Lyrikpreis 2013
PreisträgerInnen des Lyrikpreises 2012 (vlnr): Elisabeth Steinkellner, Sascha Kokot und Andra Schwarz.
Literatur
19.02.2013 Christina Porod

Bereits zum 11. Mal veranstaltet das Theater am Saumarkt den Feldkircher Lyrikpreis, der in diesem Jahr - zum ersten Mal - zu einem Thema ausgeschrieben ist.

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Voltaires Fersenbein und Walter Benjamins Hotel – „Topoi“ von Arno Gisinger
Arno Gisinger, aus der Vietnam-Serie „Cù Chi“: der Fotograf mal mit Gewehr statt mit Kamera
Literatur
13.02.2013 Ingrid Bertel

Vietnam, Frankreich, Ex-Jugoslawien, Südindien und Deutschland – das sind Gegenden, mit denen sich der Fotograf und Historiker Arno Gisinger in sehr speziellen Projekten auseinandergesetzt hat. Seine einzigartige Handschrift entwickelte er in den 1990er-Jahren bei der Arbeit an Installationen für das Jüdische Museum Hohenems. Jetzt legt der Hohenemser Verlag Bucher erstmals einen Katalog auf, der Gisingers Werk über 20 Jahre dokumentiert und beschreibt.

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Was wir machen, ist Müll – Zu Marianne Gronemeyers Buch über sündhaftes Arbeiten, erschienen 2012
Literatur
06.02.2013 Willibald Feinig

Die Verunsicherung fängt beim Titel an – „Wer arbeitet, sündigt“ – und geht bis zum Werbetext hinten am Deckel des Buchs, das ich besprechen möchte, den Gesetzen des Buchmarkts zum Trotz: Marianne Gronemeyers (angeblich flammendes) „Plädoyer für gute Arbeit" ist nämlich nicht mehr brandneu, ist vor einem halben Jahr erschienen; ein Entsorgungsfall.

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Lügen und Leben – Interview mit Michael Köhlmeier über seinen neuen Roman „Die Abenteuer des Joel Spazierer“
Michael Köhlmeier (© Annette Pohnert / Carl Hanser Verlag)
Literatur
30.01.2013 Ingrid Bertel

Joel Spazierer ist ein Lügner und Verbrecher, er hat Charme und eine changierende Identität. Er wird 1949 im stalinistischen Ungarn geboren, flüchtet als Siebenjähriger nach Österreich und wechselt fortan die Länder so schnell wie die Hemden. „Die Abenteuer des Joel Spazierer“ ist nach Michael Köhlmeiers Roman „Abendland“ (2007) sein neuer Versuch, die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts zu erkunden. Ingrid Bertel hat mit dem Autor über das 700 Seiten starke Werk gesprochen.

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Zeitlose Analysen aus der Wiener Moderne – Arthur Schnitzler Tage in Hittisau
Applaus nach einem gelungenen Auftakt für (v.l.n.r.) Johanna Lonsky, Prof. Klaus Gmeiner und Leo Braune
Literatur
25.01.2013 Thorsten Bayer

„Wir spielen immer – wer es weiß, ist klug“: Unter diesem Titel stand die Auftaktveranstaltung der Arthur Schnitzler Tage im Hittisauer Gasthof Krone am gestrigen Donnerstagabend. Dietmar Nussbaumer, der Wirt der „Krone“, und Gotthard Bilgeri haben dazu Prof. Klaus Gmeiner zurück in seine Vorarlberger Heimat holen können. Mit sichtlichem Vergnügen gestaltete der 80 Jahre alte Regisseur, der aus Schwarzach stammt, das Programm. An seiner Seite: die beiden Schauspieler Johanna Lonsky und Leo Braune. Bis Samstag noch beleuchten die drei Künstler Leben und Werk des Wiener Arztes und Schriftstellers.

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Recht und Glauben - Eine Nachlese zu Carl Lamperts Seligsprechung
Der Selige Carl Lampert, Bleistiftzeichnung von Georg Vith, 2011
Literatur
09.01.2013 Willibald Feinig

„Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“: Ich war dabei, ich war in der Gruppe, die zu Fuß nach Dornbirn ging, zur Seligsprechung Carl Lamperts, auf den Tag genau 67 Jahre nach seiner Hinrichtung im Zuchthaus von Halle an der Saale. Die Predigt von Manfred Scheuer an diesem 13. November 2011 wurde auch ins Zelt am Marktplatz übertragen: Dass sie mit den nüchternen Kant-Worten ausklang, die jeder Gymnasiast kennt und deren praktischen Sinn doch ein ganzes Volk mit wenigen Ausnahmen binnen Kurzem verdrängen und vergessen konnte, hatte ich meinerseits vergessen.

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„Das andere Liechtenstein“ – zur Festgabe „Album für Robert Allgäuer 75“
Literatur
02.01.2013 Jürgen Schremser

In schlichter Eleganz prangen die Initialen RA auf dem Cover eines Text- und Bildbands, mit dem vergangenen Oktober der liechtensteinische Verleger und fürstliche Kabinettsdirektor a.D Robert Allgäuer in seinem 75. Lebensjahr überrascht worden ist. Der Geehrte, selbst einst bei mancher Festgabe in Liechtenstein federführend, war beeindruckt und gerührt. In einer Aussendung an die Gratulanten sprach er von einer Benommenheit, die ihn ob dieses Geschenks erfasst habe.

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Flatrate oder Leberkäs?
Literatur
19.12.2012 Ingrid Bertel

In ihrem Essay “Musik = Müll” untersuchen Hans Platzgumer und Didi Neidhart jene Marktstrategien, die Musikern zum Verhängnis wurden und Hörern Musik als Müll präsentieren. Ingrid Bertel hat die beiden nach ihren Beobachtungen befragt.

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Foto-Hommage an die Bewohner der Stadt Feldkirch aus der Kameraperspektive von Marc Lins
Eine Zielvorgabe von Marc Lins war es, ein Stimmungsbild einer typischen Kleinstadt einzufangen und einen Querschnitt durch die heterogene Berufswelt und die gesellschaftlichen Bezüge und Ausdifferenzierungen zu ziehen, über die sich so ein Ort sozial und ökonomisch definiert.
Literatur
12.12.2012 Karlheinz Pichler

In einem Feldkirch-Buch, das Alfred Komarek vor drei Jahren gemeinsam mit Nikolaus Walter realisiert hatte, schrieb der aus Bad Aussee stammende Autor und Journalist über die Montfortstadt: „Notorisch lustvolle Grenzgänger leben in dieser Stadt, solche, die gerne aus sich heraustreten und noch viel lieber in sich zurückkehren, die Vielfalt, Gegensätze und Brüche mögen, weil sie sich ihres vertrauten Bezugssystems sicher sein dürfen.“

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Liebe auf den zweiten Blick – Unartproduktion präsentiert ein außergewöhnliches Montafon-Lesebuch
Literatur
07.12.2012 Ingrid Bertel

Darf eine Liebeserklärung schonungslos sein? Wie kommt es an, wenn der Liebende Qualitäten rühmt, an denen dem Objekt der Liebe wenig gelegen scheint? Michael Kasper und Andreas Rudigier legen mit ihrem „Montafon-Lesebuch“ eine ungewöhnliche Liebeserklärung an das Tal vor. Postkartenidyll werden die LeserInnen darin nicht finden, keinen Hemingway und kein „Tal der Sterne“. Dafür einen Blick in die Geschichte wie in ein Brennglas. Liebe auf den zweiten Blick also. Und nach einem Jahrhundert, in dem beinah jede Liebeserklärung an das Tal von Kitsch und Pathos begleitet war, ist das womöglich ganz heilsam.

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