Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Die inspirierende Kraft eines Wagemutigen – Der Chor „Vocal Origen“ und das „Concerto Stella Matutina“ unter der Leitung von Clau Scherrer bescherten Besonderes zum Abschluss der Saison
Das "Concerto Stella Matutina" und der Chor "Vocal Origen" unter der Leitung von Clau Scherrer überzeugten mit Werken von Jan Dismas Zelenka auf allen Linien.
Musik / Konzert
16.12.2016 Silvia Thurner

Wer den Werdegang und den immer größer werdenden Wirkradius des „Concerto Stella Matutina“ mitverfolgt, gerät ins Staunen. Der aktuelle Abozyklus war gespickt mit Highlights. Die umtriebigen Musikerinnen und Musiker brachten zahlreiche weithin unbekannte Werke aus Archiven und Musiksammlungen in den Konzertsaal. Zum Saisonsabschluss setzten sie noch eins drauf. Unter der Leitung von Clau Scherrer interpretierten das Barockorchester und die Sängerinnen und Sänger „Vocal Origen“ zwei Werke des böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka. Eine derart originelle und ausgefallene Komposition aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert wie die dargebotene „Missa Purificationis Beatae Virginis Mariae“ gibt es äußerst selten zu hören. Zusammen mit Zelenkas „Te Deum“ lösten die Werkdeutungen Jubel in der Kulturbühne AmBach in Götzis aus.

zum Artikel >
Die jährliche Opernproduktion des Landestheaters mit dem SOV ist diesmal barock: Glucks „Orpheus und Eurydike“ als zeitlos gültige Liebesgeschichte
Mehrere solcher sieben Meter hohen und vielfach verwendbaren Plastiksäulen dominieren im Bühnenbild von Florian Etti optisch das Geschehen um Orpheus und Eurydike
Musik / Konzert
16.12.2016 Fritz Jurmann

Wie üblich zu einer Zeit, da die Menschen eher an das bevorstehende Weihnachtsfest als an eine Sage aus der griechischen Mythologie denken, macht das Vorarlberger Landestheater auf seine jährliche Opernproduktion zusammen mit dem Symphonieorchester Vorarlberg aufmerksam. Mit „Orpheus und Eurydike“ („Orfeo ed Euridice“) von Christoph Willibald Gluck in italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln wird in dieser langjährigen Kooperation ein neues Kapitel aufgeschlagen.

zum Artikel >
Paula - Mein Leben soll ein Fest sein
Porträt von Rilke, das Paula dem Dichter entgegenhält.
Film / Kino
16.12.2016 Gunnar Landsgesell

Porträt der deutschen Malerin Paula Modersohn-Becker, die in der rein männlich dominierten Künstlerkolonie Worpswede vor allem erfährt, was sie nicht will: Die Technik eines akkuraten Naturalismus zu erlernen, der zudem den eigenen Marktwert steigern soll. Bereits verheiratet entflieht sie nach Paris, um in einem mondänen Künstlerumfeld ihr Leben neu zu gestalten.

zum Artikel >
STRINQUANTET. auf der suche nach der stille. Freifeld Tonträger, 2016
CD-Tipp
15.12.2016 Silvia Thurner

„strinquantet“ mit dem Geiger Simon Frick, der Bratschistin Judith Reiter, Maria Frodl am Cello und Thomas Stempkowski am Kontrabass begaben sich für ihr neuestes Album improvisierend auf „die suche nach der stille“. Die vier Streichinstrumente fügen sich zu einem organischen Ganzen zusammen, entwickeln eine große Sogwirkung mit facettenreichen rhythmischen Patterns und einem atmenden Auf- und Abtauchen der einzelnen Instrumentalfarben. Wer erwartet, dass die vier Streicher auf einen üppigen Sound setzen, irrt. Viel mehr entfalten sie fein verwobene Klangteppiche, kreieren erzählende Naturbilder und lassen jedem Einzelnen viel Freiraum für eigene Assoziationen.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (16.12. - 22.12. 2016)
À peine j'ouvre les yeux - Kaum öffne ich die Augen
Film / Kino
15.12.2016 Walter Gasperi

Spielboden Dornbirn und TaSKino Feldkirch lassen diese Woche in „Kaum öffne ich die Augen“ eine junge Frau mit ihren mitreißenden Songs gegen die einengende tunesische Gesellschaft rebellieren. Das Heerbrugger Kino Madlen zeigt dagegen mit Rolando Collas „Sette Giorni“ einen klassischen Liebesfilm.

zum Artikel >
Hilti Art Foundation in Vaduz mit neuer Ausstellung „Kirchner, Léger, Scully & mehr“
Max Beckmann: "Selbstbildnis mit Glaskugel" aus der Hilti Art Foundation
Ausstellung
14.12.2016 Anita Grüneis

Die Hilti Art Foundation eröffnet am 16. Dezember eine neue Ausstellung in ihren eigenen Räumen neben dem Kunstmuseum Liechtenstein. „Kirchner, Léger, Scully & mehr“, so der Titel der zweiten Ausstellung im sogenannten „weißen Würfel“ in Vaduz. Zehn Monate lang, bis zum 8. Oktober, werden 36 Werke aus der Privatsammlung der Firma Hilti zu sehen sein. Dabei handelt es sich vorwiegend um Werke aus dem letzten Jahrhundert, beginnend mit einem Gemälde von Paul Gauguin aus dem Jahr 1889, über Werke von Max Beckmann, Paul Klee, Ernst Ludwig Kirchner, Jean Dubuffet und Max Klee. Das neueste Werk stammt von Sean Scully aus dem Jahr 2012.

zum Artikel >
In grenzenloser Verbindung zwischen einst, heute und morgen – Das vorarlberg museum zieht Bilanz und blickt in die Zukunft
Die Sonderausstellung "Über dem Wasser die Steine" von Hannes Ludescher ab 16.09.2017 im Atrium des vorarlberg museum | © Albrecht Schnabel
Ausstellung
14.12.2016 Mirjam Steinbock

Der Direktor des vorarlberg museums in Bregenz, Andreas Rudigier, und die Kuratorin Theresia Anwander ließen anlässlich der Pressekonferenz am Dienstag die vergangenen drei Jahre Revue passieren und warfen einen Blick auf Zahlen, Daten und Eindrücke des vergangenen sowie auf das Programm des nächsten Jahres. Dass das Haus mittlerweile zu einem Ort der Begegnung zwischen Publikum, Programm und AkteurInnen wurde, zeigt auch der Tätigkeitsbericht „sichten“, der in wunderschön gefertigter Fadenheftung bildhafte Eindrücke von Architektur, Ausstellungen und Ereignissen dokumentiert und beteiligte Menschen mit Texten zu Wort kommen lässt.

zum Artikel >
Filmzensur statt Filmkultur: Norbert Fink schrieb eine „Kulturgeschichte des Kinos in Vorarlberg“
Literatur
14.12.2016 Markus Barnay

Wenn es so etwas wie ein „Ehrenzeichen für Verdienste um die Vorarlberger Kinokultur“ gäbe, stände es zwei Menschen auf jeden Fall zu: dem langjährigen Kinobetreiber und Vorsitzenden der Fachvertretung in der Wirtschaftskammer, Peter Pienz, und dem ebenso langjährigen Obmann des Film Kultur Club Dornbirn (FKC), Norbert Fink.

zum Artikel >
Szenen einer Ehe mit Max Frischs „Biografie“ – Ein vergnügliches (Gast-) Spiel des Deutschen Theaters Berlin im TAK
"Biografie - ein Spiel" und die Bühne ist auch eine Spieldose
Theater
13.12.2016 Anita Grüneis

„Stell dir vor, du könntest deine Biografie ändern, wo würdest du anfangen?“ ist eine Frage, die sich so mancher in seinem Leben stellt. Eine Frage, die auch Max Frisch im Jahr 1967 beschäftigte, als er das Stück „Biografie – ein Spiel“ schrieb, das ein Jahr später in Zürich uraufgeführt wurde. 1984 schrieb er eine neue Fassung, die das Deutsche Theater mit einem Gastspiel im TAK Theater Liechtenstein zeigte. Dabei wurde klar, wie aktuell und unterhaltsam dieses „Spiel“ heute noch – oder wieder - sein kann. Das waren zwei Stunden Spannung und Witz und drei hervorragende Schauspieler, die das Zuschauen zum Genuss werden ließen.

zum Artikel >
Vier außergewöhnliche Persönlichkeiten ausgezeichnet – Die Förder- und Ehrengaben des Landes wurden vergeben
Kian Soltani, Evelyn Fink-Mennel, Martin Gruber und Monika Grabuschnigg - im Bild mit Landesrat Christian Bernhard und Landeshauptmann Markus Wallner - erhielten die mit je 5.000 Euro bzw. 2.500 Euro dotierten Ehren- und Fördergaben des Landes Vorarlberg 2016
Aktuell
13.12.2016 Silvia Thurner

Ein rundum gelungenes Fest war die diesjährige Vergabe der Förder- und Ehrengaben im Montfortsaal des Vorarlberger Landhauses. Geehrt wurden Evelyn Fink-Mennel und Martin Gruber, die Fördergabe erhielten die bildende Künstlerin Monika Grabuschnigg und der Cellist Kian Soltani. Eine besondere Note erhielt der Festakt, weil der Cellist Kian Soltani live musizierte und mit ausgesuchten Werken sowie einer Eigenkomposition die Gäste mit seinem authentischen Spiel begeisterte. Landesrat Christian Bernhard hielt die Laudationes für die vier außergewöhnlichen Künstler und stellte deren vielfältigen Tätigkeitsbereiche informativ und sympathisch dar.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)