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Kritiken

Gediegener Jazz im sonntäglichen Vorabendprogramm – zwiespältige Hörerlebnisse mit dem „Wolfgang Muthspiel Chamber Trio“
Wolfgang Muthspiel war im Rahmen der Reihe "Gitarre amBach" mit seinen Musikerkollegen Colin Vallon am Klavier und Mario Rom an der Trompete in der Kulturbühne AmBach zu Gast.
Musik / Konzert
14.01.2020 Silvia Thurner

Zum ersten Mal begrüßten Silfredo Pérez und Michael Löbl Jazzmusiker in der von ihnen kuratierten Konzertreihe „Gitarre amBach“. Der in Vorarlberg bestens bekannte Gitarrist Wolfgang Muthspiel präsentierte mit dem Schweizer Pianisten Colin Vallon sowie dem österreichischen Jazztrompeter Mario Rom eine Auswahl seines breiten musikalischen Schaffens, vornehmlich jedoch Werke mit eher getragenem Charakter. Vielleicht auch deshalb wirkte die Atmosphäre im Saal etwas verhalten. Erst am Schluss machte sich unter den Fans Begeisterung breit. In der sehr gut besuchten Kulturbühne kam auch der neue Bösendorfer Flügel zum Einsatz, der seine musikalische Feuertaufe im Jazztrio bravourös bestand.

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Literatur in der Krone: Peter Handke Literaturnobelpreisträger 2019 - „Eine winterliche Reise durch das Werk von Peter Handke“
Rolf Steiner ist mit Dietmar Nussbaumer, dem Wirt des Gasthofs Krone in Hittisau, für das Programm der Handke Tage zuständig (Foto: Wieser Verlag)
Literatur
09.01.2020 Peter Niedermair

mit Rolf Steiner – „Schriftsteller und einer, der auszog Peter Handke zu treffen.“ – und Lojze Wieser, Verleger und Autor „u.a. wie Peter Handke von Europa erkochen zu sprechen pflegt“. Vom 17. bis 19. Jänner 2020 im Gasthof Krone in Hittisau.

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Aktuell in den Filmclubs (10.1. - 16.1. 2020)
Marriage Story
Film / Kino
09.01.2020 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche Noah Baumbachs großartig gespieltes Scheidungsdrama „Marriage Story“, das Filmforum Bregenz Céline Sciammas meisterhaften Frauenfilm „Portrait de la jeune fille en feu“.

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Grafik als Werkzeug der Kommunikation und Provokation - Reinhold Luger im Vorarlberg Museum
Reinhold Luger: Plakat Randspiele, 1976
Ausstellung
05.01.2020 Karlheinz Pichler

Als in den 1970er Jahren mehrere kulturelle Protestbewegungen über das erzkonservative Vorarlberg hinwegfegten und das gesellschaftliche Gefüge auf den Kopf stellten, stand der Grafiker Reinhold „Nolde“ Luger in den vordersten Reihen. Das kulturpolitische Engagement des Aufrüttlers fand dabei vor allem in bissigen Plakaten, boshaften Karikaturen sowie in giftig-ironischen Pamphleten und Flugblättern einen nachhaltigen visuellen Niederschlag. Ob es sich nun um das Flint-Festival (1970/71) oder die legendären Bregenzer Randspiele (1972–1976) handelte, das treffende Bild dazu entsprang stets der vor Kreativität strotzenden Vorstellungswelt Lugers. Inwieweit Kultur- und Zeitgeschichte sowie Grafik als Ausdrucksmittel miteinander verwebt sein können, lässt sich anhand der Luger-Retrospektive im vorarlberg museum derzeit bestens nachvollziehen. Die Sonderausstellung, vom vorarlberg museum gemeinsam mit der Vorarlberger Landesbibliothek kuratiert, zieht dabei einen weiten zeitlichen Bogen, angefangen von dem aufmüpfigen, um eine weltoffene Gesellschaft bemühten jungen Luger, über die vielfach ausgezeichneten künstlerischen Plakate für die Bregenzer Festspiele der 1980er und 1990er Jahre bis hin zur Gestaltung von Land- und Stadtbusflotten oder auch den Logos für Unternehmen und Kulturanbieter.

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Otto Neururer - Hoffnungsvolle Finsternis
Otto Neururer, im KZ ermordet. Ein Doku-Drama zwischen historischen Fakten und Bezügen zur Gegenwart.
Film / Kino
05.01.2020 Gunnar Landsgesell

Ein eher unbekanntes Kapitel österreichischer Zeitgeschichte: Otto Neururer war ein Priester aus einem kleinen Dorf in Tirol, der aufgrund seiner unbeugsamen humanistischen Haltung von den Nazis ermordet wurde. Das Doku-Drama spürt den Spuren Neururers ziemlich unkonventionell nach. Ein recht heterogenes Trio, zu dem auch Ottfried Fischer als gewitzter Pfarrer zählt, macht sich auf eine Reise auf, die Vergangenheit und Gegenwart verschränkt.

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Rolling Beethoven im Montfortsaal – klassische Klänge aus dem Heute
Das Prague Royal Philharmonic unter Heiko Mathias Förster mit dem Stargeiger Josef Špaček
Musik / Konzert
04.01.2020 Anita Grüneis

Ludwig van Beethoven wird dieses Jahr nicht nur für sein unsterbliches Werk gefeiert – und das weltweit, sondern auch, weil der im Dezember 1770 getaufte Komponist in diesem Dezember 250 Jahre alt würde. Wie modern seine Musik heute noch klingt, zeigte Dirigent Heiko Mathias Förster, ehemals Chefdirigent der Münchner Symphoniker. Er führte Anfang 2018 tschechische Musiker zu einem neuen Klangkörper zusammen und nannte das Ensemble „Prague Royal Philharmonic“. Damit bezog er sich auf die legendäre Prager Hofkapelle unter Kaiser Rudolph II. Nun gastierte das Orchester zum ersten Mal in Feldkirch und läutete in der Montfortstadt das Jubeljahr Beethovens ein.

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St. Gerolder Vortrag und Tonbänder von Charlotte Dorowin - Der Gang über den Appellplatz
Literatur
04.01.2020 Willibald Feinig

Der Doyen der österreichischen Geschichtsforschung, Gerald Stourzh, ist nicht nur mit der Staatswerdung Österreichs vertraut, sondern auch mit der der USA (ihre Väter haben Fälle wie den des derzeitigen Präsidenten geahnt). Als 90-jähriger gibt Stourzh nun ein „Büchlein“ heraus, das aus der Reihe seiner Publikationen fällt. Es trägt den Titel „Zeit der Prüfungen“ und enthält eine Auswahl aus den Abschriften von Tonbändern und Dokumenten von Lotte Dorowin (1920–2008). Betty Keller hat sie im Auftrag der Tochter, der St. Gerolder Künstlerin Irene Dworak, erstellt. Ein Vortrag in der Propstei bildet das Eingangskapitel des Werks, das von zwei Jahren Gestapohaft und Frauenkonzentrationslager und nicht zuletzt von Heimweg und Heimkehr nach Wien berichtet.

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Von hier nach Italien und weiter in galaktische Sphären – stürmisch gefeiertes Neujahrskonzert in der Kulturbühne AmBach
Musik von John Williams begeisterte das Publikum in der Kulturbühne AmBach beim Neujahrskonzert des Sinfonieorchesters Mittleres Rheintal unter der Leitung von Markus Pferscher und mit dem Pianisten David Helbock.
Musik / Konzert
02.01.2020 Silvia Thurner

Anlässlich der 25. Auflage des Neujahrskonzertes mit dem Jugendsinfonieorchester der tonart Musikschule Mittleres Rheintal und dem Lionsclub Hohenems hat sich der künstlerische Leiter, Markus Pferscher, ein spannendes Konzertprogramm einfallen lassen. Er setzte einen Schwerpunkt mit Filmmusik von John Williams und lud den Pianisten David Helbock, der sich im vergangenen Jahr intensiv mit der Musik des amerikanischen Filmmusikkomponisten auseinandergesetzt hat, zum Zusammenwirken ein. Als Solist aus den eigenen Reihen begeisterte der Fagottist Noah Schurig mit dem „Capriccio“ von Guiseppe Verdi.

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Aktuell in den Filmclubs (3.1. - 9.1. 2020)
Au poste - Die Wache
Film / Kino
02.01.2020 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch startet mit Quentin Dupieux´ absurder Komödie „Au poste! – Die Wache“ ins neue Jahr. Das Skino Schaan zeigt unter anderem mit „Alles außer gewöhnlich – Hors normes“ einen ungeschönten und dennoch optimistischen Film über zwei Betreuer, die sich unermüdlich für ihre autistischen Schützlinge einsetzen.

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Ein Bussi Riot vor Silvester
Home-grown Reggae/Ska für den guten Zweck: Das SkiSchuhTennisOrchestra im Spielboden. (Foto: Jeremy Mathis)
Musik / Konzert
02.01.2020 Andreas Feuerstein

Stereo Ida, Nu Jargon und das SkiSchuhTennisOrchestra feierten im Spielboden die diesjährige PreSilvesterParty. Vor ausverkauftem Haus und mit vollen Taschen für den guten Zweck.

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