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Kritiken

Cinema Dornbirn: Ungewisse Zukunft
1944 als Kammerlichtspiele eröffnet, 1970 geschlossen und 1979 als Cinema 2000 wieder eröffnet, seit 2012 von Michael Wieser betrieben und in Cinema Dornbirn umbenannt
Film / Kino
21.09.2019 Walter Gasperi

2018 sanken die Besucherzahlen der Vorarlberger Kinos um 13,62%, besonders kritisch ist die Situation beim Cinema Dornbirn, das ohne zusätzliche Förderungen mit Ende Juni 2020 seinen Betrieb einstellen wird.

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Schlösslekeller Vaduz: Ein furioser Abend mit Athol Fugards „Hallo und Adieu“ 
Dominik Roeske und Sarina Rhyner spielen das Geschwisterpaar in Athol Fugards Stück "Hallo und Adieu"
Theater
21.09.2019 Anita Grüneis

Zum Saisonauftakt zeigte der Schlösslekeller Vaduz die liechtensteinische Erstaufführung des selten gespielten Zweipersonenstücks „Hallo und Adieu“ von Athol Fugard. Darin treffen zwei Personen in einer kleinen Wohnung aufeinander. Die beiden verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, sie sind sich vertraut und doch fremd. Ein spannender Dialog beginnt. Der Südafrikaner Athol Fugard schrieb sein Stück „Hallo und Adieu“ in den 60er Jahren, es geriet jedoch nach seiner deutschen Erstaufführung 1975 im Schillertheater Berlin etwas in Vergessenheit. Nun haben die beiden Schauspieler Sarina Rhyner und Dominik Roeske mit ihrer Regisseurin Bina Schroer das Werk für den Vaduzer Schlösslekeller wiederbelebt. Bei der Premiere zeigte sich, wie zeitlos das Stück ist. 

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Gut durchdachte musikalische Meditation mit hervorragenden Musikerinnen und Musikern
Maria Jauk (Flöte), Isabella Fink (Violoncello), Joachim Murnig (Vibraphon) und Arnold Meusburger (Orgel) freuten sich nach ihren vielgestaltigen Werkdeutungen über den begeisterten Applaus des Publikums.
Musik / Konzert
20.09.2019 Silvia Thurner

Das Kulturforum Bregenzerwald lud in die Pfarrkirche Alberschwende zu einem Konzert, das für die hallige Akustik des Kirchenraums gut zugeschnitten war. Maria Jauk (Flöte), Isabella Fink (Violoncello), Joachim Murnig (Vibraphon, Snare Drum) sowie der Organist Arnold Meusburger präsentierten eine ausgefallene Werkkombination von hierzulande wenig bekannten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Die Musikerinnen und Musiker spielten auf einem bewundernswert hohen musikalischen Niveau und führten in vielgestaltige Klangwelten, die eine konzentrierte, meditative Stimmung verströmten.

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Neues für die Neigungsgruppe Zappa: „Studio Dan“ im Spielboden
Mobiltelefon statt Kamera. Entschuldigung!
Musik / Konzert
20.09.2019 Thomas Kuschny

Eigentlich ist es ja überflüssig zu erwähnen, daß die Zahl derer, die sich in unterschiedlichsten Projekten dem Œuvre Frank Zappas widmen, Legion ist. Man kann es aber nicht lassen, eine rhetorische Finte eben. „Studio Dan“ ist ein Ensemble unter der Leitung von Daniel Riegler, einem Mitbegründer der für die österreichische Jazz-Szene so bedeutenden „Jazzwerkstatt Wien“, Nukleus von gefühlt eh fast allem in diesem Genre. Von anderen Zappa-Tributes, so schien es lange, hätte man sich durch ein Alleinstellungsmerkmal leicht unterscheiden können. Aber sie haben es schließlich doch getan: Erste Zugabe war das wohl unvermeidliche „Peaches En Regalia“. Alle, wirklich alle spielen das!

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Ad Astra - Zu den Sternen
Ein Film wie durch einen Raumfahrerhelm: im Tonfall gedämpft, im Tempo gedrosselt.
Film / Kino
20.09.2019 Gunnar Landsgesell

Ein intergalaktisches Zusammentreffen von Vater (Tommy Lee Jones) und Sohn (Brad Pitt), das weniger das Weltraumabenteuer, als zutiefst menschliche Fragen nach der eigenen Existenz sucht. Regisseur James Gray geht im Sci-Fi-Bereich neue Wege mit seinem introspektiven Weltraumabenteuer.

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Warten, vom Üben in Geduld bis zu geistesgegenwärtigen Entscheidungen – die Montforter Zwischentöne präsentieren ihr aktuelles Programm
Im Rahmen des Herbstedition der "Montforter Zwischenöne" gastiert das Concerto Köln im Feldkircher Montforthaus. (Foto: Harald Hoffmann)
Musik / Konzert
19.09.2019 Silvia Thurner

Mit einer überraschenden Grafik laden die „Montforter Zwischentöne“ zum Herbstfestival ein. Für den Flyer wählte Sigi Ramoser vom Grafik- und Designbüro „Sägenvier“ ein Ei und damit ein Sujet, das man in unserem Kulturkreis nicht unbedingt mit der Vorweihnachtszeit in Verbindung bringt. Doch es bietet einen originellen Denkanstoß, denn das Warten steht im Mittelpunkt des von Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde entwickelten Programms. Ein Orgelduell und ein Improvisationskonzert für Jazztrio für sechs, ein Minikino im Feldkircher Palais Liechtenstein sowie ein Adventkonzert mit dem „Concerto Köln“ stehen im Mittelpunkt.

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Aktuell in den Filmclubs (20.9. - 26.9. 2019)
Diego Maradona
Film / Kino
19.09.2019 Walter Gasperi

Im neuen Schaaner Kino SKino läuft diese Woche unter anderem Asif Kapadias Dokumentarfilm „Diego Maradona“. Im Heimatmuseum Schruns wird dagegen im Rahmen des Veranstaltungsmonats „septimo“ Hans Weingartners Spielfilm „Die fetten Jahre sind vorbei“ gezeigt.

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Nominierungen für den Vorarlberger Kulturpreis 2019
Haben auf der gestrigen Pressekonferenz die Nominierungen für den Vorarlberger Kulturpreis 2019 bekanntgegeben (v.l.n.r.): Dr. Winfried Nußbaummüller (Land Vorarlberg), VDir. Mag. Martin Jäger (Sparkasse Bregenz), Dir. Bernhard Moosbrugger (Casino Bregenz), Mag. Jasmine Ölz-Barnay (ORF), Dir. Markus Klement (ORF) (Foto © Sparkasse Bregenz)
Aktuell
19.09.2019 Manuela Schwaerzler

Für den diesjährigen Vorarlberger Kulturpreis, der in der Kategorie Malerei vergeben wird, sind nominiert: Linus Barta, Sarah Bechter, Bernhard Buhmann, Melanie Ebenhoch, Sebastian Koch, Katherina Olschbaur und Drago Persic.

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Banks: III
CD-Tipp
19.09.2019 Peter Füssl

Das Debütalbum „Goddess“ (2014) und das vor zwei Jahren erschienene „The Altar“ katapultierten die in Los Angeles lebende Singer-Songwriterin Jillian Rose Banks mit ihren zwischen hilfloser Verletzlichkeit, schmerzhaften Selbsterkundungen und höhnischen Kommentaren auf ihre Ex-Lover changierenden, in experimentierfreudigen Electro-Pop gewandeten Songs weltweit ins Scheinwerferlicht.

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Nérija: Blume
CD-Tipp
17.09.2019 Peter Füssl

Die Londoner Jazz-Szene erfreut sich seit einigen Jahren eines ganz besonderen Hypes – nicht immer, aber sehr oft zu Recht. Derzeit erregt die aus sechs Frauen und einem Mann bestehende Band Nérija mit dem Debütalbum „Blume“ international großes Aufsehen. Sie ist ein Produkt des vom Musiker Gary Crosby und der Musikmanagerin Janine Irons vor bald zwanzig Jahren gegründeten Jazz-Ausbildungsprogramms „Tomorrow’s Warriors“, das sich vor allem weiblicher Talente und solcher mit migrantischem Background annimmt.

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