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Kritiken

Ehren- und Förderpreise für Kunst – dieses Jahr ganz im Zeichen der Literatur
Die Preisträger Muhammet Ali Baş, Norbert Mayer und Arno Geiger, mit Winfried Nussbaummüller und Barbara Schöbi-Fink (©  Werner Micheli)
Literatur
15.12.2020 Manuela Schwaerzler

Am Montag, den 14. Dezember wurden die bisher als „Ehren- und Fördergaben für Kunst“ bekannte, heuer in „-preise“ umbenannte Auszeichnungen des Landes Vorarlberg verliehen. Die mit je 5.000 Euro dotierten Ehrenpreise für Kunst gingen an Arno Geiger und Norbert Mayer, über die Förderpreise zu je 2.500 Euro freuten sich Linda Achberger und Muhammet Ali Baş. Da Veranstaltungen derzeit nicht stattfinden dürfen, konnte das interessierte Publikum die Überreichung der Ehren- und Förderpreise nur per Livestream verfolgen.

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Shalosh: Broken Balance
CD-Tipp
15.12.2020 Peter Füssl

„Wir wollten die Extreme mehr ausreizen, wollten mehr links und rechts schauen und dramatischer sein. Emotion ist wichtiger als Intellekt“, erklären Pianist Gadi Stern, Kontrabassist David Michaeli und Drummer Matan Assayag zum neuen Album. Dabei war doch schon das 2019 erschienene ACT-Debüt „onwards and upwards“ ein grandioses Sammelsurium waghalsiger musikalischer Ideen, die sich auf wundersame Weise dennoch in einem alles überlagernden, durchgängigen Flow zusammenfügten.

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Rebekka Bakken im TAK: Magische Momente und viel Christmas
Die norwegische Künstlerin Rebekka Bakken faszinierte das Publikum im TAK mit ihrer starken Stimme
Musik / Konzert
13.12.2020 Anita Grüneis

Im November hätte die norwegische Sängerin Rebekka Bakken mit ihrer Band im TAK gastieren sollen, nun kam sie – coronabedingt - einen Monat später – allerdings ohne Band. Sie gab auf der TAK-Bühne ihr allererstes Solo-Konzert – zur Begeisterung der vielen Zuhörerinnen und Zuhörer, die extra angereist waren – auch aus Vorarlberg, wie die Künstlerin am Ende des Konzerts erfreut feststellen konnte.

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Eels: Earth to Dora
CD-Tipp
10.12.2020 Peter Füssl

Ist 13 eine Unglückszahl, ein Synonym für Tod und Teufel? Und wenn schon! Mark Oliver Everetts 13. Album für die mittlerweile auch schon seit 25 Jahren bestehenden Eels ist jedenfalls ein Glücksfall, denn es gelingen ihm wieder zwölf unverschämt schöne Midtempo-Songs zu manchmal durchaus unschönen Themen.

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Kreative und ideenreiche Köpfe sind gefragt – Fünfzig Projektförderungen werden vergeben
Eine Fachjury wählt aus den Kunst- und Kulturvermittlungsprojeken aller Sparten 50 Projekte aus und fördert jedes einzelne mit 4.000 Euro.
Aktuell
09.12.2020 Silvia Thurner

Die derzeitige, äußerst schwierige Situation für Kunstschaffende veranlasst Kulturinstitutionen des Landes und des Bundes, Projekte auszuschreiben und diese finanziell zu unterstützen. Aktuell lädt der Museumsbund Österreich Kunstschaffende aller Sparten ein, Ideen und Projekte zur Kunst- und Kulturvermittlung einzureichen. Fünfzig Projektförderungen in der Höhe von jeweils 4.000 € werden vergeben. Die Einreichfrist ist der 31. Jänner 2021.

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Tipps für Online-Kulturveranstaltungen
Auch Gaul und Nagobert laden online zum Mitsingen ein
Aktuell
09.12.2020 Manuela Schwaerzler

Zahlreiche Veranstaltungen waren in der Hoffnung auf eine Lockerung auch im Kulturbereich ab 7.12. geplant worden – umsonst, wie sich zum Leidwesen der Kulturveranstalter, aber auch des kulturinteressierten Publikums herausstellte. Einige der gecancelten Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen finden nun (wie wir bereits im ersten Lockdown Anfang des Jahres) wieder online statt. Hier finden Sie eine kleine Auswahl davon:

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Mythen, Märchen und Modernisierer - Alois Niederstätter schrieb eine „Geschichte des Bregenzerwaldes“
Literatur
08.12.2020 Markus Barnay

Nehmen wir einmal an, dass es im bevorstehenden Winter doch einmal so etwas wie „Normalität“ geben würde, dass die Hotels geöffnet wären und dass man, zum Beispiel, in einem der Hotels im Bregenzerwald nächtigen dürfte, die über eine gemütliche Leseecke verfügen. Dann gäbe es eine echte Innovation: Zum ersten Mal könnte im Bücherregal ein Buch mit einer leicht lesbaren, nicht zu umfangreichen und doch fundierten Überblicksdarstellung der Geschichte des Bregenzerwaldes stehen. Genau die soll nämlich spätestens Mitte Dezember erscheinen: „Wäldar ka nüd jedar sin!“ von Alois Niederstätter.

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Rebekka Bakken: Winter Nights
CD-Tipp
08.12.2020 Peter Füssl

Seit die Osloerin Rebekka Bakken Anfang der 2000-er mit dem Gitarristen Wolfgang Muthspiel via New York nach Österreich gezogen und somit auf unserer Bildfläche erschienen ist, hat sie eine steile Karriere hingelegt. Ihre ausdrucksstarke, wandlungsfähige Drei-Oktaven-Stimme, deren Spektrum sich über die Jahre hinweg permanent erweitert hat, ihr sicheres Gespür für kitschfreie Schönheit und ihr sympathisches Auftreten sind die Konstanten, während sie stilistisch durchaus die Abwechslung sucht.

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TAK Theater Liechtenstein: Camus «Der Fremde» - ein Influencer in der Medienwelt
Karin Ospelt, Julian Härtner, Christiani Wetter, Andy Konrad
Theater
06.12.2020 Anita Grüneis

Mit der Aufführung von Albert Camus’ «Der Fremde» ist die Trilogie des TAK-Ensembles der diesjährigen Saison beendet. Nach «Tage des Verrats» und «Tod eines Handlungsreisenden» setzte Regisseur Oliver Vorwerk mit seiner dritten Inszenierung einen markanten Schlusspunkt. Nicht nur das Sein stand in diesem Stück zur Debatte, sondern auch das Nicht-Sein. Und die Frage, ob das Dasein des Menschen auf der Erde überhaupt einen Sinn macht.

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Zum siebten Mal ausgeschrieben: Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autor*innen nichtdeutscher Muttersprache 2021
Karosh Taha gewann den Hohenemser Literaturpreis 2019 (Foto: Stadt Hohenems)
Literatur
03.12.2020 Manuela Schwaerzler

Der biennal verliehene Literaturpreis soll dazu beitragen, „die kulturelle Vielfalt der auch von Einwanderung geprägten deutschsprachigen Literaturszene hervorzuheben“, heißt es in der Ausschreibung. Aber auch die Verbindung zur Lage und Geschichte Hohenems im Dreiländereck wird verdeutlicht: der grenzüberschreitende Austausch mit den Nachbarländern, die europäischen Verbindungen der Hohenemser Grafen, die Bildung der jüdischen Gemeinde im 17. Jahrhundert sowie die Arbeitsmigration in der jüngeren Geschichte – Hohenems wurde stets durch Zuwanderung geprägt. Mit dem 2009 auf Anregung von Michael Köhlmeier ins Leben gerufene und für 2021 wieder mit 7.000 Euro dotierte Preis soll dies verdeutlicht und kultureller Austausch sowie gegenseitiges Verständnis gefördert werden.

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