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Kritiken

Ein Fest für Felder
Gesellschaft
19.05.2019 Annette Raschner

Aus Anlass des 150. Todestages des Vorarlberger Dichters, Volksbildners und Sozialreformers Franz Michael Felder veranstalteten der Franz-Michael-Felder-Verein und die Gemeinde Schoppernau ein mehrstündiges, niederschwelliges Fest mit vielfältigen Angeboten für Familien. An zahlreichen Stationen im ganzen Ort gab es Programmpunkte: in der Kirche, beim Denkmal, im Geburtshaus, der Volksschule, der Feuerwehr, der Bergkäserei. Hundert Mitwirkende halfen mit, am Fest haben darüber hinaus rund dreißig Nachkommen von Franz Michael Felder teilgenommen.

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Die Hingabe mit jeder Faser gespürt – Die Darbietung von Mahlers achter Symphonie verströmte eine euphorische Kraft
Eine unbändige Kraft und Energie ging vom Dirigenten Kirill Petrenko bei der Werkdeutung der achten Symphonie von Gustav Mahler im Bregenzer Festspielhaus aus. (Fotos: Dietmar Mathis)
Musik / Konzert
17.05.2019 Silvia Thurner

Zum Saisonsabschluss des Symphonieorchesters Vorarlberg und als großes Finale des Mahler-Zyklus mit Kirill Petrenko am Pult des Orchesters waren sich die gut 300 Mitwirkenden sowie die Konzertbesucherinnen und -besucher bewusst, dass sie ein einzigartiges Konzertereignis miterleben. Diese freudvolle Spannung sowie die mitreißende positive Energie, die vom Dirigenten Kirill Petrenko ausging, erfüllte den Saal im Bregenzer Festspielhaus bei der Aufführung der gigantischen achten Symphonie von Gustav Mahler.

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Greta
Gemeinsam Suppe vom Löffel schlürfen, das wird einer der beiden Frauen im geblümten Kleid bald zuviel.
Film / Kino
17.05.2019 Gunnar Landsgesell

Man könnte die Handtasche in der U-Bahn natürlich auch stehen lassen. Ehrliche Finder werden aber meistens belohnt. In diesem Fall mit einer Freundschaft zwischen der Besitzerin (Isabelle Huppert) und der Finderin (Chloe Grace Moretz). Dass "Greta" sich zu einem Psychothriller auswächst, hat aber nicht nur mit voreilig geschlossenen Freundschaften zu tun.

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Irmgard Kramer erhielt Österreichischen Jugendbuchpreis für "17 Erkenntnisse über Leander Blum"
Literatur
16.05.2019 Manuela Schwaerzler

Vor zwei Tagen fand die Verleihung des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises in Eisenstadt statt. Unter den vier PreisträgerInnen: die Vorarlberger Autorin Irmgard Kramer. Ihr 2018 erschienener Jugendroman „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ überzeugte die fünfköpfige Jury und ist auch für den Preis der Leserstimmen nominiert, der am 11. Juni vergeben wird.

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Aktuell in den Filmclubs (17.5. - 23.5. 2019)
God Exists, Her Name Is Petrunya
Film / Kino
16.05.2019 Walter Gasperi

FKC Dornbirn und Takino Schaan zeigen diese Woche Satirisches. In Schaan rechnet die Makedonierin Teona Strugar Mitevski in „God Exists, Her Name is Petrunya“ mit der Macht der Kirche und der Männer in ihrem Heimatland ab, in Dornbirn dagegen zeichnet Paolo Sorrentino in "Loro - Die Verführten" in gewohnt überbordendem Bilderbogen ein bissiges Bild Silvio Berlusconis und der hedonistischen italienischen Gesellschaft.

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Angélique Kidjo: Celia
CD-Tipp
16.05.2019 Peter Füssl

Nicht alle 16 Studioalben der 1960 in Benin geborenen Angélique Kidjo sind vorbehaltlos zu empfehlen, aber die grammygekürten „Djin Djin“, „Eve“ und „Sings“ mit dem Orchestre Philharmonique Luxembourg oder die letztjährige originelle Bearbeitung des Talking Heads-Klassikers „Remain in Light“ sind es – und auch die nun vorliegende Hommage an die 2003 verstorbene, kubanisch-amerikanische „Queen of Salsa“ Celia Cruz zählt zu den absoluten Highlights in Kidjos Oeuvre.

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Narcissus im TAK - Wenn ein Junge nur noch sein Selfie liebt
Davide Doro als Flussgott Kephisos und Tommaso Vaja als sein Sohn Narziss
Kritiken
15.05.2019 Anita Grüneis

„Narcissus“ hieß die Koproduktion von TAK Theater Liechtenstein, Espace 600 aus Grenoble und Elsinor Centro di produzione Teatrale aus Mailand, die im TAK seine Liechtenstein-Premiere feiern konnte.  Laut griechischer Mythologie ist Narziss der schöne Sohn des Flussgottes Kephisos und der Wassernymphe Leirope. Da er so schön ist, wird er von Männern wie Frauen gleichermaßen umworben. Doch er verschmäht alle. Wegen dieses Verhaltens wird er von der Göttin Nemesis mit unstillbarer Selbstliebe gestraft. Als er sich eines Tages zum Trinken über einen Teich lehnt, sieht er sein Spiegelbild, verliebt sich in dieses Wesen und erkennt nicht, dass es nur eine Spiegelung seiner selbst ist. Lange sitzt er am Teich und spricht mit dem Bild, das aber nicht antwortet. Beim Versuch, das geliebte Wesen zu umarmen, ertrinkt Narziss im Teich. An der Stelle, an der er gesessen hatte, wuchs eine weiße Blume, die Narzisse genannt wurde. 

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Andrew Bird: My Finest Work Yet
CD-Tipp
14.05.2019 Peter Füssl

Das 15. Studioalbum „My Finest Work Yet“ des unkonventionellen Multiinstrumentalisten und Singersongwriters Andrew Bird mag vielleicht – wie der Titel ironisch suggeriert – tatsächlich sein bestes sein, ist aber ganz sicher sein politischstes. Denn der exzellente Geiger aus Chicago bezog seine Inspirationen zum Gros der neuen Songs aus dem politischen Wandel nach dem Wahlsieg Donald Trumps, der die Spaltung der US-Gesellschaft nochmals vertieft hat.

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Origineller Dreierpack - Die National Dance Company Wales gastierte beim “Bregenzer Frühling”
Die National Dance Company Wales präsentiert in "Folk" verrückte Charakterstudien exzellent getanzt (© Rhys Cozens)
Tanz
12.05.2019 Peter Füssl

Mit den drei jeweils ca. halbstündigen Einzelstücken „Tundra“, „Atalaӱ“ und „Folk“ begeisterte die in der walisischen Hauptstadt Cardiff stationierte National Dance Company Wales die Tanzfans aus dem gesamten Bodenseeraum im praktisch ausverkauften Bregenzer Festspielhaus. Die Compagnie ist für ihre emotional ansprechenden und verschiedenartigen Produktionen ebenso bekannt wie für die unkonventionellen, niederschwelligen Zugangsformen, die zum Erreichen neuer Publikumsschichten gesucht werden. So wurden nicht erst unter dem neuen künstlerischen Leiter, dem Iren Fearghus Ó Conchuir, auch schon Nachtclubs, Pflegeheime oder Schulen bespielt – der „Bregenzer Frühling“ bot da vergleichsweise natürlich einen konventionellen Rahmen.

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Literatur Vorarlberg Mitglied Andrea Gerster liest beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2019
Die Schweizer Autorin mit vielfältigen Beziehungen zur Vorarlberger Literaturszene Andrea Gerster wird Ende Juni in Klagenfurt beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2019 lesen (© Janine Guldener)
Literatur
10.05.2019 Peter Füssl

Die 1959 in Schaffhausen geborene Andrea Gerster ist seit drei Jahren Mitglied von Literatur Vorarlberg. Derzeit arbeitet sie als Schreibcoach für Schulhausromane und mit einer "Writers Class" am Gymnasium in Feldkirch. Heuer wurde sie auch Mitglied der Kunstkommission des Landes Vorarlberg. Gemeinsam mit Christina Walker gab sie letztes Jahr die Nummer 33 der Anthologie V# von Literatur Vorarlberg zum Thema "Haben und Sein" heraus. In dieser Publikation haben 23 Frauen ihre Sicht auf prekäre Lebensumstände literartisch verarbeitet.

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