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Kritiken

Die Suche nach dem verlorenen Zauberton – Petra Stump-Linshalm komponierte für die Familienbande Huemer eine humorvolle musikalische Geschichte
Prinzessin Moni Müde (Frieda Huemer) hilft dem Zauberer Zenobio (Jonathan Huemer). Die unterhaltsame musikalische Geschichte "Zenobio und der Zauberton" von Petra Stump-Linshalm wurde im Rahmen des Schallwende Festivals uraufgeführt.
Musik / Konzert
21.09.2020 Silvia Thurner

Familienkonzerte bilden ein bedeutendes Standbein des Schallwende Festivals am Feldkircher Saumarkt. Speziell für die zweite Festivalausgabe schrieb Petra Stump-Linshalm die vergnügliche Geschichte „Zenobio und der Zauberton“ über die Prinzessin Moni Müde und den Zauberer Zenobio, die im Land der Fröhlich-Fee und des Donnerdrachens wohnen. Die Musik war exakt an die Ausführenden angepasst, und so erweckten Jonathan an der Trompete und Frieda an der Violine, sowie Iza van Holen (Violoncello) und Marcus Huemer (Kontrabass) die von Angela Mair erzählte Geschichte authentisch zum Leben und boten damit beste Unterhaltung für junge und alte Menschen.

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Mit anregender Musik die Sinne schärfen – das Tiroler Ensemble für neue Musik präsentierte Werke von Petra Stump-Linshalm, Ralph Schutti und Vivian Domenjoz
Das "Schallwende Festival" bereichert die musikalische Szene in Vorarlberg wesentlich. Im Rahmen der zweiten Ausgabe im Saumarkt Feldkirch musizierte das "Tiroler Ensemble für neue Musik" unter der Leitung von Venelin Filipov
Musik / Konzert
21.09.2020 Silvia Thurner

Im Rahmen der zweiten Auflage des „Schallwende-Festivals“ im Feldkircher Saumarkt wurden Musikschaffende mit Vorarlbergbezug vor den Vorhang geholt. Im Konzertgeschehen des Landes waren Kompositionen von Petra Stump-Linshalm, Ralph Schutti und Vivian Domenjoz bisher gar nicht oder kaum zu hören. Auch das Tiroler Ensemble für neue Musik gastierte erstmals seit Langem in Vorarlberg. Nun wurden unter der Leitung von Venelin Filipov vier aussagekräftige Werke präsentiert und mit viel Gespür für die musikalischen Wesenszüge gedeutet. Als Solist an der Kontrabassklarinette begeisterte Heinz-Peter Linshalm.

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Komme, was wolle – Maraña im Freudenhaus Lustenau
Maraña bedeutet Verwicklung, Gestrüpp (Copyright Thomas Rusch).
Kleinkunst / Kabarett
18.09.2020 Thorsten Bayer

Körpertheater, Installation, Tanz, bildende Kunst: Alle Begriffe treffen zu und doch beschreiben sie nur unvollständig die Arbeit dieser Kompanie. Sehenswert ist Maraña auf jeden Fall. Ein ausgeprägtes Faible für Stricken oder Häkeln ist nicht nötig, mit einer Rot-Grün-Blindheit hingegen wird der Abend nur halb so beeindruckend.

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Aktuell in den Filmclubs (18.9. - 24.9. 2020)
Emma
Film / Kino
17.09.2020 Walter Gasperi

Der FKC Dornbirn feiert diese Woche mit einem Fest sowie einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion zur Kinozukunft in Vorarlberg sein 40-jähriges Bestehen. Das TaSKino Feldkirch bietet mit Autumn de Wildes frischer Jane-Austen-Verfilmung "Emma" schwungvolle und visuell berauschende Unterhaltung.

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Jean Seberg - Against All Enemies
Splitter einer Biographie: Inszenierung ohne rechten Fokus.
Film / Kino
16.09.2020 Gunnar Landsgesell

Ende der 1960er Jahre sympathisiert die Nouvelle-Vague-Ikone Jean Seberg mit der Black Panther Party, die dem FBI als Staatsfeind gilt. Nun gerät auch sie in das Schussfeld, man will sie zerstören. Ein interessantes Zeitkapitel mit Kristen Stewart und Anthony Mackie, für das sich das Thriller-Format aber nur bedingt eignet.

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#feldkirchenjoyce – Projekt. James Joyce „Die Katzen von Kopenhagen“ in Feldkirch
Brief von James Joyce an seinen Enkel Stephen J. Joyce vom 5. September 1936 aus Kopenhagen (Stephen wir da 4 1/2 Jahre alt); © Zürcher James Joyce Stiftung, Hans E. Jahnke Nachlass
Literatur
16.09.2020 Peter Niedermair

Literatur Vorarlberg & literatur:vorarlberg netzwerk eröffnen heute am 16. Sept. 2020 ihr Projekt zur Bespielung der James Joyce Passage in Feldkirch durch insgesamt drei literarische Interventionen, die ab jetzt über ein ganzes Jahr verteilt stattfinden. Joyce ist in der Literaturstadt Feldkirch seit langem bestens bekannt, vor allem dank Philipp Schöbi. Er hat in „Das literarische Feldkirch“ 2018 aus Anlass der Stadtgründung vor 800 Jahren in einem Band der achtbändigen Geschichte der Stadt Feldkirch in einem umfangreichen und einmaligen Standardwerk zu Literatur und Feldkirch präsentiert. James Joyce hat 1932 über mehrere Wochen im Hotel Löwen in Feldkirch gewohnt. Neben „Dubliners“, eine Sammlung von Kurzgeschichten, und „Ulysses“, der wohl bekannteste Roman von Joyce, ist „Finnegans Wake“ jenes Werk, an dem er auch in Feldkirch gearbeitet hatte. Hier kommt auch der Name der Stadt vor. Im aktuellen Literaturprojekt von Literatur Vorarlberg jedoch spielt ein anderer Text die Hauptrolle, „Die Katzen von Kopenhagen“.

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Die Vergangenheit als der wahre Möglichkeitsraum – Sammelband „Kulturelles Erbe. Was uns wichtig ist!“ hrsg. von Sabine Benzer
Literatur
16.09.2020 Annette Raschner

Unser kulturelles Erbe stellt einen Bezug zur Vergangenheit her. Es muss in der Gegenwart interpretiert und für die Zukunft bewahrt werden. Dies konstatiert die Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin Sabine Benzer in dem von ihr herausgegebenen Buch „Kulturelles Erbe – Was uns wichtig ist!“; einer Sammlung von sieben Expert*innengesprächen zum Thema. Es ist im Folio Verlag erschienen.

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Fontaines D.C.: A Hero’s Death
CD-Tipp
15.09.2020 Peter Füssl

„I don’t belong to anyone”, „Love is the main thing”, „Life ain’t always empty” oder „Even though you don’t know, even though you don’t know, you feel, you feel” – so lauten einige der Textstellen, die von Sänger Grian Chatten mantra-artig repetiert werden und wohl auf den erfolgsbedingten Zusammenbruch der Band im vergangenen Jahr hinweisen. Das Debütalbum der Iren, „Dogrel”, hatte nämlich mit seinem rohen und kompromisslosen Post-Punk wie eine Bombe eingeschlagen und zu unzähligen Festival-Auftritten und Tourneen geführt, bis man sich völlig ausgelaugt, fremdbestimmt und vereinnahmt fühlte.

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Tage des Verrats im TAK: Die Raserei in der Politik
Christiani Wetter, Nico Ehrenteit, Karin Ospelt, Julian Härtner und Volker Metzger in der Schlussszene der Inszenierung von Oliver Vorwerk
Kritiken
13.09.2020 Anita Grüneis

Mit der Schweizerisch-Liechtensteinischen Erstaufführung des Stückes „Tage des Verrats“ von Beau Willimon eröffnete das TAK seine Spielzeit. Gleichzeitig stellte sich damit der Regisseur Oliver Vorwerk mit seinem Ensemble vor. Er wird bis Ende des Jahres mit seinen Schauspielern drei Stücke produzieren: Nach „Tage des Verrats“ kommt Arthur Millers „Tod des Handlungsreisenden“ und „Der Fremde“ nach Albert Camus. Damit steht zweimal die Befindlichkeit der Vereinigten Staaten auf dem Programm – und das ist derzeit aktueller denn je.

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Cie Alogique/Laurent Piron: Battement de Peur - Magie Nouvelle, Zaubertheater aus Belgien
Gaspard soll auf Annas Brief reagieren
Kleinkunst / Kabarett
11.09.2020 Peter Niedermair

Am 10. September ging im zappendusteren Lustenauer Freudenhaus die Österreichpremiere des Stücks über die Bühne. So dunkel war es dort noch nie; Laurent Piron erzählte hernach im Gespräch mit KULTUR, dass man zwei Tage lang damit beschäftigt gewesen sei, alle Ritzen im Zelt abzudecken. Nichts, aber auch gar nichts sollte auch nur mit einem Lichtstrahl die Dunkelheit, in der man die Stille noch einmal eindringlicher erlebt, stören. Der Titel des Stücks „Battement de Peur“ ist ein Wortspiel – peur, Angst und coeur, Herz, Herzschlag; die Begriffe fließen phonetisch lautmalerisch ineinander über und inhaltsbezogen überlagern sich deren Bedeutungen als Metonymien, rhetorische Stilfiguren, die das eigentlich gemeinte Wort durch ein anderes ersetzen und so ein Bild erschaffen. Sie bezeichnen darüber hinaus auch emotionale Grundbefindlichkeiten des Menschen, ganz egal welchen Alters. Angst in ihren unterschiedlichen Ausprägungen ist dabei die vordergründige, einerlei, ob sie als Antrieb oder Hemmung auftaucht, manchmal laut und dann wieder verschwindend leise.

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