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Kritiken

„Was wir tun, verträglicher machen“ – Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb
Unter dem Motto "We go green" lud das Büro Dornbirn plus zu einer Infoveranstaltung ins Festspielhaus Bregenz.
Gesellschaft
07.03.2020 Manuela Schwaerzler

Am Freitagnachmittag, den 6. März lud das Büro Dornbirn plus Feldkirch Hohenems Bregenzerwald unter dem Motto „We go green“ zu einem Info- und Netzwerktreffen zum Thema Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb. Im Saal mit dem passenden Namen, dem propter homines („zum Wohle der Menschen“) im Festspielhaus Bregenz (selbst als Green Location zertifiziert), versammelten sich zahlreich Vertreter*innen der Kulturinstitutionen und Umweltbüros sowie Kulturschaffende und Interessierte, um sich Informationen und Ratschläge von Expert*innen abzuholen. Es sprachen und diskutierten Georg Tappeiner (Green Events Austria), Eva Engelberger (Kunst Haus Wien) und Urs Treuthardt (Bodensee-Vorarlberg Tourismus).

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Ein aktivierendes Stück Theater – „Who cares? Welche Krise?“ von Daniela Egger am Vorarlberger Landestheater
Ein zauberhaftes Paar: Vivienne Causemann und Nico Raschner
Kritiken
06.03.2020 Dagmar Ullmann-Bautz

Am Mittwoch feierte „Who cares? Welche Krise?“ am Vorarlberger Landestheater Derniere. Richtig, wir berichten heute nicht von der Premiere dieser Uraufführung, sondern von der letzten Aufführung und in der Hoffnung, dass es eben nicht die letzte gewesen ist, sondern wieder aufgenommen wird. Denn dieses Stück für Menschen ab 12 Jahren hat es verdient, sowohl als Aufführung für Schulgruppen, als auch als Abendveranstaltung nochmals in den Spielplan aufgenommen zu werden. Die Vorarlberger Autorin Daniela Egger hat hier ein großartiges Stück geschrieben, das von Regisseur Benedikt Greiner ebenso hervorragend inszeniert wurde.

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Emma.
Ungleiche Freundinnen: "Emma." erzählt von den Überlegenheitsgefühlen einer jungen Frau, die sie aber nicht bis zum Ende durchhält.
Film / Kino
05.03.2020 Gunnar Landsgesell

Jane Austens Schlüsselroman "Emma" erzählt von einer jungen Frau, die gleichermaßen selbstbewußt, reich und attraktiv ist. - Und dennoch alleinstehend. Die Fotografin und Musikclip-Regisseurin Autumn de Wilde verbindet in ihrer Inszenierung steife, werkgetreue Sprache mit unablässigen, pikierten Situationen und generiert genau daraus den Witz ihres Projekts.

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Violinvirtuosin aus Lustenau ist die jüngste Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes
Elisso Gogibedaschwili ist mit ihrer wertvollen Guarneri-Violine bereits international als Solistin mit Orchestern oder als Kammermusikerin tätig.
Musik / Konzert
05.03.2020 Fritz Jurmann

Sie hat im Moment eine Erfolgssträhne, die nicht abzureißen scheint, die erst 19-jährige Lustenauer Violinsolistin Elisso Gogibedaschwili. Vergangenen Dezember erst erhielt sie zusammen mit dem um einige Jahre älteren Dornbirner Pianisten Aaron Pilsan die Fördergabe des Landes für besonders begabte junge Musiker, jetzt hat ihr der Richard-Wagner-Verband Vorarlberg das jährliche Stipendium 2020 zuerkannt, das sie im kommenden Sommer zum Besuch dreier Wagner-Opern bei den Bayreuther Festspielen berechtigt. Im darauffolgenden Jahr gibt sie als Dankeschön ein Stipendiatenkonzert.

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Aktuell in den Filmclubs (6.3. - 12.3. 2020)
Amussu
Film / Kino
05.03.2020 Walter Gasperi

Am Spielboden Dornbirn findet diese Woche das 4th Human Vision film festival statt. In der Kinothek Lustenau wird im Rahmen der neuen Programmkinoschiene noch zwei Mal Gus Van Sants "Don't Worry, weglaufen geht nicht" gezeigt.

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Film «Entdeckung einer Landschaft»: Der Boden vermehrt sich nicht
Verkehrsinsel als letzte natürliche Bastionen
Film / Kino
05.03.2020 Anita Grüneis

Mit «Entdeckung einer Landschaft» haben Daniel Schierscher und Michael Fasel den richtigen Film zur richtigen Zeit produziert. Sie setzen sich darin mit Liechtenstein als Ganzes auseinander, erzählen von der geologischen Vergangenheit, in der das Land zu dem wurde, was es heute ist, beleuchten kritisch die Gegenwart und heben den Warnfinger für die Zukunft. Eines wird beim Betrachten des 76-minütigen Films mehr als deutlich: Die Wirtschaft setzt auf Wachstum, aber der Boden vermehrt sich nicht. Und mit dem Boden sind Pflanzen- und Tierwelt und damit auch die Menschen mehr als engmaschig verknüpft.

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Oded Tzur: Here Be Dragons
CD-Tipp
05.03.2020 Peter Füssl

Diese unglaubliche Zartheit und Tiefe von der ersten Sekunde weg nimmt einen total gefangen! Mit einer wohltuenden Unaufgeregtheit lädt der in Tel Aviv aufgewachsene und in New York lebende Oded Tzur zu einer unglaublich spannenden musikalischen Entdeckungsreise ein. Diese führt allerdings nicht zu gigantischen Seeschlangen, Monstern und Drachen, wie der auf den lateinischen Spruch „Hic sunt dracones“ zurückgehende Albumtitel vielleicht nahelegt. Denn das bezeichnete auf frühen Weltkarten unerforschte und somit risikobehaftete Gegenden. In unserer unruhigen, schnelllebigen, übertrieben geschäftigen und reizüberfluteten Zeit kann das eigentlich Sensationelle vielmehr auch im genauen Gegenteil all dessen liegen.

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Claudia Larcher erhält den Professor-Hilde-Goldschmidt-Preis
Arbeit von Claudia Larcher aus der Serie "Urban Landscapes - Ornament is Crime", 2018, Fotografie
Ausstellung
04.03.2020 Karlheinz Pichler

Der mit 7.500 Euro dotierte Professor-Hilde-Goldschmidt-Preis 2019 geht an die 1979 in Bregenz geborene Künstlerin Claudia Larcher. Überreicht wird die Auszeichnung im Rahmen der Hilde-Goldschmidt-Ausstellung im Museum Kitzbühel - Sammlung Alfons Walde im Juni 2020, begleitet von einer Werkpräsentation Larchers. Die Laudatio hält Martin Hochleitner, Direktor des Salzburg Museums.

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Destroyer: Have We Met
CD-Tipp
03.03.2020 Peter Füssl

Mit dem je nach Zählweise 12. oder 13. Studioalbum taucht der unberechenbare, spanischstämmige Kanadier Dan Bejar gemeinsam mit Gitarrist Nicolas Bragg und dem für Bass, Synthies und Drum-Programming zuständigen John Collins wieder tief in die Destroyer-Welt ab, die sich seit 1996 im Indie-Rock-Pop-Genre immer wieder neu erfunden oder zumindest um überraschende Komponenten erweitert hat.

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Trotz des Scheiterns die Hoffnung beim Schopf packen – Monteverdis „L’Orfeo“ bei den Montforter Zwischentönen war ein eindrückliches Erlebnis
Das Concerto Stella Matutina unter der Leitung von Thomas Platzgummer sowie Tanja Vogrin, Julia Böhme, Jabok Pilgram, Roman Melish und Jaromir Nosek boten eine eindrückliche Werkdeutung. (Fotos: Matthias Rhomberg)
Musik / Konzert
02.03.2020 Silvia Thurner

Auszüge aus der Oper „L’Orfeo" von Claudio Monteverdi bildeten den Abschluss der Montforter Zwischentöne, die unter dem Leitgedanken „(ver)lieren“ standen. Hervorragend und vielschichtig deuteten das Concerto Stella Matutina mit den Solistinnen und Solisten Jakob Pilgram (Orpheus), Tanja Vogrin (Eurydike und Harfe) die Quintessenzen des Werkes. Bereichert wurde die musikalische Darbietung mit Reflexionen des Theologen und Soziologen Reimer Gronemeyer, der die Tragödie von „Orpheus und Eurydike“ in die Gegenwart transferierte.

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