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Kritiken

Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten
Film / Kino
20.05.2011 Walter Gasperi

2003 haben die Walt Disney Productions mit „Fluch der Karibik“ einen Welterfolg gelandet und einem schon totgeglaubten Genre neues Leben eingehaucht. Fortsetzungen mussten fast zwangsläufig folgen. Außer Rob Marshall als Regisseur und Penélope Cruz in der weiblichen Hauptrolle bietet die vierte Auflage nicht viel Neues. Marshall vertraut ganz auf spektakuläre Settings, eine ziemliche beliebige Abfolge von mehr oder weniger originellen Actionszenen und einen lustvoll aufspielenden Johnny Depp.

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Paul Simon: So Beautiful or So What
CD-Tipp
18.05.2011 Peter Füssl

Über Paul Simon noch viele Worte zu verlieren, ist wohl vergebliche Liebesmüh. Auch wenn seine Karriere ab den 90er Jahren ein wenig ins Stocken geriet, so sind seine Kompositionen für das legendäre Duo mit Art Garfunkel – ähnlich wie jene Dylans oder der Beatles – dennoch bis zum heutigen Tag zeitlose musikalische Ikonen, die für das Lebensgefühl der späten 60er Jahre stehen, und seine Solowerke „Graceland“ und „Rhythm of the Saints“ gelten zurecht als Blaupausen für die gelungene Kombination von Singer-Songwriting und Worldmusic.

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"hellhound and bird" - Zwei experimentierfreudige Musiker, die gute Unterhaltung boten
Kreativ und lustvoll musizierten David Helbock und Alfred Vogel
Musik / Konzert
15.05.2011 Silvia Thurner

David Helbock und Alfred Vogel sind in der Vorarlberger Musikszene bestens verankert. Von beiden gehen originelle musikalische Impulse aus, die die Musiklandschaft Vorarlbergs beleben. Nun machen der Pianist und der Perkussionist, „hellhound and bird“, zu zweit Musik. Im Rahmen des Festivals „soundsnoise“ am Dornbirner Spielboden spielten David Helbock elektronische Tasteninstrumente wie Fender rhodes und Synthesizer. Alfred Vogel bediente ein ganzes Arsenal von Perkussionsinstrumenten, vom Schlagzeug über Glocken bis hin zu Salatschüsseln. Bereichert durch außergewöhnliche Visuals boten sie eine unterhaltsame und kraftvolle Musik, die einen ganz eigenen Erzählfluss hatte.

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Aktuell in den Filmclubs (16.5. - 22.5. 2011)
Black Swan
Film / Kino
15.05.2011 Walter Gasperi

Die dunklen Seiten der USA stehen diese Woche im Mittelpunkt des Programms des Filmforum Bregenz. Während Darren Aronofsky in „Black Swan“ ausgehend von einer Inszenierung von Tschaikowskis „Schwanensee“ einen zunehmend düstereren Thriller entwickelt, versucht Barbara Eder in „Inside America“ ein schonungsloses Bild des Alltags von SchülerInnen einer texanischen High-School zu zeichnen.

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Unterhaltsamer Horror am Freitag, den 13. – Stephen Kings „Misery“ am Vorarlberger Landestheater
Martin Olbertz und ChrisTine Urspruch - ein sich grandios ergänzendes Paar.
Theater
15.05.2011 Dagmar Ullmann-Bautz

Der von Kultautor Stephen King 1987 verfasste und von Simon Moore für die Bühne adaptierte Roman „Misery“ wurde in Bregenz vom deutschen Theaterregisseur Tobias Materna inszeniert. Ein mutiges Unterfangen, denn Stephen Kings Thriller „Sie“ (deutscher Titel des Romans) war schon in gedruckter Form ein großer Erfolg, der durch die Verfilmung von Regisseur Rob Reiner mit der Oscar gekrönten Kathy Bates als psychopathische Annie Wilkes noch getoppt wurde.

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Almanya - Willkommen in Deutschland
© Filmladen Filmverleih
Film / Kino
15.05.2011 Walter Gasperi

Wie nahmen die türkischen Gastarbeiter Deutschland wahr, als sie in dieses fremde Land kamen? Wie gingen sie mit der fremden Kultur um? Und wie schaut es heute mit ihrer Integration aus? – Solche Fragen klingen nach ernstem Stoff, doch die Samdereli-Schwestern erzählen davon in ihrem Feelgood-Movie sichtlich von eigenen Erfahrungen geprägt leichthändig, aber auch sehr klamaukig.

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Kenntnisreiche Interpretation eines Meisterwerkes der Musikgeschichte – Das „Concerto Stella Matutina“ und der Graubündner Chor „Vocal Origen“ wagten sich an die große h-Moll Messe von J.S. Bach und gewannen
Das Barockorchester "Concerto Stella Matutina" und der Chor "Vocal Origen" aus Graubünden unter der Leitung von Clau Scherrer verdienen höchsten Respekt für ihre Interpretation der h-Moll Messe von J.S. Bach. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
14.05.2011 Silvia Thurner

Die h-Moll Messe von Johann Sebastian Bach ist eines der größten Meisterwerke der Musikgeschichte. In diesem Mammutwerk versammelte Bach viele Kompositionsarten seiner Vorgänger und wies mit seiner eigenen Sprache weit in die Zukunft. Ausgedehnte kontrapunktische Sätze, viele Tonsymbole und eine außergewöhnlich vielfältige musikalische Ausdruckpalette stellten an den Chor „Vocal Origen“ und das Barockorchester „Concerto Stella Matutina“ unter der Leitung von Clau Scherrer große Herausforderungen. Mit musikalischer Gestaltungskraft erklang eine überzeugende, jedoch etwas distanziert wirkende Werkdeutung.

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Gruber light – die „Zukunftsmaschine“ des aktionstheater ensembles tuckerte bei der Uraufführung im Bregenzer Festspielhaus gemütlich vor sich hin
aktionstheater ensemble: gut gespielt, aber keine Spur von einem „leidenschaftlichen Plädoyer für die Macht der Fantasie“ (© E. Chapon)
Theater
14.05.2011 Peter Füssl

Okay, man kann nicht immer nur den wilden Mann heraushängen lassen, denn das verliert mit der Zeit selbst im Theater seine Wirkung. Und dass er weiß, wie das geht, hat Martin Gruber mit seinem aktionstheater ensemble ohnehin schon hinlänglich bewiesen. Die im Rahmen des Bregenzer Frühlings uraufgeführte „Zukunftsmaschine“ ist solide gebaut, aber nicht unbedingt ein weiterer Meilenstein in der aktionstheater-Geschichte.

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Das Alter tut ihm gut - Auch mit 83 Jahren zeigt Dieter Hildebrandt im Stadttheater Lindau politisches Kabarett auf höchstem inhaltlichen und sprachlichen Niveau
Dieter Hildebrandt: Mit 83 Jahren weiterhin auf der Höhe seines Schaffens.
Kleinkunst / Kabarett
12.05.2011 Thorsten Bayer

Scharfsinnig wie immer, aber weniger eifernd als in mancher ARD-„Scheibenwischer“-Sendung begeistert Dieter Hildebrandt mit seinem Programm „Ich kann doch auch nichts dafür“. Spielerisch baut er tagesaktuelle Ereignisse ein, spannt den Bogen von den Niederungen bayerischer Innenpolitik bis zum Krieg in Libyen. Die deutsche Bundesregierung, allen voran Kanzlerin und Außenminister, bleibt eines seiner Lieblingsthema. Aber auch vor sich selbst macht sein Spott nicht halt.

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Nguyên Lê: Songs of Freedom
CD-Tipp
11.05.2011 Peter Füssl

Kaum einem anderen Musiker gelingt es auf gleichermaßen spielerisch-leichtfüßige wie musikalisch überzeugende Art und Weise, unterschiedlichste Kulturkreise und Epochen in seiner Musik zu verschmelzen, wie dem aus Vietnam stammenden und in Paris lebenden Gitarristen Nguyên Lê. Mit seinem neuesten Projekt "Songs of Freedom" nimmt er sich die Pop- und Rockmusik der Sechziger und Siebziger Jahre vor und integriert Songs von Cream, Janis Joplin, Iron Butterfly, Stevie Wonder, Led Zeppelin, Bob Marley oder den Beatles in seinen eigenen musikalischen Kosmos.

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