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Kritiken

Meine Frau, unsere Kinder und ich
Film / Kino
24.12.2010 Walter Gasperi

Ist ein amerikanischer Film heutzutage erfolgreich, zieht er fast zwangsläufig ein Sequel nach sich. Vielfach führt das nur zu billigem Abklatsch, dank spannungsreicher Konstellation von schrägen Typen, die von einer lustvoll aufspielenden Starriege verkörpert werden, und schnellen Dialogen ist Paul Weitz mit dem dritten Film der „Fockers“-Serie aber immerhin eine ganz unterhaltsame Komödie gelungen.

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Dieter Ilg: Otello
CD-Tipp
22.12.2010 Peter Füssl

Wer den virtuosen deutschen Kontrabassisten Dieter Ilg schon einmal gehört hat, wundert sich keineswegs über dessen Vorliebe für Giuseppe Verdis „Otello“, denn Ilg ist ein ausdrucksstarker Geschichtenerzähler auf dem Bass, einer mit viel Gespür für dramatische Entwicklungen, harmonische Wendungen und eingängige Melodien.

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Small World
Film / Kino
21.12.2010 Walter Gasperi

Konrad Lang ist zwar erst um die 60, doch Ereignisse aus der unmittelbaren Vergangenheit vergisst er zunehmend. Dafür beginnt er, sich an früheste Kindheit immer genauer zu erinnern. Das passt aber der greisen Konzernchefin Elvira Senn, bei der Konrad aufwuchs, gar nicht. – Brav bebildert hat Bruno Chiche Martin Suters Bestseller, lässt aber jeden eigenen Ansatz und jede Originalität vermissen.

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Renaud García-Fons: Méditerranées
CD-Tipp
20.12.2010 Peter Füssl

Der französische Kontrabassist Renaud García-Fons ist ein unglaublicher Virtuose, der seiner fünfsaitigen Spezialanfertigung atemberaubende Töne zu entlocken vermag. Er ist aber auch ein versierter Komponist mit einem schier unerschöpflichen Repertoire an eingängigen Melodien, die ihm als Basis für mitreißende Stücke dienen, die er für sich und seine Mitmusiker maßschneidert.

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The Tourist
Film / Kino
19.12.2010 Walter Gasperi

Mit seinem Spielfilmdebüt „Das Leben der Anderen“ gelang Florian Henckel von Donnersmarck ein Welterfolg. Dem Ruf Hollywoods folgte der Deutsche nur allzu gerne, doch seine Gaunerkomödie "The Tourist" ist trotz Hochglanzbildern nur ein müder Abklatsch prickelnder Filmperlen wie Alfred Hitchcocks „Über den Dächern von Nizza“. Das liegt nicht zuletzt an Angelina Jolie und Johnny Depp, zwischen denen es nie funkt und knistert.

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Beeindruckende Weihnachtsmatinee - Benjamin Lack führte das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums zu neuen Ufern
Das Orchester ist unter Dirigent Benjamin Lack erneut an seinen Aufgaben gewachsen
Musik / Konzert
19.12.2010 Fritz Jurmann

Etwas Kaltblütigkeit und die notwendige Spielpraxis fehlen noch, sonst könnte das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums bezüglich Klangkultur und Sicherheit im Spiel bereits als Profiorchester durchgehen. Das zeigte sich bei der traditionellen Weihnachtsmatinée im Festsaal des Hauses, die vom Publikum aus Prominenz, Eltern der Mitwirkenden und Freunden des Hauses regelrecht gestürmt wurde. Verantwortlich für den rasanten Aufschwung des durchwegs aus StudentInnen des Konservatoriums zusammengesetzten Klangkörpers ist Dirigent Benjamin Lack, der vor genau einem Jahr erstmals am Pult dieses Orchesters stand.

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Aktuell in den Filmclubs (20.12. - 26.12. 2010)
Herbstgold
Film / Kino
19.12.2010 Walter Gasperi

Gegensätzliches präsentieren die Vorarlberger Filmclubs diese Woche: Während Jan Tenhaven in "Herbstgold" fünf über 80-jährige, gleichwohl immer noch ehrgeizige SportlerInnen porträtiert, gelang Laurent Tirard mit "Der kleine Nick" eine bezaubernde Verfilmung von Sempé/Goscinnys Kinderbuchklassiker.

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Monteverdis „Marienvesper“ mit "Vocal Origen" und "Concerto Stella Matutina" in Götzis - Ein geglückter Geniestreich zum Saisonfinale
Atemberaubende Klangkultur, Präzision und Homogenität in beiden Chören (vorne, 2.v.l.: Judit Scherrer)
Musik / Konzert
18.12.2010 Fritz Jurmann

Jene Kaliber der geistlichen Chormusik wie Bachs "Weihnachtsoratorium" und Händels „Messias“, die die ideenreichen Macher des heimischen Barockorchesters „Concerto Stella Matutina“ schon in den Vorjahren jeweils zum Finale der Saison ins Programm gewuchtet hatten, ließen auch für diesmal Großes erwarten. Und es ist eingetroffen. Monteverdis berühmte „Marienvesper“ hat am Freitag in der Götzner Kirche St. Ulrich in frühbarocker Verinnerlichung den strahlenden Glanz der beiden hochbarocken früheren Werke noch zu toppen vermocht. Maßgeblichen Anteil daran hatte Dirigent Clau Scherrer mit dem von ihm sorgsam vorbereiteten und geleiteten Graubündner Ensemble „Vocal Origen“, dem das Werk wie kaum ein anderes höchste Leistungsbereitschaft und enorme Konzentration abverlangte.

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Kammerorchester „Arpeggione“ legt Bilanz vor - Eine neue CD zum 20-Jahr-Jubiläum
CD-Tipp
16.12.2010 Fritz Jurmann

Etwas verspätet ist das Produkt zwar auf den Markt gekommen, zwei Monate nach dem erfolgreichen Jubiläumskonzert zum 20-jährigen Bestehen in der Pfarrkirche Hohenems, aber immer noch rechtzeitig vor dem Fest und damit geeignet als sinnvolles Geschenk für die vielen Freunde und Fans des Kammerorchesters „Arpeggione“ Hohenems. Die neue CD ist eine Art musikalische Bilanz nach zwei Jahrzehnten, gibt sich äußerlich bescheiden, in Schwarz gehalten mit einem stilisierten Kontrabassisten, den man eher dem Jazzbereich zuordnen würde. Doch viel wichtiger bei einem Tonträger ist der Inhalt, aber auch da gibt es gewisse Vorbehalte, die möglicherweise auf den enormen Zeitdruck während der Produktion der CD zurückzuführen sind.

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J. S. Bachs Orgel-Hit in Höchst - Bruno Oberhammer spielte Toccata und Fuge d-Moll in unverstellter Sichtweise
Stürmische Triolenläufe wogen an der klanglich prächtigen Rieger-Orgel
Musik / Konzert
14.12.2010 Fritz Jurmann

Und wenn man alle 19 Konzerte des von Bruno Oberhammer auf vier Jahre angelegten Bach-Orgelzyklus in der Pfarrkirche Höchst versäumen würde – dieses eine sechste Konzert am Montagabend wäre ein absoluter Pflichttermin gewesen. Vor allem für jene, die Bach nicht so genau kennen. Denn gerade denen ist zumindest die Toccata und Fuge in d-Moll bekannt, Bachs sicher populärstes, wenn auch ebenso sicher nicht sein bestes Orgelwerk, das diesmal geboten wurde, mit bewährter Überlegenheit in Gestaltung und technischer Brillanz. Neben zwei weiteren „freien“ Orgelwerken ging es dabei aber auch um Johann Sebastian Bachs fantasievolle Ausdeutung von Choralmelodien im so genannten „Stylus Phantasticus“.

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