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Kritiken

Der Kirchenmusiker Gebhard Wiederin wird 80: Er führt Ferdinand Andergassens Erbe weiter
Der Kirchenmusiker Gebhard Wiederin ist auch mit 80 noch aktiv
Musik / Konzert
07.02.2011 Fritz Jurmann

Prof. Gebhard Wiederin, als Organist, Chorleiter und Komponist einer der profiliertesten und vielseitigsten Kirchenmusiker des Landes, feiert am 9. Februar bei bester körperlicher und geistiger Gesundheit seinen 80. Geburtstag. Wiederin machte sich vor allem als langjähriger Domorganist und Domkapellmeister von Feldkirch einen geachteten Namen und führte neben seinem Hauptberuf als Musikerzieher auch das Erbe des bekannten Feldkircher Komponisten Ferdinand Andergassen auf vielfältige Weise weiter.

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Aktuell in den Filmclubs (7.2. - 13.2. 2011)
Micmacs - Uns gehört Paris!
Film / Kino
06.02.2011 Walter Gasperi

Jean-Pierre Jeunet brennt in „Micmacs – Uns gehört Paris“ diese Woche im TaSKino Feldkirch ein Feuerwerk der Phantasie ab, im Takino Schaan gibt es dagegen mit „Beyond this Place“ einen sehr persönlichen und berührenden Dokumentarfilm über eine Vater-Sohn-Beziehung zu sehen

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Kokowääh
Film / Kino
04.02.2011 Walter Gasperi

Nach „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ legt Til Schweiger eine weitere Komödie vor, in der der mäßig erfolgreiche Drehbuchautor Henry plötzlich mit der Tatsache konfrontiert wird, dass er eine achtjährige Tochter hat, um die er sich kümmern soll. - Ein großer Wurf ist dieses Feelgood-Movie sicher nicht, aber doch nettes Familienkino, das sich nicht zuletzt dank Schweigers hinreißender Tochter Emma zum Publikumshit entwickeln könnte.

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Verneri Pohjola: Aurora
CD-Tipp
02.02.2011 Peter Füssl

In Finnland ist der 33-jährige, aus einer bekannten Jazzdynastie stammende Trompeter Verneri Pohjola längst ein vielfach ausgezeichneter Star, und man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass er mit seinem Debut-Album auf ACT sehr schnell auch die ihm gebührende internationale Anerkennung finden wird. Denn Pohjola ist nicht nur ein exzellenter, an Miles Davis orientierter Instrumentalist, sondern auch ein äußerst origineller und vielseitiger Komponist, der vor allem mit seinem ganz besonderen Talent im Umgang mit den unterschiedlichsten Klangfarben und -kombinationen überzeugt.

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Erinnern mit Tönen und Zwischentönen – Ein stimmungsvolles Konzert mit zwölf neuen Chorwerken
Musik, Bildprojektionen und Texte bewirkten eine dichte Konzertatmosphäre im Gedenken an Provikar Carl Lampert und die Opfer des Nationalsozialismus
Musik / Konzert
01.02.2011 Silvia Thurner

Zu Ehren des Provikar Carl Lampert vergab die Diözese Feldkirch im vergangenen Jahr zwölf Kompositionsaufträge an Vorarlberger Komponisten und Chorleiter. Die neu entstandenen Werke wurden nun in der Stadtpfarrkirche St. Martin von sieben Chorgemeinschaften präsentiert. In der Inszenierung von Brigitte Walk entstand eine intensive Konzertatmosphäre. Wesentlich getragen wurde diese von den hervorragend ausgewählten Texten, die Brigitte Walk und Mario Plaz eindrücklich rezitierten. Verbunden mit farbenreichen Bildprojektionen von Marc Altmann wurde dem Erinnern an die Opfer der Nationalsozialisten ein würdiger Rahmen geboten.

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Abwechslungsreiche Klangwelten durchschritten – Lucas Niggli und Band imponierten mit aufregender Musik
"Big Zoom" - das waren vielgestaltige Klanglandschaften, rhythmischer Drive und kreative Improvisationen
Musik / Konzert
31.01.2011 Silvia Thurner

Der Schlagzeuger Lucas Niggli ist ein gern gesehener Gast am Dornbirner Spielboden. Beim ersten Konzert der aktuellen „Jazz&“ Reihe musizierte er mit seinem Ensemble „Big Zoom“ sowie zwei neuen Bandmitgliedern. Die vielseitige Flötistin Anna La Berge und der außergewöhnliche Bassist Barry Guy bewirkten eine enorme klangliche und stilistische Erweiterung. Präsentiert wurden die beiden groß angelegte Kompositionen „Polisation“ und „Nirwana“, mit denen Lucas Niggli als Komponist eine spannende Reise in raffiniert konzipierte Musik antrat und die Zuhörenden mitten hinein führte in spannende Klangentwicklungen und anspruchsvolle Improvisationen.

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Katastrophen, unterschiedliche Gottesbilder, Aufhetzung, Resignation und Lobgesang - Mit der Interpretation von Mendelssohn-Bartholdys „Elias“ erregte die Chorakademie Vorarlberg unter der Leitung von Markus Landerer viel Aufsehen
Die Chorakademie Vorarlberg und die Sinfonietta Vorarlberg unter der Leitung von Markus Landerer sorgten mit "Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy für ein herausragendes Konzerterlebnis
Musik / Konzert
30.01.2011 Silvia Thurner

Markus Landerer und die Chorakademie Vorarlberg boten die hierzulande seltene Gelegenheit, das monumentale Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy zu erleben. Dazu wurden hervorragende Solisten, allen voran der Bassist Josef Wagner engagiert. Die inspirierende Kraft, mit der Markus Landerer die ChorsängerInnen und die OrchestermusikerInnen führte, bewirkte eine außergewöhnlich dichte Werkdeutung. Das Publikum in der vollbesetzten Kapelle des Landeskonservatoriums jubelte.

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Aktuell in den Filmclubs (31.1. - 6.2. 2011)
Vier Minuten
Film / Kino
30.01.2011 Walter Gasperi

In „Vier Minuten“, der diese Woche am Spielboden Dornbirn im Rahmen der Filmreihe „Psychische Krankheiten“ gezeigt wird, liefern sich Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung ein packendes Psychoduell. Härtere Kost gibt es ebenfalls am Spielboden mit „Hundstage“ zu sehen, in dem Ulrich Seidl einen bösen Blick auf das menschliche Leben wirft.

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Hereafter - Das Leben danach
Film / Kino
30.01.2011 Walter Gasperi

In drei Geschichten erzählt Clint Eastwood parallel von drei unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Tod. Im Zentrum steht dabei aber weniger die Frage nach einem Leben nach dem Tod als vielmehr die Erkundung, wie Todeserfahrungen das Leben im Diesseits beeinflussen. Handwerklich souverän inszeniert und zurückhaltend gespielt, krankt „Hereafter“ an Peter Morgans überfrachtetem Drehbuch.

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Deliziöse Sünden! Ein Leckerbissen für Augen, Ohren und Seele – Die literarische und musikalische Aufarbeitung der sieben Todsünden im Theater Kosmos
Kashlan, Hauser, Pölzl und Tomek - ein sehr versiert agierendes Ensemble, hier in „Geiz“ von André Pilz © Gerhard Kresser / Theater Kosmos
Theater
30.01.2011 Dagmar Ullmann-Bautz

Ein großartiger Konzert- ein eindrucksvoller Theaterabend - zur selben Zeit, am selben Ort, im selben Raum - das fordert heraus, strengt an, das berührt und begeistert. Das Theater Kosmos feierte in Kooperation mit Peter Madsens CIA (Collective of Improvising Artists) die Premiere der Uraufführung von „Die sieben Todsünden / Seven Sins“.

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