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Kritiken

Georg Nigl und Gérard Wyss lösen Be- und Verwunderung aus
Georg Nigl und Gérard Wyss präsentierten zwiespältige Lieder
Musik / Konzert
17.03.2010 Silvia Thurner

Die Zeitklänge Feldkirch wenden sich in dieser Konzertsaison unter dem Motto „Voices in (e)motion“ der menschlichen Stimme mit all ihren vielfältigen Ausdrucksformen zu. Während das Festival, verbunden mit neurowissenschaftlichen Lectures im Herbst stattfindet, gastierte der renommierte Bariton Georg Nigl vor wenigen Tagen im Feldkircher Pförtnerhaus. Georg Nigl interpretierte mit seinem Klavierpartner Gérard Wyss Lieder des 19. und 20. Jahrhunderts. Der erste Konzertteil faszinierte durch Nigls starke Bühnenpräsenz und fesselnden Deutungen. Die zweite Hälfte wirkte allzu oberflächlich. Diesen Eindruck konnte auch Georg Nigl nicht hintan halten. Wohl deshalb wurde er auf der Bühne von einem Lachanfall geplagt.

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Solveig Slettahjell/Slow Motion Orchestra: Tarpan Seasons
CD-Tipp
16.03.2010 Peter Füssl

Die norwegische Sängerin Solveig Slettahjell und ihr Slow Motion Orchestra arbeiten seit neun Jahren zusammen, „Tarpan Seasons“ ist bereits die sechste Produktion des kreativen Gespanns. Kann es da noch Überraschungen geben? Ja, und noch dazu positive.

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Aktuell in den Filmclubs (15.3. - 21.3. 2010)
Fish Tank
Film / Kino
14.03.2010 Walter Gasperi

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Gewagt. Mutig. Eindrucksvoll. – Ein Abend leidenschaftlicher Wut im Theater Kosmos
Alexandra Tichy lädt auf eine Reise durch ein abgrundtiefes Tal leidenschaftlicher Wut und Verzweiflung
Theater
13.03.2010 Dagmar Ullmann-Bautz

Mit der Uraufführung des Stückes „Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin“ von Marlene Streeruwitz startete das Theater Kosmos in die diesjährige Spielsaison. Marlene Streeruwitz, 1950 in Baden bei Wien geboren, ist eine der bedeutendsten und politisch engagiertesten Gegenwartsautorinnen im deutschsprachigen Raum - ihre Stücke wurden und werden auf allen großen und namhaften Bühnen gespielt.

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Unspektakulär schön
Heinz Weixelbraun überzeugt als Franz Woyzeck
Theater
12.03.2010 Dagmar Ullmann-Bautz

So einfach lässt sich der gestrige Abend im Vorarlberger Landestheater beschreiben. Der Abend, an dem die Premiere von Georg Büchners „Franz Woyzeck“ gefeiert wurde.

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Tord Gustavsen Ensemble: Restored, Returned
CD-Tipp
09.03.2010 Peter Füssl

Mit der zwischen 2003 und 2007 erschienenen CD-Trilogie „Changing Places“, „The Ground“ (das sogar auf Platz 1 der norwegischen Charts kletterte) und „Being There“ hat der bald einmal 40-jährige norwegische Pianist Tord Gustavsen für drei der kommerziell und künstlerisch erfolgreichsten Highlights der letzten Dekade im ohnehin erfolgsverwöhnten Hause ECM gesorgt. Im Trio mit Kontrabassist Harald Johnson, der vor zwei Jahren durch Mats Eilertsen ersetzt wurde, und Drummer Jarle Vespestad begeisterte er die internationale Kritik mit seinen einprägsam geradlinigen, melodiebetonten, atmosphärisch ungemein dichten Stücken.

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Aktuell in den Filmclubs (8.3. - 14.3. 2010)
Away From Her - An ihrer Seite
Film / Kino
07.03.2010 Walter Gasperi

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Faszinierend verwoben mit schillernden Details - Das Duo „Raw Materials“ mit Vijay Iyer und Rudresh Mahanthappa spielte atemberaubend gut
Duo "Raw Materials" bot ein aufregendes Konzert
Musik / Konzert
06.03.2010 Silvia Thurner

Im Rahmen der Reihe „Jazz&“ am Dornbirner Spielboden begeisterten Vijay Iyer am Klavier und Rudresh Mahanthappa am Altsaxophon als Duo „Raw Materials“. Nomen est omen formten sie ihre musikalischen Ideen individuell und auf eine abenteuerliche Art neu. Beide Musiker erregten die Aufmerksamkeit, allerdings zog mich Vijay Iyer durch seine perkussive Anschlagskultur und spannende Klanggebung sowie sein vielschichtiges Spiel am Klavier besonders in seinen Bann.

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Ángela Tröndle & Mosaik plus Strings: Eleven Electric Elephants
CD-Tipp
03.03.2010 Peter Füssl

Die erst 26-jährige Salzburgerin Ángela Tröndle hat an der Kunstuniversität Graz studiert und ist nicht nur eine durchaus hörenswerte Vokalistin, sondern sie hat auch bei keinem Geringeren als Ed Partyka Komposition studiert.

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Ungewöhnliche Aktionen gehen schnell vorbei, aber sie hinterlassen Spuren. „Tribute to Peter Herbert“ war ein herausragendes Ereignis und ein großer Erfolg für alle Beteiligten
"Cech-Heginger-Herbert" sind ein Trio der Superlative
Musik / Konzert
02.03.2010 Silvia Thurner

Zum Abschluss der Bludenzer Jazztage 2010, die Peter Herbert gewidmet waren, fanden sich viele Fans in der Remise ein. Dort war abermals zu erleben, wie vielseitig sich dieser Musiker im Laufe seiner Karriere entwickelt hat. Den Höhepunkt des Abends stellte ein Konzert mit dem Trio „Cech-Heginger-Herbert“ dar. Mit einem neu gestalteten Liederzyklus schuf der Kontrabassist eine „Hommage to Joni Mitchell“. Seine Art der Begegnung mit der Singer-Songwriterin begeisterte viele. Der neue Film von Gerhard Klocker „Peter Herbert - A Portrait in Motion“ ist radikal reduziert. Dadurch eröffnet er viel Raum für Interpretation, im positiven wie im negativen Sinn.

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