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Kritiken

Aktuell in den Filmclubs (21.6. - 27.6. 2010)
The Ghost Writer © Filmladen Filmverleih
Film / Kino
20.06.2010 Walter Gasperi

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Das Ensemble "NewTonArt" präsentierte zeitgenössische Musik aus Israel - Ein nachahmenswertes Projekt
Das Ensemble "NewTonArt" bot im Salomon-Sulzer Saal beste Unterhaltung
Musik / Konzert
14.06.2010 Silvia Thurner

Es gibt MusikpädagogInnen, die schaffen unglaublich viel und setzen musikalische Grundsteine, die nachhaltig wirken. Seit einiger Zeit unterrichten die Klarinettistin Petra Stump und der Klarinettist Heinz-Peter Linshalm an der „TonArt Musikschule“ in Hohenems, wo sie auch das „NewTonArt Ensemble“ mit MusikschülerInnen gegründet haben. Im Salomon-Sulzer-Saal waren sie kürzlich mit zeitgenössischer Musik aus Israel zu hören. Neben den Ausführungen des Ensembles stellte das Duo Stump/Linshalm drei neue Werke vor, die ihnen auf den Leib geschrieben wurden. Das Konzert wirkte anregend und weckte den Wunsch, bald wieder von diesem engagierten Ensemble zu hören.

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Thomas Strønen/Iain Ballamy Food: Quiet Inlet
CD-Tipp
14.06.2010 Peter Füssl

Der norwegische Drummer und Live-Elektroniker Thomas Strønen und der englische Tenor- und Sopransaxophonist Iain Ballamy arbeiten schon seit 1998 unter dem Namen Food zusammen, Arve Henriksen, Mats Eilertsen, Maria Kannegard und Ashley Slater zählten seither zu ihren Wegbegleitern. Für „Quiet Inlet“, ihr sechstes Album und ECM-Debut, luden sie nun den norwegischen Trompeter Nils Petter Molvær und den Wiener Gitarristen und Elektronik-Spezialisten Christian Fennesz ein, auf vier bzw. drei Stücken mitzuspielen.

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Glänzender "tanz ist festival"-Auftakt mit der Compagnie 7273 am Dornbirner Spielboden
„Laï laï laï laï“ entführt in eine phantastische Traumwelt © Moni Zitroni
Tanz
13.06.2010 Peter Füssl

Einmal mehr ist Festivalorganisator Günter Marinelli seinem Ruf gerecht geworden, ein gutes Händchen für außergewöhnliche Compagnien und Aufsehen erregende Tanzproduktionen zu haben. So entpuppte sich die hierzulande kaum bekannte französisch-schweizerische Compagnie 7273, die mit „Laï laï laï laï“ am Donnerstag das Festival eröffnete und mit „Romance-s“ am Samstag eine der spannendsten Produktionen der letzten Jahre zeigte, als absolute Trouvaille für die immer zahlreicher werdende tanz ist-Fangemeinde.

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Viel vorgenommen, wenig erreicht - das Ensemble „Accroche Note“ erfüllte die Erwartungen beim Feldkirch Festival nicht
Die Sopranistin Françoise Kubler  ©Feldkirch Festival
Musik / Konzert
13.06.2010 Silvia Thurner

Das Ensemble „Accroche Note“ aus Straßburg gastierte beim Feldkirch Festival mit einem bunten Programm. Werke russischer Komponisten, die unterschiedlichen kompositorischen Orientierungen folgten, wurden aufgeführt, doch die Überlegungen zur Programmgestaltung, die Werkauswahl sowie die nicht unbedingt überzeugende Spielart des Ensembles ergaben insgesamt einen wenig positiven Eindruck. Nicht einmal das Kabarett „La vie en rouge“ von Edison Denisow konnte überzeugen. Einzig die Uraufführung „Five pictures of invisibility“ erregte Aufmerksamkeit.

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Neobarockes, Postmodernes und Romantisches sowie Neuentdeckungen - Das Sinfonie Orchester Biel spielte beim Feldkirch Festival ein hervorragend konzipiertes Programm
Das Sinfonie Orchester Biel und Anika Vavic hinterließen eine nachhaltige Wirkung ©Feldkirch Festival
Musik / Konzert
13.06.2010 Silvia Thurner

Im Rahmen des Feldkirch Festivals gastierte das Sinfonie Orchester Biel unter der Leitung von Thomas Rösner im Feldkircher Montforthaus. Dabei überraschten die Darbietungen wohl viele KonzerbesucherInnen, weil es zumindest ein bislang weitgehend unbekanntes Werk von Galina Ustwolskaya zu entdecken gab. Vier Solisten boten überzeugende Darbietungen. Michaela Paetsch und Daniel Kobyliansky wirkten als Solisten in Schnittkes Werk, Alexander Doroshkevich faszinierte mit seinem ausdrucksstarken Spiel im Saxophonkonzert von Alexander Glasunow und Anika Vavic löste mit ihrer Werkdeutung des Klavierkonzerts von Galina Ustwolskaya Begeisterungsstürme aus. Zum Ausklang wurde in der Composers´ Lounge reizvolle neue Kammermusik geboten, unter anderem von Richard Dünser und seinem russischen Kollegen Yuri Kasparow.

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Aktuell in den Filmclubs (14.6. - 20.6. 2010)
The Rocky Horror Picture Show
Film / Kino
13.06.2010 Walter Gasperi

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Die Musiker wurden fündig und das Publikum entdeckte Mussorgsky neu - „Mussorsky Dis-Cover“ beim Feldkirch Festival wurde begeistert aufgenommen
Musikalische Scherze zwischen den Musikern und der Sängerin belebten die Entdeckungsreise mit Mussorgsky ©Feldkirch Festival
Musik / Konzert
12.06.2010 Silvia Thurner

Im Rahmen des Feldkirch Festivals näherten sich außergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten der Musik von Modest Mussorgsky und transferierten sie in ihre eigenen Welten des Jazz. Die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman stand im Mittelpunkt des originellen Musikprojekts, Tscho Theissing, Arkady Shilkloper, Antoni Donchev und Georg Breinschmid bildeten ein souverän agierendes Ensemble. Zu Beginn des Konzertabends im Pförtnerhaus legten sich die Musiker jedoch ein allzu enges Korsett auf. Glücklicherweise gelang es ihnen im weiteren Verlauf dieses abzustreifen. So entwickelte sich ein mitreißendes Konzerterlebnis.

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Theater als Fest
Theater
12.06.2010 Dagmar Ullmann-Bautz

Am Freitagabend feierte die Theatergruppe Motif die Premiere ihrer Produktion „Battle“ - und das im wahrsten Sinne des Wortes. 22 AmateurschauspielerInnen, größtenteils migrantischen Hintergrunds, erfüllten das Theater Kosmos in Bregenz mit einer überwältigenden und das Publikum mitreißenden Energie und Spielfreude.

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„Nicht das was man hat zählt, sondern das was man ersehnt“ - „Die Geschichte vom Soldaten“ in der Inszenierung von Philippe Arlaud bot viel für die Augen, ließ jedoch das Wesentliche im Schatten
"Die Geschichte des Soldaten" - ein farbenreiches Spiel © Feldkirch Festival
Musik / Konzert
08.06.2010 Silvia Thurner

Eine programmatische Idee des Feldkirch Festivals besteht darin, einen Konzert- mit einem Opernabend zu verbinden. Deshalb stellten die Programmverantwortlichen Strawinskys „Die Geschichte vom Soldaten“ das zeitgleich im Jahr 1917 entstandene erste Violinkonzert von Sergej Prokofjew zur Seite. Die Solistin Alexandra Soumm spielte den höchst anspruchsvollen Violinpart mit bewundernswerter Meisterschaft, ihr zur Seite musizierte das ebenso überzeugende Orchestre de Chambre Pelléas unter der Leitung von Benjamin Levy. Die Inszenierung des Musiktheaters von Strawinsky von Philippe Arlaud wurde mit Spannung erwartet, doch die Freude ob der Fülle an Interpretationsideen hielt sich in Grenzen. Das Stück wirkte allzu sehr aus dem Entstehungszusammenhang heraus gelöst und unnötig aufgebläht.

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