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Kritiken

Nichts zu verzollen
© Luna Filmverleih
Film / Kino
28.07.2011 Walter Gasperi

Nach dem Kassenschlager „Willkommen bei den Sch´tis“ legt Dany Boon eine weitere Komödie um nationale Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit vor. Seine französisch-belgischer Zöllnerfilm lehnt sich aber zu sehr an den Vorgänger an, kann nicht mehr mit Originalität punkten und lässt Zwischentöne vermissen, bietet aber immerhin viel Klamauk und Dialogwitz.

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Musikalische Inspiration - Eine schöne Werkdeutung des Oratoriums "Die Schöpfung" von Joseph Haydn bei den Bregenzer Festspielen
Beim ersten Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen wurde Haydns "Schöpfung" gehaltvoll interpretiert. (Fotos: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
26.07.2011 Silvia Thurner

„Schöpfung“ lautet das Generalthema der diesjährigen Bregenzer Festspiele. Und eine inspirierte Schöpfung ist auch das gleichnamige Oratorium von Joseph Haydn, das zum Auftakt der Orchesterkonzerte interpretiert wurde. Die Wiener Symphoniker musizierten unter der Leitung von Christopher Moulds mit viel Bedacht auf die Tempi und exakten Phrasierungen. Sie standen den Solisten Olga Pasichnyk (Sopran), Forian Boesch (Bass) und Allan Clayton (Tenor) sowie dem Prager Philharmonischen Chor als konzentrierte Partner zur Seite. So entfaltete sich ein bildhaftes musikalisches Ganzes, das vom Publikum stürmisch gefeiert wurde.

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Madeleine Peyroux: Standing On The Rooftop
CD-Tipp
26.07.2011 Peter Füssl

Es ist bewunderswert, mit welcher Konsequenz sich die französischstämmige amerikanische Singer-Songwriterin Madeleine Peyroux immer wieder allen Vermarktungsversuchen der Plattenindustrie widersetzt und trotzdem zu respektablen Erfolgen kommt. So pfiff sie auf das verkaufsstrategisch wirkungsvolle Klischee von der neuen Billie Holiday und statt auf massentaugliche Covers setzte sie lieber auf authentischere, aber nicht ganz so leicht ins Ohr gehende Eigenkompositionen.

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Gestylte Beschwerde bei den Bregenzer Festspielen – Im „Beschwerdechor“ formierten sich zahlreiche engagierte SängerInnen und TänzerInnen aus Vorarlberg.
Ein Beschwerdechor zum Auftakt des KAZ Programmes mit Menschen aus der Region, dem britischen Countertenor Andrew Watts und Musik des Komponisten Jorge Sanchez-Chiong am Platz der Wiener Symphoniker
Musik / Konzert
24.07.2011 Silvia Thurner

Viel Engagement zeigten der Spielbodenchor Dornbirn, der Junus Emre Chor, die Streetdance-Gruppe der FRK Dance Academy aus Dornbirn, Andrew Watts und zahlreiche weitere Mitglieder, die sich zum Auftakt von „Kunst aus der Zeit“ bei den Bregenzer Festspielen im ersten Bregenzer Beschwerdechor zusammen gefunden haben. Jorge Sanchez-Chiong wurde damit beauftragt, eine Musik zu komponieren, mittels derer die Beschwerden in eine künstlerisch vermittelnde Energie transferiert werden können. Teilweise ist dieses Ansinnen gelungen, jedoch fehlte der Performance eine unmittelbare Emotionalität. Die "Allerweltsprobleme" und Unzulänglichkeiten aus dem persönlichen Umfeld wirkten eigenartig geschliffen und poliert.

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Erwin Wurm als "Häuslbauer" - "Narrow House" im Kunstraum Dornbirn
Erwin Wurms "Narrow House" in der Montagehalle des Kunstraums Dornbirn
Ausstellung
24.07.2011 Karlheinz Pichler

Dem Kunstraum Dornbirn ist es gelungen, eine neue Ausgabe von Erwin Wurms "Narrow House" in seine "Montagehalle" zu holen. Ein Einfamilienhaus, das auf eine Breite von 1,1 Meter zusammengestaucht und durchaus begehbar ist – so man den Bauch einzieht. Bei den Besuchern löst es Schmunzeln genauso aus wie die Frage nach dem Sinn.

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Aktuell in den Filmclubs (25.7. - 31.7. 2011)
Brand
Film / Kino
24.07.2011 Walter Gasperi

Mit „Brand“ zeigt das Filmforum Bregenz diese Woche einen Film noir aus Österreich, in dem Sepp Bierbichler brilliert. Komödiantisch vom Kampf der Frauen um Gleichberechtigung im England der 60er Jahre erzählt dagegen Nigel Cole in „We Want Sex“, der beim Open-Air auf dem Rankweiler Marktplatz auf dem Programm steht.

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Brautalarm
Film / Kino
24.07.2011 Walter Gasperi

Wenn eine Frau heiraten will, sind ihre „besten“ Freundinnen bei den Hochzeitsvorbereitungen gefragt. – Frauenfilm und derber Humor der Männerkomödien von Judd Apatow fügen sich dank lustvoll agierender Schauspielerinnen, warmherzigem Blick auf eine frustrierte Protagonistin und treffender Abrechnung mit dem amerikanischen Hochzeitszirkus zu einer gelungenen Komödie.

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Die Bregenzerwälder Ausnahmemusiker "HMBC" - Ein weiteres musikalisches Aushängeschild Vorarlbergs mit einem ausverkauften Hitkonzert beim Poolbar-Festival
Der "HMBC" ist mit "Vo Mello bis ge Schoppernou" über Nacht berühmt geworden
Musik / Konzert
23.07.2011 Peter Ionian

Das Poolbar-Festival präsentierte am Freitag, den 22. Juli erneut eine Vorarlberger Gruppe als Headliner. Der "holstuonarmusigbigbandclub" hat vergangenen Sommer mit "Vo Mello bis ge Schoppernou" Schallmauern durchbrochen und dementsprechend war das Konzert ausverkauft. Während alle auf den großen Hit warteten, präsentierten die Bregenzerwälder Ausnahmemusiker einen euphorischen Ritt zwischen Genie und Wahnsinn. Davor wurde man noch vom herausragenden Support "Times New Roman" zu einer Traumreise eingeladen.

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Hausoper bei den Bregenzer Festspielen erstmals als Uraufführung - „Fräulein Glück“ in der Achterbahn des Lebens
Judith Weirs Oper "Achterbahn" bietet ein schönes, ins Heute übertragenes und gestylt inszeniertes Märchen aus Sizilien © Bregenzer Festspiele / Karl Forster
Musik / Konzert
22.07.2011 Fritz Jurmann

Ein neues Kapitel im Buch der Hausoper bei den Bregenzer Festspielen wurde am Donnerstag aufgeschlagen. Erstmals in der Geschichte des Festivals wurde dabei kein bekanntes Stück oder eine Opernrarität geboten, sondern ein komplett neues Werk, die Uraufführung einer Auftragskomposition der Festspiele in Koproduktion mit dem Royal Opera House Covent Garden in London an die schottische Komponisten Judith Weir (56). Ihre Oper „Achterbahn“ hat zumindest das Premierenpublikum im voll besetzten Haus begeistert, wobei eigenartigerweise die Breakdance-Gruppe den meisten Applaus erhielt. Aus fachlicher Sicht dagegen gibt es vor allem bezüglich der Musik einiges zu hinterfragen.

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Mut der Bregenzer Festspiele wurde belohnt - Mit „André Chénier“ auf der Seebühne wird eine Wiederentdeckung zum großen Opernabend
Jacques-Louis Davids Gemälde "Der Tod des Marat" diente als Vorlage für die riesige Seebühnenskulptur © Bregenzer Festspiele/Karl Forster
Musik / Konzert
21.07.2011 Fritz Jurmann

Erst knapp vor Beginn der Vorstellung hörte der stundenlange Dauerregen auf. Nur mit dieser Riesenportion Wetterglück konnte am Mittwoch an einem kalten, aber regenfreien Abend die mit großer Spannung erwartete Premiere von Umberto Giordanos Revolutionsoper „André Chénier“ über die Bregenzer Seebühne gehen. Es war das Glück des Tüchtigen, denn mit dieser Produktion haben die Bregenzer Festspiele mit ihrem innovativ denkenden Intendanten David Pountney einen großen Wurf gelandet. Sein Mut zum „kalkulierten finanziellen Risiko“, abseits des internationalen Opern-Mainstreams ein dem breiten Publikum unbekanntes Stück als Wiederentdeckung für diesen Massenevent am See auszuwählen, wird sich letztlich bezahlt machen, auch der Oper selbst zu neuem Auftrieb verhelfen.

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