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Kritiken

„Orient Express“ in der Buchser Lokremise – Mystery Train nach Istanbul
Der umschwärmte Schaffner Anton Lamm - SängerInnen (v.l.n.r.): Raphael Köb, Jasmin Reif, David Schuler, Klaudia Dodes, Thomas Beck und Annette Lubosch
Theater
26.05.2019 Anita Grüneis

Schon bei der Premiere gab es stehende Ovationen und auch bei der vierten Vorstellung des Musik-Stückes „Orient Express“ in der Lokremise Buchs standen die Zuschauerinnen und Zuschauer für den Schlussapplaus von ihren Sitzen auf. Sie hatten einen unterhaltsamen Abend mit starken Stimmen, abwechslungsreicher Musik und turbulenten Choreografien erlebt.

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Menasses „Hauptstadt“ im TAK: Das Brennverhalten der Unterwäsche
Die EU-Beamten stehen im Nebel und beobachten das Schwein
Theater
24.05.2019 Anita Grüneis

Das Stadttheater Konstanz gastierte mit seiner Version von Robert Menasses großem europäischen Roman „Die Hauptstadt“, der 2017 den Deutschen Buchpreis bekam, im TAK.  Wie lässt sich der Inhalt von 459 Seiten so auf der Bühne darstellen, dass die Geschichte erzählt und das Publikum dabei auch noch gut unterhalten wird? Für Regisseur Mark Zurmühle war das kein Problem. Er zog mit seiner abwechslungsreichen Inszenierung sogar die anwesenden Gymnasiasten in ihren Bann. Einige von ihnen meinten beim Verlassen des Theaters, es sei „gar nicht so lang gewesen wie gedacht“. Das war ein Kompliment, denn die Aufführung dauerte mit Pause 3 Stunden.     

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Aladdin
Will Smith als Dschinn hat hier auch einen Wunsch frei. Ein netter Spin.
Film / Kino
24.05.2019 Gunnar Landsgesell

Wieder reibt ein Straßendieb an einer Wunderlampe und endet in den Armen einer Prinzessin. Tiefgang wird von Guy Ritchies Neuauflage von Aladin niemand erwarten, insofern lassen sich Tanz und Farbenpracht der Disney-Produktion durchaus genießen. Will Smith als blauer Geist aus der Lampe avanciert dabei zum eigentlichen Star.

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„Lass uns eine Orgel bauen“ – Alexander Moosbrugger, Wendelin Eberle und Olaf Schmitt weckten die Vorfreude auf ein sehr außergewöhnliches Opernereignis
Einen anregenden Einblick in den Werdegang seines ersten Bühnenwerkes "Wind" bot Alexander Moosbrugger im Rahmen des Opernatelier in der Orgelbaufirma Rieger. (Fotos: Anja Köhler)
Musik / Konzert
23.05.2019 Silvia Thurner

Es ist bekannt, dass der aus dem Bregenzerwald stammende und in Berlin lebende Komponist Alexander Moosbrugger im Auftrag der Bregenzer Festspiele eine Oper komponiert. Im Rahmen des dritten Opernateliers gewährten der Komponist und der Dramaturg der Bregenzer Festspiele, Olaf Schmitt, viele Einblicke in den Verlauf der kompositorischen Arbeit. Dazu wurden spektakuläre Aussichten geliefert, denn für das erste Bühnenwerk von Alexander Moosbrugger werden Wendelin Eberle, Chef der Firma Orgelbau Rieger, und sein Team eine Orgel auf die Werkstattbühne im Bregenzer Festspielhaus bauen.

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Aktuell in den Filmclubs (24.5. - 30.5. 2019)
Die Winzlinge - Operation Zuckerdose
Film / Kino
23.05.2019 Walter Gasperi

In Lustenau startet „Hofkultur im Gutshof Heidensand“ sein heuriges zweiwöchiges Filmprogramm mit dem französischen Animationsfilm „Die Winzlinge – Operation Zuckerdose“. Am Spielboden Dornbirn steht dagegen mit Peter Brunners „To the Night“ ein intensiver Trip in die Psyche eines traumatisierten und psychisch labilen New Yorker Künstlers auf dem Programm.

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Kompost 3: Abyss/Aloft
CD-Tipp
23.05.2019 Peter Füssl

Zum zehnjährigen Band-Jubiläum beschenken sich Kompost 3 selber und ihre zahlreichen Fans mit einem kaum zu überbietenden musikalischen Gegensatzpaar: „Abyss“ und „Aloft“.

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Beschüttet und bedruckt – In der Rankweiler Druckwerkstatt entstandene Grafiken von Hermann Nitsch in der Schrunser MAP Galerie
Hermann Nitsch: Unikatgrafik
Ausstellung
22.05.2019 Karlheinz Pichler

Im Gesamtœuvre des österreichischen Schüttkünstlers Hermann Nitsch spielt auch die Druckgrafik eine zentrale Rolle. In diesem Bereich arbeitet er seit zwölf Jahren mit dem Rankweiler Künstler Markus Gell und dessen Druckwerkstatt zusammen. Unter dem Titel „Fuge“ ist kürzlich ein neuer Zyklus entstanden, der nun in der MAP Galerie in Schruns erstmals öffentlich präsentiert wird.

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SOV-Programm 2019/20: Mit einer Brücke zur Bildenden Kunst
Präsentierten Programme und Ideen für die kommende SOV-Saison (v.l.n.r.): Künstler Harald Gfader, Geschäftsführer Sebastian Hazod, Präsident Manfred Schnetzer, Orchestervertreter Guy Speyers
Musik / Konzert
22.05.2019 Fritz Jurmann

Eine Premiere jagt die nächste am Mittwochvormittag im Bregenzer Casino: Sebastian Hazod, seit Herbst neuer Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg, absolviert mit großer Routine seine erste Programmpräsentation für die kommende Saison 2019/20. Zeitgleich wird bekannt, dass sich die Verantwortlichen des SOV heuer erstmals den Bildenden Künstler Harald Gfader an Bord geholt haben, um mit Auftragsarbeiten zu einzelnen Stücken und Konzerten eine interessante Verbindung zur Musik herzustellen. Dafür gibt es, gewissermaßen zum Ausgleich, in der kommenden Saison keinen Petrenko. Die nach dem Erfolg der epochalen „Achten“ im Mahler-Zyklus heiß begehrte „Neunte“ zum Finale muss noch eine Saison warten, weil der Maestro noch sein letztes Jahr als Generalmusikdirektor in München abdienen muss und dabei bereits im kommenden August seinen neuen Job als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker antritt. Da bleibt ausnahmsweise für das SOV keine Zeit mehr.

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Interview mit Karosh Taha - Preisträgerin des Hohenemser Literaturpreises
Karosh Taha: „Ich wünsche mir immer noch, dass die Erstsprache – sei sie Kurdisch, Türkisch, Arabisch, Albanisch – wertgeschätzt wird wie Französisch und Spanisch und in der Schule gefördert wird.“ (© Havin Al-Sindy)
Literatur
22.05.2019 Annette Raschner

Der 6. „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autoren nicht-deutscher Muttersprache“ geht an Karosh Taha. Sie wurde 1987 in der Kleinstadt Zaxo im Nordirak geboren und lebt seit ihrem neunten Lebensjahr im Ruhrgebiet. Für ihr Romandebüt „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ (Dumont) erhielt Karosh Taha im vergangenen Jahr den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Die aus Sudabeh Mohafez, Vladimir Vertlib und Zafer Senocak zusammengesetzte Jury hat sich aus über hundert anonymen Einsendungen für Karosh Tahas unveröffentlichten Prosatext „Körpersprache“ entschieden. Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert. Annette Raschner hat mit Karosh Taha das folgende Interview geführt.

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Klaus Michler - km special : Fusion Project 1
CD-Tipp
21.05.2019 Peter Füssl

An manchen Geburtstagsgeschenken darf auch die Allgemeinheit partizipieren, etwa an der vorliegenden CD, die sich der gitarrespielende Apotheker bzw. pharmazeutisch ausgebildete Gitarrist Klaus Michler zum 55. Geburtstag selber geschenkt hat. Unter dem Pseudonym km special spielte der Vorarlberger Fusion-Aficionado mit einer Handvoll ausgesuchter Profis zehn seiner Eigenkompositionen im Dornbirner TonZoo ein.

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