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Kritiken

„Jakob von Gunten“ im TAK: Im Türöffnen liegt mehr verborgenes Leben als in einer Frage
Die Schüler üben das Türöffnen
Theater
15.11.2018 Anita Grüneis

Das TAK-Gastspiel „Jakob von Gunten“ vom Schauspielhaus Zürich, aufgeführt im Schaaner SAL, stieß nicht bei allen im Publikum auf Begeisterung, manchen war die Inszenierung von Barbara Frey zu spröde. Dabei hatte die Regisseurin gemeinsam mit Amely Joana Haag eine detailgenaue Bühnenfassung des Werks von Robert Walser erarbeitet und mit großartigen Schauspielern zeitgemäß auf die Bühne gebracht.

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„Rigoletto“ im Zirkus und Ritter „Don Quichotte“ in vielen Gestalten dominieren die Festspiele 2019
Pressekonferenz im Zirkuszelt: In der zur Arena umfunktionierten Werkstattbühne wurden, passend zum Ambiente der neuen Seeproduktion „Rigoletto“, Pressevertreter über das Festspielprogramm 2019 informiert.
Musik / Konzert
14.11.2018 Fritz Jurmann

Alles Zirkus oder was? Nun ist die Katze zumindest teilweise aus dem Sack, und eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bregenzer Festspiele ist (fast) keines mehr. Der Münchner Philipp Stölzl wird nach dreijähriger Vorarbeit bei seinem Debüt als Regisseur und Bühnenbildner am See in der kommenden Saison Giuseppe Verdis populäre Oper „Rigoletto“ ins Zirkusmilieu verorten. Zweites markantes Thema wird „Don Quichotte“ sein, der als der „Ritter von der traurigen Gestalt“ eine der prägendsten Figuren der Weltliteratur darstellt und in weiteren musikalischen und dramatischen Werken im Festspielprogramm 2019 aufscheint. Die 74. Bregenzer Festspiele dauern vom 17. Juli bis 18. August 2019 und umfassen über 80 Veranstaltungen.

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Kurt Vile: Bottle it in
CD-Tipp
13.11.2018 Peter Füssl

Der Bürgermeister von Philadelphia hat den 28. August offiziell zum „Kurt Vile Day“ ernannt, eine Idee die man global vielleicht als „Weltentschleunigungstag“ durchaus weiterspinnen könnte. Denn gerade mit seinem siebten Studioalbum schenkt uns der unermüdliche Workaholic aus der „City of Brotherly Love“ fast achtzig Minuten zumeist gemütlich dahinmäandernden Country-Psychedelic-Roots-Rock in allen möglichen Schattierungen.

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„Texte und Töne“ im ORF Dornbirn bot eine Bühne für Neues – Hervorragende Werkdeutungen und großer Publikumszuspruch bereiteten Freude
Das Festival "Texte und Töne" im ORF Funkhaus bot einen anregenden Begegnungsraum für Komponistinnen und Komponisten, Autorinnen und Autoren und viele Zuhörende. Alle Mitwirkenden - unter anderem das ensemble plus unter der Leitung von Thomas Gertner und das Symphonieorchester Vorarlberg mit Ektoras Tartanis am Pult - präsentierten die neuesten Werke von Gerald Futscher, Wolfgang W. Lindner, Raphael Lins, Gerda Poppa und Roché Jenny.
Musik / Konzert
11.11.2018 Silvia Thurner

Eine große stilistische Vielfalt zeichnete die diesjährige Ausgabe von „Texte und Töne“ im Funkhaus Dornbirn aus. Aktuell entstandene Kompositionen sowie Texte fanden ein interessiertes Publikum, das sich viel Zeit nahm und die Werkpräsentationen höchst konzentriert mitverfolgte. Besonders eindrücklich wirkten die gesellschaftspolitische Performance „Stabat Mater“ von Gerald Futscher sowie das Werk „Kontexte“ von Wolfgang W. Lindner. Aufhorchen ließ überdies das Vibraphonkonzert des Studenten Raphael Lins mit Matthias Kessler als Solisten. Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung des herausragenden Dirigenten Ekoras Tartaris begeisterte das Publikum im bis auf den letzten Platz besetzten Studio unter anderem mit der Uraufführung des Werkes „Wartezeiten“ von Gerda Poppa.

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Miss Sara Sampson – spannender Klassiker am Vorarlberger Landestheater
Großartig: Rahel Jankowski als Sara
Theater
11.11.2018 Dagmar Ullmann-Bautz

Virtuose Sprache und unbändige Emotionen, das erlebte vergangenen Freitag ein höchst begeistertes Premierenpublikum am Vorarlberger Landestheater. Mit der dritten Premiere der Saison präsentierte das neue Team um Intendantin Stephanie Gräve den Klassiker „Miss Sara Sampson“ von Gotthold Ephraim Lessing, in der Regie von Tobias Wellemeyer.

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Die Potentiale Feldkirch als inszenierte Installation
Judith van Iersel und Ralf Gloudemans: The Tower of Turning Stories
Ausstellung
10.11.2018 Karlheinz Pichler

Die „Potentiale“, die dieses Wochenende wieder in Feldkirch über die Bühne geht, als klassische Designmesse zu bezeichnen, wäre völlig verfehlt. Die Organisatoren unter Projektleiter Ingo Türtscher tüfteln und feilen jedes Jahr am Format und überraschen immer wieder durch ausgefallene Locations und spezielle Inhalte. So wie die Veranstaltung mit viel Feingefühl und Ideenreichtum - abseits des üblichen Messeteils - durchkomponiert ist, ähnelt sie eher einer „inszenierten Gesamtinstallation“ denn einem kommerziellen Marktplatz.

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Ulrike Längles „Schoppernauer Weltgeschichte“: Rüscherianer gegen Felderianer – das ist Brutalität!
Das Felderdenkmal am heutigen Standort an der Kirchenmauer (© vorarlberg museum)
Literatur
10.11.2018 Markus Barnay

„Der versteinerte Felder“ hieß ein Beitrag im Katalog der erfolgreichen Ausstellung „Ich, Felder. Dichter und Rebell“, die 2014 im vorarlberg museum zu sehen war. Jetzt legte die Autorin des Beitrags, Ulrike Längle, nach und präsentierte – pünktlich zum Abschied aus ihrer 34-jährigen Tätigkeit im Franz Michael Felder gewidmeten Literaturarchiv – ein Büchlein über den legendären Denkmalstreit, der die kleine Gemeinde Schoppernau nach dem Tod des Dichters und Sozialreformers Felder in zwei unversöhnliche Lager spaltete. Erzählt hat Ulrike Längle von den Vorgängen auf diversen Exkursionen immer wieder, doch jetzt kann man sie auch in allen Einzelheiten nachlesen.

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Angelo
Angelo Soliman: Im Film nie auf Augenhöhe mit der Gesellschaft.
Film / Kino
09.11.2018 Gunnar Landsgesell

Angelo Soliman, als Kind aus Nigeria verschleppt, stieg zur Zeit Maria Theresias in der Wiener Gesellschaft auf. Nach seinem Tod wurde sein Körper ausgestellt. Regisseur Markus Schleinzer fokussiert vor allem auf das Außenseitertum seines Protagonisten, dabei geht etwas an Vitalität verloren.

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Aktuell in den Filmclubs (9.11. - 15.11. 2018)
Zu ebener Erde (c) Stadtkino
Film / Kino
08.11.2018 Walter Gasperi

TaSKino Feldkirch und Filmforum Bregenz zeigen diese Woche den Dokumentarfilm „Zu ebener Erde“, der kommentarlos den Alltag von vier Wiener Obdachlosen schildert. Einblick in die Lebenswelt der streng orthodoxen chassidischen Gemeinde von Brooklyn bietet dagegen der Spielfilm „Menashe“, der ebenfalls beim Filmforum Bregenz auf dem Programm steht.

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Ibrahim Maalouf: Levantine Symphony N° 1
CD-Tipp
08.11.2018 Peter Füssl

In seiner zweiten Heimat Frankreich ist der gebürtige Libanese Ibrahim Maalouf längst ein die Stadions füllender Superstar, in den letzten Jahren hat er aber – besonders für seine wunderbaren Hommagen an die ägyptische Kultsängerin Oum Kalthoum und an die französisch-italienische Sängerin/Schauspielerin Dalida – auch jenseits der Grande Nation große Anerkennung gefunden.

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