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Kritiken

„Zwischen dir und mir“ – Ausstellung von Heidi Comploj in der Villa Falkenhorst
Ich du er sie es wir ihr sie, Figuren aus Papphülsen, Papier und Fundstücken, 30cm bis 50cm (© Oliver Lerch)
Ausstellung
28.04.2022 Peter Niedermair

Die Künstlerin präsentiert Werke aus ihrem Schaffensbereich von der Collage bis zur Skulptur, frei nach dem Motto von Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren".

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Kunsthaus Bregenz goes Biennale und besteht glänzend
Prominent angekündigt: Der Beitrag des KUB in Venedig (© M. Pfeifer Steiner)
Kritiken
27.04.2022 Martina Pfeifer Steiner

Die 59. Kunstbiennale in Venedig ist eröffnet! Es lohnt sich vorerst Arsenale und Giardini beiseitezulassen und die Ausstellungen in den Palazzi rundherum ausführlich zu entdecken. In den Räumlichkeiten der Scuola di San Pasquale leistet sich das KUB zum 25-jährigen Jubiläum die Präsenz in der Lagunenstadt mit funkelnden Beiträgen von Otobong Nkanga und Anna Boghiguian.

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Rosalía: Motomami
CD-Tipp
27.04.2022 Peter Füssl

Vor drei Jahren hat die aus einem kleinen Nest in Katalonien stammende, damals 25-jährige Rosalía Vila Tobella – kurz Rosalía genannt – mit ihrem zweiten, gerade einmal dreißig Minuten langen Album „El Mal Querer“ die Pop-Welt ins Staunen versetzt. Es war so etwas wie die Abschlussarbeit ihres traditionellen Flamenco- und Musikproduktion-Studiums am renommierten Catalunya College of Music in Barcelona, die alle Regeln sprengte. Mit einer intensiven Melange aus Flamenco, Electronic-Pop und Latin-Elementen kreierte sie einen noch nie gehörten Sound, der in Kombination mit ihrer höchst wandlungsfähigen, ausdrucksstarken Stimme ein wahres Feuerwerk an Emotionen entfachte. Zur Empörung traditionalistischer spanischer Kreise, aber umjubelt von den sich blitzartig vermehrenden Fans und vom internationalen Musik-Feuilleton. Und gejubelt wird auch jetzt wieder, noch dazu in weit größerem Maße, denn die mittlerweile 28-Jährige erfüllt mit dem Nachfolge-Album „Motomami“ mit spielerischer Leichtigkeit die in sie gesetzten hohen Erwartungen als unkonventionelle Erneuerin der Pop-Musik.

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Out now!
Aktuell
25.04.2022 Manuela Cibulka

Die Mai-Ausgabe der KULTUR ist soeben erschienen und enthält unter anderem folgende Themen:

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Von innig bis ekstatisch – das Dynamo Festival am Spielboden
Konstantin Groppers Projekt Get Well Soon war einer der Höhepunkte am Freitag. (© Get Well Soon)
Kritiken
23.04.2022 Thorsten Bayer

Zum sechsten Mal sind am Spielboden – und heuer auch zur Eröffnung im Cinema Dornbirn – Newcomer und etablierte Bands aus Österreich und Deutschland zu erleben. Stilistisch ist die Bandbreite groß. Spezialist:innen für sehr tanzbare Sounds wie Elektro Guzzi, ÄTNA und CID RIM finden sich ebenso im Programm wie luftig-leichte Songs von Get Well Soon. Mit Juleah und WHY-Y sind auch Vorarlberger Künstler:innen mit dabei. Zum Finale am heutigen Samstag treten ab 17 Uhr unter anderem Catastrophe & Cure und Elektro Guzzi auf.

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Der Bauer und der Bobo
Da staunt der Bobo: Begegnung mit Alpenschweinen. Eine Weideschlachtung wird im Film nicht ausgepart.
Film / Kino
22.04.2022 Gunnar Landsgesell

Falter-Chefredakteur Florian Klenk besucht den Bergbauern Christian Bachler, dessen Hof er mit einer Spendenaktion gerettet hat. Eine sehenswerte Begegnung, die aber einen stärkeren Fokus auf die ungelösten Fragen der industriellen Landwirtschaft vertragen hätte.

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Aktuell in den Filmclubs (22.4. - 28.4. 2022)
Madres paralelas
Film / Kino
21.04.2022 Walter Gasperi

Beim FKC Dornbirn, Spielboden und Filmforum Bregenz ist diese Woche Pedro Almodóvars Melodram "Parallele Mütter" zu sehen. In der LeinwandLounge in der Remise Bludenz steht der Dokumentarfilm "The Alpinist" auf dem Programm, der spektakuläre, schwindelerregende Kletterbilder bietet.

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Zwischen den Zeiten – die Camerata Musica Reno gestaltete ein faszinierendes Komponistenporträt von Paul Hindemith
Unter dem Motto „Paul Hindemith - Bürgerschreck und Bewahrer" holte die Camerata Musica Reno unter der Leitung von Tobias Grabher einen oft verkannten Komponisten des 20. Jahrhunderts im Theater Kosmos vor den Vorhang und begeisterte das Publikum. Fridolin Schöbi wurde als Solist des Bratschenkonzertes „Der Schwanendreher" stürmisch gefeiert.
Musik / Konzert
21.04.2022 Silvia Thurner

Am Osterwochenende versammelte der Dirigent und Orchestergründer Tobias Grabher zahlreiche herausragende Musikerpersönlichkeiten und präsentierte im Rahmen der dritten Produktion der Camerata Musica Reno ein sehr anspruchsvolles Programm mit Werken von Paul Hindemith. Das Konzert im Theater Kosmos imponierte in mehrerlei Hinsicht. Am meisten begeisterte der Bratschist Fridolin Schöbi, der als Solist Hindemiths Bratschenkonzert „Der Schwanendreher“ interpretierte. Tobias Grabher hat eine hervorragende Werkauswahl getroffen und die Musiker:innen mit konzentriertem Dirigat geleitet. Sämtliche Orchestermusiker:innen faszinierten durch ihre emotionsgeladene Spielart und Augustin Jagg trug erhellende Passagen aus Rezensionen, Tagebuchnotizen und Briefen von und über Paul Hindemith vor.

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Der Geist weht, wo er will
(© C. A. Hellhake)
Literatur
19.04.2022 Bettina Barnay

Runde Geburtstage bieten Anlass für Laudationes. Jene für Rudi Spring, im März in Buchform erschienen, umfassen 320 Seiten und wurden von 34 Laudator:innen verfasst. Weil der Jubilar manches wohl selbst am besten weiß und auch so wunderbar schreibt, hat auch er einige Kapitel verfasst.

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Jean-Michel Blais: Aubades
CD-Tipp
19.04.2022 Peter Füssl

Wer sich über die ohnehin ständig fluktuierenden Grenzen zwischen Schönheit und Kitsch wenig Gedanken machen will und sich an den Werken von Neo- oder Post-Klassikern wie Nils Frahm, Max Richter, Ólafur Arnalds oder Ludovico Einaudi erfreut, kann sich sicherlich auch für das vierte Album des jungen Kanadiers Jean-Michel Blais begeistern. Der 36-jährige Komponist und Pianist aus Montreal schöpft wie viele Vertreter dieses Genres aus Klassik bzw. Romantik, Jazz und Minimal Music. Als Bezugspunkte können die üblichen Verdächtigen Chopin, Satie oder Glass genannt werden, aber auch Ravel und der Ambient-Komponist Harold Budd.

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