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Kritiken

Part of „For Forest“: Herbert Meusburger
Herbert Meusburger: O.T., 5-teilige Holzskluptur, bemalt, 2019 (Foto: Dieter Resei, Agentur Zeitpunkt)
Ausstellung
26.09.2019 Karlheinz Pichler

Unter dem Titel „For Forest“ ist im Klagenfurter Fußballstadion derzeit die größte Kunstintervention Österreichs im öffentlichen Raum zu sehen. Bei der Installationen handelt es sich um 299 im Stadion temporär eingepflanzte Birken, Zitterpappeln, Stieleichen, Lärchen, Waldföhren und weitere Bäume. Es handelt sich also um einen Mischwald, den es wegen der weit verbreiteten Monokulturen in der Natur in dieser Form nur noch selten gibt. Ergänzend zu dieser monumentalen Installation präsentieren eine Reihe weiterer Einrichtungen Klagenfurts ebenfalls Ausstellungen zum Thema „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“. Vorarlberg ist dabei durch den Bizauer Bildhauer Herbert Meusburger vertreten. Als „Part of For Forest“ zeigt er im Robert-Musil-Literatur-Museum eine fünfteilige Holzskulptur.

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Aktuell in den Filmclubs (27.9. - 3.10. 2019)
Paranza - Der Clan der Kinder
Film / Kino
26.09.2019 Walter Gasperi

Der Spielboden Dornbirn zeigt diese Woche den italienischen Spielfilm "Paranza - Der Clan der Kinder". Im Kinotheater Madlen steht die französische Tragikomödie "Un homme pressé - Das zweite Leben des Monsieur Alain" auf dem Programm.

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Marie Spaemann: GAP
CD-Tipp
26.09.2019 Peter Füssl

Für Freunde außergewöhnlichen Singer-Songwritings und exzellenten Cellospiels fällt mit diesem Debüt-Album von Marie Spaemann Weihnachten und Ostern an einem Tag zusammen, denn selten hört man in diesem Genre so erfrischend Originelles und Unverstelltes. Weit entfernt von den teilweise überbordenden Technikorgien, die auch in diesem Genre längst abgefeiert werden, verlässt sich die 31-jährige Wienerin voll auf ihre extrem ausdrucksstarke Stimme, ihr exzellentes Cellospiel und eine simple und überlegt eingesetzte Loopmaschine.

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Film- und Kinoverständnis auf Landesebene
Neue Konzepte für die Vorarlberger Kinos?
Film / Kino
26.09.2019 Walter Gasperi

Die Kleinkinos – nicht nur in Vorarlberg – sind in einer finanziellen Krise. In Deutschland wurden Förderungen beschlossen, in Vorarlberg legt das Land eine seltsame Denkweise über Kino und Film an den Tag.

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Ready or Not - Auf die Plätze, fertig, tot
Die Arschkarte gezogen: "Hide and Seek" - Samara Weaving muss sich einem Familienritual stellen, das eigentlich nur mit ihrem Tod enden darf.
Film / Kino
26.09.2019 Gunnar Landsgesell

Eine Horror-Satire, die dem Geheimnis der Superreichen nachspürt. Eine junge Frau, die in eine Glücksspiel-Dynastie einheiratet, findet sich noch in der gleichen Nacht als Opfer einer Menschenjagd. Die frivol-bizarren Nebentöne dieser Geschichte dürfen gleichermaßen als Genre-immanente Jokes wie auch als kritische Milieuschilderungen verstanden werden.

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Kalle Kalima – Knut Reiersrud: Flying Like Eagles
CD-Tipp
24.09.2019 Peter Füssl

Dass ausgerechnet ein Finne, ein Norweger, ein Brite und - ach ja, ein US-Amerikaner ist auch dabei – ein extrem lässiges Gitarren-Americana-Roots Music-Jazz-Album vorlegen, mag vielleicht verblüffen, aber wenn man sich die Beteiligten näher anschaut, ist es keineswegs überraschend. Kalle Kalima, der in Berlin lebende Gitarrist aus Helsinki, ist nicht nur Protagonist mehrerer avantgardistischer Projekte, sondern lädt auch gerne immer wieder einmal – zuletzt mit dem 2016 erschienenen Album „High Noon“ – zu einem musikalischen Roadtrip durch die Weiten der Prärie ein.

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Ein bemerkenswert konzentriertes Theaterereignis – „Cold Songs: Rom“ am Vorarlberger Landestheater
Beeindruckender BürgerInnenchor
Theater
23.09.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Einen Theaterabend, der nicht nur wegen seiner Form außergewöhnlich war, sondern auch durch seinen Titel bzw. Untertitel „Cold Songs: Rom“ und „Hey Demokratie, bist du noch zu retten“ neugierig machte, gab es am vergangenen Samstag in Bregenz zu sehen und zu erleben. Die im Vorarlberger Landestheater am 21. September gefeierte Premiere der zwei Shakespeare Dramen „Coriolanus“ und „Julius Caesar“, erweitert durch den zeitgenössischen Text „Der ideale Staat in mir“ von Bettina Erasmy, wurde zu einer Auseinandersetzung mit der heutigen politischen Situation inkl. integriertem Publikums-Picknick und -Debatte. Das Ganze dauerte immerhin knapp fünf Stunden, für Theaterbegeisterte nicht wirklich viel, besonders dann, wenn das Gesehene und Erlebte spannend und unterhaltsam ist. Die Herausforderung lag bei den Regisseuren der Shakespearedramen, standen ihnen doch nur je fünf SchauspielerInnen zur Verfügung sowie ein vorgegebener zeitlicher Rahmen von 90 Minuten.

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Was enthält ein Bild von heute, wenn man es erst in zwanzig Jahren betrachtet? - Ingmar Alge in der Bludenzer Galerie allerArt
Ingmar Alge: Suche, 2018, Öl auf Leinwand,182 x 212 cm
Ausstellung
23.09.2019 Karlheinz Pichler

Was trägt ein Bild, das man heute malt, in sich, wenn man es erst mit einem Abstand von zwanzig oder dreißig Jahren betrachtet. Dieser und anderen Fragen geht der Vorarlberger Maler Ingmar Male in seinen neuen Bildern nach, von denen die Bludenzer Galerie allerArt derzeit einen repräsentativen Querschnitt zeigt. Mit seiner Art, wesentliche Dinge der Realität zu übermalen und zu verwischen, schafft Alge immer wieder neue Wirklichkeiten. Brüche und Risse sind dabei genauso wichtig wie das Schaffen von visuellen Verbindungslinien und Assoziationen, die die Wahrnehmung auf die Probe stellen.

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Das erste Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg mit dem Pianisten und Dirigenten Alexander Lonquich hinterließ einen zwiespältigen Eindruck
Der Solotrompeter des Symphonieorchersters Vorarlberg, Roché Jenny, und Alexander Lonquich musizierten beim ersten Abonnementkonzert der laufenden Saison unter anderem das Konzert für Klavier und Trompete von Dmitri Schostakowitsch.
Musik / Konzert
23.09.2019 Silvia Thurner

Die Streicherinnen und Streicher des Symphonieorchesters Vorarlberg musizierten zum Auftakt der aktuellen Abonnementreihe mit dem renommierten deutschen Pianisten Alexander Lonquich, der zugleich auch die Orchesterleitung innehatte. Auf dem Programm standen frühe Werke von Dvorak, Schostakowitsch und Mozart. Den Höhepunkt des Abends stellte die Deutung des ersten Klavierkonzertes für Klavier und Trompete von Dmitri Schostakowitsch dar. Roché Jenny, Solotrompeter des SOV, spielte den Bläserpart genauso wie es dem Komponisten wohl vorgeschwebt war, als Karikatur mit mannigfaltigen humorvollen und satirischen Zügen. Als Orchesterleiter überzeugte Alexander Lonquich wenig, doch mit seiner Interpretation von Mozarts Klavierkonzert Nr. 9 (KV 271) begeisterte der Pianist. Insgesamt blieben beim Abokonzert im Bregenzer Festspielhaus einige Fragen offen.

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14. Harder Literaturpreis ausgeschrieben
Literatur
23.09.2019 Manuela Schwaerzler

Seit 1983 wird der Harder Literaturpreis für deutschsprachige, unveröffentlichte Texte vergeben, zunächst alle drei, ab 2012 alle zwei Jahre. 2020 ist es wieder soweit und dafür können ab sofort Texte zum Thema "Am Wasser" eingereicht werden. Die Preisverleihung findet dann im Rahmen des Literaturfestivals HardCover (15. bis 17. Mai 2020) statt.

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