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Kritiken

„Bin noch in Tanger und darf nicht reisen. Therese.“ – Die Geschichte der österreichischen Tänzerin Therese Zauser. Ein biographisches, multimediales Theaterprojekt mit internationalen Verbindungen
Therese Zauser, in zwei Figuren aufgeteilt, Laura Mitzkus und Peter Bocek (Foto: Mark Mosman)
Theater
06.10.2019 Peter Niedermair

Gestern Abend, 5. Oktober erlebte ein hörbar begeistertes Publikum die Premiere des Stücks um die Protagonistin Therese Zauser in jener Stadt, in der sie 1910 geboren wurde - im Montforthaus Downtown Feldkirch. Der Weg dorthin lohnt, der Text Nadine Kegeles ist faszinierend, klug und anspruchsvoll, Brigitte Walks Inszenierung und strukturelle Komposition auf der Folie der politischen und kulturellen Geschichte überzeugend. Alles in allem eine Glanzleistung, vor allem auch das Schauspiel von Laura Mitzkus und Peter Bocek, die die zweigespaltene Figur der Therese Zauser geben.

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Spannendes musikalisches Spiel mit Wiedererkennungswerten und Erinnerungen – David Helbock begeisterte im vorarlberg museum
David Helbock stellte im vorarlberg museum Kompositionen vor, die er auf seiner neuesten CD "David Helbock playing John Williams" eingespielt hat.
Musik / Konzert
05.10.2019 Silvia Thurner

Die neue CD von „David Helbock playing John Williams“, die vor wenigen Wochen bei ACT Music erschienen ist, wird international hoch gelobt. Als Erinnerung an herausragende Film- und Musikerlebnisse von Kindheit an und als Referenz an den amerikanischen Komponisten John Williams spielte der aus Koblach stammende Pianist und Komponist David Helbock ein ganz besonderes Album ein. Er verwendete sehr bekannte Filmmusikmelodien und komponierte sie auf seine Weise weiter. Die Werke präsentierte der sympathische Musiker im voll besetzten Saal des voralberg museums. Mit seiner unterhaltsamen und erfrischend anders gestalteten Musik zog er die Zuhörenden in seinen Bann.

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Nobadi
Der Alte mit der Hacke, das Misstrauen und der Flüchtling.
Film / Kino
03.10.2019 Gunnar Landsgesell

Wenn die Wut verfliegt: Karl Markovics lässt in seinem dritten Spielfilm einen bissigen, alten Kleingartenbewohner und einen jungen Flüchtling aus Afghanistan aufeinandertreffen. Ein Kammerspiel mit hoher innerer Spannung, obwohl nichts Spektakuläres passiert. Kein Rührstück, stattdessen bitterböser Humor, hinter den Markovics zu blicken wagt.

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Aktuell in den Filmclubs (4.10. - 10.10. 2019)
Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht
Film / Kino
03.10.2019 Walter Gasperi

Im Egg Museum wird diese Woche anlässlich der Ausstellung zu Franz Michael Felder Edgar Reitz´ grandioses Meisterwerk "Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht" gezeigt. In der LeinwandLounge in der Remise Bludenz steht die flotte italienische Komödie "Nonna Mia! - Liebe ohne Abzüge" auf dem Programm.

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Tonbruket: Masters of Fog
CD-Tipp
03.10.2019 Peter Füssl

Die kreative schwedische “Klangfabrik” mit Bassist Dan Berglund am Bass, Johan Lindström an Gitarre/Pedal Steel Guitar/Keyboards, Martin Hederos an Piano/Synthesizer/Violine und Andreas Werliin an Drums/Percussion feiert mit dem bereits sechsten Album „Masters of Fog“ ihr Zehn-Jahre-Jubiläum.

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Geschlafen wird später – auf in die Museumsnacht!
Die 20. ORF-Lange Nacht der Museen lädt am 5.10. zur nächtlichen Erkundungstour durch zahlreiche Kulturinstitutionen im In- und grenznahen Ausland ein.
Aktuell
01.10.2019 Manuela Schwaerzler

Allerlei Altes und Neues, liebevoll Aufbewahrtes, Erstaunliches und Vielversprechendes wartet in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober in unterschiedlichen Museen und Kulturinstitutionen auf neugierige BesucherInnen jeglichen Alters. In Vorarlberg und seinen Nachbarländern (FL, CH und D) beteiligen sich insg. 93 Einrichtungen an der ORF-Langen Nacht der Museen und bieten ein vielfältiges Zusatzprogramm, gut ein Drittel davon auch ein spezielles Kinderprogramm. Los geht’s um 17.30 Uhr mit der Eröffnung durch ORF-Landesdirektor Markus Klement, Kulturlandesrat Christian Bernhard und Kunsthaus-Direktor Thomas D. Trummer vor dem Kunsthaus Bregenz, um 1 Uhr nachts werden die Museumstüren dann (doch) wieder geschlossen.

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Louis Sclavis: Characters On A Wall
CD-Tipp
01.10.2019 Peter Füssl

Louis Sclavis, eine der zentralen Lichtgestalten der zeitgenössischen französischen Musikszene, hat in den letzten vierzig Jahren seine Experimentierfreude und alle Genregrenzen negierende Spiellust schon in so verschiedenartig und unorthodox zusammengesetzten Formationen ausgelebt, dass es richtig auffällt, wenn er nun in einer „klassischen“ Klavier-Bass-Schlagzeug-Holzbläser-Band tatsächlich Jazz spielt. Und, um es gleich vorwegzunehmen, auch dieses für ihn etwas ungewohnte Outfit steht ihm ausgezeichnet. Für den Großteil der acht neuen Kompositionen seines dreizehnten Albums beim Münchner ECM-Label – und geschätzt fünfundvierzigsten überhaupt – ließ er sich von den Street-Art-Werken seines Langzeitfreundes Ernest Pignon-Ernest inspirieren.

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Mit einer faszinierenden Klangkultur zu musikalischen Höhenflügen – die Violinistin Ye-Eun Choi und das Estonian National Symphony Orchestra mit Neeme Järvi am Pult
Ye-Eun Choi musizierte das berühmte Violinkonzert von Jean Sibelius voller Leidenschaft und emotionaler Tiefe. Neben ihrem Spiel begeisterte sie auch mit ihrer bescheidenen und sympathischen Ausstrahlung.
Musik / Konzert
29.09.2019 Silvia Thurner

Die Bregenzer Meisterkonzerte eröffneten ihre Saison mit Künstlerinnen und Künstlern, die dem Wortsinn „Meisterkonzerte“ alle Ehre erwiesen. Mit Werkdeutungen von Heino Eller, Jean Sibelius und Anton Bruckner verströmten die Geigerin Ye-Eun Choi sowie das Estonian National Symphony Orchester unter der Leitung von Neeme Järvi eine mitreißende musikalische Aussagekraft und zogen vom ersten Ton an die Zuhörenden in ihren Bann.

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Märchen, Mythen, Westernhelden - Michael Köhlmeier präsentiert zum 70er viel Neues
Literatur
29.09.2019 Ingrid Bertel

Zu seinem 70. Geburtstag zieht Michael Köhlmeier Bilanz. Seine neuen Bücher und CD-Editionen sind Spiegel einer lebenslangen Leidenschaft. Das Lächeln von Keith Richards fasziniere ihn, hat Michael Köhlmeier einmal erzählt, dieses zutiefst entspannte Lächeln eines Überlebenden. Möglicherweise faszinieren ihn darüber hinaus all die Riffs und Licks, die Richards in den Tiefen der Blues-Tradition gefunden hat, diese skelettierten, ungeheuer einprägsamen Gitarren-Vignetten. Und vielleicht inspiriert ihn auch der Piratenlook – die kajal-umrahmten Augen, die Rabennest-Frisur, die Totenkopf-Ringe. „It’s Only Rock ‘n‘ Roll, But I Like It“, dieses Spiel mit den Bildern, die unsere Kindheit so aufregend machten. Ziemlich sicher steckt eine gehörige Portion Keith Richards in Michael Köhlmeier. Das hat mit seinem Witz und Pragmatismus zu tun. Köhlmeier lässt sich jedenfalls so wenig zur Biederkeit verdammen wie der alte Rolling Stone. Davor bewahren ihn Telecaster und Stratocaster und eine unendliche Hingabe an das, was ihm gegeben ist, die Lust am Erzählen.

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„Identität Europa“ im TAK: „Ich brauche Luft um zu brennen“
Thomas Beck als "Braut Schweiz" und Christiani Wetter als Schauspielerin aus "Luxemburg"
Theater
28.09.2019 Anita Grüneis

„Identität Europa“ heißt das Schauspiel, das kürzlich im TAK Theater Liechtenstein uraufgeführt wurde. Acht Autoren aus acht Ländern schrieben acht Kurzstücke, in die sie ihre Vorstellung einer europäischen Identität packten. Für diese Produktion spannte das TAK mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg zusammen. Inszeniert haben Katrin Hilbe und Rafael D. Kohn, gespielt wurden die Stücke von Thomas Beck, Katharina Hackhausen, Krunoslav Šebrek und Christiani Wetter.

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