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Kritiken

Bianca Tschaikner: Ausstellung „Wanderlust“ und Erzählabend im Bahnhof Andelsbuch
Illustration für den Kulturbahnhof Andelsbuch (alle Fotos © Bianca Tschaikner)
Ausstellung
03.10.2020 Peter Niedermair

Am Sa, 3. Okt, um 19 Uhr eröffnet der Kulturverein Bahnhof Andelsbuch die Ausstellung „Wanderlust“ der Künstlerin Bianca Tschaikner. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird die Illustratorin auch Geschichten aus ihren Reiseerzählungen vorstellen. Die Künstlerin ist in den letzten Jahren in viele Länder gereist und hat ihre Erlebnisse und Reflexionen immer in ihren Skizzenbüchern aufgezeichnet. Im Kulturbahnhof Andelsbuch zeigt sie Geschichten aus Pakistan, wo sie letzten Winter war, und präsentiert Kunstprojekte aus Lahore und Sumatra sowie andere, spannende Geschichten aus dem Iran und von ihrer Sommerreise in Spanien. Ihre illustrierten Geschichten und Bilder sind kunstfertige, feinziselierte, originelle Kulturteppiche und Spiegel ihres Unterwegsseins.

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ACHTUNG: Vermehrt Absagen und Einschränkungen bei Kulturveranstaltungen
Coronavirus (© Daniel Lienhard)
Aktuell
02.10.2020 Manuela Schwaerzler

Nach einer kurzen Zeit relativer "Entspannung", haben die Einschränkungen aufgrund von COVID-19 wieder stark zugenommen. In Vorarlberg wegen der seitens der Landespolitik zusätzlich gesetzten, außergewöhnlich verschärften Maßnahmen ganz besonders. Die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik mussten ebenso abgesagt werden wie die Schubertiade Hohenems, das :alpenarte Festival am Schwarzenberg, die September- und Oktober-Konzerte des SOV, der in den Herbst verschobene "Bregenzer Frühling" oder einzelne Veranstaltungen im Lustenauer Freudenhaus, um nur einige zu nennen. Wir bemühen uns, den Veranstaltungskalender auf unserer Homepage laufend zu aktualisieren, möchten Sie jedoch bitten, auf der jeweiligen Website der Veranstalter zu überprüfen, ob Konzerte, Lesungen etc. tatsächlich stattfinden. Abgesehen davon ist es ohnehin ratsam, sich angesichts der zahlenmäßigen Publikumsbeschränkungen rechtzeitig Karten zu sichern.

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Ein bisschen bleiben wir noch
Oskar und Lilli, dazwischen die Rehaugen auf einer selbst gebastelten Tapete: Referenz an eine Ex-Innenministerin?
Film / Kino
02.10.2020 Gunnar Landsgesell

Zwei Kinder und eine Mutter, von der Abschiebung nach Tschetschenien bedroht, werden in Arash T. Riahis Tragikomödie zum Katalysator, um einen frischen Blick auf uns selbst zu werfen. Konsequent aus den Augen der Kinder erzählt, offenbart der Integrationsdiskurs aber auch für die gutmeinenden Pflegeeltern eine äußerst groteske Note.

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Das Verborgene sichtbar machen – Willi Kopf in der Bludenzer Galerie allerArt
Willi Kopf: System Impact I, 1990-2020, Materialien aus der industriellen Massenproduktion (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
01.10.2020 Karlheinz Pichler

Die aktuelle Ausstellung in der Bludenzer Galerie allerArt trägt den Titel „Die Welt der Dinge“ und ist dem 1949 in Rankweil geborenen Objektkünstler Willi Kopf gewidmet. Der in Wien lebende Kunstschaffende hat an der Universität für angewandte Kunst in Wien über einen langen Zeitraum als Lehrender unterrichtet. Zentraler Blickfang der Schau in Bludenz ist die sieben Meter lange und drei Meter breite Installation „System Impact I“, die Kopf aus metallenen Stangen und kreisrunden Röhrchen eigens für Bludenz zusammengebaut hat. Dazu ergänzend sind neuere Werkbeispiele aus seiner Serie „Laboratory Works“ zu sehen, an der er seit 1994 arbeitet. Kopf setzt sich mit den in der Galerie allerArt präsentierten Arbeiten auf die Spur der industriellen Massenproduktion und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

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Aktuell in den Filmclubs (2.10. - 8.10. 2020)
Die Kinder der Toten
Film / Kino
01.10.2020 Walter Gasperi

In der Programmkinoschiene im Kino Lustenau ist diese Woche die absolut schräge Elfriede Jelinek-Verfilmung "Die Kinder der Toten" zu sehen. Im Filmforum Bregenz erkundet dagegen Patricio Guzman in "La cordillera de los suenos" ein weiteres Mal die Landschaften und die Geschichte seines Heimatlands Chile.

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Nubya Garcia: Source
CD-Tipp
01.10.2020 Peter Füssl

Nach zwei erfolgreichen EPs, zahlreichen Auszeichnungen, umjubelten Gastauftritten bei Shabaka Hutchings, Theon Cross, Moses Sumney, Moses Boyd oder Makaya McCraven, als Co-Leaderin der exzellenten Band Nérija und Beiträgen auf wichtigen Samplern zur unglaublich angesagten, jungen Londoner Jazzszene legt Nubya Garcia nun auf dem prestigeträchtigen Concord Jazz-Label ihr Debütalbum vor. Und was für eines!

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Glücksmomente in der Krise – Nestroy-Nominierung für das Landestheater
Intendatin Stephanie Gräve (alle Fotos © Anja Köhler)
Theater
30.09.2020 Dagmar Ullmann-Bautz

Auch in einer Zeit der Krise gibt es erhellende Momente. Das Vorarlberger Landestheater und mit ihm alle Freunde des Theaters dürfen sich über einige ganz beachtliche Erfolgsmeldungen freuen. Gleich zu Beginn der neuen, der dritten Spielzeit von Stephanie Gräve durfte das Vorarlberger Landestheater bemerkenswerte überregionale Beachtung erfahren. Die Eröffnungsproduktion der letzten Spielzeit „Cold Songs: Rom“ wurde für den diesjährigen Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Bundesländer-Aufführung“ nominiert. Regisseurin Bérénice Hebenstreit, die im Landestheater mit Hochwälders „Der Flüchtling“ und Lilleggs „Vevi“ überzeugen konnte, wurde für ihre Inszenierung des „Urfaust/FaustIn and out“ von Johann Wolfgang Goethe/Elfriede Jelinek am Wiener Volkstheater in der Kategorie „Bester Nachwuchs weiblich“ nominiert. Und in der diesjährigen Kritiker*innenumfrage des renommierten deutschen Theatermagazins THEATER HEUTE wurde Silvia Costa für das Doppelprojekt „SPIEL“ von Samuel Beckett und „WRY SMILE DRY SOB“ (Kreation von Silvia Costa – Uraufführung), als beste Nachwuchsregisseurin nominiert. Das Stück feierte im März 2019 seine Premiere am Vorarlberger Landestheater.

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Appell an die österreichische Bundesregierung: Rettungsmaßnahmen für Kunst und Kultur jetzt gefordert!
Aktuell
29.09.2020 Peter Füssl

Missglückter Corona-Ampel-Start, sich widersprechende Expertenmeinungen, politische Machtdemonstrationen und Parteiengeplänkel, uneinheitliche Vorgangsweisen, am Rande der Legalität befindliche Erlässe und Verordnungen, wachsende Skepsis, Politikverdrossenheit und Unmut in der Bevölkerung – das alles stimmt nicht unbedingt optimistisch angesichts des schon rein jahreszeitlich bedingten, voraussehbaren Anstiegs der Corona-Zahlen. Obwohl der Großteil der auftretenden Cluster eindeutig nichts mit dem Kulturbereich zu tun hat, sind es gerade auch die Künstlerinnen und Künstler, die Kunst- und Kulturveranstalter, die angesichts der Verschärfungen der Maßnahmen zur Einschränkung der Pandemie bei gleichzeitigem Auslaufen von entsprechenden Hilfsmaßnahmen in ihrer Existenz bedroht werden. Dass die Vorarlberger Landesregierung mit ihrer Beschränkung auf maximal 250 ZuschauerInnen im Saal aus Sicht der Kulturveranstalter zusätzlich erschwerend bis verunmöglichend agiert, macht die Angelegenheit auch nicht einfacher. Deshalb unterstützt die KULTUR-Zeitschrift gerne eine Allianz von Organisationen und Personen aus dem Kunst- und Kulturbereich, die folgende Petition an die österreichische Bundesregierung richtet.

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Terje Rypdal: Conspiracy
CD-Tipp
29.09.2020 Peter Füssl

Es war der 22. Juni 1974, als der Verfasser dieser Zeilen vom Terje Rypdal Trio (mit Jon Christensen und Sveinung Hovensjø) im Rahmen der Bregenzer Randspiele an einem wunderschönen open-air-Abend am Gebhardsberg endgültig im Jazz sozialisiert wurde. Damals hatte der Norweger gerade sein zweites Album auf ECM, „What Comes After“, veröffentlicht, und stilistisch war es für einen Fan elaborierter Rock-Musik ein Leichtes, in die musikalischen Dimensionen dieser Nordmänner einzutauchen. Das allein wäre Grund genug, in nostalgischen Gefühlen zu schwelgen, denn „Conspiracy“ kommt dem Sound jener Tage vermutlich näher als der Großteil von Rypdals mittlerweile mehr als zwei Dutzend beim Münchner Label erschienen Platten. Aber sein erstes Studio-Album seit rund zwanzig Jahren ist partout kein Nostalgie-Projekt.

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Compagnia Baccalà: „Pss Pss“ - Clown- & Circustheater im Freudenhaus
Compagnia Baccalà sind zwei Artisten aus der Schweiz, er Simone Fassari und sie Camilla Pessi (alle Fotos © Alexander Leumann, Circus Photographer)
Kleinkunst / Kabarett
28.09.2020 Peter Niedermair

Compagnia Baccalà sind zwei Artisten, er: Simone Fassari und sie: Camilla Pessi. Sie beide verließen 2004 das traditionelle Zirkusterrain und schufen ihr erstes international gefeiertes Programm „Pss Pss“, das aktuell mittlerweile 800-mal in über 50 Ländern auf 5 Kontinenten aufgeführt wurde. Baccalà wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, eine Show, so einzigartig wie lustig, virtuos und äußerst charmant – eine Show, wie man sie hier im Land schon zwei- oder gar dreimal gesehen hat. Im Freudenhaus.

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