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Kritiken

Aktuell in den Filmclubs (1.2. - 7.2.2019)
Matangi / Maya / Mi.I.A. (c) Stadtkino Filmverleih
Film / Kino
31.01.2019 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche – ebenso wie der Spielboden Dornbirn Mitte Februar im Rahmen einer Filmreihe über selbstbestimmte Frauen – den Dokumentarfilm „Matangi / Maya / M.I.A.“. Im Takino Schaan steht dagegen im Rahmen des 14. Holocaust-Gedenktags Ruth Beckermanns Dokumentarfilm „Waldheims Walzer“ auf dem Programm.

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Die Herrentorte im Lavendelsteingebirge - Helge Schneider im Montforthaus Feldkirch
"Steinway" steht auf diesem Flügel ... Kann das wahr sein?
Kritiken
31.01.2019 Thomas Kuschny

Fast meint man schon, diesmal habe er ihn nicht mit dabei, aber weit gefehlt: Gegen Ende des zweiten Teils bekommt er dann nämlich doch wieder seinen großen Auftritt: „Bodydancer“ Sergej Gleithmann, seit eigentlich immer schon Teil der illustren Entourage im Schneider-Kosmos, darf mit immer schütterer werdender, legendärer Haarpracht den „Meisenmann“ ausdruckstänzerisch interpretieren. Da hat Helge Schneider natürlich längst die wie immer sehr zahlreiche Zuhörerschaft um den Finger gewickelt, ganz zu Anfang bereits beschreibt er Feldkirch ja auch als „die schönste Stadt, in die ich je kommen musste.“ Helge ist Helge ist Helge!

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Paolo Fresu - Richard Galliano - Jan Lundgren: Mare Nostrum III
CD-Tipp
31.01.2019 Peter Füssl

Brillante Virtuosität mit musikantischer Spielfreude und emotionalem Tiefgang gepaart – das sind die wichtigsten Zutaten zum Erfolgsrezept des gefeierten Mare Nostrum-Trios. Zwar ist jeder der drei Protagonisten mit zahlreichen spannenden Bandprojekten unterwegs, aber dermaßen hemmungslos schwelgen Trompeter/Flügelhornist Paolo Fresu, Akkordeonist Richard Galliano und Pianist Jan Lundgren sonst nirgendwo in warmem Wohlklang, süffigen Melodien und farbenfrohen Soundmalereien.

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Kosmodrom schreibt Stückewettbewerb aus: „Wer Gewalt sät“
Öffentlichkeitskampagne gegen Gewalt in der Erziehung (© kp16)
Aktuell
30.01.2019 Manuela Schwaerzler

Es wurde vor sechs Jahren ins Leben gerufen und hat sich als einzigartige Plattform zur Förderung junger Theaterschaffenden etabliert: das Kosmodrom. Über einen kurzen und intensiven Zeitraum arbeiten junge KünstlerInnen aus den Bereichen Literatur und darstellende Kunst mit Profis zusammen, diskutieren Konzepte, erproben Ideen und Entwürfe und präsentieren die Ergebnisse an den Kosmodrom-Weekends im Foyer des Theater Kosmos. Nun wird auf Anlass einer Informationskampagne des Landes Vorarlberg gegen Gewalt in der Erziehung ein mit einem Preisgeld von 3000 Euro dotierter Stückewettbewerb ausgeschrieben.

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Joe Lovano Trio: Tapestry
CD-Tipp
29.01.2019 Peter Füssl

Eigentlich ist es ja höchst verwunderlich, dass der 66-jährige Joe Lovano, einer der ganz großen Tenorsaxophonisten der Gegenwart, der rund 30 Alben als Bandleader vorwiegend bei „Blue Note“ herausgebracht hat, zwar schon seit bald vierzig Jahren auf ECM-Produktionen von Paul Motian, John Abercrombie oder Steve Kuhn zu hören war, aber erst jetzt sein Debut unter eigenem Namen beim Münchner Label präsentiert. Dafür nimmt „Trio Tapestry“ selbst im ungemein vielseitigen Oeuvre Lovanos, das sich in allen Formationsgrößen und zwischen Mainstream und Avantgarde abgespielt hat, eine Sonderstellung ein.

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Mitreißende Musikalität und Tiefgang – das Ensemble Faltenradio riss in der Kulturbühne AmBach die Zuhörenden zu Begeisterungsstürmen hin
Faltenradio gastierte auf Einladung des Lions-Club Rheintal am Kumma in der Kulturbühne AmBach. Die musikalische Souveränität von Alexander Neubauer, Stefan Prommegger, Andreas Schorn und Alexander Maurer sowie der inhaltliche Tiefgang und die komödiantischen Darbietungen versetzten das Publikum in eine euphorische Stimmung.
Musik / Konzert
27.01.2019 Silvia Thurner

Wo immer die vier Musiker von Faltenradio auftreten, hinterlassen sie ein fasziniertes Publikum. Mit ihrem exklusiven Programm „Respekt“ sprachen die Klarinettisten Alexander Neubauer, Stefan Prommegger und Andreas Schorn sowie Alexander Maurer an der Steirischen Harmonika die Zuhörenden unmittelbar an. Dies lag nicht nur an der herausragenden Spielart, sondern auch an den Arrangements und der Werkzusammenstellung. Überdies stellte das Ensemble seine Darbietungen in einen sozialkritischen Sinnzusammenhang. Zu erleben war dies in der Kulturbühne AmBach. Dorthin hatte der Lions-Club Rheintal am Kumma zu einem Benefizkonzert geladen und bescherte damit Musikbegeisterten Menschen im Land eine Wiederbegegnung mit diesem Ensemble der Sonderklasse.

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„Elektrische Schatten“ im TAK: Poesie und Musik für Kinder und Erwachsene
Wenn Schatten wandern - Michael Döhnert und Melanie Florschütz zeigten ihre "Elektrische Schatten" im TAK
Theater
27.01.2019 Anita Grüneis

Gutes Kindertheater zeigt immer wieder, wie einfach es sein kann, ein Publikum zu fesseln, und zwar ohne Worte, mit Mimik, Gestik und einfachen Geschichten. Michael Döhnert und Melanie Florschütz sind Meister in diesem Fach. Im TAK zeigten sie dies mit ihrer Produktion „Elektrische Schatten“, die im September 2018 in der Schaubude Berlin seine Premiere feierte. Das Publikum war hingerissen.

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Große symphonische Kunst und Künstler – Die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Francois-Xavier Roth boten viele einzelne Teile, jedoch kein begeisterndes Ganzes
Der Bratschist Antoine Tamestit musizierte bei den Bregenzer Meisterkonzerten mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Francois-Xavier Roth. Sinnlich und glaubhaft verkörperte der Solist den Harold in der Symphonie "Harold en Italie" von Hector Berlioz.
Musik / Konzert
26.01.2019 Silvia Thurner

Die Vorfreude auf das Konzert der Wiener Symphoniker im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte war groß, denn neben einem exquisiten Konzertprogramm mit Symphonien von Berlioz und Beethoven war auch der herausragende Dirigent Francois-Xavier Roth angekündigt. Den Solopart in Berliozs „Harold-Symphonie“ interpretierte der französische Bratschist Antoine Tamestit. Er war schließlich auch der Einzige, der an diesem Abend berührte.

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Vaduzer Operettenbühne: „Der Bettelstudent“ – traditionell und gediegen
Schlussszene aus dem Vaduzer "Bettelstudent"
Musik / Konzert
26.01.2019 Anita Grüneis

Ach, er hat sie ja nur auf die Schulter geküsst, und sie gab ihm dafür einen Schlag ins Gesicht. Das lässt sich Mann nicht gefallen, die Rache soll fürchterlich werden. Carl Millöcker schrieb mit seinem „Bettelstudent“ eine verspielte Komödie rund um einen Schwerenöter. Ein Thema, das aus heutiger Sicht wieder sehr aktuell ist. In Vaduz hat sich zum ersten Mal eine Frau ans Regie-Werk gemacht, wie der Präsident der Vaduzer Opererettenbühne Clemens Laternser stolz bei der Begrüßung der Premierengäste bemerkte. Dies nach 50 (!!!) Produktionen seit dem Jahr 1947. Würde sie die Geschichte aus einer anderen Perspektive erzählen? 

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Fusion vom Feinsten mit Irritationen
Zeigen, wo der Fusion-Hammer hängt
Musik / Konzert
26.01.2019 Peter Bader

Die Präsentation der ersten Solo-CD des Vorarlberger E-Gitarristen Klaus Michler im Dornbirner Spielboden am Donnerstagabend sorgte für ein volles Haus.

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