Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

„Vater“ im TAK: Vom Mann-Sein mit Vater in Kopf und Leib
Schauspieler Alexander Khuon trägt den Abend mit seinen Erzählungen über das Leben eines Sohnes am Sterbebett des Vaters
Theater
04.12.2019 Anita Grüneis

Der 43-jährige Dietrich Brüggemann, bekannt als Filmregisseur und Drehbuchautor, schrieb mit „Vater“ sein erstes Bühnenwerk und inszenierte es auch gleich selbst. Die Uraufführung war im November 2017 im Deutschen Theater Berlin, nun gastierte diese Produktion an zwei Abenden im TAK und war dank des Schauspielers Alexander Khuon ein erzählerischer Genuss.

zum Artikel >
Matthias Schriefl: Moving Krippenspielers/Vol. 1
CD-Tipp
03.12.2019 Peter Füssl

„Lauter frohe Botschaften ...“ steht auf der ersten Seite des Booklets, und die froheste von allen ist wohl die, dass es dieses über Jahre hinweg mit Inbrunst praktizierte, durchgeknallte Krippenspiel aus dem für hochmusikalischen Nonsens bürgenden Hause Schriefl jetzt auch für die Allgemeinheit gibt.

zum Artikel >
KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee
ANZEIGE
03.12.2019 Manuela Schwaerzler

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte MitarbeiterInnen zu finden.

zum Artikel >
In freundschaftlicher Verbundenheit und mit einer romantisch beschwingten Werkauswahl – das SOV mit seinem Ehrendirigenten Gérard Korsten
Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Gérard Korsten spielte das dritte Abonnementkonzert der Saison im ausverkauften Bregenzer Festspielhaus. Zu hören gab es klangschwelgerische Werke von Karl Bleyle, Max Bruch und Peter I. Tschaikowsky.
Musik / Konzert
02.12.2019 Silvia Thurner

Beim dritten Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg gab es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Chefdirigenten Gérard Korsten. Wohl auch aus diesem Grund füllten sich die Reihen im Festspielhaus Bregenz bis auf den letzten Platz. Die Musikerinnen und Musiker des SOV boten mit großer Spielfreude und gutem Einverständnis ein romantische Konzertprogramm, das auch zum Zurücklehnen einlud. Im Mittelpunkt stand der am Vorarlberger Landeskonservatorium tätige Violinist Rudens Turku. Mit einer feinen Tongebung interpretierte er das Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch. Neben der beliebten Nussknackersuite von Peter I. Tschaikowsky lenkte die Aufführung der sinfonischen Dichtung „Flagellantenzug“ von Karl Bleyle die Aufmerksamkeit auf sich.

zum Artikel >
Fantastische Selbstfindung – Erica Lilleggs „Vevi“ als Weihnachtsstück am Vorarlberger Landestheater
Kindgemäß und fantasievoll: Mausmutter (Nico Raschner) und Vevi (Vivienne Causemann) (alle Fotos: Anja Köhler)
Theater
01.12.2019 Walter Gasperi

Schule und häusliche Pflichten behagen der zehnjährigen Vevi gar nicht. Wie toll wäre es, wenn man eine Doppelgängerin hätte, die brav zuhause bleibt, während man selbst Abenteuer erlebt? – Beste Voraussetzungen für ein Stück, das durch poesievolle Inszenierung und Verbindung von kindlicher Realität und Fantasie bezaubert.

zum Artikel >
Rockmusik als Tor zum Aufbruch in Liechtenstein - Neuerscheinung in der Reihe „Liechtenstein erzählen“
Literatur
30.11.2019 Anita Grüneis

„Aufbrüche“ ist der zweite Band der Buchreihe „Liechtenstein erzählen“. Ziel dieser Reihe ist es, markante Ereignisse oder Zeitströmungen im Fürstentum Liechtenstein mittels Zeitzeugen lebendig werden zu lassen. Dafür interviewen Roman Banzer, Hansjörg Quaderer und Roy Sommer bestimmte Personen und geben das Erzählte so weit als möglich im „Originaltonfall“ wieder. Waren es im ersten Band die „Demokratischen Momente“, wie beispielsweise die Themen Frauenstimmrecht und die EWR-Abstimmung, so sind es in „Aufbrüche“ die siebziger Jahre. „Die Chiffre 1968 steht für neue Musik, neue Mode, neue Lebensformen, neue Gesellschaftsentwürfe und die kollektive Unruhe, die eine ganze Generation erfasst hat“, schreiben die drei Herausgeber in ihrer Einleitung. Natürlich blieb auch das kleine Fürstentum damals nicht verschont von den Unruhen.

zum Artikel >
Mit einem gemeinsamen Atem musiziert – das Duo Gazzana bei „Dornbirn Klassik“
Natascia Gazzana (Violine) und Raffaella Gazzana (Klavier) musizierten im Dornbirner Kulturhaus und begeisterten mit ihrer musikalischen Aussagekraft sowie ihrem aus einem großen Einverständnis heraus geformten Spiel.
Musik / Konzert
29.11.2019 Silvia Thurner

Beim zweiten Abonnementkonzert von „Dornbirn Klassik“ stand dieses Mal kein Orchester auf der Bühne. Es musizierten die beiden Schwestern Natascia Gazzana an der Violine sowie Raffaella Gazzana am Klavier ein klug zusammen gestelltes Kammermusikkonzert, das es in sich hatte. Den Rahmen bildeten zwei gewichtige Sonaten von Edvard Grieg und César Franck, im Mittelteil korrespondierten die Duette von Tõnu Kõrvits sowie György Ligeti hervorragend miteinander. Dass Raffaella und Natascia Gazzana seit ihrer Kindheit miteinander musizieren, war vom ersten Ton an erlebbar und bestimmte die Qualität des poesievollen Konzertabends.

zum Artikel >
The Lighthouse
Starker Auftritt, der diese Inszenierung dominiert: Willem Dafoe als bärbeißiger Kapitän und Trunkenbold, der seinen Untergebenen in den Wahnsinn treibt.
Film / Kino
29.11.2019 Gunnar Landsgesell

Willem Dafoe und Robert Pattinson als eigentümliches Leuchtturmwächter-Duo, das sich zwischen Realität und Wahn in Richtung Abgrund bewegt. Ein in strengem Schwarzweiß gedrehtes Kammerspiel mit Horror-Appeal.

zum Artikel >
In Alexander Moosbruggers Oper „Wind“ werden 172 Orgelpfeifen zu bedeutenden Protagonistinnen – informativer Einblick in das Opernatelier im KUB
Alexander Moosbrugger ist mitten drin im Kompositionsprozess seiner ersten Oper "Wind". Auch der 5. Einblick ins Opernatelier im Kunsthaus Bregenz weckte die Vorfreude auf ein besonderes Gesamtkunstwerk. (Fotos: Anja Köhler)
Musik / Konzert
28.11.2019 Silvia Thurner

Bereits zum fünften Mal gewährten die Bregenzer Festspiele Einblicke in den Entstehungsprozess der neuen Oper „Wind“ von Alexander Moosbrugger. Im KUB präsentierte die bildende Künstlerin Flaka Haliti ihren Entwurf für den Bühnenraum, der in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten sowie mit dem Orgelbauer Wendelin Eberle und dem technischen Leiter Christian Steinschaden entstanden ist. Erste Visualisierungen zeigten, dass der Bühnenraum zugleich als Instrument und Erlebnisraum für das Publikum dienen soll. Die in einem lockeren Gespräch mit Olaf Schmitt dargelegten Bühnenpläne wirkten spektakulär und schraubten die Erwartungen auf die Uraufführung im August 2020 aufs Neue hoch.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (29.11. - 5.12. 2019)
Tutto quello che vuoi - Alles was du willst
Film / Kino
28.11.2019 Walter Gasperi

Beim TaSKino Feldkirch steht diese Woche Francesco Brunis feinfühlige Tragikomödie "Tutto quello che vuoi - Alles was du willst" auf dem Programm. Am Spielboden Dornbirn bietet Ralph Fiennes mit dem Spielfilm "Nurejew - The White Crow" Einblick in das Leben des legendären russischen Balletttänzers.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)