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Kritiken

Die malerische Befragung des Ichs und der Landschaft - Alexandra Wacker im Künstlerhaus Bregenz
Alexandra -Wacker: Aus der Serie "Selbstporträts (Close-ups)", 2007, Öl auf MDF-Platten (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
30.07.2019 Karlheinz Pichler

Selbstporträts, Blumenbilder und Landschaften sowie große Tuschearbeiten zählen zu den Arbeitsschwerpunkten der 1958 geborenen Malerin Alexandra Wacker. Anhand von 70 Werken verteilt auf drei Stockwerke ermöglicht die diesjährige Sommerausstellung im Bregenzer Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis in Bregenz einen guten Einblick in die Könnerschaft der Enkelin des großen Rudolf Wacker.

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Brandt Brauer Frick: Echo
CD-Tipp
30.07.2019 Peter Füssl

Neo-Klassik, Neue Musik, Techno, Minimal Music, Minimal Techno, Jazz, Elektro-Pop – den drei Berliner Musikern Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick sind längst alle Schubladen zu eng geworden, wenngleich sie mit ihren intensiven musikalischen Experimenten Fans in allen genannten Lagern gefunden haben und auf dem Montreux Jazz Festival oder dem kalifornischen Coachella Music and Arts Festival ebenso spielten wie in der Royal Albert Hall oder im Berliner Techno-Tempel Berghain. Ihr fünftes Album „Echo“ dient nun auch der Reflexion, feiert man doch damit das zehnjährige Bestehen des Trios, das auf der Bühne mittlerweile längst schon bis zum zehnköpfigen Ensemble erweitert wurde. Denn Brandt Brauer Frick entwickelten sich schon gleich in den Anfängen vom reinen Elektronik-Trio weg und ließen die verwendeten Sounds von realen Musikern auf klassischen Instrumenten einspielen.

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Leid und Herrlichkeit
Auf dem Weg in die Höhlenwohnung. Almodóvar beherrscht die Kunst, die Potenziale seiner Geschichte nicht auszubeuten.
Film / Kino
26.07.2019 Gunnar Landsgesell

Pedro Almodóvar, Meister der Groteske, hält die Luft an, um Rückschau zu halten. Durch die Augen eines mürrischen Filmemachers (wahrhaft zerzaust: Antonio Banderas) blickt man auf ein Leben zurück, dem die Aufregung nur noch aus der Distanz anzumerken ist. "Leid und Herrlichkeit" weiß über lange Strecken Ernsthaftigkeit mit verspielten Petitessen zu verbinden.

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Aktuell in den Filmclubs (26.7. - 1.8. 2019)
Der Junge muss an die frische Luft
Film / Kino
25.07.2019 Walter Gasperi

Beim Open-Air in Altstätten wird diese Woche unter anderem Caroline Links beglückende Adaption von Hape Kerkelings autobiographischem Roman „Der Junge muss an die frische Luft“ gezeigt. Beim Open-Air des Kunsthaus Bregenz steht dagegen Agnés Vardas ungeschminktes Meisterwerk „Sans toit ni loi – Vogelfrei“ auf dem Programm.

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Interessante Einblicke und anregende Unterhaltung – der Wiener Concert-Verein bot im vorarlberg museum ein ansprechendes Kammerkonzert
Robert Gillinger zog beim Konzert "Zeitklang im Museum I" im vorarlberg museum mit seinem Kontraforte die Aufmerksamkeit auf sich.
Musik / Konzert
24.07.2019 Silvia Thurner

Eine angenehme Kühle erwartete die Konzertbesucherinnen und -besucher im vorarlberg museum, wo der Wiener Concert-Verein im Rahmen der Reihe „Zeitklang im museum“ ein interessantes Programm spielte. Der Fagottist Robert Gillinger stellte mit großer Begeisterung und drei Kompositionen das Kontraforte, ein Fagott in Basslage, vor. Darüber hinaus präsentierten Ines Schüttengruber (Klavier), Jacqueline Roschek (Violine) und Erik Umenhoffer (Violoncello) Werke unter anderem von Johanna Doderer.

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Wo die Greifvögel einst nisteten - „Hor(s)t der Kunst 4“ auf dem Pfänder
Luna de Rosa  bei ihrer "Folter"-Performance auf dem Pfänder (© Luna de Rosa)
Ausstellung
23.07.2019 Karlheinz Pichler

Das Bregenzer Enfant terrible der Kunstszene, Gregor Koller (Kunstpunkt), lädt zum nunmehr bereits vierten Male in die ehemalige Adlerwarte im Alpenwildpark unterhalb der Pfänderbahn-Bergstation, um dort die Werke unterschiedlichster Techniken von 22 Kunstschaffenden zu erkunden.

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Maria Farantouri / Cihan Türkoğlu: Beyond The Borders
CD-Tipp
23.07.2019 Peter Füssl

Wem sollte man echtes gesellschaftliches Engagement abnehmen, wenn nicht der 1947 in Athen geborenen Sängerin Maria Farantouri, die einigen der wichtigsten Werke von Mikis Theodorakis, etwa „Canto General“ oder „Mauthausen“, buchstäblich Stimme verlieh, die in den 1960ern nach dem Militärputsch aus Griechenland floh und im Exil jahrelang lautstark gegen die Diktatur auftrat, die später auch die deutsche Friedensbewegung unterstützte und als Politikerin im griechischen Parlament saß? Bereits Anfang der 1980er Jahre trat sie mit türkischen Musikern auf, um ein antichauvinistisches Zeichen gegen die griechischen und türkischen Nationalisten zu setzen, die die Feindseligkeiten zwischen den Ländern skrupellos anheizten. Für Maria Farantouri ist der Titel ihres neuen Albums „Beyond The Borders“ schon seit Jahrzehnten Programm, und ihr ausdrucksstarker Kontraalt ist immer noch ein ideales Instrument, um Zeichen der Toleranz und Menschlichkeit über Grenzen hinwegzutragen.

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Wenn Männer knietief im Sumpf stecken – Thomas Schütte im Kunsthaus Bregenz und davor
Thomas Schütte: Mann im Wind I, II und III, 2018, patinierte Bronze (Fotos: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
22.07.2019 Karlheinz Pichler

Der 64-jährige Düsseldorfer Künstler Thomas Schütte arbeitet in allen Formaten. Weltweit bekannt geworden ist er aber mit monumentalen Skulpturen und ausgefeilten Architekturmodellen. In dem, was er macht, schaut er nicht links und nicht rechts. Der Kunstmarkt und seine Mechanismen sind ihm völlig egal. Trotzdem kann er es nicht verhindern, dass er Teil davon ist, erzielen seine Werke doch Preise in Millionenhöhe. Und die Museen rund um den Globus reißen sich um den Deutschen. Mit dem ehemaligen Gerhard-Richter-Schüler hat das Kunsthaus Bregenz für die diesjährige Sommerausstellung jedenfalls ein schwergewichtiges Zugpferd in die Bodenseestadt geholt.

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Don Quijote und Sancho Panza - ein unvergessliches Paar!
Das Theatertraumpaar: Wolfram Koch und Ulrich Matthes
Theater
21.07.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern erlebte ein ausverkauftes Haus am Kornmarktplatz die Uraufführung eines Klassikers der Weltliteratur - „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes - in einer neuen Fassung von Jakob Nolte. Nolte erzählt die Geschichte von Don Quijote und Sancho Panza, dem ungleichen Paar - hier wunderbar besetzt mit den Schauspielern Ulrich Matthes und Wolfram Koch - als Zweipersonenstück voll Witz und geschliffener Dialoge, das durch das kongeniale Spiel der beiden Protagonisten und Gegenparts nochmals gewinnt, interessanter und aufregender wird.

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Schön ist so ein Ringelspiel – auch auf der Burg Gutenberg in Balzers
Die Neuen Wiener Concert Schrammeln mit Robert Reinagl und Katharina Hohenberger
Kritiken
20.07.2019 Anita Grüneis

Die Balzner im Wetterglück: Das Konzert mit den Neuen Wiener Concert Schrammeln konnte im Innenhof der Burg Gutenberg durchgeführt werden - sehr zur Freude des überaus zahlreichen Publikums. Der mittelalterliche Hof wurde an diesem Abend zu einem Wiener Beisl, in dem nur der Heurigen zur weinseligen Stimmung fehlte. Die Musik der Neuen Wiener Concert Schrammeln und die „Weaner“- Lieder von Katharina Hohenberger und Robert Reinagl ließen den lauen Sommerabend zu einem humorvollen Aufenthalt in einer Buschenschenke werden.

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