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Kritiken

Hochspannung und Hochstimmung - begeisterter Applaus für die Brassband Vorarlberg und den Althornisten Tim de Maeseneer
Ein abwechslungsreiches und musikalisch niveauvolles Konzert gab die Brassband Vorarlberg unter der Leitung von Benjamin Markl in der Kulturbühne AmBach.
Musik / Konzert
10.02.2020 Silvia Thurner

Fünf Jahre nach der Gründung der Brassband Vorarlberg unter der Leitung von Benjamin Markl zählt das Blasorchester zum fixen Bestandteil der Vorarlberger Szene. Auch zahlreiche junge Konzertbesucherinnen und -besucher, die sich für dieses ganz spezielle Metier der Blasmusik interessieren, fanden sich zum Jubiläumskonzert in der Konzertbühne AmBach ein. Im Mittelpunkt stand der aus Belgien stammende Althornist, der auf seinem Instrument unglaublich virtuos und zugleich klangsinnlich musizierte. Der Solist und der musikalische Leiter Benjamin Markl teilten sich die Aufgaben am Pult und leiteten die hochmotivierten Bandmitglieder durch ein abwechslungsreiches Programm, das keine Wünsche offenließ.

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Edle Instrumente und beseeltes Musizieren in der Holzwerkstatt – Angelika und Martin Gallez sowie Bianca Riesner begeisterten
Angelika Gallez an der Traversflöte, Bianca Riesner am Barockcello und Martin Gallez am Pianoforte boten im schönen Ambiente der Holzwerkstatt von Markus Faißt in Hittisau eine inspirierende Matinee.
Musik / Konzert
10.02.2020 Silvia Thurner

Historische Instrumente, auf denen Musik ihrer Zeit erklingt, sprechen die Zuhörenden durch ihre Authentizität ganz unmittelbar an. Die Flötistin Angelika Gallez und die Cellistin Bianca Riesner sowie Martin Gallez am Pianoforte musizierten im schönen Ambiente der Holzwerkstatt von Markus Faißt in Hittisau Kompositionen von Franz Anton Hoffmeister, Josef Lipavský sowie Beethoven und Haydn. Die erlesene Werkauswahl verbunden mit der farbenreichen und feinsinnigen Spielart boten den Zuhörenden klangsinnliche Hörerlebnisse.

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Auf die eigenen Stärken gebaut – die Bigband Walgau unter der Leitung von Christian Mathis, Alex Sutter und Norbert Dehmke waren in ihrem Element
Der Flötist, Saxophonist und Komponist Norbert Dehmke stand im Mittelpunkt des Konzerts mit der Bigband Walgau, die unter der Leitung von Christian Mathis im gut besuchten Sonnenbergsaal in Nüziders aufspielte.
Musik / Konzert
10.02.2020 Silvia Thurner

Die Bigband Walgau (BBW) hat sich mit extra zugeschnittenen Programmen, in denen die eigenen Qualitäten herausgestellt werden, Musik aus Vorarlberg erklingt und Alex Sutter als Sängerin auftritt, einen Namen gemacht. Mastermind der Formation ist der Musiker und Komponist Thomas Heel. Dieses Mal stellte er musikalische Ausdrucksformen in den Fokus, die im weitesten Sinn an Minimialmusic denken ließen, sowie Songs von Tom Waits. Bereichert wurde das Konzert mit Kompositionen von Norbert Dehmke. Als Bandmitglieder brachte er mit seiner großen Instrumentenauswahl zusätzliche Farben in den Bigbandsound ein. Die Musik machte gute Laune und sorgte im Sonnenbergsaal in Nüziders für gute Stimmung.

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Miteinander Gegenwart und Zukunft gestalten – ein einmaliges Orchesterprojekt bei „Musik in der Pforte“
Mit dem Pforte-Kammerorchester versammelten Musikerinnen und Musiker aus Österreich, der Iberacademy aus Kolumbien und des Bochabela String Orchestras aus Südafrika im Festsaal des Landeskonservatoriums unter dem Motto "Mutter Erde. A musical Friday for future" und gaben ein inspirierenden Konzert.
Musik / Konzert
07.02.2020 Silvia Thurner

Klaus Christa verband sein künstlerisches Wirken mit seinem gesellschaftspolitischen Bemühen und realisierte im Rahmen der „Pforte“ ein eindrückliches Konzert, das auf einhellige Begeisterung stieß. Unter dem Leitgedanken „Mutter Erde - A musical Friday for future“ wurden Musikerinnen und Musiker aus Südafrika, Kolumbien und Vorarlberg zusammengeführt, um miteinander im Orchester Werke von Beethoven und Laura Winkler zu musizieren. Der Violinist Thomas Reif füllte seine Rolle zugleich als Orchesterleiter und Solist motivierend und sympathisch aus.

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J'accuse - Intrige
Kühle Beziehung: Dreyfus und Picquart, der erklärt, er möge Juden auch nicht.
Film / Kino
07.02.2020 Gunnar Landsgesell

Roman Polanskis "J'accuse" zeichnet sehr geradlinige die Affäre Dreyfus nach. Ein Film, der weniger um die Psychologie seiner Figuren bemüht ist, als zeigt, wie versponnen die Akteure in ein verschwörerisches System sind, das die französische Armee aufgebaut hat. Boykott-Rufe wegen alter und neuer Vergewaltigungsvorwürfe gegen Polanski begleiteten den Filmstart in Frankreich.

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Vielschichtige Kreativität – das Kollektiv XYlit aus Leipzig gewann mit einer Klanginstallation über die in Feldkirch geborene Schriftstellerin und Malerin Paula Ludwig
Hervorragend präsentierte das Kollektiv XYlit ihre Ideen für eine Performance über die Schriftstellerin und Malerin Paula Ludwig im Saal des Landeskonservatorium beim diesjährigen Hugo-Wettbewerb der Montforter Zwischentöne und konnte sich anschließend über die Trophy freuen. (Fotos: Matthias Rhomberg)
Musik / Konzert
06.02.2020 Silvia Thurner

Der Pitch zum Finale des Konzertdramaturgiewettbewerbes „Hugo“ bei den Montforter Zwischentönen ging dieses Jahr im Rahmen des Symposiums „Musik und Gesellschaft“ des Landeskonservatoriums über die Bühne. Elf Teams hatten Konzepte eingereicht, vier präsentierten ihre Ideen beim Finale im Festsaal des Landeskonservatoriums und stellten sich einer prominent besetzten Jury. Die Finalistinnen und Finalisten aus Basel/Freiburg, Nürnberg, Leipzig und Feldkirch boten sehr unterschiedliche Performances. Jeder einzelne Beitrag kristallisierte spannende Anreize heraus. Schließlich konnte sich das Kollektiv XYLIT mit dem Projekt „Traumlandschaften“ durchsetzen.

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Aktuell in den Filmclubs (7.2. - 13.2. 2020)
PJ Harvey – A Dog Called Money
Film / Kino
06.02.2020 Walter Gasperi

Der Spielboden Dornbirn bietet diese Woche mit dem Dokumentarfilm „PJ Harvey – A Dog Called Money“ Einblick in Musik und Arbeitsweise der britischen Sänger-Songwriterin. Im Skino Schaan läuft dagegen unter anderem Pierre Monnards aufrüttelnde Bestsellerverfilmung „Platzspitzbaby“.

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Algiers: There Is No Year
CD-Tipp
06.02.2020 Peter Füssl

Sänger/Gitarrist/Pianist Franklin James Fisher, Bassist Ryan Mahan, Gitarrist Lee Tesche und Drummer Matt Tong preschen auch auf ihrem dritten Album mit ihrer hochenergetischen Mischung aus so unterschiedlichen Stilen wie Post-Punk, Rock, Soul, Gospel, Noise und Industrial Sounds drauflos, dass einem Hören und Sehen partout nicht vergehen wollen. Algiers bieten ein mitreißendes Live-Erlebnis – man erinnere sich etwa an ihren fulminanten letztjährigen Auftritt beim Soundsnoise Festival am Dornbirner Spielboden –, bringen diese fiebrig pulsierende, oftmals von nervös vibrierenden Synthie-Klängen genährte Energie aber auch problemlos mittels Tonträgers herüber.

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Lola Marsh: Someday Tomorrow Maybe
CD-Tipp
04.02.2020 Peter Füssl

2011 beschlossen die Sängerin Yael Shoshana Cohen und Gitarrist/Keyboarder Gil Landau auf einer Geburtstagsparty in Tel Aviv, künftig als Folk-Duo aufzutreten. 2013 formierten sie sich dann zum Quintett Lola Marsh und eroberten anschließend mit einer EP, dem Debütalbum „Remember Roses“ (2017), 40 Millionen Streams, viralen Hits wie „You’re Mine“, „Sirens“ „She’s A Rainbow“ oder „Wishing Girl“, Festivalauftritten und ausgedehnten Tourneen die Pop-Welt. Als wichtigste Einflüsse nennen die Israelis unter anderem Sufjan Stevens, Nina Simone, Fleet Foxes, Elvis, Moody Blues, Bon Iver, MGMT oder LCD Soundsystem – das sagt viel über ihre Bandbreite aus, wenn auch der wichtigste, sich beim Anhören des zweiten Albums immer wieder unwillkürlich ins Bewusstsein drängende Name in dieser Auflistung fehlt: Lana Del Rey.

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Mozart reloaded: Seine Oper „Titus“ erlebte am Landestheater eine begeistert aufgenommene Neudeutung
Kaiser Titus (Christopher Sokolowski) ist in dieser Oper entgegen seinem historischen Vorbild ein mildtätiger Herrscher, der seine Macht ganz ohne Gewalt ausüben möchte. (alle Fotos: © Anja Köhler)
Musik / Konzert
01.02.2020 Fritz Jurmann

Puristen mögen bei der aktuellen jährlichen Opernproduktion des Landestheaters mit dem Symphonieorchester Vorarlberg, die am Freitag am Kornmarkt Premiere hatte, an Mozarts letzter Oper „La Clemenza di Tito“ von 1791 das Original mit jeder geschriebenen Note als unantastbares Heiligtum vermisst haben. Die anderen, und das dürfte, dem minutenlangen Schlussbeifall nach zu schließen, der Großteil des Publikums im ausverkauften Haus gewesen sein, erfreuten sich drei spannende Stunden lang an einer mutigen inszenatorischen Neudeutung des Werkes durch den deutschen Regisseur Henry Arnold. Das Wichtigste dabei: Die in dieser entschlackten Fassung verbliebene Musik Mozarts wurde von einem international hochkarätigen, wunderbar aufeinander eingestimmten Ensemble und einem in der Höchstliga agierenden SOV unter Dirigent Karsten Januschke auf Topformat realisiert. Besser hat man Mozart am Landestheater noch nie gehört.

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