Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Kunstschule Liechtenstein – neue Angebote im Herbst, auch zum Schnuppern 
Vizedirektor Werner Casty, Organisatorin Conny Biedermann und Direktor Martin Walch präsentierten das Herbst-Semester-Programm der Kunstschule Liechtenstein
Aktuell
14.06.2019 Anita Grüneis

Die Kunstschule Liechtenstein hat sich zu einer wichtigen Institution für die ganze Familie gemausert und das nicht nur fürs Fürstentum, sondern für die ganze Region. Nun steht das Programm für das Herbstsemester fest, darunter sind einige interessante Neuerungen. So werden ab September günstige Schnupperkurse angeboten, die allen Interessierten einen Einblick in das gesamte Unterrichtsangebot ermöglichen. Ob Aktzeichnen, Textiles Gestalten, der Umgang mit der Digitalkamera oder ein offenes feedback zu eigenen Arbeiten – dies alles ist nun ist zu preiswerten Konditionen möglich. „Es ist eine gute Möglichkeit, sich auszuprobieren und herauszufinden, wo die eigenen Interessen liegen“, meint dazu der Leiter der Kunstschule, Martin Walch. 

zum Artikel >
Tolles Jugendtheater zum Saisonschluss – Vorarlberger Landestheater spielt „Die Zertrennlichen“ von Fabrice Melquiot
Die Sioux und der Träumer - überzeugend!: Vivienne Causemann und Nico Raschner
Theater
13.06.2019 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Stück „Die Zertrennlichen“ für Jugendliche ab 10 Jahren feierte letzten Mittwoch vor einem äußerst aufmerksamen und begeisterten jungen Publikum seine Premiere in der Box, dem kleinen Haus des Landestheaters. Der französische Autor Fabrice Melquiot, geboren 1972, ist ausgebildeter Schauspieler, arbeitet aber hauptsächlich als Theaterautor, Regisseur, Lyriker und Übersetzer. Seit 1998 schreibt er Kinder- und Jugendtheaterstücke und viele davon sind preisgekrönt. So auch „Die Zertrennlichen“, das 2018 mit dem großen französischen Jugendtheaterpreis und dem Deutschen Kindertheaterpreis ausgezeichnet wurde.

zum Artikel >
Großes Erbe und Kampfgeist im Tanz – Shailesh Bahoran und Redouan Ait Chitt zeigen Außergewöhnliches bei tanz ist
Der Tänzer und Choreograf Shailesh Bahoran zeigt sich in größter Körperbeherrschung und mit einer Vielzahl an stilistischen Mitteln (alle Fotos © Stefan Karl Hauer)
Kritiken
13.06.2019 Mirjam Steinbock

Nach einem fulminanten Start ins 25. Jubiläumsjahr bietet das tanz ist Festival am Spielboden in Dornbirn mit „Heritage“ und „REDO“ erneut zwei beeindruckende Tanzperformances. Den Abend teilen sich zwei Tänzer mit sehr persönlichen und in Körperbeherrschung, Ausdruck und Technik beeindruckenden Solo-Stücken. Verbindende Elemente zwischen Shailesh Bahoran und Redouan Ait Chitt gibt es einige. Die beiden Künstler über Elemente des urbanen Tanzes in ihrer Individualität und Einzigartigkeit zu erleben, macht neugierig, mehr über sie zu erfahren.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (14.6. - 20.6. 2019)
The Guilty
Film / Kino
13.06.2019 Walter Gasperi

Am Spielboden Dornbirn begleiten diese Woche Peter Madsen & CIA mit ihrer Musik live Fritz Langs Stummfilm „Der müde Tod“. Ein packendes Kammerspiel steht dagegen mit dem dänischen Film „The Guilty“ bei der LeinwandLounge in der Remise Bludenz auf dem Programm.

zum Artikel >
Knoedel. Still. „Kaum etwas endet so, wie es anfängt“
CD-Tipp
13.06.2019 Silvia Thurner

Die Tiroler Band „Knödel“ war in den 1990er Jahren eine viel beachtete und gefeierte Truppe. Schon damals haben die Musikerinnen und Musiker rund um Christof Dienz die dazumal aufkommende Erneuerung der traditionellen Volksmusik auf ganz unverwechselbare Weise mitgetragen und weiterentwickelt. Nun - nach siebzehn Jahren Pause - bat der Komponist und Fagottist Christof Dienz seine Freunde zum gemeinsamen Musizieren ins Studio. Alle, bis auf ein ehemaliges Mitglied, nahmen die Einladung an und spielten eine wunderbar entspannte und zugleich tiefsinnige CD mit dem bezeichnenden Titel „still“ ein. Die Verwurzelung in der alpinen Volksmusik ist in Christof Dienzs Kompositionen nachvollziehbar. Doch weit darüber hinaus gibt es in den vielfältig zusammen gestellten Werken viel Überraschendes, eine poetische Melancholie sowie eine feine Brise Humor zu entdecken.

zum Artikel >
The Dead Don't Die
B. Murray, A. Driver, C. Sevigny als Trio, das dem Untergang der Welt mit schockierendem Gleichmut begegnet.
Film / Kino
11.06.2019 Gunnar Landsgesell

Die urbanen Hipster aus der Stadt sind schuld, dass die Zombies hier auftauchen, mutmaßt man im Film. Wie wahr ... Jim Jarmusch hat das unsterbliche Thema der Zombie-Filme wie zu erwarten als lakonische Komödie gestaltet, in der die Akteure durchwegs (Selbst)Ironie beweisen dürfen.

zum Artikel >
Der Traum vom Fliegen – Die „Pforte“ begeisterte mit einer fantasievollen musikalischen Meditation
Die musikalischen Mediationen in der Pfarrkirche St. Arbogast finden viel Anklang. David Soyza (Vibraphon), Elias Menzi (Hackbrett), Matthias Härtel (Kontrabass) und Zuko Samela (Congas) sowie Klaus Christa, Moohkho Rankhala, Zuko Samela und Erin Torres an den Bratschen machten sich musikalische Gedanken über das Fliegen.
Musik / Konzert
11.06.2019 Silvia Thurner

Die musikalischen Spaziergänge mit anschließendem Konzert in der Pfarrkirche St. Arbogast sowie dem Beisammensein im Bildungshaus finden enormen Zuspruch. Klaus Christa, Mastermind der „pforte-Konzerte“, trifft mit den themenbezogenen musikalischen Mediationen den Nerv der Zeit. Unter dem Leitgedanken „fliegen“ erklangen klug kombinierte und mit Improvisationen verbundene Werke von Hildegard von Bingen, David Soyza, Peter Herbert, Elias Menzi, J.S. Bach und Simon Frick. Bereichert mit geistreicher Lyrik von Richard Dehmel, Jean Gebser, Hofmannsthal, Rilke und Michael Ende erlebten die Zuhörenden ein inspirierendes musikalisch-literarisches Ganzes, das zum Weiterdenken anregte.

zum Artikel >
Schlossmediale: Musik-Power aus Österreich in Werdenberg 
Franziska Fleischanderl, Andrea Buccarella, Carla Rovirosa und MIriam Feuersinger im Schloss Werdenberg
Musik / Konzert
11.06.2019 Anita Grüneis

„Il Dolce Conforto“ hieß das vierte Konzert der diesjährigen Werdenberger Schlossmediale. Den „süßen Trost“ spendete die Musik von Komponisten aus der Barock-Zeit, die zu ihrer Zeit berühmt waren und heute kaum noch jemand kennt. Die aus Linz stammende Musikerin Franziska Fleischanderl hat das Programm zusammengestellt. Gespielt hat sie selbst mit ihrem Salterio, Carla Rovirosa am Cello und Andrea Buccarella an der Orgel. Stimmlich wurden sie unterstützt von der Vorarlbergerin Miriam Feuersinger. Die vier KünstlerInnen ließen das Konzert zu einem Abend der reinen Barock-Musik werden.

zum Artikel >
Der Vagabund wird sesshaft - Das Liechtensteiner Literaturhaus erhält ein eigenes Domizil
Roman Banzer, Präsident des Literaturhauses Liechtenstein vor dem neuen Gebäude, in dem auch Kino, Litertaturcafé, Antiquariat und Buchhandlung zu finden sein werden
Literatur
11.06.2019 Anita Grüneis

Noch wird an der Poststraße Nr. 27 gehämmert und gebohrt, Leitungen warten auf ihre Anschlüsse und die Betonwände sind nackt. Doch bei einem Rundgang wird rasch klar, dass sich hier ein ganz besonderes Kulturzentrum in der Schaaner Gemeinde entwickelt: Literatur, Film und Fotografie präsentieren sich dort ab Juni gemeinsam. Damit bekommt nicht nur der ewige Vagabund, das Literaturhaus Liechtenstein, seit seinem 18-jährigen Bestehen ein festes Zuhause. Auch der Filmclub mit seinen beiden Spielstätten TaKino und Schlosskino Balzers, das Antiquariat von Hansjörg Quaderer und die engagierte Buchhändlerin Bernadette Kubik-Risch erhalten hier ein neues Domizil. Am 14. Juni wird das neue Literaturhaus eröffnet, am Tag danach findet dort ein Lesefest mit 20 AutorInnen statt.

zum Artikel >
Esperanza Spalding: 12 Little Spells
CD-Tipp
11.06.2019 Peter Füssl

Mit 20 Jahren ist sie die jüngste Dozentin aller Zeiten am renommierten Berkeley College of Music in Boston geworden, seit 2017 hat sie eine Professur an der Harvard University, hat vier Grammys zuhause und sieben Studioalben produziert, die von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen wurden. Dabei macht es die geniale Bassistin/Sängerin/Komponistin Esperanza Spalding ihren Fans nicht eben leicht, denn sie agiert völlig unvorhersehbar, sucht zunehmend extreme Herausforderungen und entwickelt sich immer weiter – vielleicht vergleichbar mit Björk – in Richtung eines stets innovativen, personifizierten Gesamtkunstwerkes

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)