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Kritiken

The House that Jack Built
Wohlfeile Provokationen: der Mörder als Künstler.
Film / Kino
30.11.2018 Gunnar Landsgesell

Serienkiller-Porträt, Splattermovie und krude Selbstbespiegelung: Lars von Triers jüngster Film folgt einem Architekten (Matt Dillon) auf seiner blutigen Spur. Ultrabrutale Szenen wechseln sich mit humorvollen ab, die Provokationslust hat Von Trier noch nicht verlassen.

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Rosalía: El Mal Querer
CD-Tipp
29.11.2018 Peter Füssl

Die 25-jährige katalanische Sängerin, Musikerin, Schauspielerin und Produzentin Rosalía (mit vollem Namen Rosalía Vila Tobella) ist gerade auf dem besten Weg, mit ihrem zweiten Album „El Mal Querer“ nicht nur die Latin-, sondern auch die Pop-Welt zu erobern. Mit gut 30 Minuten Spieldauer mag das vielleicht der kürzeste Longplayer des Jahres sein, der intensivste ist es auf jeden Fall.

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Nach dem großen Kino folgt im KUB das Jahr der Gesichter
Tacita Dean: The Montafon Letter. Kreidezeichnung, 366 x 732 cm, 2018 (Foto: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
29.11.2018 Karlheinz Pichler

Ob das Kunsthaus Bregenz (KUB) dieses Jahr die Besuchermarke von 50.000 knackt, hängt letztlich von der aktuell laufenden Schlussausstellung des Jahres ab, die dem Schaffen der britischen Künstlerin Tacita Dean gewidmet ist, der großen Verfechterin des analogen Films. Gelingt es, läge man deutlich über dem Schnitt der letzten Jahre, ausgenommen des Jubiläumsjahres 2017, denn da gab es aufgrund der unzähligen Veranstaltungen einen Ausreißer nach oben auf über 77.000 BesucherInnen. Im kommenden Jahr setzt KUB-Direktor Thomas D. Trummer einen Schwerpunkt auf „handfeste“ Kunst. Gezeigt werden unter anderem Gemälde von Miriam Cahn und Skulpturen von Thomas Schütte. Thematisch zieht sich das „Gesicht“ wie ein roter Faden durch das neue Programmjahr.

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Das Knüpfen als Werkmethodik - Dorothea Rosenstock und Franziska Stiegholzer in der Bludenzer Galerie allerArt
"Datenschutzverordnung": Gemeinschaftswerk von Dorothea Rosenstock und Franziska Stiegholzer, 2018 (Foto: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
29.11.2018 Karlheinz Pichler

Die Bludenzer Galerie allerArt beendet das laufende Ausstellungsjahr mit einem Werkeinblick in das Schaffen der beiden Künstlerinnen Dorothea Rosenstock und Franziska Stiegholzer. Auch wenn die beiden mit sehr unterschiedlichen Materialien arbeiten, gibt es eine Verbindungslinie, nämlich die Technik des Knüpfens als Werkmethodik. Wobei es auch bei dieser uralten Kulturtechnik wiederum sehr differenzierte Vorgehensmöglichkeiten gibt. Für die Werkschau in Bludenz, die von Andrea Fink kuratiert wird, realisierten Rosenstock und Stiegholzer, die zum ersten Male gemeinsam ausstellen, sowohl eigene Stücke als auch eine große Gemeinschaftsarbeit.

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„Call Me Helium“ - Doran/Stucky/Jordi und Studer im Spielboden
Das klassische Rock-Geviert: Call Me Helium!
Musik / Konzert
29.11.2018 Thomas Kuschny

Kürzlich im Netz einen Konzertmitschnitt der Jimi Hendrix Experience von 1969 in Stockholm entdeckt. Etwas lustlos und nicht wirklich gut eingespielt quält sich das Trio um den für immer und ewig Führenden der Gitarren-Torschützenliste durch das Set, schon etwas seinen Nimbus verlierend. James Marshall Hendrix wäre am 27. November 76 Jahre alt geworden, stattdessen ist der 1970 Verstorbene Mitglied beim Club27, wieder so eine sinnlose Liste. Die Vielseitigkeit und Kreativität des Komponisten Hendrix tritt ja oft hinter seinen instrumentalen Fähigkeiten zurück, das Schweizer Quartett um Christy Doran ruft dies dankenswerterweise wieder in Erinnerung. Nimbus wiederhergestellt!

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Franz Michael Felder und seine „Liebeszeichen“ - Zahlreiche Aktivitäten zum Felder-Jahr 2019
Literatur
29.11.2018 Annette Raschner

2019 ist ein Jubiläumsjahr. Gefeiert wird nicht nur der 150. Todestag des Schoppernauer Dichters und Volksaufklärers Franz Michael Felder, sondern auch der 50. Geburtstag des Felder-Vereins. Die Feierlichkeiten beginnen ab sofort, denn als Jahresgabe des Felder-Vereins 2018 ist soeben mit „Liebeszeichen und andere Dorfgeschichten“ der vierte Band mit belletristischer Literatur Felders nach „Aus meinem Leben“, „Reich und Arm“, „Nümmamüllers und das Schwarzokaspale“ in einer neuen Ausgabe erschienen. Der Mitherausgeber und Leiter des Felder-Archivs Jürgen Thaler erzählt im Gespräch von den Qualitäten des Textes und verrät weitere Höhepunkte im Jubiläumsjahr.

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6. Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache – Einreichfrist endet am 3. Jänner 2019
Selim Özdogan, Kölner Autor und Preisträger 2017, bei seiner Lesung anlässlich der Verleihung
Literatur
29.11.2018 Manuela Schwaerzler

Selbst im Dreiländereck zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz gelegen und auf eine Geschichte mit regem grenzüberschreitenden, kulturellen Austausch zurückblickend vergibt die Stadt Hohenems seit 2009 alle zwei Jahre einen Literaturpreis für herausragende literarische Texte, deren VerfasserInnen ursprünglich nicht deutscher Muttersprache sind. Im vergangenen Jahr wurde die „Geschichte ohne Papier“ von Selim Özdogan prämiert, der Que Du Luu und Saša Stanišić nachfolgte.

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Aktuell in den Filmclubs (30.11. - 6.12. 2018)
Die Farben des Paradieses
Film / Kino
29.11.2018 Walter Gasperi

Das Theater am Saumarkt zeigt diese Woche im Rahmen der "Literaturtage für junge Leute" Majid Majidis Spielfilm "Die Farben des Paradieses". Beim Filmforum Bregenz steht Agnès Jaouis geschliffene Gesellschaftssatire "Place publique – Champagner und Macarons" auf dem Programm.

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Nur der Weihnachtsstern leuchtet – Temporeicher, aber düsterer „Oliver Twist“ am Vorarlberger Landestheater
Gewalt und Verbrechen in den dunklen Straßen von London (Andreas Gaida, Kornelia Lüdorff, Felix Defèr)
Theater
29.11.2018 Walter Gasperi

In einer Version für Kinder ab 6 Jahren und einer 30 Minuten längeren für alle ab 12 Jahren hat Ingo Berk Charles Dickens´ Klassiker „Oliver Twist“ für die Bühne adaptiert. Gedanken an die Weihnachtsstücke der letzten Jahre oder Jahrzehnte sollte man dabei aber Zuhause lassen, denn Berk entführt der Vorlage entsprechend in eine düstere und kalte Welt von Armut, Gewalt und Ausbeutung.

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Das lustvolle Zerstören des Spießigen – Ein Interview mit Martin Gruber anlässlich der geballten Wiederaufführung von fünf aktionstheater ensemble-Stücken in Dornbirn und Wien
Dieses Interview ist in der KULTUR-Zeitschrift Nov. 2018 erschienen
Theater
28.11.2018 Peter Füssl

2019 wird das aktionstheater ensemble sein 30-Jahre-Jubiläum feiern. Das nimmt Regisseur Martin Gruber zum Anlass, um fünf erfolgreiche Stücke der vergangenen Jahre textlich und musikalisch neu bearbeitet, kostüm- und videotechnisch neu adaptiert in einem Einheitsbühnenbild zu präsentieren. Im November wurden im Werk X in Wien, Anfang Dezember am Spielboden in Dornbirn an vier Abenden jeweils zwei Stücke gezeigt: „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ wird mit „Ich glaube“, „Immersion. Wir verschwinden“ mit „Swing. Dance to the right“ gekoppelt. Im Jänner wird dann im Wiener Kosmos Theater ein Abend mit „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ und „Pension Europa“ über die Bühne gehen.

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