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Kritiken

Ly-Ling und Herr Urgesi
Ein ungleiches Duo: Die Modedesignerin Ly-Ling Vilaysane und der Feinmaß-Schneider Cosimo Urgesi.
Film / Kino
14.04.2019 Walter Gasperi

Unaufgeregt und kommentarlos, aber mit Feingefühl und Witz dokumentiert der Zürcher Dokumentarfilmer und Photograph Giancarlo Moos die Zusammenarbeit der 39-jährigen Designerin Ly-Ling Vilaysane und des 1967 aus Apulien in die Schweiz eingewanderten Feinmaß-Schneider Cosimo Urgesi.

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„Nora“ im Schaaner SAL: Wenn das wirkliche Leben zur Türe hereintritt 
Genija Rykova ist eine unglaublich präsente Nora Helmer
Theater
12.04.2019 Anita Grüneis

Das Residenztheater München gastierte auf Einladung des TAK mit Henrik Ibsens Stück „Nora“ im Schaaner SAL. Unter der Regie von Mateja Koležnik wurde ein dichtes und gnadenloses Kammerspiel gezeigt. Erstaunlicherweise ist die Geschichte einer Frau, die Mann und Kinder verlässt, um der Lüge zu entkommen, aktueller denn je.  

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Border
Unwahrscheinliche Begegnung: Zollfahnderin Tina (Eva Melander) mit dem animalischen Touch trifft auf jemand, der ihr fremd und vertraut scheint (Eero Milonoff). Ein bisschen so wie in "Cat People".
Film / Kino
11.04.2019 Gunnar Landsgesell

Eine Zollfahnderin in Schweden, die seltsam animalisch aussieht und die Schuld anderer Menschen riechen kann, das klingt nach einer seltsamen Geschichte. Das ist "Borders" auch, aber anders, als man denkt. Ein hintersinniges, verstörendes, komisches Drama, das filmische Genregrenzen spielerisch überschreitet und die moderne menschliche Existenz mit alten Mythen versöhnt. "Wer bin ich?" heißt es einmal. Im Land der Trolle und der dunklen Wälder ist das freilich nicht so einfach zu beantworten.

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Aktuell in den Filmclubs (12.4. - 18.4. 2019)
Lady Macbeth
Film / Kino
11.04.2019 Walter Gasperi

Das Takino Schaan zeigt diese Woche William Oldroyds ebenso kaltes wie meisterhaftes Debüt "Lady Macbeth". Beim FKC Dornbirn steht anlässlich der Integrationswochen der österreichische Dokumentarfilm "Unten" auf dem Programm, bei dessen Vorführung auch der Regisseur Djordje Čenić anwesend sein wird.

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Giovanni Guidi: Avec Le Temps
CD-Tipp
11.04.2019 Peter Füssl

Das Wissen um die Jazztradition, verbunden mit einem unstillbaren Wunsch nach kreativer Weiterentwicklung derselben und ein feines Händchen für lyrisch-melodische Raffinessen, charakterisiert den in der Nähe von Perugia geborenen Pianisten Giovanni Guidi, kein Wunder also, dass ihn der bei weitem nicht nur für den italienischen Jazz bedeutsame Trompeter Enrico Rava bereits als 17-jährigen in seine Band holte. Gemeinsam mit dem vielbeschäftigten amerikanischen Kontrabassisten Thomas Morgan und dem portugiesischen Drummer João Lobo hat Guidi bereits die exzellenten ECM-Alben „City of Broken Dreams“ und „This Is The Day“ vorgelegt, und die bestens aufeinander eingespielten Brüder im Geiste bestreiten nun gemeinsam auch den Opener und das Finale des neuen Albums.

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„Die andere Seite“ von Bastian Kresser - Das Heimatland ist kein Hotel
Literatur
10.04.2019 Ingrid Bertel

In seinem dritten Roman, „Die andere Seite“, erzählt Bastian Kresser von Flucht und Migration, von bösen Menschen, die Gutes tun – und von guten Menschen, die ihre rabenschwarzen Seiten haben.

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Aufruf der POTENTIALe: Nutzungsideen für das Teehaus am Raiffeisenplatz
Das Teehaus am Raiffeisenplatz in Feldkirch (Foto: Patricia Keckeis/Monforthaus Feldkirch)
Aktuell
09.04.2019 Manuela Schwaerzler

Das rote Teehaus am Raiffeisenplatz entstand 2018 im Rahmen des Stadt/Studio als gemeinsames Projekt der POTENTIALe und Universität Liechtenstein. Damit sollte ein räumliches Experimentierfeld geschaffen werden, das die Qualität des Ortes ausarbeitet und aufwertet. Für 2019 sind bereits verschiedene Aktionen beim Teehaus geplant, nun soll ein Aufruf an alle das Nutzungsprogramm erweitern und „auf ‚ausprobierende Weise‘ zu erkennen geben, was für den Raiffeisenplatz als öffentlichen Raum stimmig und passend ist“.

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Sigrid: Sucker Punch
CD-Tipp
09.04.2019 Peter Füssl

Sigrid Solbakk Raabe ist gerade mal 22 Jahre alt und auf dem besten Weg, von der norwegischen Kleinstadt Ålesund aus die Pop-Welt zu erobern. Lorde, Adele oder Robyn fallen einem spontan ein, wenn man die zwölf Titel von Sigrids Debütalbum „Sucker Punch“ zum ersten Mal hört, und dennoch verfügt sie über mehr als genug Eigenständigkeit, Unverwechselbarkeit und vor allem Talent, um sich in der Riege starker junger Sängerinnen behaupten zu können. Zuerst haben das wohl die Briten erkannt, die BBC hat Sigrid zur „Sound of 2018“-Siegerin gekürt, so ihre Karriere maßgeblich angeschoben, was zu zahlreichen Festival-Auftritten, Dauer-Rotation ihrer EP „Don’t Kill My Vibe“, Gold-Status und lukrativen Werbeaufträgen führte.

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Der auf dem Klavier singt - Rafał Blechacz zog beim Bregenzer Meisterkonzert die Zuhörenden in seinen Bann
Der symphatische Pianist Rafał Blechacz sorgte beim vorletzten Meisterkonzert dieser Saison mit seinen Werkdeutungen der beiden Chopin-Klavierkonzerten im Bregenzer Festspielhaus für Jubel.
Musik / Konzert
07.04.2019 Silvia Thurner

Der viel gerühmte und ausgezeichnete polnische Pianist Rafał Blechacz musizierte im Festspielhaus die beiden Klavierkonzerte von Frédéric Chopin und versetzte mit seinem klangsinnlichen Spiel, vollkommen ohne Allüren und ganz dem musikalischen Ausdruck dienend, die Zuhörenden in Jubelstimmung. Das Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung des quirligen Dirigenten Riccardo Minasi musizierte variantenreich, stand aber an diesem Abend allzu sehr im Schatten des herausragenden Solisten.

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Ausgelassene Stimmung mit musikalischem Humor – das fünfte Abonnementkonzert von „Dornbirn Klassik“ versetzte die Zuhörenden in gute Laune
Markus Poschner und das Orchestra della Svizzera Italiana boten beim vorletzten Abonnementkonzert von "Dornbirn Klassik" mit zwei Beethoven-Symphonien ein erfrischendes Konzerterlebnis
Musik / Konzert
06.04.2019 Silvia Thurner

Das Orchestra della Svizzera Italiana und sein Chefdirigent Markus Poschner gastierten im Dornbirner Kulturhaus mit einem ‚sortenreinen‘ Beethoven-Programm. Interpretiert wurden die erste und achte Symphonie und damit verbunden waren unter anderem spannende Einblicke in die kompositorische Entwicklung des Komponisten. Die Musikerinnen und Musiker gaben ihr Bestes und gestalteten die Werke mit anregender Spielfreude. Doch das eigentliche Ereignis des Abends war Markus Poschner am Pult des Orchesters. Mit seiner ausdrucksstarken Gestik brachten er und das Orchester die Musik nicht nur profiliert zum Klingen, darüber hinaus visualisierte Markus Poschner die musikalischen Themengestalten auch für die Zuhörenden bewundernswert klar und nachvollziehbar.

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