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CD-Tipp

Nérija: Blume
CD-Tipp
17.09.2019 Peter Füssl

Die Londoner Jazz-Szene erfreut sich seit einigen Jahren eines ganz besonderen Hypes – nicht immer, aber sehr oft zu Recht. Derzeit erregt die aus sechs Frauen und einem Mann bestehende Band Nérija mit dem Debütalbum „Blume“ international großes Aufsehen. Sie ist ein Produkt des vom Musiker Gary Crosby und der Musikmanagerin Janine Irons vor bald zwanzig Jahren gegründeten Jazz-Ausbildungsprogramms „Tomorrow’s Warriors“, das sich vor allem weiblicher Talente und solcher mit migrantischem Background annimmt.

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Jacob Karlzon: Open Waters
CD-Tipp
12.09.2019 Peter Füssl

Der aus dem schwedischen Jonköping stammende Pianist Jacob Karlzon wird gerne in einem Atemzug mit seinem 2008 auf tragische Weise ums Leben gekommenen Landsmann Esbjörn Svensson genannt, der in Sachen nordischer Pianokunst wohl zu einer Art untrüglicher Messlatte geworden ist. Was den unbefangenen Umgang mit stilistischen Genregrenzen im Spannungsfeld von Jazz, Pop, Klassik und Electronics betrifft, sind Vergleiche jedenfalls sehr wohl gestattet. Und wie Svensson besitzt Karlzon aber auch die Gabe, Lyrisches mit einer geheimnisvollen, unterschwelligen Spannung aufzuladen und zu einer fast hypnotisch wirkenden Intensität zu verdichten.

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Avishai Cohen / Yonathan Avishai: Playing The Room
CD-Tipp
10.09.2019 Peter Füssl

Den vierzigjährigen Trompeter Avishai Cohen und den um zwei Jahre älteren Pianisten Yonathan Avishai verbindet schon seit ihren Teenagertagen in Tel Aviv eine enge, nicht nur musikalische Freundschaft. Obwohl Cohen längst in New York und Avishai in Frankreich lebt, blieben sie stets durch musikalische Projekte verbunden – so spielte etwa der Pianist eine tragende Rolle in den beiden grandiosen ECM-Alben des Trompeters „Into The Silence“ (2016) und „Cross My Palm With Silver“ (2017). ECM-Chef Manfred Eicher hatte letztes Jahr während der Aufnahmen zu Yonathan Avishais heuer im Jänner erschienenen, exzellenten Trio-Album „Joys and Solitudes“ die Idee, dass die holzverkleideten Räumlichkeiten des Auditorio Stelio Molo RSI in Lugano die perfekten akustischen Verhältnisse für ein musikalisches Aufeinandertreffen der beiden Freunde im Duo-Format böten.

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Enrico Rava / Joe Lovano: Roma
CD-Tipp
05.09.2019 Peter Füssl

Obwohl sie schon seit Ewigkeiten zu den bewundernswerten Produktivkräften der internationalen Jazz-Szene zählen, sich auch schon lange kennen und gegenseitig wertschätzen, finden sich in ihren Biographien nicht allzu viele direkte musikalische Berührungspunkte. Umso spannender ist nun dieser Konzertmitschnitt vom 10. November 2018 aus dem Auditorium Parco della Musica in Rom, der eine erste gemeinsame Kurztournee des italienischen Trompeters Enrico Rava und des von sizilianischen Vorfahren abstammenden, in Cleveland geborenen und in New York lebenden Tenorsaxophonisten Joe Lovano auf eindrucksvolle Weise dokumentiert.

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Klaus Paier – Asja Valcic: Vision for Two – 10 Years
CD-Tipp
03.09.2019 Peter Füssl

Mit „Vision for Two – 10 Years“, dem fünften Album beim renommierten Münchner ACT-Label, feiern der Akkordeonist Klaus Paier und die Cellistin Asja Valcic ein rundes Jubiläum als gleichermaßen kreative wie virtuose Duo-Partner, deren packendes Zusammenspiel, faszinierende Klangwelten und elaborierte und dennoch leicht ins Ohr gehende Kompositionen Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern.

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„Den Wiedererkennungswert nützen und dann mein eigenes Ding damit machen“ - David Helbock spielt berühmte Filmmusik-Melodien von John Williams
Die Vorbereitungen zur Präsentations-Tour der neuen, dritten ACT-CD laufen auf Hochtouren. Das letztjährige Album „Tour d’Horizon“ mit David Helbock’s Random/Control wurde bislang auf 150 Konzerten vorgestellt.
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29.08.2019 Peter Füssl

„Tour d’Horizon“, das im Mai 2018 erschienene Album von David Helbock’s Random/Control mit Andreas Broger und Johannes Bär ist bei Jazz-Fans und internationaler Kritik auf großes Interesse und ein äußerst positives Echo gestoßen und wurde auf einer ausgedehnten Tournee rund um die Welt ausgiebig präsentiert. Am 30. August erscheint nun die dritte Produktion des 1984 in Koblach geborenen Pianisten beim renommierten Münchner Jazz-Label ACT: ein Soloalbum mit Kompositionen des legendären Filmmusik-Komponisten John Williams, von dem er auch schon auf dem Label-Debüt „Into The Mystic“ einzelne Titel eingespielt hatte. Der mittlerweile 87-jährige New Yorker hat zu weit mehr als hundert bekannten Filmen die Musik geschrieben, besonders legendär ist seine Zusammenarbeit mit den Regisseuren Steven Spielberg und George Lucas. Unter anderem gewann John Williams fünf Oscars und war 51-mal nominiert, vier Golden Globes bei 25 Nominierungen und 24 Grammys bei 68 Nominierungen.

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Brandt Brauer Frick: Echo
CD-Tipp
30.07.2019 Peter Füssl

Neo-Klassik, Neue Musik, Techno, Minimal Music, Minimal Techno, Jazz, Elektro-Pop – den drei Berliner Musikern Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick sind längst alle Schubladen zu eng geworden, wenngleich sie mit ihren intensiven musikalischen Experimenten Fans in allen genannten Lagern gefunden haben und auf dem Montreux Jazz Festival oder dem kalifornischen Coachella Music and Arts Festival ebenso spielten wie in der Royal Albert Hall oder im Berliner Techno-Tempel Berghain. Ihr fünftes Album „Echo“ dient nun auch der Reflexion, feiert man doch damit das zehnjährige Bestehen des Trios, das auf der Bühne mittlerweile längst schon bis zum zehnköpfigen Ensemble erweitert wurde. Denn Brandt Brauer Frick entwickelten sich schon gleich in den Anfängen vom reinen Elektronik-Trio weg und ließen die verwendeten Sounds von realen Musikern auf klassischen Instrumenten einspielen.

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Maria Farantouri / Cihan Türkoğlu: Beyond The Borders
CD-Tipp
23.07.2019 Peter Füssl

Wem sollte man echtes gesellschaftliches Engagement abnehmen, wenn nicht der 1947 in Athen geborenen Sängerin Maria Farantouri, die einigen der wichtigsten Werke von Mikis Theodorakis, etwa „Canto General“ oder „Mauthausen“, buchstäblich Stimme verlieh, die in den 1960ern nach dem Militärputsch aus Griechenland floh und im Exil jahrelang lautstark gegen die Diktatur auftrat, die später auch die deutsche Friedensbewegung unterstützte und als Politikerin im griechischen Parlament saß? Bereits Anfang der 1980er Jahre trat sie mit türkischen Musikern auf, um ein antichauvinistisches Zeichen gegen die griechischen und türkischen Nationalisten zu setzen, die die Feindseligkeiten zwischen den Ländern skrupellos anheizten. Für Maria Farantouri ist der Titel ihres neuen Albums „Beyond The Borders“ schon seit Jahrzehnten Programm, und ihr ausdrucksstarker Kontraalt ist immer noch ein ideales Instrument, um Zeichen der Toleranz und Menschlichkeit über Grenzen hinwegzutragen.

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Edmar Castañeda & Grégoire Maret: Harp vs. Harp
CD-Tipp
16.07.2019 Peter Füssl

Das „versus” im Albumtitel ist total irreführend, denn der kolumbianische Harfenvirtuose Edmar Castañeda und der aus Genf stammende Mundharmonikaspieler Grégoire Maret musizieren natürlich nicht „gegeneinander“, sondern auf unglaublich einfühlsame Weise miteinander, sich mit inspirierenden Dialogen wechselseitig zu musikalischen Höchstleistungen anspornend. Beide spielen zwar absolute Außenseiterinstrumente im Jazz, die Listen ihrer Kooperationspartner in ihrer beider Wahlheimat New York lässt aber keinerlei Zweifel offen, mit welchen Kapazundern wir es hier zu tun haben. Bei Castañeda stehen unter anderem Paquito D’Rivera, John Scofield und Wynton Marsalis in der Vita, Maret arbeitete unter anderem für Jacky Terrasson, Steve Coleman, Herbie Hancock und Pat Metheny, auf dessen Grammy-gekröntem „The Way Up“ er mitspielte.

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Martin Tingvall: The Rocket
CD-Tipp
09.07.2019 Peter Füssl

Seit 15 Jahren zählt das Trio des südschwedischen Pianisten Martin Tingvall mit dem deutschen Schlagzeuger Jürgen Spiegel und dem aus Kuba stammenden Kontrabassisten Omar Rodriguez Calvo mit seiner Mischung aus treibenden, manchmal ganz schön rockenden Rhythmen und den an die schwedische Folk-Tradition angelehnten, leicht ins Ohr gehenden Melodien zu den erfolgreichsten Piano-Trios Europas. Die meisten ihrer vielfach ausgezeichneten sechs Studioalben schafften es in die Jazz-, manche auch in die Pop-Charts. Nun legt Tingvall sein drittes Solo-Album vor, mit 14 eingängigen und – ja, man muss es einfach so sagen – wunderschönen Melodien gespickten, zwischen unglaublicher Ruhe und angenehm aufgepeitschten Emotionen angelegten Eigenkompositionen, die wie auch die eingangs erwähnten Trio-Stücke einen schier hypnotischen Sog entwickeln.

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Philadelphy Saft Rieser Baptista: Arkitsa
CD-Tipp
04.07.2019 Peter Füssl

Der 46-jährige aus dem Tirol stammende, in Wien und immer wieder auch in New York lebende Gitarrist und Sänger Martin Philadelphy ist ein niemals versiegender Quell unkonventioneller, kreativer Ideen. Mit einem enormen Output an Alben – derzeit stehen 37 in seiner Diskographie – und unberechenbaren und unvorhersagbaren künstlerischen Bocksprüngen entzieht er sich erfolgreich jeglichen Kommerzzwängen und darf sich trotzdem oder vielleicht gerade deswegen einer stetig wachsenden Fan-Gemeinde erfreuen.

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Gianluigi Trovesi / Gianni Coscia: La misteriosa musica della Regina Loana
CD-Tipp
02.07.2019 Peter Füssl

Das Nahverhältnis des brillanten italienischen Duos Gianluigi Trovesi & Gianni Coscia zum 2016 verstorbenen Umberto Eco war bekannt, hatte der renommierte Schriftsteller und Philosoph doch zu vielen Alben der beiden höchst originelle Booklet-Texte verfasst. Nun revanchieren sich die beiden im Spannungsfeld von italienischer Tradition, Jazz und Improvisationsmusik beheimateten Vollblutmusiker mit einer nicht weniger einfallsreichen Hommage, die auf dem 2004 erschienenen, fünften Roman Ecos, „Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana“, basiert.

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Calexico/Iron & Wine: Years To Burn
CD-Tipp
27.06.2019 Peter Füssl

Wenn Schönheit weh täte, man müsste schreien wie am Spieß – das denkt man sich angesichts melancholischer Melodienseligkeit, wunderschöner Gesangsharmonien, oder von der Pedal Steel Guitar verziertem Fingerpicking auf „Years To Burn“, dem nach vierzehn Jahren zweiten Gemeinschaftsalbum des unter dem Pseudonym Iron & Wine bekannt gewordenen Singersongwriters Sam Beam und den prominenten Desert-Rockern Calexico aus Arizona.

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Joel Ross: KingMaker
CD-Tipp
22.06.2019 Peter Füssl

Der erst 23-jährige, in Chicago geborene Joel Ross hat sich in der New Yorker Szene auf seinem Vibraphon bereits einen exzellenten Ruf erspielt und veredelte schon Alben von Makaya McCraven, Matthew Stevens oder James Francies, ehe er nun auf dem Blue Note-Label in die Fußstapfen legendärer Virtuosen auf diesem Instrument wie Milt Jackson, Bobby Hutcherson oder Stefon Harris tritt.

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Shalosh: onwards and upwards
CD-Tipp
18.06.2019 Peter Füssl

„Shalosh is not just a band, it’s an idea” – so erklärt der junge israelische Pianist Gadi Stern das Musizier- und Lebensgefühl des gleichberechtigt agierenden Trios mit seinem Kindheitsfreund, dem Drummer Matan Assayag, und dem auch schon in Jugendjahren dazugestoßenen Kontrabassisten David Michaeli. Bunt, ungestüm und unkonventionell wie ihre Heimatstadt Tel Aviv ist auch die im Kollektiv geschriebene Musik, die sich – wie die namentlich genannten Einflüsse Nirvana, Brahms und The Bad Plus schon erahnen lassen – wenig um Stilgrenzen schert.

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Knoedel. Still. „Kaum etwas endet so, wie es anfängt“
CD-Tipp
13.06.2019 Silvia Thurner

Die Tiroler Band „Knödel“ war in den 1990er Jahren eine viel beachtete und gefeierte Truppe. Schon damals haben die Musikerinnen und Musiker rund um Christof Dienz die dazumal aufkommende Erneuerung der traditionellen Volksmusik auf ganz unverwechselbare Weise mitgetragen und weiterentwickelt. Nun - nach siebzehn Jahren Pause - bat der Komponist und Fagottist Christof Dienz seine Freunde zum gemeinsamen Musizieren ins Studio. Alle, bis auf ein ehemaliges Mitglied, nahmen die Einladung an und spielten eine wunderbar entspannte und zugleich tiefsinnige CD mit dem bezeichnenden Titel „still“ ein. Die Verwurzelung in der alpinen Volksmusik ist in Christof Dienzs Kompositionen nachvollziehbar. Doch weit darüber hinaus gibt es in den vielfältig zusammen gestellten Werken viel Überraschendes, eine poetische Melancholie sowie eine feine Brise Humor zu entdecken.

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Esperanza Spalding: 12 Little Spells
CD-Tipp
11.06.2019 Peter Füssl

Mit 20 Jahren ist sie die jüngste Dozentin aller Zeiten am renommierten Berkeley College of Music in Boston geworden, seit 2017 hat sie eine Professur an der Harvard University, hat vier Grammys zuhause und sieben Studioalben produziert, die von Kritik und Publikum begeistert aufgenommen wurden. Dabei macht es die geniale Bassistin/Sängerin/Komponistin Esperanza Spalding ihren Fans nicht eben leicht, denn sie agiert völlig unvorhersehbar, sucht zunehmend extreme Herausforderungen und entwickelt sich immer weiter – vielleicht vergleichbar mit Björk – in Richtung eines stets innovativen, personifizierten Gesamtkunstwerkes

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Kelsey Lu: Blood
CD-Tipp
04.06.2019 Peter Füssl

Lady Gaga, Solange, Blood Orange, Father John Misty, Sampha, Florence Welch – noch um einiges länger wäre die Liste an Stars aus den unterschiedlichsten Genres, die sich der Cello- und Sangeskunst von Kelsey Lu bedien(t)en. In eigener Sache ließ die 28-Jährige aus North Carolina, die nach einer künstlerischen Zwischenstation am Big Apple mittlerweile in Los Angeles gelandet ist, bislang erst mit der 2016 in einer Kirche live eingespielten EP „Church“ aufhorchen.

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Michele Rabbia / Gianluca Petrella / Eivind Aarset: Lost River
CD-Tipp
01.06.2019 Peter Füssl

Wer sich für ansatzweise jazzinfizierte, elektronische Soundtüfteleien jenseits gängiger musikalischer Konventionen nicht erwärmen kann, sollte dieses Album meiden wie der Teufel das Weihwasser. Wer aber schon Eivind Aarsets 2012 veröffentlichtes ECM Debüt „Dream Logic“ mit dem norwegischen Elektronic-Freak Jan Bang spannend fand, wird „Lost River“ als Eldorado für außerordentliche Hörerlebnisse feiern.

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The National: I Am Easy To Find
CD-Tipp
29.05.2019 Peter Füssl

Beziehungsprobleme, Trennungsängste, gescheiterte Liebe, das Gefühl, nicht mit- und nicht ohne einander Leben zu können – Melancholie, Resignation und Weltschmerz in kluge und bildreiche Texte gegossen: Von den Themen her ist also auch beim achten Studioalbum alles wie gehabt bei Matt Berninger, den Dessner- und den Devendorf-Brüdern, die vor 20 Jahren aus Ohio nach Brooklyn zogen, um die Welt mit ihrem Indie-Rock zu erobern. Und dennoch ist alles – auf wohltuende Weise – auch ganz anders!

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