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CD-Tipp

Aldous Harding: Designer
CD-Tipp
02.05.2019 Peter Füssl

Die 29-jährige Aldous – bürgerlich: Hannah – Harding hat es mit zwei Alben vom Insider-Tipp zur fixen Größe am Indie-Folk-Pop-Himmel geschafft, einige Konzerte der Präsentationstour für die neue Scheibe „Designer“ waren schon ausverkauft, als noch kaum ein Ton daraus bekannt war. Ihre seltsam bizarren Auftritte – als Beispiele mögen ihre neuesten Videos „The Barrel“ und „Fixture Picture“ dienen – dürften ein Grund dafür sein.

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Bill Frisell / Thomas Morgan: Epistrophy
CD-Tipp
30.04.2019 Peter Füssl

Wie das 2017 erschienene, von Fans und Kritik begeistert aufgenommene Duo-Album „Small Town“ haben Gitarrist Bill Frisell und Kontrabassist Thomas Morgan auch das Nachfolgewerk wieder live vor Publikum im legendären New Yorker Jazzclub Village Vanguard eingespielt. Und wie damals verblüffen sie bei der Stückwahl auch dieses Mal wieder durch große Offenheit für alle Genres – Frisell nennt in dieser Hinsicht Sonny Rollins und Miles Davis als Vorbilder –, wobei sich durchaus Parallelen zum Vorgänger-Album ergeben. So gelingt es Bill Frisell, selbst bei vielgespielten und somit in gewisser Weise „vorbelasteten“ Titeln, dank seiner musikalischen Neugier, seines Einfallsreichtums und seiner enormen Erfahrung zu den essentiellen Bestandteilen einer Komposition vorzudringen und dieser auf unkonventionelle Weise neues Leben einzuhauchen.

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Billie Eilish: When We All Fall Asleep, Where Do We Go?
CD-Tipp
25.04.2019 Peter Füssl

Und weiter geht’s im Reigen blutjunger, (verhaltens-)origineller Supertalente, eine Sparte, in der die Frauenquote längst übererfüllt sein dürfte. Aber Quote hin oder her, auf eine wie Billie Eilish möchte niemand verzichten, wie die unzähligen Feuilleton-Artikel in renommierten Blättern eindrucksvoll beweisen. Das Ende März veröffentlichte Debütalbum mit dem ausgefallenen Titel „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?” brachte der 17-jährigen Billie Eilish Pirate Baird O’Connell aus Los Angeles Rekordzahlen bei den diversen Internetplattformen ein: z.B. 17 Millionen Instagram-Follower, eine Milliarde Streams weltweit, 86 Millionen wollten auf Youtube sehen, wie sie im Video zu „You Should See Me In A Crown“ Dutzende Spinnen auf sich krabbeln lässt und eine Vogelspinne in den Mund nimmt, 126 Millionen klickten das Horror-Paranoia-Suizid-Video zu „Bury A Friend“ an, einem Song, der in der Zeile „I wanna end me“ kulminiert.

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Adam Bałdych Quartet: sacrum profanum
CD-Tipp
18.04.2019 Peter Füssl

Als jungen Geiger hat man den heutigen Starviolinisten Adam Bałdych von der Musikschule geworfen, weil er Jazz spielte und weil sein Versuch, den Geigenklang neu zu definieren, partout nicht in die Ohren der Klassiker passen wollte. Längst hat sich Bałdych mit der Klassik ausgesöhnt und integriert in seine gleichermaßen vom Jazz inspirierte Musik seinen Zwecken dienliche Elemente ungeachtet aller Genregrenzen. Es ist also wenig verwunderlich, dass der heute 32-jährige Pole auf der Suche nach zeitloser Schönheit, Harmonie und Wahrheit zur sakralen Musik fand, die er respektvoll neu arrangierte und in seiner zeitgemäßen Musiksprache interpretierte, ohne sie ihres mystischen Charakters zu berauben.

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The Claypool Lennon Delirium: South of Reality
CD-Tipp
16.04.2019 Peter Füssl

Es muss die Hölle sein, als Sohn von John Lennon und Yoko Ono Popmusik machen zu wollen. Der mittlerweile auch schon 43-jährige Sean Lennon packt aber den Stier bei den Hörnern und versucht gar nicht erst, nicht wie sein Vater zu klingen. Ganz im Gegenteil, nie klang er ihm ähnlicher als auf dem zweiten Album mit Les Claypool, dem Sänger und genialen Bassisten der für ihre schrägen musikalischen Ideen (Eigendefinition: „psychedelic polka“) und skurrilen Texte bekannten kalifornischen Metal-Jazz-Funk-Prog-Rock-Band Primus.

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Giovanni Guidi: Avec Le Temps
CD-Tipp
11.04.2019 Peter Füssl

Das Wissen um die Jazztradition, verbunden mit einem unstillbaren Wunsch nach kreativer Weiterentwicklung derselben und ein feines Händchen für lyrisch-melodische Raffinessen, charakterisiert den in der Nähe von Perugia geborenen Pianisten Giovanni Guidi, kein Wunder also, dass ihn der bei weitem nicht nur für den italienischen Jazz bedeutsame Trompeter Enrico Rava bereits als 17-jährigen in seine Band holte. Gemeinsam mit dem vielbeschäftigten amerikanischen Kontrabassisten Thomas Morgan und dem portugiesischen Drummer João Lobo hat Guidi bereits die exzellenten ECM-Alben „City of Broken Dreams“ und „This Is The Day“ vorgelegt, und die bestens aufeinander eingespielten Brüder im Geiste bestreiten nun gemeinsam auch den Opener und das Finale des neuen Albums.

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Sigrid: Sucker Punch
CD-Tipp
09.04.2019 Peter Füssl

Sigrid Solbakk Raabe ist gerade mal 22 Jahre alt und auf dem besten Weg, von der norwegischen Kleinstadt Ålesund aus die Pop-Welt zu erobern. Lorde, Adele oder Robyn fallen einem spontan ein, wenn man die zwölf Titel von Sigrids Debütalbum „Sucker Punch“ zum ersten Mal hört, und dennoch verfügt sie über mehr als genug Eigenständigkeit, Unverwechselbarkeit und vor allem Talent, um sich in der Riege starker junger Sängerinnen behaupten zu können. Zuerst haben das wohl die Briten erkannt, die BBC hat Sigrid zur „Sound of 2018“-Siegerin gekürt, so ihre Karriere maßgeblich angeschoben, was zu zahlreichen Festival-Auftritten, Dauer-Rotation ihrer EP „Don’t Kill My Vibe“, Gold-Status und lukrativen Werbeaufträgen führte.

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BartolemeyBittmann: Dynamo
CD-Tipp
04.04.2019 Peter Füssl

Wer sich angesichts der Besetzung Cello und Violine/Mandola stimmungsvolle Geruhsamkeit und akademische Ernsthaftigkeit erwartet, wird vom umwerfenden Elan dieses explosiven Saitengespanns glatt weggeblasen – pardon: weggestrichen. Nicht dass es etwa an Ernsthaftigkeit fehlen würde, aber die vor sechs Jahren von Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann – beides hoch angesehene Mitglieder der österreichischen Streicheravantgarde – gestartete Suche nach bislang Ungehörtem für diese außergewöhnliche Duokonstellation förderte viel Überraschendes zutage. Zuerst zu hören auf den 2015 beim österreichischen Label Preiser Records erschienenen Alben „Meridian“ und „Neubau“ und nun perfektioniert, aber immer noch voller Ecken und Kanten auf dem Debüt beim renommierten Münchner Label ACT.

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The Comet Is Coming: Trust In The Lifeforce of Deep Mystery
CD-Tipp
02.04.2019 Peter Füssl

Es braucht große Füße, um in die Schuhe von Sun Ra, Alice Coltrane oder Pharoah Sanders zu schlüpfen! Diese erste Reaktion auf das Cover und den Titel des zweiten Longplayers „Trust In The Lifeforce of The Deep Mystery“ des britischen Trios The Comet Is Coming wird schnell einmal ad aburdum geführt, denn es geht den Herren keineswegs um eine Revitalisierung der epochalen Ausflüge genannter Referenzgrößen in das, was diese einstmals musikalisch und philosophisch für den Outer Space hielten. Deren Konzepte dienen bestenfalls als Ausgangspunkt für die einerseits radikalen, andererseits dancefloor-tauglichen Klangexpeditionen des gefeierten Saxophonisten Shabaka Hutchings, der sich in diesem Projekt genre-gemäß King Shabaka nennt, und des Elektronic-Duos Soccer96, bestehend aus dem Synth-Spezialisten Danalogue (Dan Leavers) und dem Drummer Betamax (Max Hallett).

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Sokratis Sinopoulos Quartet: Metamodal
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28.03.2019 Peter Füssl

Der Schmerz, aber auch die Schönheit von Jahrhunderten scheint in dieser die Atmosphäre der Ägäis verströmenden Musik zu liegen, wohltuende Wärme und melancholische Sehnsucht, die sich von Zeit zu Zeit in lebensfrohen, quicklebendigen, fast schon zum Tanzen einladenden Passagen entladen. Ungeheure Tiefe, zerbrechliche Zartheit und ganz großes Drama fügen sich mit großer emotionaler Kraft in diesen acht neuen Kompositionen zusammen, die der griechische Lyra-Virtuose Sokratis Sinopoulos sich und seinem Langzeit-Quartett mit dem Pianisten Yann Keerim, dem Kontrabassisten Dimitris Tsekouras und dem Drummer Dimitris Emmanouil auf den Leib geschrieben hat.

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Nguyên Lê Quartet: Streams
CD-Tipp
21.03.2019 Peter Füssl

Auch auf seinem 16. Album für das Münchner ACT-Label erweist sich der ausgesprochen vielseitige, vietnamesisch-stämmige, französische Gitarrist Nguyên Lê wieder als genialer musikalischer Vermittler zwischen Jazz, Rock und fernöstlichen Musikstilen. Zwar verzichtet er dieses Mal auf exotisches Instrumentarium, aber schon die ersten unverkennbaren, asiatische Ethno- und westliche E-Gitarren-Stile verschmelzenden Töne weisen „Streams“ als typisches Nguyên Lê-Werk aus.

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Grand Ensemble Koa: Beat
CD-Tipp
19.03.2019 Peter Füssl

Hierzulande wenig bekannt ist das neunköpfige französische Grand Ensemble Koa, das nach einem Album zu Alfred Jarrys groteskem „Ubu roi“ seiner Experimentierlust nun mit einem Projekt zur Beat Generation freien Lauf lässt. Bandleader und Bassist Alfred Vilayleck ließ sich von den Texten und dem mit Jack Kerouac, Allen Ginsberg und William S. Burroughs assoziierten Lebensgefühl zu den bis zu zwölf Minuten langen Kompositionen inspirieren, die im Spannungsfeld von Modern Jazz und Progressive Rock eine enorme Dynamik entwickeln und auch viel Raum für spannende Improvisationen lassen.

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Rigmor Gustafsson: Come Home
CD-Tipp
14.03.2019 Peter Füssl

Mit diesem Album fühle ich mich, als ob ich endlich gelandet wäre und etwas Neues erreicht hätte, aber auch etwas, das immer schon in mir geschlummert hatte. Ich fühle mich, als ob ich zuhause angekommen wäre“, schreibt Rigmor Gustafsson in den Liner Notes zu ihrem siebten ACT-Album, für das sie sich mehr als vier Jahre Zeit gelassen hat. In der Tat hat sie sich in Kooperation mit renommierten schwedischen Textern acht Eigenkompositionen auf den Leib geschrieben, die ihre warme, ausdrucksstarke und durch ihre Natürlichkeit bestechende Stimme ins perfekte Rampenlicht setzen.

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Joachim Kühn: Melodic Ornette Coleman
CD-Tipp
12.03.2019 Peter Füssl

Free Jazz-Legende Ornette Coleman war eher zurückhaltend und besonders wählerisch, wenn es um Pianisten ging. Er nahm mit Paul Bley und Geri Allen auf, ein ganz besonderes Verhältnis entwickelte er aber zum vierzehn Jahre jüngeren deutschen Pianisten Joachim Kühn, mit dem er zwischen 1995 und 2000 sechzehn Duo-Konzerte gab. Vor jedem Konzert ließ er Kühn nach New York einfliegen und probte mit ihm sieben Tage à 14 Stunden lang zehn neue Kompositionen in seinem Harmolodic Studio in Harlem ein, die dann im Konzert aufgeführt wurden, ehe sie wieder in der Schublade verschwanden.

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Dominic Miller: Absinthe
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07.03.2019 Peter Füssl

Dass er knapp dreißig Jahre lang für Sting Gitarre spielte, machte den 1960 in Argentinien geborenen und in den USA und England aufgewachsenen und ausgebildeten Dominic Miller in Pop- und Rock-Kreisen bekannt. Sein nunmehriges Engagement bei ECM wird ihn nun auch rasch in die erste Liga der musikalischen Feinspitze katapultieren, denn von Label-Chef und Produzent Manfred Eicher geschickt hinterfragt, inspiriert und angespornt, läuft er nach seinem vorwiegend als Solo- und Duo-Projekt aufgebauten Debut-Album „Silent Light“ nun im Quintett-Format zu ganz großer Form auf.

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Sarah McCoy: Blood Siren
CD-Tipp
05.03.2019 Peter Füssl

Tom Waits, Amy Winehouse, Janis Joplin, Leon Russell, Nina Simone, Bessie Smith – das sind die Referenzgrößen, die genannt werden, wenn es darum geht, die 33-jährige amerikanische Sängerin, Pianistin und Songschreiberin Sarah McCoy in einer Art Ahnengalerie großartiger Außenseiter-Stars zu verorten. Verblüffenderweise wird schon nach wenigen Tönen ihres beim Renommierlabel Blue Note erschienen Debüt-Albums „Blood Siren“ klar, dass man es hier nicht mit einem Kunstprodukt aus der Retorte oder mit einem gut gemachten PR-Gag zu tun hat, sondern mit einer Künstlerin, die vom Leben geformt wurde, die weiß, wovon sie singt, wenn es in ihren Liedern um Liebe, Schmerz und Tod, Verlust, Verrat und enttäuschte Hoffnungen, ums Leben am äußersten Rand der Gesellschaft geht.

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Yonathan Avishai: Joys and Solitudes
CD-Tipp
28.02.2019 Peter Füssl

Der aus Israel stammende Pianist Yonathan Avishai hat schon vor fünf Jahren in seinem ebenfalls in Frankreich lebenden Landsmann Yoni Zelnik am Kontrabass und dem griechisch-stämmigen Franzosen Donald Kontomanou an den Drums kongeniale Partner gefunden, um ein Repertoire zu entwickeln, in dem die respektvoll-kreative Beschäftigung mit der Jazzgeschichte und die Suche nach neuen Ausdrucksformen eine perfekte Balance gefunden haben. So ziehen sich etwa klassische Blues- und Swing-Elemente – aus dem Blickwinkel eines Pianisten betrachtet, der sich auch mit Cecil Taylor und den Entwicklungen danach auseinandergesetzt hat – als interessante Komponenten durch die Musik dieses Klaviertrios.

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Beirut: Gallipoli
CD-Tipp
19.02.2019 Peter Füssl

Beirut-Mastermind Zach Condon arbeitete seit 2016 an seinem fünften Album – hauptsächlich in New York, an seinem neuen Wohnort Berlin und einen Monat voller 12- bis 16-Stunden-Tage im Sudestudio in Guagnano in Apulien. Vieles spielte der Multiinstrumentalist selber ein, zum Stammpersonal zählten aber auch die alten Weggefährten Drummer Nick Petree, Bassist Paul Collins, Posaunist Ben Lanz und Trompeter Kyle Resnick.

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Veronika Harcsa – Bálint Gyémánt: Shapeshifter
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12.02.2019 Peter Füssl

Die 36-jährige ungarische Sängerin Veronika Harcsa zählt zu den interessantesten und experimentierfreudigsten Vokalistinnen ihrer Generation. Gemeinsam mit dem Gitarristen Bálint Gyémánt hat sie seit 2014 mit den Alben „Lifelover“ und „Tell Her“ kräftige Lebenszeichen im Spannungsfeld zwischen Jazz und Singersong-Writing vorgelegt.

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Ralph Alessi: Imaginary Friends
CD-Tipp
07.02.2019 Peter Füssl

Mit den beiden ausgezeichneten, im Quartett eingespielten ECM-Alben „Baida“ (2013) und „Quiver“ (2016) hat sich der New Yorker Trompeter Ralph Alessi die Latte selbst sehr hoch gelegt. Umso bemerkenswerter ist es, mit welcher Souveränität und Leichtigkeit er nun mit seinem in 15 Jahren bestens eingespielten, zumeist unter dem Namen „This Against That“ firmierenden Quintett nochmals – mit Manfred Eicher als Produzenten – neue Maßstäbe setzt.

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