Bezau Beatz 2026: „Mächtig was auf die Ohren“
Zahlreiche Jazz- und Impro-Fans erlebten vier Tage lang eine „positive Utopie“
Peter Füssl ·
Aug 2026 · Musik
Auch die 19. Edition der Bezau Beatz lockte wieder zahlreiche Hörer:innen – vor allem auch aus Deutschland – in die Bregenzerwälder Metropole. Bei 21 höchst unterschiedlichen und durchwegs qualitativ hochwertigen Konzerten gab es nicht nur „mächtig was auf die Ohren“ – wie das Organisatoren-Team Alfred Vogel und Valentin Schuster dem erwartungsfrohen Publikum mehrfach in Aussicht stellte –, sondern vor allem auch sehr viel für die Ohren. Nicht unbedingt nur Balsam (das wäre auch langweilig), sondern eine Vielfalt an außergewöhnlichen Eindrücken, spannenden Neuentdeckungen und freudigen musikalischen Überraschungen. Die stetig wachsende Bezau Beatz-Familie, die nicht nur eine eingeschworene, sondern auch eine für Neuankömmlinge weit offene Community ist, durfte tatsächlich so etwas wie eine „positive Utopie“ erleben, die Vogel bei der Begrüßung spontan als Festival-Motto verkündet hatte.
Tag 1: Emmeluth’s Amoeba, Teis Semey Quintet, Hilde, WOBBLE8
Vier von fünf Band-Mitgliedern hätten zum ersten Mal überhaupt Berge gesehen, und nun dieses Festival hier – das beflügle enorm! Der junge dänische, in Amsterdam beheimatete, vielseitige Gitarrist Teis Semey, und sein durch hörenswerte Soli der beiden Saxophonisten José Solares (as) und Jesse Schilderink (ts) besonders geprägtes Quintet revanchierte sich mit einem höchst einfallsreichen, unterhaltsamen und erfrischend gespielten Free Jazz-Rock-Indie-Pop-Punk-Mix. Auch Drummer Giovanni Iacovella und Bassist Jort Terwijn hatten einigen Raum, sich im Spannungsfeld zwischen ultraschnellen Energieausbrüchen, Rock-Partien und wundervollen Balladen solistisch in Szene zu setzen, und die positive Energie, die Alfred Vogel der Band bei der Begrüßung attestierte, übertrug sich rasch auf das begeisterte Publikum. Denn dieses steht durchaus auf vertrackte Rhythmen, permanente Tempo-Wechsel und schräge Töne.
In diese Richtung waren davor schon Emmeluth’s Amoeba gegangen, das Quartett der dänischen Altsaxophonistin und Komponistin Signe Emmeluth mit den Norwegern Karl Bjorå an der Gitarre, Christian Balvig am Klavier und Ole Mofjell an den Drums. Namensgerecht agierten die vier wie ein Einzeller (allerdings mit vier bestens synchronisierten Gehirnen) auf Herausforderungen wie rasante Temposteigerungen, Rhythmuswechsel, harten Breaks, abgehackte Geräuschexzesse und exzessive Soli. „Bezau is beautiful – and warm. We are melting, and so are you“ – diesen Kommentar der Bandleaderin in den beengten Verhältnissen in der Lobby des Hotels Post hätten wohl alle unterschrieben.
Ganz andere Töne schlugen Geigerin Julia Brüssel, Posaunistin Maria Trautmann, Cellistin Emily Wittbrodt und Sängerin Marie Daniels unter dem Bandnamen Hilde an, der nach drei hervorragenden Alben (zwei davon bei Alfred Vogels Boomslang Records) den meisten Festivalbesucher:innen bereits geläufig war. Das Damenquartett aus Köln bastelte hingebungsvoll an feinen und zeitlos schönen, makellos arrangierten Klangbildern, nützte geschickt die sich aus der außergewöhnlichen Besetzung ergebenden, unkonventionellen Klangkombinationen und produzierte dabei auch ausdrucksstarke Songs, die selbst einem anspruchsvollen Singersongwriter-Publikum gefallen könnten. Die ganze Schönheit lebt auch vom Kontrast zu wirkungsvoll eingestreuten experimentellen Spiel- und Gesangstechniken, Reibungen und Geräuschhaftem. Jazz, zeitgenössische Kammermusik, Impro, Avant-Pop? Ganz egal, einfach Hilde!
Zum Abschluss des ersten Tages gab’s dann noch – ja, richtig! – „ordentlich was auf die Ohren“ mit WOBBLE8, dem Quartett des in jeglicher Hinsicht höchst schlagfertigen Drummers Valentin Schuster, der es gemeinsam mit der aus Argentinien stammenden und in Berlin lebenden Baritonsaxophonistin Sofia Salvo, dem E-Bassisten und Vokalisten Dan Peter Sundland und Sebastian Pfeifer am Synthesizer so richtig – aber höchst intelligent und durchaus auf Kontrastreichtum bedacht – krachen ließ. Im Spannungsfeld von freier Improvisation, Rock, Metal und Noiseartigem baute sich eine unglaubliche Intensität auf, manchmal wird mit feiner Klinge gefochten, zumeist aber mit dem Bihänder. Höchst vergnüglich!
Tag 2: Luisa Muhr, José Lencastre/João Hasselberg/Kresten Osgood, Philip Zoubek Trio, Camila Nebbia „The Hanged One“, Edward Perraud „Sauvages Paradis“
Die aus dem niederösterreichischen Berndorf stammende, in New York lebende Vokalartistin Luisa Muhr reüssierte als sprach- und stimmgewaltige Mephistophela mit ihrem vor zwei Jahren bei Boomslang Records erschienenen Programm „Teuflin/She-Devil“. Im Mittelgang der Klosterkirche in Bezaus waren die 12 Blätter der bunt-abstrakten, grafischen Partitur ausgelegt, die den Akteur:innen – neben Muhr die Cellistin Elisabeth Coudoux und Saxophonist Jonathan Reisin – als Anhaltspunkte für die Improvisationen dienten. Nach allen Regeln der (Sanges- und Deklamations-)Kunst hinterfragte Muhr, die mit einem Federhut auf dem Kopf an eine Schamanin erinnerte, mit Textarrangements aus Goethes „Faust“ das Konzept des „Bösen“. Folgerichtig stand „Das also war des Pudels Kern!“ am Ende der Performance wie ein Monolith im Kirchenraum.
Das einzige Konzert in der Kunstschmiede Figer bestritt heuer ein risikofreudiges, mit subversivem Charme bestechendes Trio, bestehend aus den Portugiesen José Lencastre (sax) und João Hasselberg (b, voice) sowie dem Dänen Kresten Osgood (drums, voice). Hasselberg gebärdete sich eher wie ein E-Gitarrist, umkreiste wie ein Fakir mit den Schuhspitzen die Effektpedale und ging mit dem E-Bass auf freie Klangerkundungen oder spielte mit Rückkoppelungen wie dereinst Jimi (Gott hab’ ihn selig!). Osgood belegte die Drums zwecks Klangfarbenvermehrung mit allerlei Krimskrams, drosch zwischendurch wie ein Heavy-Metal-Drummer knallhart drauflos oder garnierte mit kreischend-heiseren Vokalismen die Präsentation eines Monstranz-artigen Gegenstandes. Saxophonist Lencastre streute kurze melodische Fragmente ein, blies kräftig, aber tonlos, oder fabrizierte ein Solo auf dem Mundstück. Die drei reagierten konzentriert und mit Witz aufeinander, wobei Osgood, der während des Konzerts bemerkte, dass sein Drum-Stuhl mit Rädern auch als fahrbarer Untersatz dienen konnte, sein enormes kabarettistisches Talent ausspielte. So kommentierte er seine Begrüßungsansage damit, er rede nur, weil die ganze Zeit zu spielen sooo anstrengend sei. Dieses witzige freie Impro-Konzert endete schließlich damit, dass Hasselberg mit einem Schraubenzieher den E-Bass völlig zerlegte, während er darauf noch Klänge produzierte. Ein Rockmusiker hätte ihn wahrscheinlich bühnenwirksam kaputtgeschlagen, ein Free-Jazzer demontiert mit Werkzeug.
Zu den großen Überraschungen dieses Festivals zählte das Nachmittagskonzert des Kölner Philip Zoubek Trios im Hotel Post. Der eigentlich aus Tulln/NÖ stammende Zoubek an Klavier und Synthesizer, David Helm am Kontrabass und Dominik Mahnig an Drums und Xylophon lieferten mit ihrem pausenlosen 45-Minuten-Stück den perfekten Soundtrack zur Apokalypse oder – vielleicht eine Stufe kleiner – zum WWIII. Durchkomponiertes und frei Improvisiertes ließen sich kaum unterscheiden in diesem zwischen suchenden und lautstarken Passagen changierenden, bildgewaltigen Klanggemälde, das sich soundfarbenreich und immer wieder durch donnernde Akkorde vorangetrieben zu einem furiosen Finale steigerte. In dieses mit minimalen Hoffnungsschimmern und kurzen emotionalen Ruhepausen versetzte apokalyptische Trommelfeuer streuten die drei Akteure experimentelle Soli ein, Zoubek hantierte häufig parallel an Piano und Synthesizer. Ein akustischer Horrorthriller, der unter die Haut ging!
Das aus Musiker:innen aus der Berliner Szene zusammengesetzte, multinationale Sextett „The Hanged One“ der argentinischen Tenorsaxophonistin und Komponistin Camila Nebbia verfügte mit Julia Biłat am Cello, Gitarrist Arne Braun, Bassist Vinicius Cajado, Drummer Lukas Akintaya und Andres Marino an den Electronics über eine sehr reichhaltige Soundpalette. Man bewegte sich souverän durch diverse Stile und Stimmungen, mischte frei Improvisiertes, rhythmisch höchst Komplexes und Konventionelles, zaghaft suchende Töne, Krachorgien und exzessive Soli. Nebbias Feuerwerk an kreativen Ideen ist eine eindrucksvolle Hommage an die Tarotkarte Nummer 12, den Gehängten (siehe Bandname!), die aus dem Stillstand oder einer Orientierungskrise durch Loslassen und Umdenken zu neuen Perspektiven führen soll. Bei Camila Nebbia hat es zumindest geklappt.
Nochmals eins drauf setzte dann der französische Perkussionist und Schlagzeuger Edward Perraud – in der Neuen Improvisationsmusik und im Jazz gleichermaßen zuhause – mit seinem Quartett „Sauvages Paradis“. Gemeinsam mit der Keyboarderin Eve Risser, dem Gitarristen Arthur Delaleu und Delphine Joussein an der Querflöte entfachte er ein gleichermaßen intensives wie lautstarkes, hochenergetisches und orgiastisches Soundspektakel, in dem sich Jazz und Rock, Archaisches und Science-Fiction vermischten. Perraud raste in einer Art Dauer-Solo über die Trommeln, trieb das musikalische Geschehen gnadenlos voran und eröffnete musikalische Räume für exzessive Flötensoli mit noch nie gehörten Effekten der technisch virtuosen Joussein und für wilde Keyboard-Ritte Rissers. In dieser atemlosen Tour-de-Force voller ungestümer Kraft und wilder Entschlossenheit verharrte Gitarrist Delaleu in stoischer Ruhe und verlieh dem ganzen Treiben den notwendigen musikalischen Zusammenhalt. War das eben ein Konzert oder eine musikalische Teufelsaustreibung? Keine Ahnung, jedenfalls genial.
Tag 3: Littorina Saxophone Trio, Jonathan Reisin Trio, Kalle Kalima Detour feat. Leo Genovese & Christian Lillinger, Shelley Hirsch/Christian Weber/Alfred Vogel „Vanish“, Zucker-Gyárfás Duo
Das aufgestellte, gülden glänzende Instrumentarium machte schon vor Konzertbeginn großen Eindruck in der mit einer genialen Akustik gesegneten Kirche von Reuthe. Nebeneinander standen das Sopranino, das Alt- und das Baritonsaxophon des Finnen Mikko Innanen, das Sopran- und das Tenorsaxophon des Schweden Fredrik Ljungkvist sowie Sopran-, Tenor-, Alt- und Basssaxophon des von seinem letztjährigen Auftritt her bestens bekannten Litauers Liudas Mockūnas. Und alle Instrumente kamen auch tatsächlich zum Einsatz in der virtuosen Leistungsschau des Littorina Saxophone Trios. Jetzt dürfe man endlich einmal in einer Kirche spielen und ausgerechnet dann sei Maria nicht dabei, blödelte Innanen in seiner Begrüßung – ein Hinweis auf die estnische Saxophonistin Maria Faust, mit der die drei sonst im Quartett spielen. Aber – Maria in Ehren! – sie ließen auch zu Dritt nichts anbrennen: quicklebendige Gruppenimpros, lebhafte Trialoge und Dialoge, virtuose Soli, alle drei steuerten Kompositionen bei, die auch die individuellen Fähigkeiten der Partner ins beste Rampenlicht stellten. Sie beherrschen alle Möglichkeiten der Klang- und Geräuschfindung – von der schönsten Melodie bis zum exzessiven Kreischen – und sie haben unglaublichen Spaß beim Musizieren, der auch sofort aufs Publikum überspringt.
Jonathan Reisin, in New York lebender israelischer Saxophonist, hatte schon Luisa Muhr musikalisch unterstützt und bekam die Gelegenheit, auch sein Trio mit der italienischen Drummerin Francesca Remigi und der südkoreanischen, in Amsterdam lebenden Pianistin Chaerin Im vorzustellen. „It’s a train-station. It’s a lot to smell here, so we play better!“ So kommentierte Reisin das außergewöhnliche Konzertumfeld in der Wälderbahn-Remise, in die vor Kurzem eine dampfende, von der Sonne aufgeheizte Lokomotive eingefahren war, um zu parken. Sein diffiziler Mix aus Komposition und Improvisation, Einfachheit und Komplexität, aus Geräuschhaftem und nuancenreichen Klangfindungen passte jedenfalls bestens in dieses Umfeld. Drei exzellente Musiker:innen, aber am meisten verblüffte Chaerin Im mit ihrem unkonventionellen Begleit-Stil und den hinreißenden, zwischen Melodien und wilden Clustern angelegten Soli – gäbe es so etwas bei den Bezau Beatz, würde sie den Nebenrollen-Oscar verdienen, verbunden mit der Hoffnung, sie vielleicht einmal in einer Hauptrolle zu sehen.
Das Allstar-Trio mit dem finnischen Gitarristen Kalle Kalima, dem argentinischen Pianisten und Keyboarder Leo Genovese und dem deutschen Drummer Christian Lillinger – alle drei gerne gesehene und gehörte Stammgäste in Bezau – lieferte Hochenergetisches, virtuos und emotionsgeladen musiziert. In seiner Kommandozentrale inmitten von Konzertflügel, Hammond XK5, KORG MS-20 und Crumar Seven entwickelte Genovese seine wilden Läufe und Tastenzaubereien – oftmals über die Tastaturen mehrerer Instrumente hinweg – und duellierte sich mit dem nicht weniger einfallsreichen Kalima, der ebenfalls seine beachtliche musikalische Trickkiste auspackte. Und wer sollte für knüppelharte und ultraschnelle Fusion-Nummern besser geeignet sein als Christian Lillinger? Das ist kraftvolle Fusion-Music am Puls der Zeit, Lichtjahre weg vom einfallslosen geglätteten Einheitsbrei, unter dem dieses Genre auch schon litt. Das wurde beim rockenden Abschiedsstück mit fauchender Orgel, glühenden Gitarrensaiten und ultraschnellen Beats nochmals ganz klar vor Augen geführt. Welch ein Finale!
Ein absolutes Highlight dieser Bezau Beatz war das Trio des Festival-Gründers und Hauptorganisators Alfred Vogel mit dem Züricher Bassisten Christian Weber und der New Yorker Grand Dame der Vokalartistik Shelley Hirsch, die unter anderem mit John Zorn, Elliott Sharp, David Weinstein, Anthony Coleman, Marc Ribot, David Moss, aber auch vielen europäischen Avantgardist:innen zusammengearbeitet hat. Die mittlerweile 74-Jährige verfügt über eine enorme Bühnenpräsenz, aber auch über ein unglaubliches Repertoire an Ausdrucksformen und Gesangstechniken, Sprachgewandtheit und Wortwitz. Vogel und Weber verstanden es perfekt, sie mit den richtigen Impulsen zu versorgen. All jene, die dieses genial-witzige Trio-Feuerwerk versäumt haben, können sich mittels des 2025 bei Boomslang Records erschienenen Albums „Vanish“ zumindest einen Eindruck davon machen.
Zu fortgeschrittener Stunde nach einem Act mit Shelley Hirsch seine Bezau Beatz-Premiere zu feiern, ist eine undankbare Aufgabe, die der New Yorker Singer-Songwriter, Komponist und Multiinstrumentalist Gabriel Zucker aber sehr gut meisterte. An Piano und Prophet X Synthesizer gelang es ihm vorzüglich, seinen genialen, orchestralen Songwriter-Jazz aufs Duo-Format herunterzubrechen, wobei ihm der ungarische Drummer Attila Gyárfás perfekt assistierte. Der mit einer markanten Stimme gesegnete Zucker gilt als genialer Arrangeur, ihn auch einmal mit einem großen Ensemble zu sehen, kommt ganz oben auf die musikalische To-Do-Liste.
Das Finale mit Vera Morais Eupnea
Zum Festival-Abschluss am Sonntagmorgen gab es heuer in der Wälderbahn-Remise zwar nicht wie gewohnt Kaffee und Riebel, aber der kulinarische Ausfall setzte dem akustischen Vergnügen keineswegs Grenzen, denn Vera Morais’ Frauen-Quintett Eupnea zählte zu den Top-Ereignissen der diesjährigen Bezau Beatz. Die portugiesische, in Porto und Amsterdam lebende Sängerin kombinierte in ihren feinsinnigen, im Spannungsfeld von Jazz und zeitgenössischer Musik liegenden Kompositionen drei Stimmen mit zwei Quer- bzw. Piccoloflöten, die alle fünf zusammengenommen wie ein einziges Instrument betrachtet werden sollten. Gesungene englische Phrasen, Wortgebrabbel, Seufzer, Geräuschhaftes, Vokalisen – die Sängerinnen nutzten das gesamte Ausdrucksvokabular avantgardistischer Stimmakrobatik, und die Flötistinnen standen ihnen in Sachen Experimentierfreude in nichts nach. Ältere Semester fühlten sich bei experimentellen Titeln wie „breathing“, „mirror error“ oder „organ music“ bei den Soli von Vera Morais an die legendäre Lauren Newton erinnert. Ein größeres Kompliment kann man einer jungen Sängerin kaum machen.
Am Ende fragten sich Alfred Vogel und Valentin Schuster, was aus der spontanen Anfangsvorstellung einer „positiven Utopie“ geworden sei, was so ein Festival bewirken könne. Offenheit, Respekt, Wertschätzung und Liebe in die Welt hinaustragen lautete die Antwort. Das wollen wir mal unterschreiben – und die Apokalypse vorläufig verschieben. Schließlich wartet nächstes Jahr das „20 Jahre Bezau Beatz“-Jubiläum auf das geneigte Publikum!