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Bludenz Kultur - Das Programm 2015/16
Kulturstadtrat Christoph Thoma, Geschäftsführerin MMag. Ulrike Dirnbauer und Vorstandsdirektor der Sparkasse Bludenz Christian Ertl sprachen im Rahmen einer Pressekonferenz über das Kultur-Programm in Bludenz © Christa Dietrich
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22.10.2015 Christina Porod

Die Reihen Cinello, kinder.welten, berge.hören, bühne.frei, fremde.nähe, hin.hören, die Bludenzer KulturNacht, die Benefiz-Veranstaltungsreihe Kultur.LEBEN, die Galerie allerArt, die Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik, das Literaturprogrammformat kopfsprung und die Programmschiene DiskursDirekt - Bludenz Kultur bietet eine vielfältige Saison 2015/16. Hierzu ein kleiner Überblick:

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„Unerwartet, bisweilen illegal“ - Maria Anwander wurde mit dem Kunstpreis des Landes Vorarlberg ausgezeichnet
Maria Anwander nahm den mit 7.500 Euro dotierten Kunstpreis des Landes Vorarlberg entgegen (Foto: A. Serra)
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06.10.2015 Christina Porod

Die Künstlerin Maria Anwander ist am Montag mit dem Internationalen Kunstpreis des Landes Vorarlberg ausgezeichnet worden. Landeshauptmann Markus Wallner und Kulturlandesrat Christian Bernhard überreichten den mit 7.500 Euro dotierten Preis an die gebürtige Bregenzerin. Bernhard würdigte die „große kreative Kraft, von der Anwanders Arbeiten gekennzeichnet sind“ und er verwies auf die rege Ausstellungstätigkeit der jungen Künstlerin im In- und Ausland. „Unerwartet, bisweilen illegal“ seien Anwanders künstlerische Guerilla-Aktionen, urteilte die Jury.

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Grenzen überschreiten – Die „ORF-Lange Nacht der Museen“
Jasmin Ölz (ORF); Gerold Riedmann (VN); Susanne Fink (Land Vorarlberg); Alois Ospelt (Radio L); Gerhard Mayer (ÖBB Regionalmanagement Vorarlberg) Landesdirektor Markus Klement (ORF) und SchülerInnen des BORG Götzis (Kunstzug)
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28.09.2015 Christina Porod

Am Samstag, 3. Oktober ist es wieder soweit: 92 Museen in Vorarlberg, Liechtenstein und der Schweiz laden von 18 bis 1 Uhr zur 16. „ORF-Lange Nacht der Museen“, elf davon zum ersten Mal. Als einziges österreichisches Bundesland ist es Vorarlberg gelungen, auch Nachbarn dazu einzuladen: In Liechtenstein sind gleich 12 Häuser mit dabei - so viele wie noch nie. 5 Museen öffnen in den schweizerischen Orten St. Margrethen, Rorschach und Heiden. Einige Kultureinrichtungen bieten zusätzlich ein spezielles Kunst- und Kulturerlebnis für Kinder an. Beispielsweise können die jungen Gäste gemeinsam mit dem Kunstdrachen die Joan Mitchell-Ausstellung im KUB entdecken. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt zur „ORF-Lange Nacht der Museen“ frei. Eröffnet wird die Museumsnacht im Landesfunkhaus in Dornbirn.

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Landlust und Landliebe – mit der Kunst ins Dorf
Arthur Jehle "Malerei" im Gasometer
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24.09.2015 Anita Grüneis

Nicht nur Bad RagARTz, auch Liechtenstein hat nun eine Triennale. Der Berufsverband bildender KünstlerInnen in Liechtenstein BBKL hat das neue Projekt entwickelt, mit dem bildende Kunst hinaus in die Gemeinden des Landes getragen werden soll. 29 KünstlerInnen stellen ihre teils neu geschaffenen Werke in sechs Kulturhäusern aus. Bei der Eröffnung am Sonntag, den 27. September um 11 Uhr im Domus, Schaan, fährt ein Bus im Stundentakt die Kulturhäuser ab, drei davon sind im Unterland und drei im Oberland. In jedem Haus gibt es zu essen und zu trinken! Die Ausstellungen dauern bis 25. Oktober.

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Die Vorarlberger Künstlerin Brigitte Walk erhält den STELLA15-Sonderpreis
Brigitte Walk erhält den STELLA15-Sonderpreis, der die langjährige herausragende kulturpolitische und/oder künstlerische Leistung auf dem Feld der darstellenden Kunst auszeichnet
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17.09.2015 Christina Porod

Der STELLA-Darstellender.Kunst.Preis ist österreichweit die einzige Auszeichnung für herausragende Leistungen im Theater für junges Publikum. Ins Leben gerufen wurde er 2007 von ASSITEJ Austria, um auf die Qualität und Vielfalt der österreichischen Tanz- und Theaterszene für junges Publikum aufmerksam zu machen. 2015 findet der STELLA erstmals seit 2008 wieder in Wien statt.

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„Die Stadt“ für einen guten Zweck - Das Theater Kosmos unterstützt den Verein Vindex
Das Theater Kosmos stellt dem Verein Vindex den Erlös aus zwei Aufführungen zur Verfügung
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15.09.2015 Christina Porod

Das Theater Kosmos stellt dem Verein Vindex, der sich um die Integration von Asylwerbern und Konventionsflüchtlingen mit verschiedensten Maßnahmen kümmert, den Erlös aus zwei Aufführungen zur Verfügung.

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Ein königlicher Auftakt im Schaaner TAK
Gilgamesh: Die erste Eigenproduktion im TAK
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12.09.2015 Anita Grüneis

Zugegeben, bei der Saisoneröffnung irritierte der Bodyguard vor dem Eingang des TAK schon etwas. Doch als der neue Intendant Thomas Spieckermann dann die Gäste begrüßte und mit den Worten „Königliche Hoheit ...“ begann, war alles klar.

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Der neue „Kulturpreis Vorarlberg“ - Ein Preis für innovative Talente aus allen Sparten
(v.l.n.r.) LR Dr. Christian Bernhard (Land Vorarlberg), Mag. Jasmin Ölz-Barnay (ORF), VDir. Mag. Martin Jäger (Sparkasse Bregenz), Dir. Bernhard Moosbrugger (Casino Bregenz), Dr. Winfried Nußbaummüller (Land Vorarlberg), Dir. Markus Klement (ORF) (© Sparkasse Bregenz)
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10.09.2015 Christina Porod

Der neue „Kulturpreis Vorarlberg“ soll junge und innovative Talente fördern. Bei der heutigen Pressekonferenz stellten LR Dr. Christian Bernhard, Dr. Winfried Nußbaummüller (Land Vorarlberg), Dir. Markus Klement, Jasmin Ölz-Barnay (ORF), Dir. Bernhard Moosbrugger (Casino Bregenz) und VDir. Mag. Martin Jäger (Sparkasse Bregenz) den mit 15.000 Euro dotierten Preis vor. Am 27. November wird dieser heuer im Fach darstellende Kunst vergeben.

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Katharina Leissing folgt Juliane Alton als Geschäftsführerin der IG Kultur Vorarlberg
Die 1985 in Bregenz geborene Katharina Leissing wird neue Geschäftsführerin der IG Kultur Vorarlberg
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04.09.2015 Christina Porod

Nach elfeinhalb Jahren verabschiedet sich Juliane Alton von der IG Kultur Vorarlberg. Katharina Leissing wird nach einer Ausschreibung in Kultur-Netzwerken mit 7.9.2015 neue Geschäftsführerin.

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Zu den Ursprüngen des Menschen - Das neue TAK-Programm
"Hiob" nach dem Roman von Joseph Roth
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17.06.2015 Anita Grüneis

„Von Mensch und Wurzeln“ – so lautet das Spielzeitthema 2015/16 im TAK Theater Liechtenstein. Das Heft dazu – neu in A4-Größe – zeigt auf dem Titelblatt zwei nackte schlammverschmierte Füße, die auf verkrustetem Erdboden unterwegs sind. Dazu der Titel: „Spielplan als Expedition – ein Atlas des Menschseins“.

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„Landkarten im Kopf“ - Das 3. Lustenauer Geschichtsforum gestattet ein Eintauchen in die historische Materie
Dieses Jahr werden die Erkenntnisse über die Entstehung von Raumvorstellungen in der Geschichte vertieft und von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet
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19.05.2015 Christina Porod

Am Freitag, den 29. und Samstag, den 30. Mai findet unter dem Titel „Landkarten im Kopf. Raumvorstellungen in Geschichte und Geographie“ das dritte Lustenauer Geschichtsforum im Theresienheim statt. Die rund alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung soll der Einbettung der Lokalgeschichte in einen überregionalen Kontext dienen. Sie wird durchgeführt vom Historischen Archiv Lustenau in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Die Teilnahme ist kostenfrei. Auch ein Besuch einzelner Vorträge ist möglich. Die Tagung moderiert Brigitte Mazohl.

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Gemeinsam statt einsam – Kulturinstitutionen in Liechtenstein spannen zusammen
Neue Broschüre über Kulturinstitutionen
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06.05.2015 Anita Grüneis

Siebzehn kulturelle Institutionen aus Liechtenstein spannten zusammen – herausgekommen ist dabei die Broschüre „Entdecken Sie die Museen und Kulturhäuser Liechtensteins“ – ein praktisches Leitbüchlein für alle Bewohner des Landes und andere Kulturinteressierte.

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Nataša Sienčnik gestaltet das Widerstandsmahnmal in Bregenz
Widerstandsmahnmal, Perspektive
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05.05.2015 Christina Porod

Am 21. April 2015 fand die Jurysitzung zur Findung des Siegerprojektes für ein Widerstandsmahnmal in Bregenz statt. Von 150 eingereichten Entwürfen wurden fünf in die engere Auswahl gezogen. Diese stammten von Stefan Amann, Catrin Bolt, Gabriela Klocker, Markus Oberndorfer und Nataša Sienčnik. Die Jury - Ruth Schnell, Meinrad Pichler, Winfried Nußbaummüller, Helmut Kuess unter dem Vorsitz von Wolfgang Fetz - entschied sich einstimmig für das Projekt von Nataša Sienčnik, das am selben Tag und ebenfalls einstimmig vom Stadtrat beschlossen wurde. Die Präsentation des Siegerprojekts findet am 5. Mai 2015 im Landhaus Bregenz statt.

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Tage der Utopie 2015: Andreas Weber: Lebendigkeit - Eine erotische Ökologie
Andreas Weber stellt in seinem neuen Buch eine brisante These auf: Kann es sein, dass unser Planet derzeit weniger an einer Umwelt- oder Finanzkrise leidet, sondern an einem Mangel an Liebe seiner Bewohner?
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02.05.2015 Peter Niedermair

Andreas Weber studierte Biologie und Philosophie. Er promovierte über „Natur als Bedeutung. Versuch einer semiotischen Theorie des Lebendigen“. Seit 1994 schreibt er als Journalist unter anderem für GEO, Merian, Die Zeit oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Andreas Weber arbeitet als Schriftsteller, Journalist, Dozent und Politikberater. Nach seinem Erfolgstitel „Alles fühlt“ stellt der Biologe und Philosoph Andreas Weber in seinem neuen Buch eine brisante These auf: Kann es sein, dass unser Planet derzeit weniger an einer Umwelt- oder Finanzkrise leidet, sondern an einem Mangel an Liebe seiner Bewohner? Liebe und Erotik nicht verstanden als kitschiges Gefühl, sondern als unbändige Kraft der Fülle und schöpferischen Energie. Klug und überraschend, auf philosophische wie auf ganz alltagspraktische Weise geht Weber der Frage nach, wie wir die Welt berühren und uns von der Welt berühren lassen. „Wir lieben oft falsch“, sagt Andreas Weber. „Denn Liebe ist kein Gefühl, sondern ein Austausch von Gaben.“ Die ökologische Wirklichkeit ist ein Beziehungssystem, Liebe eine ökologische Praxis. Erotische Ökologie ist also eine Ökologie, die mich selbst betrifft. Lieben lernen heißt nach Andreas Weber, sterben lernen. Und so müssen wir verstehen, dass wir eins sind mit unserem Planeten und allem Lebendigen darauf, denn was man liebt, wird man (hoffentlich) auch retten.

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Tage der Utopie 2015: From Ego- to Ecosystem - Applying the socio-technology of Presencing to the Transformation of Society, Organisations and Self
Martin Kalungu-Banda berichtete anhand seines reichen Erfahrungsschatzes u.a. von neuen Wegen aus kollektiven Pattsituationen wie Finanz- und Wirtschaftskrisen, mangelhaften Gesundheitssystemen, Klimawandel oder ansteigender Armut und persönlicher Desillusionierung.
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02.05.2015 Peter Niedermair

Nach dem faszinierenden Freitagabend-Vortrag von Tania Singer wurden die Besucherinnen und Besucher der Tage der Utopie am Samstagabend, 25.4. in Arbogast Zeuge von der rhetorischen und inhaltlich-thematischen Präsenz eines weiteren fantastischen Referenten, Martin Kalungu-Banda. Dieser hat mit seiner überzeugenden Haltung und seinem dialogischen Gestus des Sprechens den Gästen und Veranstaltern einen unvergesslichen Abend geschenkt.

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Tage der Utopie 2015: Tania Singer - Ein Training für Herz und Geist: Vom Homo Oeconomicus zu einer mitfühlenden Wirtschaft
Tania Singer ist eine weltbekannte Expertin auf dem Gebiet der Empathieforschung. Als international gefragte Referentin ist sie eine begnadete Vermittlerin zwischen globaler Spitzenforschung und ihrer praktischen Relevanz. (© Lisa-Maria Innerhofer)
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25.04.2015 Peter Niedermair

Was die Besucherinnen und Besucher gestern Abend in St. Arbogast bei den Tagen der Utopie zu hören bekamen, war großartig. Tania Singer, Expertin auf dem Gebiet der Empathie-Forschung und Direktorin der Abteilung Soziale Neurowissenschaften am Max-Planck-Institut in Leipzig, gab Einblicke in ein Forschungsprojekt über Mitgefühl und Empathie. Den meisten Gästen wurde bald einmal klar, dass die Referentin des 4. Abends in Arbogast über einen sehr revolutionären Zugang zu einem anderen Menschenbild und mithin anderen sozialen Verhaltensweisen berichtete. Ihr Beitrag passte genuin zur Ideenwelt und Konzeption der Tage der Utopie, wie sie von Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger seit 2003 biennal präsentiert werden. Die Wege zu sich selbst, so wird auf mehreren Ebenen in Arbogast simultan erfahrbar, schließen eine lange Meditationsreise in sein inneres Selbst mit ein. Dafür stellen die Veranstalter zahlreiche strukturelle Gefäße zur Verfügung, u.a. die Musik, dieses Jahr mit dem chinesischen Sheng Spieler Wu Wei. Die Musik jedoch ist kein Ornament, sondern utopische Praxis. Sie zielt auf nichts, und je öfter ich an den Abenden dieser Woche Wu Wei höre, desto mehr merke ich, wie einfach das ist, an nichts zu denken, wenn die Gedanken sozusagen in die Leere gehen. Weiters bieten die Veranstalter stilvoll und schlicht eingerichtete Meditationsräume sowie das unaufgeräumte Auslüften der Gedanken an den freien Nachmittagen. Ich wage zu sagen, Tania Singer gehört zu den Höhepunkten der diesjährigen Tage der Utopie.

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Tage der Utopie 2015: Stephan Rammler - Schubumkehr – Reiseberichte zur Zukunft der Mobilität, im Gespräch mit Renata Schmidtkunz
Mit der Frage, ob man Zukunft erforschen könne, setzt Renata Schmidtkunz die Segel für den Törn des Abends. Stephan Rammler sieht sich als Zukunftsanalytiker einer Zukunft, die man maximal in Szenarien entwickeln kann, die auf soziologischen, ökonomischen und gesellschaftlich-politischen Daten basieren. ( alle Fotos © Claudia Henzler)
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24.04.2015 Peter Niedermair

Über das Pendeln, Reisen, Spazieren – im digitalen Schwarm, per Fahrrad, Luftschiff und was noch …? haben am dritten Abend der Tage der Utopie zwei Kapazunder miteinander geredet. Ihnen zuzuhören bereitete höchste Lust und intellektuelles Vergnügen; einmal weil die beiden dieses Begehren am Sprechen persönlich repräsentieren, zum andern weil ihr sprühender Dialog eigentlich ein Grundlagengespräch über mentale Mobilität ist, eine Demonstration, wie die Form des Sprechens über das Thema ein Sprechen für das Thema ist und die Gäste des Abends hineingezogen hat. „At the edge of the chair“, sagen wir im Englischen, wenn man im Kino an der Vorderkante des Stuhls sitzt, weil einen das Geschehen nach vorne zieht. Stephan Rammler würde das zu den Pull-Faktoren der Mobilität zählen. Zunächst kurz etwas über die Protagonisten des Abends.

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Tage der Utopie 2015: Niels Pfläging - Das Ende des Managements - Wenn alle führen, alle verantworten
Niels Pfläging zeigt auf, welche Änderungen sich bei Einzelnen wie auch ganzen Unternehmen einstellen, wenn Freiheit, Verantwortung und Gemeinsamkeit praktiziert werden.
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23.04.2015 Peter Niedermair

Niels Pfläging, Unternehmer, Beeinflusser und Autor u.a. von „Führen mit flexiblen Zielen“ und ausgezeichnet mit dem Wirtschaftsbuchpreis 2006 der Financial Times, ist der Meinung, dass die Welt- und Menschenbilder, die unserer Wirtschaft zugrunde liegen, nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind und ein neuer Kodex für Führung nur auf Handlungsfreiheit, Selbstverantwortung, Teilhabe und Ergebniskultur basieren könne. Wissenschaftstheoretisch bezieht er sich auf die Systemtheorie kommunikativen Handelns, wie wir sie von Niklas Luhmann kennen. Luhmanns Axiome der Systemtheorie gründen auf Konzepten der Selbstreferenz, der Autopoiesie und der Differenz, entlang derer die Voraussetzungen für Soziales entstehen. Soziale Systeme entstehen durch Kommunikation. Weitere wichtige Forschungsbereiche, aus denen Pfläging seine Erkenntnisse generiert, sind die moderne Hirnforschung, wie sie in diesem Land schon mehrfach von Protagonisten wie Bauer, Spitzer und anderen präsentiert wurde.

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Tage der Utopie 2015 in Arbogast
In diesem Jahr sind die Tage der Utopie angelegt wie eine Jam-Session der Visionäre.
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22.04.2015 Peter Niedermair

Am Dienstag, 21. April, eröffneten Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger die Tage der Utopie. In diesem Jahr sind die Tage der Utopie angelegt wie eine Jam-Session der Visionäre. Denn wie in der Jazz-Kultur Musiker bei einer Jam zusammenkommen, so treffen sich in Arbogast eine Woche lang eingeladene Expertinnen und Experten mit einem interessierten Publikum. Man weiß, wer die Eingeladenen sind, hat eine Vorahnung, worüber diese sprechen werden, aber man weiß eben nicht, was dann in Arbogast letztendlich gespielt wird. Die gestrige Utopie-Jam jedenfalls hat sich gut angelassen. Zu Beginn haben die Veranstalter einen klaren Ton angeschlagen, der eine vielversprechende Woche erwarten lässt.

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Zwischen Volkszorn und Volksfest - Protestkonzert mit eintausend Blasmusikern bot Schützenhilfe für die Militärmusik
Rund eintausend Musiker aus dem ganzen Land ließen am Mittwoch vor dem Landhaus als riesiges Blasorchester eine Klangwolke aus Märschen entstehen.
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16.04.2015 Fritz Jurmann

Das war nun wirklich so etwas wie der berühmte Paukenschlag, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Da hat die Blasmusikbewegung in Vorarlberg mit ihren 118 Vereinen am Mittwochabend bei sommerlichen Temperaturen vor dem Landhaus in Bregenz wieder einmal eindrücklich ihr Machtpotenzial, ihren Zusammenhalt und ihre Mobilität demonstriert. Es ging darum, mit einem friedlich verlaufenen „Protestkonzert“ der im Zuge angeblich notwendiger Einsparungsmaßnahmen beim Bundesheer in arge existenzielle Bedrängnis geratenen Militärmusik Vorarlberg Schützenhilfe zu leisten.

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