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Ausstellungen

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Ausstellung 31.07.2017
Karlheinz Pichler

Durch dunkle Räume und dunkle Epochen - Adrián Villar Rojas im Kunsthaus Bregenz
Adrián Villar Rojas: The Theater of Disappearance, 2017, Ausstellungsansicht 3. OG, Kunsthaus Bregenz (Foto: Jörg Baumann, © Adrián Villar Rojas, Kunsthaus Bregenz)

Der 1980 im argentinischen Rosario geborene Künstler Adrián Villar Rojas ist mit spektakulär großen Skulpturen bekannt geworden. Etwa einem Wal, den er 2009 bei der "Bienal del Fin del Mundo" in Patagonien in einem Wald stranden ließ, der das Publikum in Erstaunen versetzte. Auch im Kunsthaus Bregenz (KUB) hat Rojas mit großer Kelle angerührt. Anhand materialintensiver Installationen zieht er einen Bogen durch die menschliche Kulturgeschichte. Mit Blick auf die Besucherzahl scheint sich der gewaltige Aufwand gelohnt zu haben. Wie Kurator Rudolf Sagmeister betont, hätten nicht wenige Kunstinteressierte die Rojas-Schau sogar zwei oder gar drei Mal besucht. Und viele bedauerten, dass die Schau nicht verlängert werde. Bis Ende Juli haben laut Sagmeister bereits mehr als 25.000 Besucher die Ausstellung gesehen, die den Titel “The Theater of Disappearance” trägt.

Ausstellung 23.07.2017
Karlheinz Pichler

Von der Schwarm-Intelligenz bis zum schwebenden Stein – die Art Bodensee in der neuen Messehalle 11 kommt gut an
Ausstellerstand der Harder Galerie.Z

Die von Marte.Marte entworfene Messehalle 11 erinnert mit ihren Betonwänden und ihrer pechschwarzen Decke in Form einer Leimbinderkonstruktion architektonisch ein wenig an eine riesige Kunsthalle. Dass hier die ausgestellten Werke deutlich besser zur Geltung kommen als früher, liegt auf der Hand. Das sehen nicht nur die Galeristen so, sondern auch die Besucher der Messe. Die 17. Art Bodensee kommt gut an, auch wenn es trotzdem einiges zu kritisieren gibt.

Ausstellung 21.07.2017
Christina Porod

„Stoffliches“ von Albrecht Zauner und mehr ... - Zwei Sonderausstellungen in der Juppenwerkstatt Riefensberg
Im Außenraum der Juppenwerkstatt erhebt sich eine weiße, flache, dreiteilige Skulptur von Albrecht Zauner

Mit viel Liebe zum Detail wird in Riefensberg geglästet, gefältelt, genäht und gestickt, denn in der Juppenwerkstatt entsteht bekanntlich noch immer das traditionelle Wälderkleid – d´Jûppô. Das ist aber längst nicht alles, wofür im ehemaligen Gasthaus Krone Zeit und Leidenschaft investiert werden. Immer wieder finden spannende, lehrreiche Kurse oder informative und sehenswerte Ausstellungen statt. Aktuell sind zwei Sonderausstellungen zu sehen: „bewahren und erneuern. Bregenzerwälder Frauen- und Männertrachten“ sowie „Stoffliches. Albrecht Zauner Skulpturen und Zeichnungen“

Ausstellung 19.07.2017
Karlheinz Pichler

Monochrome, beschauliche Gegenwelten – „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck im Kunstraum Dornbirn
Hans Op de Beeck: The Pond Room (Fotos: Karlheinz Pichler)

Ganz in Grau gibt sich derzeit der Kunstraum Dornbirn. Der artifizielle Teich mit den Seerosen aus Gips, auf dessen gläsernem Wasser sich die Fenster der Montagehalle spiegeln, die Chesterfield-Sofas, die Gesteinsbrocken, der Kies, mit der der Kunstraum aufgeschüttet wurde, selbst das Geräteschuppen-artige Häuschen, in dem die Videofilme abgespielt werden, ist mit einem grauen Farbanstrich überzogen. Die Installation „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck erscheint wie ein monochromes Gemälde. Einzig die rosa Kirschblüten aus Stoff auf den Bäumchen entlang des Teichens setzen einige lyrische Farbtupfen in den Raum.

Ausstellung 06.07.2017
Peter Niedermair

„Farbe und Ton“ – Gerhard Mangold und Mario Meusburger im Alten Bad Pfäfers
Gerhard Mangold, Bad Ragaz

Bis zum Bahnhof Bad Ragaz fährt man von Bregenz aus eine gute Stunde, mit dem Zug zwei. Dort steigt man in einen stündlich verkehrenden Bus, der entlang der Tamina, die durch ein schmales, enges Tal führt, über das sich an einer Stelle etwa zur Hälfte des Weges weit oberhalb der Schlucht die in diesem Jahr eröffnete, mit einer Weite von 260 Metern größte Bogenbrücke der Schweiz spannt. Ziel ist das Alte Bad Pfäfers, dessen Geschichte um 1240 begann, als zwei Jäger eine 36,5 Grad warme Quelle entdeckten, in der man bald eine heilende Wirkung erkannte. Hoch über dem Fluss wurden bald darauf Gästehäuser in den Felswänden gebaut. Den Ruhm der Therme jedoch begründete ein Gutachten des berühmten Naturforschers, Arztes und Philosophen Theophrastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus, der 1535 an der Kurstätte weilte. Im 17. Jh. wurde das Wasser mit Holzleitungen an den heutigen Ort geführt. 1838 nach Auflösung der Benediktinerabtei Pfäfers gingen Quelle und Badehäuser in das Eigentum des Kantons St. Gallen über. 1839 wurde die Schlucht mit der oben erwähnten Straße erschlossen. Ab 1840 führte man das Thermalwasser nach Ragaz, wo der Weltkurort Bad Ragaz entstand. Zwischen 1983 und 1995 wurde das Badgebäude umfassend restauriert, heute ist es ein beeindruckender Natur- und Kulturort mit überregionaler Ausstrahlung. Das Alte Bad Pfäfers ist ein Stück weit auch ein eindrückliches Modell, wie man mit historischem Bauerbe kulturpolitisch sensibel umgehen kann.

Ausstellung 31.07.2017
Karlheinz Pichler

Durch dunkle Räume und dunkle Epochen - Adrián Villar Rojas im Kunsthaus Bregenz
Adrián Villar Rojas: The Theater of Disappearance, 2017, Ausstellungsansicht 3. OG, Kunsthaus Bregenz (Foto: Jörg Baumann, © Adrián Villar Rojas, Kunsthaus Bregenz)

Der 1980 im argentinischen Rosario geborene Künstler Adrián Villar Rojas ist mit spektakulär großen Skulpturen bekannt geworden. Etwa einem Wal, den er 2009 bei der "Bienal del Fin del Mundo" in Patagonien in einem Wald stranden ließ, der das Publikum in Erstaunen versetzte. Auch im Kunsthaus Bregenz (KUB) hat Rojas mit großer Kelle angerührt. Anhand materialintensiver Installationen zieht er einen Bogen durch die menschliche Kulturgeschichte. Mit Blick auf die Besucherzahl scheint sich der gewaltige Aufwand gelohnt zu haben. Wie Kurator Rudolf Sagmeister betont, hätten nicht wenige Kunstinteressierte die Rojas-Schau sogar zwei oder gar drei Mal besucht. Und viele bedauerten, dass die Schau nicht verlängert werde. Bis Ende Juli haben laut Sagmeister bereits mehr als 25.000 Besucher die Ausstellung gesehen, die den Titel “The Theater of Disappearance” trägt.

Ausstellung 23.07.2017
Karlheinz Pichler

Von der Schwarm-Intelligenz bis zum schwebenden Stein – die Art Bodensee in der neuen Messehalle 11 kommt gut an
Ausstellerstand der Harder Galerie.Z

Die von Marte.Marte entworfene Messehalle 11 erinnert mit ihren Betonwänden und ihrer pechschwarzen Decke in Form einer Leimbinderkonstruktion architektonisch ein wenig an eine riesige Kunsthalle. Dass hier die ausgestellten Werke deutlich besser zur Geltung kommen als früher, liegt auf der Hand. Das sehen nicht nur die Galeristen so, sondern auch die Besucher der Messe. Die 17. Art Bodensee kommt gut an, auch wenn es trotzdem einiges zu kritisieren gibt.

Ausstellung 21.07.2017
Christina Porod

„Stoffliches“ von Albrecht Zauner und mehr ... - Zwei Sonderausstellungen in der Juppenwerkstatt Riefensberg
Im Außenraum der Juppenwerkstatt erhebt sich eine weiße, flache, dreiteilige Skulptur von Albrecht Zauner

Mit viel Liebe zum Detail wird in Riefensberg geglästet, gefältelt, genäht und gestickt, denn in der Juppenwerkstatt entsteht bekanntlich noch immer das traditionelle Wälderkleid – d´Jûppô. Das ist aber längst nicht alles, wofür im ehemaligen Gasthaus Krone Zeit und Leidenschaft investiert werden. Immer wieder finden spannende, lehrreiche Kurse oder informative und sehenswerte Ausstellungen statt. Aktuell sind zwei Sonderausstellungen zu sehen: „bewahren und erneuern. Bregenzerwälder Frauen- und Männertrachten“ sowie „Stoffliches. Albrecht Zauner Skulpturen und Zeichnungen“

Ausstellung 19.07.2017
Karlheinz Pichler

Monochrome, beschauliche Gegenwelten – „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck im Kunstraum Dornbirn
Hans Op de Beeck: The Pond Room (Fotos: Karlheinz Pichler)

Ganz in Grau gibt sich derzeit der Kunstraum Dornbirn. Der artifizielle Teich mit den Seerosen aus Gips, auf dessen gläsernem Wasser sich die Fenster der Montagehalle spiegeln, die Chesterfield-Sofas, die Gesteinsbrocken, der Kies, mit der der Kunstraum aufgeschüttet wurde, selbst das Geräteschuppen-artige Häuschen, in dem die Videofilme abgespielt werden, ist mit einem grauen Farbanstrich überzogen. Die Installation „The Pond Room“ von Hans Op de Beeck erscheint wie ein monochromes Gemälde. Einzig die rosa Kirschblüten aus Stoff auf den Bäumchen entlang des Teichens setzen einige lyrische Farbtupfen in den Raum.

Ausstellung 06.07.2017
Peter Niedermair

„Farbe und Ton“ – Gerhard Mangold und Mario Meusburger im Alten Bad Pfäfers
Gerhard Mangold, Bad Ragaz

Bis zum Bahnhof Bad Ragaz fährt man von Bregenz aus eine gute Stunde, mit dem Zug zwei. Dort steigt man in einen stündlich verkehrenden Bus, der entlang der Tamina, die durch ein schmales, enges Tal führt, über das sich an einer Stelle etwa zur Hälfte des Weges weit oberhalb der Schlucht die in diesem Jahr eröffnete, mit einer Weite von 260 Metern größte Bogenbrücke der Schweiz spannt. Ziel ist das Alte Bad Pfäfers, dessen Geschichte um 1240 begann, als zwei Jäger eine 36,5 Grad warme Quelle entdeckten, in der man bald eine heilende Wirkung erkannte. Hoch über dem Fluss wurden bald darauf Gästehäuser in den Felswänden gebaut. Den Ruhm der Therme jedoch begründete ein Gutachten des berühmten Naturforschers, Arztes und Philosophen Theophrastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus, der 1535 an der Kurstätte weilte. Im 17. Jh. wurde das Wasser mit Holzleitungen an den heutigen Ort geführt. 1838 nach Auflösung der Benediktinerabtei Pfäfers gingen Quelle und Badehäuser in das Eigentum des Kantons St. Gallen über. 1839 wurde die Schlucht mit der oben erwähnten Straße erschlossen. Ab 1840 führte man das Thermalwasser nach Ragaz, wo der Weltkurort Bad Ragaz entstand. Zwischen 1983 und 1995 wurde das Badgebäude umfassend restauriert, heute ist es ein beeindruckender Natur- und Kulturort mit überregionaler Ausstrahlung. Das Alte Bad Pfäfers ist ein Stück weit auch ein eindrückliches Modell, wie man mit historischem Bauerbe kulturpolitisch sensibel umgehen kann.