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Ungemein kraftvoll und akrobatisch, aber auch poetisch und tiefgründig – James Wilton Dance & Amarok eröffneten das tanz ist Festival
Der Engländer James Wilton zählt mit seinen gleichermaßen kraftvollen wie poetischen Choreografien zu den interessantesten Protagonisten der zeitgenössischen Tanzszene und sorgt seit 2015 mit seiner exzellenten Dance Company für Highlights des tanz ist Festivals am Dornbirner Spielboden. So erhielt er letztes Jahr frenetischen Applaus für sein von Herman Melvilles Kultroman „Moby Dick“ inspiriertes Tanzstück „Leviathan“, das er heuer gemeinsam mit jungen Tanztalenten aus Vorarlberg und Lindau unter dem Titel „Leviathan Evolution“ nochmals aufführt. Denn Wilton möchte sein Wissen auch an die nächste Generation Tanzbegeisterter weitergeben und leitet deshalb schon seit Jahren professionelle Jugendworkshops beim tanz ist Festival. Den Auftaktabend bestritt James Wilton Dance aber gemeinsam mit der polnischen Prog-Rock-Band „Amarok“ – und, um es vorwegzunehmen: das zahlreich erschienene, sich aus allen Altersschichten zusammensetzende Publikum zeigte sich großteils restlos begeistert.
Existiert in Kritiken / Tanz
Ungezügelte Energie und stille Meditation - grandioser tanz ist-Festival-Auftakt mit „Aghori“ von Shailesh Bahoran
Dankenswerterweise ist es nicht immer ganz leichte Kost, was tanz ist Festival-Mastermind Günter Marinelli den Vorarlberger Tanz-Fans zu bieten hat, dafür eröffnen sich am Dornbirner Spielboden oft neue und interessante Perspektiven des zeitgenössischen Tanzes, und das Gebotene ist qualitativ stets erstklassig. So auch beim diesjährigen Festival-Auftakt mit der österreichischen Erstaufführung von „Aghori“ des in Surinam geborenen und in den Niederlanden lebenden, indischstämmigen Tänzers und Choreografen Shailesh Bahoran. Seine atemberaubende Mischung aus Breakdance, hindustanischer Tradition und Theaterperformance wurde vom Publikum mit tosendem Applaus belohnt.
Existiert in Kritiken / Tanz
Vaduz Classic, Liechtenstein tanzt
Existiert in Monatsprogramm
Vernetzung vollendet bei „Tanz vor Ort“- Künstler*innen zeigen beim Stückeabend „onStage“ die Qualität und Seele des Vorarlberger Tanzschaffens
Das erste April-Wochenende stand im Zeichen des Zeitgenössischen Tanzes. Im Theater Kosmos in Bregenz präsentierte sich an drei Tagen die große und ständig ausbauende Gemeinschaft von netzwerkTanz und ließ ein großes Publikum den Status Quo regionalen Tanzschaffens entdecken. Strahlende Gesichter, angeregte Gespräche und voller Einsatz auf, vor und hinter der Bühne prägten das Bild - ein schillerndes, gefärbt durch vielfältige Stile und sämtliche Altersgruppen. Vernetzung war das Motto, dem der Verein mehr als gerecht wurde und als Draufgabe noch den Herzschlag einer immer stärker werdenden Tanzregion hinzufügte.
Existiert in Kritiken / Tanz
Virtuoses Spiel mit Realitäten und Identitäten angesichts des grassierenden Medienwahns – Chris Haring/Liquid Loft beschließt ein großartiges tanz ist Festival
Mit der Iceland Dance Company gastierte erstmals eine der spannendsten und innovativsten internationalen Tanzkompagnien im Land, dann gab es ein Wiedersehen mit Renate Graziadei, die ein starkes Tanz-Solostück aus Berlin mitbrachte, und zum Schluss brillierte mit Chris Haring/Liquid Loft, Österreichs Kreativpool und Aushängeschild in Sachen zeitgenössischer Tanz, sozusagen ein „Stammgast“ beim tanz ist Festival am Spielboden. Festival-Organisator Günter Marinelli bewies einmal mehr, dass sich mit Mut, einer konsequente Haltung und dem richtigen Gespür für echte Qualität und wahren Innovationsgeist auch ohne Riesenbudgets durchaus sehenswerte Tanz-Festivals programmieren lassen. Erfreulicherweise kommt mittlerweile auch das Publikum zuhauf.
Existiert in Kritiken / Tanz
Von der Kunst, mit dem Körper eins zu sein – TanzuferInternational zeigt mit "creatura" die Schönheit des Wesens
Rungelin bei Bludenz ist ein pittoreskes Dorf mit schmalen, kurvigen Straßen und alten Häusern. Gleich neben der Ortskapelle liegt das Atelier Capelli, dessen BetreiberInnen über die Jahre vielen Kunstschaffenden Raum boten. So auch Ursula Sabatin, künstlerische Leiterin von Tanzufer, die die gute Gastgeberschaft der Capellis schätzt. Für die Premiere ihrer neuen Produktion wählte sie erneut diesen Ort mit seiner ausgefallenen Architektur und dem fantastischen Ausblick. Gemeinsam mit Bettina Neuhaus und Paolo Cingolani pflanzte die Künstlerin „creatura“ passgenau in das Atelier ein. Von einem Stück oder einer Produktion zu sprechen, wird „creatura“ allerdings kaum gerecht. Hierbei handelt es sich vielmehr um ein eigenes Wesen, dem das Trio mit Tanz, Sprache, Improvisation und viel Erfahrung authentisch Leben einhaucht.
Existiert in Kritiken / Tanz
Von Hühnern und Menschen – Das tanz ist Festival ging mit einer witzig-schrägen Performance der Kompanie Ayelen Parolin zu Ende
Das von Günter Marinelli am Dornbirner Spielboden kuratierte tanz ist Festival bot vom 5. bis 13. Juni jede Menge Schräges, Außergewöhnliches und radikal Witziges. Die vom Grazer Opernballett-Direktor Darrel Toulon geleitete „alpha group“ überzeugte mit einer multimedialen Tanzperformance, die durch den großen Altersunterschied zwischen der blutjungen, wunderbar tanzenden Clemmie Sveass und dem 67-jährigen Ralf Harster einen ganz besonderen Reiz entwickelte. Julia Mach bewies im Duo mit Filip Szatarski, dass sie völlig zurecht zu den perfektesten Tänzerinnen – nicht nur im Alternativbereich – gezählt wird. Der mit Spannung erwartete Abend mit der „Grand Dame“ der zeitgenössischen finnischen Tanzszene war insofern probelmatisch, dass der „Part 1“ ihres jüngsten Stückes „Onni-Bonheur-Happiness“ praktisch ein reines Sprechstück ist und die tänzerische Umsetzung des Ganzen in „Part 2“ aus Zeitgründen nicht gezeigt wurde. Eine Fehldisposition, die mit dem abschließenden „SMS and LOVE“ der gleichermaßen witzigen wie radikalen Kompanie Ayelen Parolin aus Brüssel wieder vergessen gemacht wurde.
Existiert in Kritiken / Tanz
Wahnwitziger Selbstergründungs- und Selbstoptimierungstaumel – tanz ist-Finale mit „Candy’s Camouflage“ von Liquid Loft/Chris Haring
Mit „Candy’s Camouflage“ präsentierten Liquid Loft/Chris Haring am Dornbirner Spielboden den dritten und letzten Teil ihrer von Andy Warhols frühen filmischen Arbeiten inspirierten Performance-Reihe „Imploding Protraits Inevitable“. War der letztes Jahr aufgeführte zweite Teil „False Coloured Eyes“ noch als grellbunte Selbstdarstellungsorgie konzipiert, so war die diesjährige siebzigminütige Performance durch Reduktion in allen Bereichen gekennzeichnet – von sechs auf drei Darsteller, von psychedelischen Farben auf Schwarzweiß, von wildem Durcheinander auf ruhige Konzentration. Ein sehr intensives Erlebnis, das weit mehr Fragen aufwarf, als es Antworten gab.
Existiert in Kritiken / Tanz
walktanztheater
Existiert in Monatsprogramm / 2017 / 10
walktanztheater
Existiert in Monatsprogramm / 2017 / 10