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Barockmusik erfrischend neu gedeutet und mit neuer Musik im Dialog – Alexander Moosbrugger ließ mit einer ausgeklügelten Spielweise aufhorchen
Die diesjährigen Hohenemser Chor- und Orgeltage eröffnete der Organist und Komponist Alexander Moosbrugger mit einem ungewöhnlich konzipierten Programm. Der deutsche Komponist Markus Wettstein ‚extrahierte’ aus Werken des Barockkomponisten Dietrich Buxtehude sogenannte „Fundstücke“. Diese erklangen als Zwischenglieder einer Toccata, einer Ciacona und eines Präludiums von Buxtehude. Geboten wurden spannende und zugleich aufreizende Werkdeutungen, die begeisterten, aber auch skeptische Reaktionen hervorriefen.
Existiert in Kritiken / Musik / Konzert
Barockmusik im Einklang mit der Gegenwart - Die Lautten Compagney Berlin und das Raschèr Saxophon Quartet gingen reizvolle Verbindungen miteinander ein
Das erste Abonnementkonzert von "DornbirnKlassik“ war der Barock- und der zeitgenössischen Musik gewidmet. Dazu standen die Lautten Compagney Berlin und das Raschèr Saxophone Quartet zusammen auf der Bühne. Reizvolle Klangverbindungen gingen die Streicher und Bläser mit Werken von Bach, Vivaldi und Purcell sowie der englischen Komponistin Sally Beamish und Philip Glass ein. Während die Uraufführung der bearbeiteten Fassung des Adagios aus Bachs drittem Brandenburgischen Konzert wenig überzeugte, überraschte Beamishs Saxophon-Konzert mit musikalischem Humor und weit schweifenden Bildern.
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Bayreuther „Tannhäuser“: Schwangere Venus in der Biogasanlage – doch Wagner gewinnt immer!
Mit Bayreuth ist das immer so eine Sache. Man kann im oberfränkischen Wagner-Mekka Sternstunden erleben, wenn man Glück hat. Oder auch das genaue Gegenteil. Bei der diesjährigen Neuinszenierung von Wagners Paradeoper „Tannhäuser“, angesetzt zur 100. Jubiläumsaison des Festivals, dreht es einem schon bei der wunderbaren Ouvertüre ordentlich den Magen um: Röntgenbilder eines menschlichen Brustkorbs, detailfreudig dargestelltes weiteres menschliches Innenleben inklusive spermienartiger Gebilde sollen das Publikum einstimmen auf den Ort der Handlung, wie ihn Bayreuth-Debütant Sebastian Baumgarten für seine Inszenierung gewählt hat: Die Wartburg ist eine Biogasanlage, in der es um nichts anderes geht als den Kreislauf, aus organischen Abfällen neue Energie zu erzeugen. Letztlich also um den menschlichen Stoffwechsel, und allein diese Idee und die dazugehörigen Videos entlarven Baumgarten als treuen Diener seines inzwischen verblichenen Meisters Christoph Schlingensief, quasi also „His Masters Voice“.
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Beeindruckende Weihnachtsmatinee - Benjamin Lack führte das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums zu neuen Ufern
Etwas Kaltblütigkeit und die notwendige Spielpraxis fehlen noch, sonst könnte das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums bezüglich Klangkultur und Sicherheit im Spiel bereits als Profiorchester durchgehen. Das zeigte sich bei der traditionellen Weihnachtsmatinée im Festsaal des Hauses, die vom Publikum aus Prominenz, Eltern der Mitwirkenden und Freunden des Hauses regelrecht gestürmt wurde. Verantwortlich für den rasanten Aufschwung des durchwegs aus StudentInnen des Konservatoriums zusammengesetzten Klangkörpers ist Dirigent Benjamin Lack, der vor genau einem Jahr erstmals am Pult dieses Orchesters stand.
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Begeisternder Desert-Rock und grandiose Stil-Chamäleons aus Alaska - Calexico und Portugal.The Man in der poolbar
Für Calexico war das Konzert am Samstag sozusagen ein Heimspiel, denn die musikalischen Desperados gastierten bereits zum dritten Mal in der poolbar. „Wir werden hier jedes Mal mit positiven Ionen vollgepumpt“ zeigte sich Bandleader Joey Burns begeistert – und begeistert war auch das in Massen erschienene Publikum. Das Sahnehäubchen setzten dem Abend dann noch „Portugal.The Man auf“ – eine umwerfende Live-Band!
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Bejubelte künstlerische Interaktion – Alfred Vogel am Spielboden
Alfred Vogel, einer der umtriebigsten und vielseitigsten Schlagzeuger Vorarlbergs, lud am Samstagabend in der Reihe Jazz& zum Konzert an den Dornbirner Spielboden.
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Belebte Klänge – Inspirierendes Konzert mit dem „ensemble plus“
Im Rahmen der Reihe „sul palco“ präsentierte das "ensemble plus" im kleinen Haus des Kornmarkttheaters in Bregenz das neueste Werk „Schallfossile“ von Gerold Amann. Während die Werkdeutung einen eher „unfertigen“ Eindruck hinterließ, fand die Interpretation des humorvollen, aber nicht unkritischen Stückes „Ö! Zur Lage der Kulturnation“ ebenfalls von Gerold Amann viel Zustimmung. Aufsehen erregte Luigi Nonos "Praeludium per Donau“. Engagiert musizierten die EnsemblemusikerInnen Wladimir Rosinskijs Musik für drei Bratschen, das Werk selbst hinterließ einen eher oberflächlichen Gesamteindruck.
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Bemerkenswertes Solistenkonzert zum Abschluss des Studienjahres – Studierende und Lehrende des Landeskonservatoriums feierten im Kulturhaus Dornbirn
Viele folgten der Einladung des Landeskonservatoriums in das Dornbirner Kulturhaus, wo zum Abschluss des Studienjahres ausgewählte StudentInnen mit dem Symphonieorchester des Landeskonservatoriums musizierten. Benjamin Lack leitete das Orchester mit viel Engagement, Energie und sympathischer Umsicht. Als Solisten waren Elena Schneider (Violine), Florian Büchel (Saxophon), Daniel Schuchter (Marimba), Cäcilia Weber (Klavier), Guy Speyers (Viola) und Alexander Pasolli (Posaune) zu erleben. Die Darbietungen beeindruckten, weil alle ihre individuellen Stärken zum Ausdruck bringen konnten. Bis auf eine Ausnahme musizierten die SolistInnen ohne Noten. Am meisten imponierte Daniel Schuchter mit einem Marimba-Konzert des brasilianischen Komponisten Ney Rosauro.
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Benjamin Lack gab dem Feldkircher Domchor „ein Gesicht“: Spannender Palmsonntag zwischen „Hosanna“ und „Crucifixus“
Als gläubiger Katholik erlebt man den Palmsonntag, an dem des Einzugs Jesu in Jerusalem gedacht wird, in jenem eigenartigen Spannungsfeld zwischen „Hosanna“-Jubel und dem drohenden „Cruxifixus“ des Karfreitags. Domkapellmeister Benjamin Lack hat mit Joseph Haydns „Paukenmesse“ diese Stimmung am Sonntagabend für Hunderte von Besuchern im übervollen Dom St. Nikolaus auf berührende und letztlich begeisternde Weise verdeutlicht. Und dabei mit seinem bekannt „goldenen Händchen“ den von ihm seit sechs Jahren geleiteten Domchor qualitativ zu lichten Höhen und einem Erfolg geführt, wie man ihn in dieser Dimension und Tragweite kaum für möglich gehalten hätte.
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Berühmte Werke, wenig beeindruckende Deutungen – Die Staatskapelle Rheinische Philharmonie unter Daniel Raiskin enttäuschte bei „DornbirnKlassik“
Der fünfte Abend im Rahmen der Reihe „DornbirnKlassik“ beinhaltete alles, was ein ansprechendes Abonnementkonzert ausmacht, Beethovens 5. Symphonie, den berühmten Geiger Benjamin Schmid mit Korngolds Violinkonzert und die bombastische Ouvertüre Solennelle „1812“ von Tschaikowsky. Doch die steifen Mienen der OrchestermusikerInnen und die spärliche Kommunikation zwischen ihnen und dem Dirigenten Daniel Raiskin wirkten wenig energetisch. Lediglich in Tschaikowskys Ouvertüre stellte sich ein gemeinsamer Atem ein. Benjamin Schmid ist ein Meister seines Faches, er glänzte mit seiner intensiven Darbietung.
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