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Perfekt getanzte Bilder zu Liebe, Leben und Vergänglichkeit – Das Nederlands Dans Theater 1 sorgte für einen fulminanten Auftakt beim „Bregenzer Frühling“
Dass das bereits 1959 gegründete Nederlands Dans Theater 1 nichts an kreativem Schwung und Experimentierfreude verloren hat und zurecht zu den Top-Compagnien des zeitgenössischen Tanzes gezählt wird, stellte die Den Haager Truppe im bis auf den letzten Platz ausverkauften Bregenzer Festspielhaus wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis. Das ist nicht zuletzt dem brillanten Choreographen-Duo Paul Lightfoot und Sol León zu verdanken, das in den letzten zwanzig Jahren mehr als vierzig aufsehenerregende Produktionen für das NDT geschaffen hat. Mit „Sehnsucht“ und „Schmetterling“ standen zwei von der internationalen Kritik hochgelobte, neuere Stücke auf dem Programm.
Existiert in Kritiken / Tanz
Perfekt unperfekt – Marie Chouinard verweigert sich beim Bregenzer Frühling den gewohnten Vorstellungen von Tanz und verwickelt sich in Widersprüche
Der Komponist Louis Dufort hat Glenn Goulds geniale Einspielung von J.S. Bachs berühmten Goldberg-Variationen sowie Interviewausschnitte mit dem Tastenstar genommen und sie gnadenlos durch den elektronischen Fleischwolf gedreht – zerdehnt, beschleunigt, zerstückelt und neu montiert. Der ideale Soundtrack zu "bODY_rEMIX". Denn der Name Marie Chouinard ist nicht zufällig gleichermaßen mit großen Skandalen wie mit wichtigen Auszeichnungen verbunden. Die Kanadierin geht keinerlei Kompromisse ein.
Existiert in Kritiken / Tanz
Sensationeller Auftakt zum Bregenzer Frühling 2011 mit dem Australian Dance Theatre
Das Konzept des „Bregenzer Frühlings“ lässt sich leicht auf einen Nenner bringen: hochkarätige internationale Compagnien präsentieren erstklassige Produktionen, die am Puls der Zeit liegen. Was das Australian Dance Theatre zum Auftakt des 25 Jahre-Jubiläums des renommierten Tanzfestivals im ausverkauften Bregenzer Festspielhaus bot, ragt aber nochmals aus diesem ambitionierten Programm der choreographischen und tänzerischen Superlativen heraus. Garry Stewart, der ungemein einfallsreiche künstlerische Leiter der international äußerst gefragten Truppe, legt mit dem 2010 uraufgeführten „Be Your Self“ ein absolutes Meisterstück vor.
Existiert in Kritiken / Tanz
Sexuell aufgeladene Schneewittchen-Version als krönender Abschluss des Bregenzer Frühlings
Die Geschichte von Schneewittchen und der bösen Stiefmutter gehört seit der Veröffentlichung der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen vor ziemlich genau zweihundert Jahren zum Allgemeingut. Während bei den Gebrüdern Grimm die Sexualität als Triebfeder der Geschichte aber höchstens von erwachsenen LeserInnen zwischen den Zeilen erahnt werden kann, lässt Angelin Preljocaj in seinem 2008 uraufgeführten „Blanche Neige“ keinerlei Zweifel offen. Hier knistert es, nicht nur dank der extravaganten Kostümideen Jean Paul Gaultiers.
Existiert in Kritiken / Tanz
Speed kills – dem Tod entgegentanzen
Nach den großen und opulenten Produktionen des Balé da Cidade de São Paulo und der Akademie für Alte Musik Berlin setzte man beim Bregenzer Frühling nun mit „speed, neither/nor“ von Joachim Schlömer & Graham Smith auf eine Zwei-Mann-Produktion, die mit äußerst reduzierten Mitteln arbeitete. Eine perfekt durchdachte, dramaturgisch geschickt aufgebaute und mit großem Einsatz getanzte Performance.
Existiert in Kritiken / Tanz
Tanzkunst voller Witz und Esprit – das Nederlands Dans Theater II brillierte beim Bregenzer Frühling
Dass sich das vor mehr als dreißig Jahren als Talenteschmiede des renommierten Nederlands Dans Theaters gegründete Nederlands Dans Theater II auf allerhöchstem Niveau bewegt, ist längst bekannt. Zum Einser-Team gibt’s kaum mehr Unterschiede, vielleicht einmal abgesehen davon, dass sich die Akteure altersmäßig irgendwo zwischen 17 und 23 Jahren bewegen. Beim Bregenzer Frühling sorgten sie mit ihrem dreiteiligen Abendprogramm für ein absolutes Highlight.
Existiert in Kritiken / Tanz
Traumhaft TänzerInnen – aber wirklich überzeugend war nur der Zimt
Das Balé da Cidade de São Paulo eröffnete am Samstagabend im ausverkauften Festspielhaus den Bregenzer Frühling 2009. Der Abend setzte sich aus drei jeweils ca. 20 Minuten langen Tanzstücken zusammen – am Ende ihrer Darbietungen wurde die größte Compagnie Südamerikas mit frenetischem Applaus gefeiert.
Existiert in Kritiken / Tanz
Virtuoses Spiel mit Realitäten und Identitäten angesichts des grassierenden Medienwahns – Chris Haring/Liquid Loft beschließt ein großartiges tanz ist Festival
Mit der Iceland Dance Company gastierte erstmals eine der spannendsten und innovativsten internationalen Tanzkompagnien im Land, dann gab es ein Wiedersehen mit Renate Graziadei, die ein starkes Tanz-Solostück aus Berlin mitbrachte, und zum Schluss brillierte mit Chris Haring/Liquid Loft, Österreichs Kreativpool und Aushängeschild in Sachen zeitgenössischer Tanz, sozusagen ein „Stammgast“ beim tanz ist Festival am Spielboden. Festival-Organisator Günter Marinelli bewies einmal mehr, dass sich mit Mut, einer konsequente Haltung und dem richtigen Gespür für echte Qualität und wahren Innovationsgeist auch ohne Riesenbudgets durchaus sehenswerte Tanz-Festivals programmieren lassen. Erfreulicherweise kommt mittlerweile auch das Publikum zuhauf.
Existiert in Kritiken / Tanz
Von Hühnern und Menschen – Das tanz ist Festival ging mit einer witzig-schrägen Performance der Kompanie Ayelen Parolin zu Ende
Das von Günter Marinelli am Dornbirner Spielboden kuratierte tanz ist Festival bot vom 5. bis 13. Juni jede Menge Schräges, Außergewöhnliches und radikal Witziges. Die vom Grazer Opernballett-Direktor Darrel Toulon geleitete „alpha group“ überzeugte mit einer multimedialen Tanzperformance, die durch den großen Altersunterschied zwischen der blutjungen, wunderbar tanzenden Clemmie Sveass und dem 67-jährigen Ralf Harster einen ganz besonderen Reiz entwickelte. Julia Mach bewies im Duo mit Filip Szatarski, dass sie völlig zurecht zu den perfektesten Tänzerinnen – nicht nur im Alternativbereich – gezählt wird. Der mit Spannung erwartete Abend mit der „Grand Dame“ der zeitgenössischen finnischen Tanzszene war insofern probelmatisch, dass der „Part 1“ ihres jüngsten Stückes „Onni-Bonheur-Happiness“ praktisch ein reines Sprechstück ist und die tänzerische Umsetzung des Ganzen in „Part 2“ aus Zeitgründen nicht gezeigt wurde. Eine Fehldisposition, die mit dem abschließenden „SMS and LOVE“ der gleichermaßen witzigen wie radikalen Kompanie Ayelen Parolin aus Brüssel wieder vergessen gemacht wurde.
Existiert in Kritiken / Tanz
Zauberhaftes Tanzduo - Maria Pagés & Sidi Larbi Cherkaoui begeisterten beim Bregenzer Frühling
María Pagés ist eine der prominentesten Erscheinungen im Flamenco-Business, Sidi Larbi Cherkaoui ging aus dem Stall von Les Ballets C. de la B. hervor und zählt mit seinen unterschiedlichste Kulturen, Religionen und Kunststile vereinenden Produktionen zu den interessantesten Choreographen der Gegenwart. Das ungleiche Paar demonstrierte bei der Österreichpremiere von „Dunas“ eindrucksvoll, dass sich die gekonnte Kombination von Gegensätzlichem durchaus befruchtend aufeinander auswirken und zu grandiosen Ergebnissen führen kann.
Existiert in Kritiken / Tanz