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Tänzerinnen des Jaleo Flamencoverein
Existiert in Monatsprogramm / 2017 / 10
Im Anfang war das Gemüse, und das Gemüse ist Tanz geworden – Chris Haring/Liquid Loft sorgen mit „Deep Dish“ für einen fulminanten Ausklang des tanz ist Festivals am Spielboden
„Deep Dish“ ist der Abschluss der aufsehenerregenden vierteiligen „Perfect Garden“-Serie, die Österreichs international renommierter und vielfach ausgezeichneter Top-Choreograph Chris Haring mit seiner Compagnie Liquid Loft in den letzten Jahren erarbeitet hat. 2012 verwandelte er nach Plänen des französischen Künstlers Michel Blazy weite Teile des Spielbodens in einen gleichermaßen faszinierenden wie verstörenden Zaubergarten, der nun in der neuesten Produktion, auf einen etwa zwei mal zwei Meter messenden Tisch komprimiert, nicht weniger verblüffende Ergebnisse liefert.
Existiert in Kritiken / Tanz
Die Saat geht auf – mit „Gala“ feiert das Tanz fördernde Festival TanzPlan Ost in St. Gallen schillernd und sehr berührend seinen Tourneestart
In der Lokremise wurde am Dienstagabend das biennal stattfindende und in der Schweiz einzigartige Tourneeformat TanzPlan Ost eröffnet. Neun Kompanien an sieben Spielorten - damit werden die Ostschweiz und das Fürstentum Liechtenstein sieben Wochen lang mit dem Thema „Multi-Lokalität“ bespielt. Das Programm findet nicht nur in den jeweiligen Theatern statt, die beteiligten Tanzkünstlerinnen und -künstler begeben sich auch auf die Straße, in den öffentlichen und manchmal auch privaten Raum. Sie pflanzen sich quasi ein in den Alltag. „Ich sehe alles als einen Samen in einem sehr speziellen Garten“, beschreibt es die neue künstlerische Leiterin des Festivals, Simone Truong. Einen regen Austausch zwischen Jungen und Etablierten anzuregen, sei ihr wichtig. Und auch, transparent zu machen, was es bedeutet, lokal und regional tanzschaffend zu sein. Dass sie Jérôme Bels Tanzstück „Gala“ für die Eröffnung wählte, unterstreicht ihr Vorhaben.
Existiert in Kritiken / Tanz
„Fla.Co.Men“ was here! – Israel Galván eröffnete den „Bregenzer Frühling“ 2017
Als Israel Galván de los Reyes 1973 als Spross eines hochkarätigen Flamenco-Paares in Sevilla das Licht der Welt erblickte, ahnte wahrscheinlich niemand, dass ausgerechnet er es sein würde, der den Flamenco um die Jahrtausendwende auf eine völlig neue Schiene stellen wird. Sein Ruf als experimentierfreudiger Tänzer und Chorgeograph, ja als Revolutionär wuchs mit jeder Produktion: Von seinem Erstling „Mira Los Zapatas Rojos“ über „Metamorphosis“, einer Flamenco-Adaption von Kafkas „Verwandlung“, bis zum hochpolitischen „Lo Real“, das anhand einer Geschichte um Leni Riefensthals Umgang mit den Gitanos das Schicksal dieser Menschen unter den Nazis mit den Mitteln des Tanzes beleuchtete. Mit seinem 2014 uraufgeführten „Fla.Co.Men“ dekonstruiert Israel Galván nun den Flamenco völlig, ohne freilich wirklich von ihm loszukommen.
Existiert in Kritiken / Tanz
Flamenco Festival, Juan Cárdenas, Gesang; Valle Monje, Gitarre
Existiert in Monatsprogramm
Flamenco Festival, Beatriz Morales, Juan Mateos, Tanz; Agujetas Chico, Gitarre, Gesang; Juan Cárdenas, Gesang; Valle Monje, Gitarre
Existiert in Monatsprogramm
Explosiv und poetisch - grandioser Start in den "Bregenzer Frühling" mit der Kibbutz Contemporary Dance Company
Die 1948 von der legendären israelischen Tänzerin Yehudit Arnon im Kibbutz Ga'aton nahe der libanesischen Grenze gegründete und nun schon seit mehr als 20 Jahren von ihrem Meisterschüler Rami Be'er geleitete Tanzkompagnie präsentierte im ausverkauften Bregenzer Festspielhaus die österreichische Erstaufführung von "Horses In The Sky". Eine Stunde dauerte die eindringliche Performance, die vom aus der gesamten Bodenseeregion angereisten Publikum mit begeistertem Applaus bedacht wurde.
Existiert in Kritiken / Tanz
Magnetisches in Stadt und See – Marinella Senatore motiviert im Auftrag des KUB zu Kunst im öffentlichen Raum in Bregenz
Eine Prozession mit Tanz, Rhythmen, Musik und Literatur, die zwei Stunden lang vom Kunsthaus Bregenz aus durch die Stadt zieht und überraschende Performances an verschiedenen Plätzen zeigt wurde letzten Freitag geboten. Rund 120 Menschen waren aktiv daran beteiligt: Junge, ambitionierte, Amateure wie Profis und sie folgten in ihrer individuellen Ausdrucksform dem Dirigat der italienischen Künstlerin Marinella Senatore. Die Gründerin von „The School of Narrative Dance“ führte den Tross gut gelaunt an und hielt die um Mitlaufende ständig wachsende Umzugs-Gesellschaft zusammen. Was dem Vorhaben des Kunsthauses entspricht, gerade jene Menschen zu beteiligen, die noch nicht zum Publikum des KUB gehören.
Existiert in Kritiken / Tanz
Tangofestival Tango en Punta
Existiert in Monatsprogramm / 2018 / 09
„Tanz ist eine extrem politische Kunstform. Mein Körper und mein Frau-Sein auf der Bühne sind ein politisches Statement. “ - Interview mit der Choreographin/Tänzerin Sanna Kekäläinen
Die unkonventionelle Choreographin und Tänzerin Sanna Kekäläinen ist so etwas wie die „Grand Dame“ der zeitgenössischen finnischen Tanzszene. Sie hat seit 1983 mehr als fünfzig Produktionen herausgebracht, die teils für heftige Diskussionen sorgten. Beim tanz ist Festival am Spielboden wird sie ihre Version des berühmten „The Afternoon of a Faun“ von Claude Debussy und „Onni-Bonheur-Happiness“ präsentieren.
Existiert in Kritiken / Tanz