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Stimmgewaltige Zauberfee – die faröische Singersongwriterin Eivør begeisterte in St. Gallen
Das Konzert in der St. Galler Grabenhalle fängt mit einem Bilderbuchauftritt an: in einen rohweißen Traum aus Spitzen gehüllt, wirkungsvoll mit Perlenketten behängt, den blassen Teint von langen blonden Haaren umrahmt, huscht Eivør bloßfüßig auf die Bühne und intoniert, sich selbst auf der Sansula, einer Art Daumenklavier begleitend, einen Song ihres neuen Albums „room“. Mit einem guten Dutzend Eigenkompositionen entführt die faröische Zauberfee das Publikum in ihre berückenden Soundlandschaften, in denen in höchste Höhen führende ätherische Gesänge neben tiefen schamanistischen Kehllauten, zartes akustisches Fingerpicking neben grungiger E-Gitarre und wummerndem Bass stehen.
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Spieltechnik allein genügt nicht – Martin Stadtfeld hinterließ bei der Schubertiade einen unbefriedigenden Eindruck
Im Rahmen eines Rezitals bei der Schubertiade Schwarzenberg spielte der Pianist Martin Stadtfeld „Moments musicaux“ von Franz Schubert und Sergei Rachmaninow. Dass seine individuellen Werkdeutungen oft zwiespältige Reaktionen hervorrufen, ist bekannt. Auch hier sorgten vor allem die Schubertwerke für Diskussionen. Doch Stadtfelds Auftritt im Angelika Kauffmann-Saal wirkte in erster Linie unnahbar. Erst die Musik von Sergei Rachmaninow mit den langen Linien, dicht verwobenen Klangteppichen und dem vielschichtigen Figurenwerk brachte die Qualitäten des Pianisten zur Geltung.
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Sehnsucht, Lust und gute Laune – Christiane Karg kam erst mit Hugo Wolf in Hochform
Lieder der „Mignon“ von Franz Schubert und Hugo Wolf stellten Christiane Karg und ihr Klavierpartner Wolfram Rieger in den Mittelpunkt eines Liederabends bei der Schubertiade Schwarzenberg. Aus dem „Italienischen Liederbuch“ von Hugo Wolf interpretierte die deutsche Sopranistin Lieder, mit denen sie ihren Charme und ihre individuelle Gestaltungsart voll zur Geltung brachte.
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Jubelstürme für den charismatischen Tenor Mauro Peter – bei der Schubertiade Schwarzenberg gerieten alle aus dem Häuschen
Die deutsche Sopranistin Anja Harteros musste krankheitsbedingt ihr Schubertiade-Debüt verschieben. Kurzfristig konnte der Tenor Mauro Peter engagiert werden. Er interpretierte mit Helmut Deutsch am Klavier Schuberts „Schöne Müllerin“. Alle jene, die den erst 25-jährigen Tenor im Mai in Hohenems erlebt hatten, wussten dass ihnen ein besonderes Konzertereignis bevorstehen würde. Unglaublich präsent und mit intensiver Gestaltungskraft verkörperte Mauro Peter den liebesleidenden Müllersburschen aus Schuberts Liederzyklus. Gebannt hörten die KonzertbesucherInnen zu und ließen am Ende ihrer überschäumenden Begeisterung mit standing ovations freien Lauf.
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„berge.hören“ – Sehr sympathischer Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe mit Künstlern zum Anfassen
Albin Paulus, Virtuose auf dem Dudelsack und einer Vielzahl von Maultrommeln, sowie Matthias Loibner, der sich der Drehleier verschrieben hat, standen im Zentrum der ersten Veranstaltung im Rahmen von „berge.hören“. Auf Einladung von Miriam Schreinzer, der Geschäftsführerin von Bludenz Kultur, wanderten die beiden mit rund 25 „Konzertbesuchern“ auf dem malerischen Hochplateau der Tschengla oberhalb von Bürserberg und spielten dabei faszinierende Stücke aus dem Bereich der Volks- und Weltmusik.
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Bilanz des Freakwave Festivals
Auch wenn Petrus am Wochenende nicht bester Laune war, blickt Freakwave-Veranstalter Peter Hörburger positiv zurück. Besonders der Slackline-Weltcup habe dem trüben Wetter trotzen können, heißt es in einer am heutigen Montag versendeten Pressemitteilung. Insgesamt kamen annähernd so viele Besucher wie im Vorjahr, als die äußeren Bedingungen deutlich günstiger waren.
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Das Freakwave Festival hat ein knallbuntes Programm, kämpft aber leider mit dem Wetter
In Vorarlberg sei nichts los, jammern viele. Dabei hat das Ländle ein wirklich vielseitiges Kulturangebot. Ein besonders außergewöhnliches Festival ist jedes Jahr das Freakwave. „Ganz schön bunt" ist das Motto des Festivals, das jeweils Ende August im Bregenzer Strandbad und dem Festspielhaus Farbe bekennt. Seit Mittwoch ist es im Gange und heute, Samstag wird es seinen Höhepunkt erreichen.
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Romantische Verwandlungen – Werke von Mahler, Schönberg und Strauss erweiterten das musikalische Panorama der Schubertiade Schwarzenberg
Musiker, die seit Jahren mit der Schubertiade verbunden sind, fanden in Schwarzenberg zu einem Kammerensemble zusammen, das mit einem herausragenden Programm die Aufmerksamkeit erregte. Zu hören gab es Klavier- und Orchesterlieder von Gustav Mahler, Schönbergs „Verklärte Nacht“ und die „Metamorphosen“ von Richard Strauss. Renaud Capuçon und Aki Saulière (Violine), Gérard Caussé und Beatrice Muthelet (Viola), Clemens Hagen und Gautier Capuçon (Violoncello), Alois Posch (Kontrabass) sowie Michael Volle (Bariton) waren die Garanten dafür, dass ein hochkarätiges Konzertereignis zu erleben war.
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Innere Befindlichkeiten in der Poesie und Musik nach außen gekehrt – Das Vokalensemble „Arcantus“ stieß auf viel Zustimmung
Zum Abschluss der vierzigsten Saison der Feldkircher Schloss- und Palaiskonzerte erlebte das Publikum ein Konzert mit einem außergewöhnlichen Programm. Das Vokalensemble Arcantus widmete sich Vertonungen des italienischen Dichters Francesco Petrarca. Die hervorragenden Sängerinnen rund um die aus Vorarlberg stammende Altistin Ingrun Fußenegger gewährten Einblicke in eine reizvolle Zeit, in der sich die Gefühle in der Dichtkunst und in der Musik ihren freien Lauf bahnten. Aufschlussreich moderierte Renate Burtscher das Konzert und stellte die Denkart und Weltsicht des berühmten italienischen Dichters zur Zeit der Renaissance vor.
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Ein straightes und ehrliches Rockkonzert wie damals - die wiedervereinten Bush im Event.Center Hohenems
Für die meisten Besucher war das Konzert von Bush ein Ausflug in ihre Jugendzeit. Der gestrige Abend war ein Rockkonzert wie zur Jahrtausendwende. Eine ehrliche Sache ohne viel Drumherum und Hickhack, einfach schnurgerader, knüppelharter Rock wie damals. Das Event.Center war ganz gut besucht, aber auch nicht überfüllt. Und Gavin Rossdale hat bewiesen, dass er es immer noch drauf hat und war alles andere als publikumsscheu.
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