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„ein geheimnisvolles Tier, grundsonderbar von Natur“ - Arno Geiger legt ein „Selbstporträt mit Flusspferd“ vor
„Alles über Sally“ war ein Eheroman. „Der alte König in seinem Exil“ war ein Roman über das Alter. Auch in seinem neuesten Werk bleibt Arno Geiger programmatisch: Das Jungsein ist Thema seines „Selbstporträts mit Flusspferd“. Eine „Herzensangelegenheit“ sei ihm dieses Buch, an dem er zwei Jahre lang gearbeitet hat, es gehe ihm um die Besonderheiten der Jugend, betont der Autor im Gespräch. Es gehe um Risikobereitschaft und Neugier; „alles ist offen, alles ist instabil – und darin liegt eine so große Herausforderung“. Wer sage, die Jugend sei ein schwieriges Alter, da müsse man durch, sei schlicht oberflächlich. Der 20-Jährige „wohnt noch in mir“, sagt Arno Geiger. Und er sagt es mit Recht, denn kaum ein Autor ist dem hellen, nervösen Ton, dem offenen Blick, der Verletzbarkeit, dem bisweilen ungelenken, bisweilen überwältigend sensitiven Erleben junger Menschen so nahe gekommen wie Arno Geiger. „Mit halboffenen Augen in der Sonne liegen und die Blätter hören, die Tage sind lang wie Kaugummi“, liest man – und das Faszinosum des Arno Geiger-Tons zieht einen vom ersten Satz an in den Roman.
Existiert in Kritiken / Literatur
Schuld und Verantwortung - „Drei Depeschen gegen den Krieg“ von Michael Köhlmeier
In einer bibliophilen, gerade einmal 28 Druckseiten umfassenden Ausgabe, erzählt Michel Köhlmeier paradigmatische Geschichten. „Drei Depeschen gegen den Krieg“ thematisiert jene Fragen, die uns angesichts der Anschläge auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ beschäftigen sollten.
Existiert in Kritiken / Literatur
„So kühn, so stolz und frei, es ist die edle Turnerei!“ - Wolfgang Berchtolds Recherchen in der Sportgeschichte von Götzis
Eine „Kulturgeschichte des Turnens und des Sports in Götzis“ nennt Wolfgang Berchtold – allzu bescheiden – das Ergebnis detaillierter Recherchen in der Geschichte von Götzis. Denn seine Sportgeschichte fasst wie ein Brennglas die Strukturen einer sich rasant wandelnden Gesellschaft.
Existiert in Kritiken / Literatur
„Wir schleppen immer noch Lustenauer Senf hinüber“ - Ingrid Klosers Erzählung „Nur zu Hause“
Es gilt auf ein kleines aber wichtiges Büchlein hinzuweisen. Ingrid Kloser legt eine komplex verschränkte Erzählung vor, in der sie der Auswanderungsgeschichte ihrer Harder Großeltern, Franz und Stefanie Kloser, nachgeht, die sich jedoch nicht um sozialhistorisches Material konstruiert. Dieser Art Geschichten sind historisch aufbereitet, u.a. 1996 von Werner Dreier, der mit „Colónia Áustria. Bairro da Seda“, die Geschichte Vorarlberger Auswanderer nach Brasilien erzählt.
Existiert in Kritiken / Literatur
Think Pink mit Renate Daimler – Der Ratgeber „Wir wilden, weisen Frauen. Von der Kunst des Älterwerdens“
Ein Lob auf Vivienne Westwood und eine selbstsichere Absage an die „beige Gediegenheit“ verbirgt sich zwischen den pink eingebundenen Buchdeckeln von Renate Daimlers Ratgeber „Wir wilden, weisen Frauen. Von der Kunst des Älterwerdens“.
Existiert in Kritiken / Literatur
Ohne Rheticus kein Kopernikus - Rückblickende Betrachtungen zum Rheticus-Jahr 2014
Georg Joachim Rheticus (1514–1574) hat die Welt verändert. Ohne den Feldkircher hätte Nikolaus Kopernikus (1473–1543) sein epochemachendes Hauptwerk (1543) nie mehr veröffentlicht. Die kopernikanische Wende, so wie wir sie kennen, hätte nicht stattgefunden. Vermutlich würden wir heute nicht einmal um Kopernikus als Schöpfer eines neuen Weltbildes wissen.
Existiert in Kritiken / Literatur
Fußach im Fokus - Kein Beitrag zum 50er der „Schiffstaufe“
Was kann interessant oder gar spannend sein an einer detaillierten finanziellen Vermessung eines Dorfes um die Jahrhundertwende von 1800? Wenig, könnte man meinen. Nach der Lektüre des Buches „Vom Geld und von Schulden“ der Historikerin Sabine Sutterlütti ist man allerdings eines Besseren belehrt. Die Autorin beschreibt an Hand aller zur Verfügung stehenden Quellen „die sozioökonomische Entwicklung von Fußach zwischen 1795 und 1836“ und eröffnet damit einen Einblick in einen historischen Mikrokosmos, dem in mancher Hinsicht auch andere Vorarlberger Kommunen ähneln, einiges aber ist ausschließlich ortstypisch.
Existiert in Kritiken / Literatur
Neue Bücher für die Küche
Auch heuer sind wieder eine Reihe interessanter Kochbücher, die sich zum Teil abseits des Mainstreams bewegen, erschienen.
Existiert in Kritiken / Literatur
Spannender Bildband über die Geschichte einer Tourismusregion - „Spuren – Skikultur am Arlberg“
Seit Fritjof Nansen in seinem denkwürdigen Buche ,Auf Schneeschuhen durch Grönland’ in meisterhafter Weise die eminenten Vorzüge und Vortheile der norwegischen Schneeschuhe geschildert hat, haben sich allseits Anhänger und Liebhaber für diesen Sport gefunden, deren Zahl in raschem Wachsthum begriffen ist. (Mitteilungen des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, 1892)
Existiert in Kritiken / Literatur
„Rotzfrech und nachtragend“ - Gerold Hirn schließt Galerie und rechnet mit seinen Gegnern ab
Im Jahre 1989 hat der Feldkircher Rechtsanwalt und Künstler Gerold Hirn in Feldkirch die Galerie Sechzig gegründet. Jetzt, 25 Jahre und 160 Ausstellungen später, zieht er den Schlussstrich. Eine Werkschau der noch sehr jungen, aus Schruns stammenden Künstlerin Katharina Kessler, die am 28. November endete, markierte das letzte Kapitel einer für Vorarlberger Verhältnisse doch sehr langen Galerientätigkeit. Ein interessanter Zufall wollte es, dass die Räumlichkeiten seinerzeit mit einer Ausstellung von Christian Ludwig Attersee eröffnet wurden und jetzt mit einer Präsentation von Werken einer seiner Schülerinnen, eben Katharina Kessler, die Galerientätigkeit ihr Ende gefunden hat. Dazwischen gab es ein abwechslungsreiches Programm, mit dem Hirn, wie er sagt, eine Parität zwischen internationaler, nationaler und regionaler Kunst verfolgte. Als Beispiele für die überregionalen Positionen, die er nach Feldkirch holte, sei beispielsweise auf Gunter Uecker (D), Antoni Tapies (E), Richard Serra (USA), Bruno Gironcoli (A), Hermann Nitsch (A), Oswald Oberhuber (A), Walter Dahn (D), Felix Droese (D) oder Diter Roth (CH) verwiesen. Keine andere Vorarlberger Galerie kann mit solch einer Dichte an bekannten Namen auf der Ausstellungschronologie Schritt halten. Aber auch viele Vorarlberger Statements wurden gezeigt, so etwa Karl-Heinz Ströhle, Willi Kopf, Gottfried Bechtold, Christoph Lissy, FLATZ, Stoph Sauter oder Arno Egger.
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