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Freude am politisch Unkorrekten - Gauls erstes Schundheft
Er schreibt auch gegen seine unzähligen „Wüte“ an, empfindet es als befreiend, kreativ die „Sau heraus lassen zu können“ und möchte dem - wie er sagt - „allseits grassierenden Konformismus“ mit einer geballten Ladung Emotionalität begegnen. Schundhefte sind Ulrich Gabriels neue Antwort auf den Schund, dem wir täglich ausgesetzt sind. „Das Sterben der Gigantin“ in Erinnerung an die Concordiatragödie vor der Insel Giglio ist der Titel der ersten Ausgabe, die in einer Erstauflage von 1.000 Stück soeben im Verlag unartproduktion erschienen ist.
Existiert in Kritiken / Literatur
Salz- und Pfefferbüchsle - Thomas Klagian erzählt die Stadtentwicklung von Bregenz
Als im Sommer der neugestaltete Kornmarktplatz mit einer kleinen Feier eröffnet wurde, da war es einer Privatinitiative zu verdanken, dass sich die BregenzerInnen ein Bild von den Veränderungen ihres Stadtzentrums im Lauf der Jahrhunderte machen konnten. Die Autorin und Grafikerin Rita Bertolini hatte zusammen mit Stadtarchivar Thomas Klagian eine kleine, feine Ausstellung erarbeitet. Es liegt auch an Rita Bertolini, wenn im Martinsturm, dem Wahrzeichen der Stadt, immer wieder Ansätze einer Stadtgeschichte ins Bewusstsein gerückt werden. Denn seitens der Stadt wird ein Ausstellungskonzept Turm zwar seit Jahren versprochen; realisiert ist aber nichts. Rita Bertolini indes hört nicht auf zu recherchieren und hat in Thomas Klagian einen engagierten Partner gefunden. Die Sommer-Ausstellung im Martinsturm ist denn auch Ausgangspunkt für das Buch „Aus der Tiefe des Raumes und der Zeit“.
Existiert in Kritiken / Literatur
Ari Rath . Ari heißt Löwe . Erinnerungen – Ein Leben gegen das Vergessen
Porzellangasse, Wien, 9. Bezirk. Auf Nr. 50 wohnte Ari mit seinem Bruder und den Eltern. Seiner Mutter Laura hat er die Erinnerungen gewidmet. Als er vier Jahre alt war, stürzte sie sich aus dem Fenster. Der Vater heiratete sieben Jahre später noch einmal. Rita, eigentlich Henriette, Liebermann, die, wie seine erste Mutter aus Galizien stammte. Ari bekam eine zweite Mutter. Die Familie blieb jedoch nur zwei Jahre zusammen, denn dann kam der Anschluss. Der Vater wurde verhaftet und nach Dachau deportiert. Seine beiden Söhne beschlossen, nach Palästina auszuwandern. Ari war fast 14. Sein Bruder Maxi-Meshulam drei Jahre älter.
Existiert in Kritiken / Literatur
Krass unkorrekt! - In seinem Essay „Scheiß drauf“ untersucht Thomas Mießgang den allgemeinen Verfall der Sitten und rät dennoch öfter mal zu Grobheit
Als der Schauspieler Til Schweiger in seiner neuesten Rolle den „Tatort“ betrat, da war das erste Wort, das er sagte: „Fuck“. Angetan mit Sankt-Pauli-T-Shirt und Parka trampelte er auf klobigen Bikerboots in Anwaltskanzleien und Villen. Ausgedient hat der Kriminaler im feinen Tuch und mit gehobenem Humor, und Harry holt ihm nicht mehr den Wagen. Bulldozer mit Proll-Credibility haben noch kleinbürgerlichsten Wohnzimmer den Sieg davon getragen. Was das bedeutet, untersucht Thomas Mießgang in seinem Essay „Scheiß drauf! Die Kultur der Unhöflichkeit“.
Existiert in Kritiken / Literatur
Der Vorhang fällt. Ein dunkelgrüner Vorhang – „Die Erbschaft“ von Zsuzsanna Gahse
Der Umschlag ist von einem tiefen Smaragdgrün, darüber fliegt die klare Handschrift von Zsuzsanna Gahse. „Die Erbschaft“ nennt die am Schweizer Bodensee lebende Herzensösterreicherin und intellektuelle Europäerin ihr neues Buch – und wagt sich damit auf vermintes Gelände: „Die Erbschaft“ besteht aus Witzen.
Existiert in Kritiken / Literatur
Flüchtige Denkmäler – Der Bildband „Häuser und Passanten“ von Dietmar Walser und Burghart Häfele
Originelle Sichtweisen eröffnen Dietmar Walser und Burghart Häfele in ihrem Bildband auf Hohenemser Häuser – auf den allmählichen Verfall mancher von ihnen und die Funktion als „Landmarke“ von anderen. Damit sind markante Gebäude wie das „Herrenried-Stüble“ gemeint, das dank der Plastikfigur auf seinem Dach besser als „Elvis-Bar“ bekannt ist. So setzen die Autoren ungewöhnlichen Bauten ein Denkmal. Sie verstehen diesen Bildband als Plädoyer dafür, alte Bausubstanz mehr zu schätzen. „Der historische Wert der aufgenommenen Objekte ist nicht vorrangig, vielmehr sind spontan entstandene oder bereits vorhandene emotionale Verbindungen für die Auswahl der hier gezeigten Architektur ausschlaggebend“, schreiben sie. Der Einleitungstext stammt von Monika Helfer und befasst sich u. a. mit guten und bösen Häusern. Das Projekt wird durch Crowdfunding finanziert; ein möglicherweise in Vorarlberg bislang einmaliges Modell bei einem Buch. Rund 450 Interessenten haben es bislang gekauft: „Wir haben die angepeilte Stückzahl von 520 zwar noch nicht ganz erreicht, aber wir machen das Buch trotzdem.“
Existiert in Kritiken / Literatur
Liaison mit Papier – Kurt Bracharz präsentiert „THE MAP“
Seine erste intensive Begegnung mit bedrucktem Papier hatte er - auf dem Klosett, weil man im Bregenzer Arbeiterviertel Vorkloster in den frühen 1950er-Jahren noch Zeitungspapier anstelle von Klopapier verwendete. Ob diese Erfahrung eine besonders nachhaltige war, lässt sich heute nicht mehr verifizieren. Doch Kurt Bracharz’ Affinität zum Material Papier besteht seit Jahrzehnten. Frühestens, seit er Tierzeichnungen aus Comicheften ausschnitt und Ausschneidebögen aus der „Wunderwelt“ verwendete; spätestens, seit er zu schreiben begann und unter anderem auch drei so genannte „Collagen-Comix“ anfertigte. Von seiner Liebe zur Collage, also zu jener Technik der bildenden Kunst, bei der mit Schere, Leim und Papier ein Bild geschaffen wird, zeugt nun eine Ausstellung in der Vorarlberger Landesbibliothek. Parallel dazu ist im Bucherverlag der Bild/Textband „THE MAP“ von Kurt Bracharz erschienen.
Existiert in Kritiken / Literatur
Flügelaltar mit Fleisch – Volker Demuth präsentiert seinen ersten Roman
Beim literarischen Forum Oberschwaben pflegte in den 1990er-Jahren ein schmaler junger Mann zu erscheinen. Seine Gedichte hatten die kühle Präzision medizinischer Expertisen, die Sprache wurde ihm zum Skalpell. Volker Demuth hieß der junge Dichter, der irgendwann nach Berlin zog. Jetzt hat er seinen ersten Roman vorgelegt. „Stille Leben“ ist eine bedrückend intensive Erforschung des Taubseins füreinander.
Existiert in Kritiken / Literatur
„Lillys Weg“ – Renate E. Daimler erzählt in ihrem Roman-Debüt, wie sie die Jahre als „Mitgehangene“ erlebte
Am 23. Jänner 1977 sank der Frachter „Lucona“ binnen zwei Minuten im Indischen Ozean nördlich der Malediven. Er explodierte durch einen Zeitzünder, wie ihn das österreichische Bundesheer damals verwendete. Sechs der zwölf Besatzungsmitglieder ertranken. Die Aufklärung des Verbrechens zog sich über mehr als ein Jahrzehnt hin. In ihrem Roman „Lillys Weg“ erzählt die gebürtige Bregenzerin Renate E. Daimler, wie sie die Jahre als „Mitgehangene“ erlebte. Den leuchtend positiven Hintergrund vor dem Sittengemälde gibt dabei der Bregenzerwald ab.
Existiert in Kritiken / Literatur
Haselhuhn, Lampreten und Lazerolen – In einem Foto-Essayband folgt Reinold Amann den Spuren der legendären Köchin Fanni Amann zu kulinarischen Entdeckungen
Hinter dem Emmi-Logo steigt die Gamsfreiheit auf wie ein Werbesujet, und der massige Bau der Firma Suchard mit ihrem markanten Schriftzug scheint sich Valkastiel und Gottvaterspitze förmlich einzuverleiben. Reinold Amanns Fotografie holt etwas ins Bewusstsein, das wir gerne verdrängen: Im Walgau ist traditionelle Landwirtschaft ein Auslaufmodell. Hier hat sich Lebensmittelindustrie in einer beispiellosen Konzentration angesiedelt. „Getränkehersteller von Weltruf (Red Bull, Rauch) füllen hier ihre Dosen und Flaschen. Das dazu benötigte Alublech wird sinnvollerweise gleich nebenan in Form gebracht, damit nicht unnötig Luft durch die Gegend kutschiert werden muss. Die berühmte Milkakuh hat in Bludenz ihren Stall, und zwischen Frastanz und Nenzing wird stündlich von der Firma 11er eine ganze LKW-Ladung Kartoffelfertigprodukte produziert. Zwei Brauereien versorgen die durstigen Kehlen mit Gerstensaft, und einer der größten Schweizer Molkereibetriebe (Emmi) hat hier sein Auslieferungslager. Der Milchhof Vorarlberg – mit Hauptsitz in Feldkirch – hat in den letzten Jahrzehnten bis auf wenige Ausnahmen fast alle ehemaligen kleinen Sennereigenossenschaften übernommen. In Feldkirch wurde 2004 die modernste Abfüllanlage Österreichs für Trinkmilchprodukte in Betrieb genommen.“
Existiert in Kritiken / Literatur