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Von bedrückender Idiotie und der Zukunft - Rainer Juriatti „Die werten Herren - Essay mit Theatermonolog“
Die Nationalratswahlen sind um, das Ergebnis der Großparteien war in etwa absehbar und nun stehen wir mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit vor einer Neu-Auflage von „Schwarz-Blau“. Im Ausland wird das, beispielsweise in der Online-Ausgabe der „Welt“ von Sascha Lehnartz, so analysiert: „Rund 60 Prozent aller Österreicher haben sich bei dieser Wahl für Parteien entschieden, die den Herausforderungen einer digitalisiert-globalisierten Gegenwart und Zukunft mit konservativ-nationalen oder rechtsextremen Lösungsansätzen begegnen wollen. Darin liegt eine gewisse Ironie, denn zugleich gaben über 35 Prozent den Wunsch nach ‚Veränderung' als wichtigsten Grund für ihre Wahlentscheidung an. Rechts ist in Österreich nun die neue Mitte." Das heißt wohl die Rechten müssen sich in Zukunft richtig anstrengen, wenn sie rechts von der rechten Mitte noch wahrgenommen werden wollen. Was bedeutet das für die Zukunft? Was wird in einigen Jahren alles salonfähig, besser gesagt regierungsfähig, sein? Worauf steuert eine rechte Regierung und eine dementsprechend willige oder - noch schlimmer - willenlose Gesellschaft zu? Mögliche Antwort auf diese Fragen gibt der Bludenzer Autor Rainer Juriatti in seinem neuen Buch. Er hat noch vor dieser Nationalratswahl einen „Essay mit Theatermonolog“ mit dem Titel „Die werten Herren“ geschrieben.
Existiert in Kritiken / Literatur
Von der Notwendigkeit des Erzählens - zum neuen Roman „43‘586“ von Ralf Schlatter
Ein Altersheim als Frohburg und mittendrin eine im Sterben liegende Patientin, die geschichtenhörend dem eigenen Tod Schritt für Schritt oder besser gesagt Erzählung um Erzählung näher rückt. Konzipiert als zeitgenössischer Decamerone, beginnt „43‘586“ über mehrere Instanzen gehend absurderweise als Gedankengespinst eines Mannes, der sich im Traum mit fünf Mitgesell:innen auf eine einsame Insel begibt und dort mit dem Erzählen einer Geschichte beginnt. Von einer Sterbenden, die am Totenbett vorgeführt bekommt, was es bedeutet, zu leben. In Ralf Schlatters neuem Werk wird über Banales gescherzt, über Absurdes gelacht, über Skurriles gewundert und vor allem eines: erzählt, bis buchstäblich der Atem erlischt
Existiert in Kritiken / Literatur
Von der Schönheit mathematischer Begriffe – Maya Rinderer präsentiert ihren ersten Gedichtband
Mit zwölf Jahren, in einem Alter also, in dem andere normalerweise langsam anfangen, sich mit dem eigenen Körper und der erwachenden Sexualität zu beschäftigen, hat Maya Rinderer begonnen, einen knapp 356 Seiten starken Roman zu schreiben. „Esther“ ist vor zwei Jahren erschienen: ein Buch als Annäherung an die eigene Familiengeschichte, in dem Maya Rinderer erzählt, wie ein junges Mädchen den Holocaust überlebt. Aus Zeitgründen habe sie des Öfteren auch in der Mathematikstunde geschrieben, erzählte Maya damals anlässlich der Buchpräsentation im Salomon-Sulzer-Saal in Hohenems. Die Mathematik scheint ganz generell eine Inspirationsquelle für die heute 17-jährige Autorin zu sein. Denn jetzt erscheint im Bucher Verlag ihr erster Gedichtband unter dem Titel „An alle Variablen“.
Existiert in Kritiken / Literatur
Von einem, der auszog, das süße Leben zu lernen - „Die Kunst des unterirdischen Fliegens“ - Der neue Roman von Wolfgang Hermann
In seinem neuen Roman „Die Kunst des unterirdischen Fliegens“ erzählt Wolfgang Hermann die Geschichte eines Mannes, der sich den „realen“ Herausforderungen eines bürgerlichen Lebens zu entziehen trachtet, sich lieber seinen Tagträumen überlässt und entsprechend planlos in den Tag hinein lebt. Damit ist der namenlose Ich-Erzähler eine zeitgenössische Abwandlung eines literarischen Typus, wie er seit Joseph von Eichendorffs Taugenichts immer wieder porträtiert worden ist. Allerdings wissen wir heute um die Instanz des Über-Ich, etwa in der Person eines übermächtigen Vaters, die das ungebrochene Ausleben eines derartigen Lebensentwurfs empfindlich stört. So bezeichnet sich der Erzähler einerseits als „Taugenichts der alten Schule“, andererseits – wenn auch mit einem ironischen Augenzwinkern – als „Nichtsnutz und Tunichtgut“, und er erhält karikierende Züge.
Existiert in Kritiken / Literatur
Von Heldinnen mit zerkauten Fingernägeln und Firmenchefs mit Teddybären - „Im Sommer werden die Tage wieder länger sein“ - Kurzgeschichten von Ingrid Maria Kloser
Die in Hard geborene Ingrid Maria Kloser hat im Winter mit der Erzählung „Nur zu Hause“ (Bucher Verlag) aufhorchen lassen, in der sie sich auf die Spuren ihrer Großeltern begeben hat, die 1925 mit ihren beiden Kindern in eine landwirtschaftliche Siedlung, die so genannte „Colonía Austria“ im Süden von Sao Paolo ausgewandert waren, um fern der Heimat ihr Glück zu finden. Glückssuchende, das sind auch die Hauptfiguren in jenen zwanzig Kurzgeschichten der Harderin, die vor Kurzem unter dem Titel „Im Sommer werden die Tage wieder länger sein“ im Verlag Bibliothek der Provinz erschienen sind.
Existiert in Kritiken / Literatur
Von Internet-Trollen und verunsicherten Frauen
Der neue Roman „Die Nachricht“ von Doris Knecht ist ein „Pageturner“: spannende Story, aktuelles Thema, rasant geschrieben, gute Lektüre. Die Wahl-Wienerin und ursprünglich aus Vorarlberg stammende Autorin beweist einmal mehr, dass sie ihr Handwerk beherrscht. Der cineastische Roman hat die Spannung eines Krimis und erzählt gleichzeitig von der langsamen Veränderung seiner Hauptfiguren wie ein klassischer Entwicklungsroman.
Existiert in Kritiken / Literatur
Von Nestausnehmern, Hüslebauern und Kryptoschützern
Ein Sprichwort sagt, man solle ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Das ist symbolisch gemeint, trifft aber auf das neue Buch von Christian Mähr auch buchstäblich zu. Es sieht von der Aufmachung her aus, als sei es so langweilig wie sein Titel: „Naturschutz in Vorarlberg. Eine Annäherung“ (Limbus Verlag). Die Edelweiß-Vignette auf dem einheitlich grünen Umschlag macht das Kraut auch nicht fett.
Existiert in Kritiken / Literatur
Von St. Eins bis Sattaas - Neue Dorfchronik Satteins
Es gehört längst zum guten Ton, dass eine Gemeinde, die sich ihrer selbst vergewissern will und die ihren EinwohnerInnen ein Verständnis für die Entwicklung der Gemeinde und für den Wert des Zusammenhalts vermitteln will, eine Dorfchronik in Auftrag gibt. Früher waren das Chroniken, die hauptsächlich von Dorfhonoratioren und kirchlichen Eigenheiten berichteten und die – vor allem in den Jahrzehnten nach 1945 – sehr wenig davon wussten, was sich zwischen 1934 und 1945, in den Jahren der Diktaturen von Christlichsozialen und Nationalsozialisten, in der eigenen Gemeinde abspielte.
Existiert in Kritiken / Literatur
Von Tennyson zu Cohen - englischsprachige Lyrik im Originalton und in deutscher Übersetzung
„The Poets‘ Collection“ versammelt englischsprachige Lyrik von 94 Autorinnen und Autoren im Originalton und in deutscher Übersetzung in einer Box mit 13 CDs plus einer Begleitbroschüre, in der die Herausgeber Christiane Collorio und Michael Krüger das Projekt beschreiben, das ihre Reihe der bereits erschienenen, aber deutschsprachigen Originalton-Editionen „Lyrikstimmen“ und „Erzählerstimmen“ fortsetzt und erweitert.
Existiert in Kritiken / Literatur
Von Tropenvögeln und königlichen Unterhosen – Irmgard Kramer präsentier „Sunny Valentine“
Wie findet man einen Verlag, der ein selbstgeschriebenes Buch verlegt? Mit Ausdauer und mit ein bisschen Glück. Die Dornbirnerin Irmgard Kramer hat zehn Jahre darauf gewartet und darauf hingearbeitet, dass ihre Bücher endlich verlegt werden. Sie schrieb und sammelte unzählige Absagen von Verlagen. Sie schrieb trotzdem weiter und folgte damit ihrer großen Leidenschaft. 2010 veröffentlichte sie ihr Debüt „Die Indische Uhr“ beim Hohenemser Bucher Verlag, jetzt hat sie den internationalen Durchbruch geschafft: sie hat einen Vertrag über drei Kinderbücher und einen Jugendroman beim deutschen Loewe Verlag bekommen. „Sunny Valentine“ heißt die Heldin ihrer drei Kinderbücher – der erste Band „Sunny Valentine – von Tropenvögeln und königlichen Unterhosen“ liegt nun vor.
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