Dauerbrenner, Märchen und Verhinderer
40 Jahre KULTUR-Zeitschrift – Teil 4 (2008–2013 und überhaupt)
Markus Barnay · Sep 2026 · Jubiläum

Das hier ist bereits der vierte Teil des Rückblicks auf 40 Jahre KULTUR-Zeitschrift, und es ist höchste Zeit, einmal die Dauerbrenner dieser 40 Jahre ins Visier zu nehmen. Die betreffen interessanterweise weniger den Bereich der Kunst, sondern vor allem jene Bereiche der Kultur, die bei den Platzhirschen VN und ORF kaum oder gar nicht vorkommen – weil sie zum Teil selbst betroffen sind. Die Rede ist von Medienkritik, von der Kultur- und Bildungspolitik, von Kirchenkritik oder von der Sozialpolitik, Themen also, die auch außerhalb des diesmal begutachteten Zeitraums (2008–2013) eine Rolle spielten.

Desaster und Hybris 

Doch zunächst soll der Fokus noch kurz auf diesen Zeitraum gelegt werden, denn wozu hätte sich der Autor dieser Zeilen sonst wieder durch tausende Seiten KULTUR gekämpft. Gut, längst nicht immer ist es ein Kampf, oft ist es sogar ein Vergnügen, und manchmal sogar eine unverhoffte Erinnerung an längst vergessene Ereignisse. Das Desaster rund um die Nachfolge von David Pountney als Intendant der Bregenzer Festspiele im Jahr 2012 beispielsweise: Festspielpräsident Rhomberg wollte Pountney nach zehn Jahren nicht mehr länger beschäftigen und hatte in der Person von Wolfgang Geyer, Chef des Theaters an der Wien, einen Nachfolger gefunden, der aber die Festspiele so umkrempeln wollte, dass man dort die Notbremse zog und den Posten neu ausschrieb. Oder der Streit um das Literaturhaus, von dem der damalige Obmann von literatur:vorarlberg, Wolfgang Maurer, 2008 meinte, das Haus „sollte doch noch in meiner Zeit als Obmann eröffnet werden“ (KULTUR 4/2008, S. 63), um dann ein Jahr später ernüchtert festzustellen: „Ich musste zur Kenntnis nehmen, dass das Literaturhaus nicht von heute auf morgen realisiert werden kann.“ (KULTUR 2/2009, S. 53) 
Kurz darauf eröffnete der Verein LiLi, ein Forum für Literaturschaffende und Literaturinteressierte, sein eigenes Literaturhaus in Hohenems, das „Schanett“, das aber schon nach einem Jahr – wegen Konflikten mit der Vermieterin und zu wenig Subventionen – wieder schließen musste. Wolfgang Maurer hatte das Projekt schon vorher in der KULTUR kritisiert: „Es kann wohl niemand der Hybris verfallen, zu diesem Zeitpunkt zu glauben, ein Literaturhaus in Eigenregie zu verwirklichen, ohne Mitspieler ins Boot zu holen.“ (KULTUR 10/2009, S. 44) Es dauerte jedenfalls noch 16 Jahre, bis tatsächlich ein professionelles Literaturhaus eröffnet wurde – unter der Trägerschaft eines eigenen Vereins, der aus literatur:vorarlberg herauswuchs.

Verschwundene Konzepte und abgerissene Kinos

Im Archiv der KULTUR-Zeitschrift kann man aber auch die Diskussion über das neue Landesmuseum (heute: vorarlberg museum) nachvollziehen, die mutmaßlich auch zum plötzlichen Abgang des „,erfolgreichen Neuausrichtungsdirektors‘ (© Vorarlberger Nachrichten)“ Tobias Natter geführt hatte, der sich mitten in der Vorbereitung zur Neueröffnung zurück nach Wien verabschiedete und seinem Nachfolger Andreas Rudigier einige Rätsel hinterließ: „Das laut VN ‚bis ins Detail ausgearbeitete Konzept‘ für das zukünftige Museum konnte er bislang jedenfalls nicht finden.“ (KULTUR 4/2011, S. 10).
Interessant ist auch die Entwicklung der Vorarlberger Kinolandschaft im Spiegel der KULTUR-Berichterstattung: 2009 gab es in Dornbirn noch zwei Kinos, von denen eines aber schon im Sterben lag. Michael Wieser, Betreiber des Cinema 2000, sah die Entwicklung kommen: „Die Weltlichtspiele sind (…) im Grunde für mich keine Konkurrenz, denn sie machen es mir unwahrscheinlich leicht. So wie dort gearbeitet wird, kann man einfach kein Kino führen. (…) Ich warte eigentlich jeden Tag darauf, dass sie abgerissen werden.“ (KULTUR 8/2009, S. 20) Das geschah dann doch erst 2015, geschlossen wurden sie aber bereits 2010.

Mehr Gehen als Kommen

Die Weltlichtspiele waren aber längst nicht die einzige Kulturinstitution, die Anfang der 2010er Jahre verschwand: Auch das Feldkirch Festival, ursprünglich gegründet, um den Abgang der Schubertiade zu kompensieren, löste sich mit dem Umbau des Montforthauses in Luft auf, ebenso wie die ArtDesign-Messe, die Kunstmesse Art Bodensee oder auch das Impuls-Festival, das Gründer Willi Pramstaller nach 20 Jahren wegen der zurückhaltenden Finanzierung durch die Stadt Dornbirn und den Bund nicht mehr weiterführte: „Ich denke, die Poolbar, das Szene Open Air, die Alpinale, das Freudenhaus usw. haben sich gut positioniert und eine Nische gefunden, die Besucher auch im Sommer anzieht. Die Idee des Impuls-Festivals war ja vor 20 Jahren, dieses Sommerloch, in dem nur die Festspiele existierten, mit einer anderen Art von Kultur zu füllen. Insofern ist das Ziel erreicht und man kann sich anderen Dingen widmen, wenngleich ich nach wie vor der Meinung bin, dass ein Straßentheater-Festival, also Kultur für alle, im vorher skizzierten Kulturmix Vorarlbergs einen Platz hätte und das Festival von der Stadt Dornbirn leichtfertig aufgegeben wurde.“ (KULTUR 5/2009, S. 36)
In anderen Bereichen gab es ein Kommen und Gehen, beispielsweise bei den Verantwortlichen für die Kulturpolitik: Mit Markus Wallner, Andrea Kaufmann und Harald Sonderegger durfte KULTUR-Chefredakteur Peter Füßl in sechs Jahren gleich drei verschiedene Regierungsmitglieder nach ihren Plänen befragen, wobei die Kulturbudgets des Landes in den Jahren nach 2008 trotz Finanzkrise erstaunlich stabil blieben: 2010 und 2011 gab es zwar keine Erhöhung des Budgets, dafür 2012 um 7 %, 2013 gleich um 13 % und 2014 um 9 %. Der Ausreißer nach oben im Jahr 2013 kam allerdings primär dem neu eröffneten vorarlberg museum zugute.

„Von der Moschee zum Puff“

Zu den Aufgaben der KULTUR-Zeitschrift gehörte von Anfang auch die kritische Auseinandersetzung mit Themen, die in den Leitmedien des Landes (VN und ORF) nicht oder nicht ausreichend behandelt werden – mitunter, weil sie selbst Gegenstand der Kritik sind. Man nannte das früher Gegenöffentlichkeit oder „Alternativmedien“, ein Begriff, den die rechtsextremen Propagandaschleudern im Umfeld der FPÖ inzwischen für sich reklamieren. Jedenfalls gab es kein anderes Medium, das beispielsweise die Doppelmoral von Russmedia so kritisch, pointiert und humorvoll analysierte wie Kurt Greussing im Jahr 2008. Er setzte sich – unter dem prägnanten Titel „Von der Moschee zum Puff – der große Erregungsbogen“ – mit der Angst mancher Lesebriefschreiber vor einer Islamisierung des Landes auseinander, die auch politische Konsequenzen hatte: Der Bau von Minaretten wurde durch eine Novelle des Raumplanungsgesetzes erschwert. Greussing: „Es geht um die Einzäunung eines Diskursfelds, dessen mögliche Dynamik den herrschenden Politikern unheimlich ist, mit den Mitteln der Legistik, diesfalls eines Raumplanungsgesetzes. Markiert wird dieses Diskursfeld von einem runden Dutzend Menschen, deren Geistesverfassung dem klinischen Tatbestand der Paranoia nicht fern sein dürfte.“ (KULTUR 9/2008, S. 10) Der damals noch Medienhaus genannte Russ-Konzern gab unter anderem das „Wann & Wo“ heraus, in dem regelmäßig Anzeigen von – in Vorarlberg illegalen – Prostituierten erschienen: „Wer in der Medien-Marktwirtschaft ein Monopol will, muss eben allen Bedürfnissen entgegenkommen. Aus diesem Grund, und um die Kundschaft flächendeckend zu gewinnen, darf auch die Seite für den Puffgänger und den Telefonsex-Onanisten nicht fehlen. So können bei der Lektüre des Wann & Wo, der erklärtermaßen ,jungen Zeitung‘ für Vorarlberg, die Jungs und Mädels nacheinander Folgendes tun: sich fragen, warum Verena Daum (die damalige Chefredakteurin – Anm. MB) mit Bischof Kräutler noch immer nicht ehelich verbunden ist, dann sich oder einen Freund/eine Freundin auf einem Partyfoto betrachten, sich anschließend zusammen mit Alwin H. und Werner G. vor der Weltherrschaft des Islam und dem Verlust der abendländischen Werte fürchten und schließlich auf eineinhalb bis zwei Seiten genau diese abendländischen Werte im Detail studieren. (…) Die Dauerwerbung für Schweizer Puffs, Vorarlberger Prostituierte (,... keine finanziellen Interessen‘), und österreichischen Telefonsex bringt dem Medienhaus – laut Anzeigentarif bei doppeltem Zeilenpreis fürs genitale Geschäft – pro Seite € 3.400,- netto“ (S. 11). Kurt Greussings Schlussfolgerung: „Warum also sind Moslems und Moscheen grundsätzlich ein Problem? Sie bringen keine € 3.400,- pro Seite. Alles wäre anders, und völlig akzeptabel, wäre die Moschee ein Puff“ (S. 13).
Die erwähnte Verena Daum stieg übrigens 2012 zur Chefredakteurin der „Vorarlberger Nachrichten“ auf, was für Peter Füßl angesichts einer zunehmenden Boulevardisierung der VN durchaus konsequent war: „Nicht zuletzt konnte Eugen A. Russ durch diesen gelungenen Schachzug auch wieder mit dem unliebsamen Konkurrenten aus der Dornbirner Höchsterstraße gleichziehen. Jener Markt-Vorteil, den der ORF durch die Bestellung des Unterhaltungsfachmannes Markus Klement zum Vorarlberger Landesdirektor für kurze Zeit herausholen konnte, ist seit heute Vergangenheit! Das Gleichgewicht ist wieder hergestellt – zum Wohl des vom Niveau her unter keinen Umständen zu hoch anzupeilenden Leser- und Hörer-Publikums.“ (KULTUR 9/2012, S. 10)

Mami und Papi werden’s schon richten

Jetzt aber zu den Dauerbrennern, die zur DNA der KULTUR-Zeitschrift gehör(t)en: Die beiden Themen, die wohl am gründlichsten abgehandelt wurden, sind die Bildungspolitik und Kirche und Religion. Auch bei diesen Themen steuerte Kurt Greussing einige Leckerbissen bei, etwa, als er aufdeckte, wie die „wunderbare Vermehrung von Lauter-Einser-Zeugnissen“ in den Volksschulen zustande kam: „Durch bessere Leistung – von Mami und Papi. Die pauken nämlich viel mit ihren Kleinen, und wenn das nicht reicht, beschweren sie sich druckvoll bei der Lehrerin, vor allem in der vierten Klasse: Denn da geht’s um den Übertritt ins Gymnasium.“ (KULTUR 4/2008, S. 6) 
Greussings Rezept für eine Reform des Schulwesens findet er in den Ländern, die bei den PISA-Tests am besten abschneiden. Dort werden die fähigsten Kräfte an den Volksschulen eingesetzt und entsprechend gut bezahlt. Er fordert daher eine radikale Umkehr der Wertepyramide zwischen Elementarpädagogik und Gymnasium: „Am Ende müsste – und zwar pronto, nicht erst am St. Nimmerleinstag – eine durchgehend hochqualifizierte, möglichst universitäre Ausbildung für alle professionell Lehrenden und Erziehenden stehen, bis hinunter in den Kindergarten. Vorbei wäre es dann mit der Sonderstellung für Mittelschullehrer und -innen, der ,Professor‘ gebührte endlich ausschließlich jenen, die ihn wirklich verdienen, nämlich Peter Alexander und Karl Moik, und Österreich wäre um eine unnötige, ja schädliche Hierarchie ärmer.“ (KULTUR 4/2008, S. 8)
Kritische Beiträge zur Bildungspolitik finden sich in der KULTUR auch aus den Federn, pardon: Computern, von Daniela Egger und Claudia Niedermair, vor allem aber von Peter Fischer, langjähriger Ausbildner der Lehrkräfte an der Pädagogischen Hochschule. Er ärgerte sich 2009 insbesondere über Landesrat Siegi Stemer, der mit der Erfindung der „Neuen Mittelschule“ aus Fischers Sicht vor allem eine wirkliche Reform des Schulwesens verhindern wollte: „Um es vorweg zu nehmen, die Vorarlberger Mittelschule (VMS), so wie sie angekündigt und praktiziert wird, ist ein Betrug an den gutgläubigen Eltern, den SchülerInnen, den LehrerInnen und letztlich an der gesamten Vorarlberger Bevölkerung.“ (KULTUR 2/2009, S. 12) 
Fischer kritisierte immer wieder die ÖVP – als „weitestgehend wissenschaftsresistente und reaktionäre Verhindererpartei“ (KULTUR 4/2012, S. 92), und kündigte schon 2013 an, dass er damit noch lange nicht aufhören werde – jedenfalls solange sich an der reaktionären Bildungspolitik nichts ändert: „Mir und vielen anderen geht es um eine Gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen, wo nicht der sozioökonomische Hintergrund den Ausschlag für eine höhere Bildung gibt. (…) Dafür werde ich weiterkämpfen, solange ich meiner Sinne mächtig bin, auch auf die Gefahr hin, es mit einigen meiner Kolleginnen zu verscherzen! Denn mein Hauptanliegen ist Bildungsgerechtigkeit, insbesondere für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche.“ (KULTUR 1/2013, S. 51)

„Völlig zwecklose Sakralbauten“

Weitergekämpft, solange er konnte, hat auch Adi Untermarzoner (1931–2023). Der ehemalige Priester arbeitete sich in insgesamt 61 Kapiteln und ebenso vielen Ausgaben der KULTUR-Zeitschrift an seinen schlechten Erfahrungen mit der katholischen Kirche ab, wobei aus der anfänglichen „Kirchenkritik“ mit der Zeit auch eine Grundsatzkritik an der Religion wurde – frei nach Karl Marx, der Religion als „Opium des Volks“ bezeichnete: „Religion ist verschwenderisch, extravagant, hinderlich jeder Weiterentwicklung, verschlingt Volksvermögen. Unter einem fast unvorstellbar niederen Lebensstandard wurden, ökonomisch gesehen, völlig zwecklose Sakralbauten errichtet. Diese Verschwendung wird heute immer noch betrieben.“ (KULTUR 5/2012, S. 66) Zumindest diese Passage stieß dann in einer der folgenden Ausgaben auch auf eine kritische Reaktion und entsprechende Gegenrede.
Eine pointierte Anmerkung zu den Problemen der Kirche lieferte – wer sonst? – auch hier Kurt Greussing, seines Zeichens Religionswissenschaftler, als er nach Amtsantritt des neuen Papstes Leo XIV im „Unternehmen Katholische Kirche“ nicht nur ein eklatantes Gender-Ungleichgewicht diagnostizierte (sie beschäftigt mehr Frauen als Männer, die aber ohne Aufstiegschancen bleiben), sondern auch eine für einen Weltkonzern ungünstige Verteilung des Personals: „Im Jahr 2008 befanden sich 47 % in Europa (Tendenz sinkend) – überaltert und mit einem Publikum konfrontiert, das im Zeichen postmoderner Beliebigkeit eher den kleinen Transzendenzen wie Abmagerung, Bio und dem Kampf gegen den Klimawandel frönt als den großen wie der Erlösung von dem Übel und dem Ringen um einen guten Platz im Paradies.“ (KULTUR 4/2013, S. 45)

„Fast alle sitzen vermeintlich im selben Boot und keiner muss rudern.“

Auch sozialpolitische Themen wurden in der KULTUR stets kritischer behandelt als in vielen anderen Medien – wenn es beispielsweise um die Vermögensverteilung und die steuerliche Belastung der einzelnen Gruppen ging. Zu den scharfzüngigen Kommentatoren gehörte da Michael Diettrich, der als Sprecher der Armutskonferenz und Geschäftsführer einer Anlaufstelle für Arbeits- und Wohnungssuchende genau wusste, wie es am unteren Ende der Einkommensskala aussieht. Er widmete sich 2013 dem Märchen von der Vermögensbesteuerung, die auch die Mittelschicht und die Häuslebauer treffen würde. Laut einer Haushaltsbefragung der OeNB schätzten sich nämlich viele falsch ein: „Vom vermögendsten Zehntel der Haushalte war weniger als ein Prozent der Ansicht, zu den Top Ten zu gehören. Und bei den untersten zehn Prozent fühlten sich auch nur weniger als ein Drittel so arm, wie sie es tatsächlich waren. Die Reichen rechnen sich also arm, die Armen hingegen reich – ein Grund, warum man mit der Drohung, die Mittelschicht sei betroffen, in Österreich so wunderbar Politik machen kann: Fast alle fühlen sich angesprochen, sitzen vermeintlich im selben Boot und keiner muss rudern.“ (KULTUR 4/2013, S. 86)
Bleibt noch einer, der die KULTUR-Zeitschrift – neben Chefredakteur Peter Füßl – in diesen 40 Jahren maßgeblich geprägt hat: Kurt Bracharz. Er schrieb 34 Jahre lang in der KULTUR – buchstäblich bis zu seinem krankheitsbedingten Tod im Jänner 2020. Sein Beitrag war allerdings so umfangreich, dass es dafür eine eigene Folge dieser Serie braucht – und die wird demnächst erscheinen.

Dieser Artikel ist bereits in der Print-Ausgabe der KULTUR September 2026 erschienen. Hier geht es zum E-Paper.

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