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'Die besten Fotos der Welt 2018'

Überblendeshow, 18.00 und 20.15

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Anfang
17.09.2018 18:00
Kategorie
Diverses
Veranstaltungsort

Festspielhaus, Seestudio
Symphonikerplatz
6900 Bregenz
http://www.bregenzerfestspiele.com

Artikelaktionen
abgelegt unter:
CD-Tipp 22.09.2018
Peter Füssl

NES: Ahlam

Der Name des Trios „NES“ leitet sich vom Spitznamen der in einer algerischen Familie in Frankreich aufgewachsenen Nesrine Belmokh ab, die als Vokalistin naturgemäß im Epizentrum des vielfältigen musikalischen Geschehens steht. Genregrenzen interessierten die auch als exzellente, klassisch ausgebildete Cellistin erfolgreiche Musikerin noch nie. So übernahm sie in der Cirque du Soleil-Produktion „Amaluna“ eine Hauptrolle, tourte in Daniel Barenboims West-Eastern Divan Orchestra und spielte unter Lorin Maazel im Opernorchester von Valencia.

Theater 21.09.2018
Dagmar Ullmann-Bautz

Wenn sich einer zum Affen macht! – Uraufführung von „Oh Schimmi“ im Theater Kosmos
Markus Bernhard Börger großartig als Schimmi

Es ist ein ganz junges Team, das da im Theater Kosmos am Werke war. Gestern feierte das Stück „Oh Schimmi“ der preisgekrönten Autorin Teresa Präauer Premiere im Theater Kosmos. Teresa Präauer, in Linz geboren und in Wien lebend, hat in den letzten Jahren immer wieder aufhorchen lassen. Man darf sie getrost als leuchtenden Stern am österreichischen AutorInnenhimmel bezeichnen. Ihre Romane und Geschichten zeugen von einer außergewöhnlichen Sprachbegabung und Erzählkunst.

Film / Kino 20.09.2018
Gunnar Landsgesell

Wackersdorf
Vom "volksnahen" Politiker zum Politiker als Bürger. Schöner Move für die Rolle von Johannes Zeiler als oberpfälzischer Landrat Schuierer. Der Arbeitstitel des Films hieß übrigens "Sturschädel".

WAA...Wahnsinn Wackersdorf. Jahrelang hatten zahlreiche Bürgerinitiativen gegen die atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf mobilisiert - und diese schließlich zu Fall gebracht. In einem klugen Schritt macht Regisseur Oliver Haffner einen oberpfälzischen Landrat zur Erzählachse seiner Polit-Posse und spiegelt an ihm die dramatischen Verwerfungen dieser Zeit, als die Gesundheit plötzlich wichtiger wurde als Arbeitsplätze.

Ausstellung 20.09.2018
Ariane Grabher

Dem Himmel Farbe geben - Eröffnung des Skyspace Lech von James Turrell
Durch einen Tunnel gelangt man in den Innenraum des Skyspace

Welche Farbe hat der Himmel? Welche Farbe habe ich vor ein paar Minuten gesehen? Kann man mit den Augen fühlen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen die Besucherinnen und Besucher im jüngsten Skyspace des bedeutenden amerikanischen Lichtkünstlers James Turrell, der am vergangenen Wochenende in Oberlech eröffnet wurde.

Film / Kino 20.09.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (21.9. - 27.9. 2018)
You Were Never Really Here – A Beautiful Day

Am Spielboden Dornbirn steht diese Woche Lynne Ramsays ebenso furioser wie verstörender Thriller „You Were Never Really Here – A Beautiful Day“ auf dem Programm. Filmforum Bregenz und Takino Schaan zeigen die Ian McEwan-Verfilmung „The Children Act – Kindeswohl“.

Literatur 18.09.2018
Annette Raschner

Michael Vögels Debütroman „Quasi Jesus“ - Auf den Kopf gestellter Heimatroman

Michael Vögel dürfte vielen hierzulande (noch) kein Begriff sein. Nein, es handelt sich nicht um den bekannten Vorarlberger Kabarettisten und Dramatiker, der heißt mit Vornamen Stefan. Verwandt sind die beiden auch nicht miteinander. Ersterer hat jedenfalls vor einem Jahr ein Arbeitsstipendium des Landes für einen Auszug aus einem unveröffentlichten Prosatext erhalten. In Romanform ist dieser nun unter dem Titel „Quasi Jesus“ im Czernin Verlag erschienen. Über weite Strecken beeindruckt das knapp 340 Seiten umfassende Romandebüt des im Kleinwalsertal geborenen und in Hittisau lebenden Autors, aber es gibt auch Irritationen!

CD-Tipp 18.09.2018
Peter Füssl

Sungjae Son: Near East Quartet

Tenorsaxophonist und Bassklarinettist Sungjae Son und Gitarrist Suwuk Chung haben beide in Boston ihr Handwerk perfektioniert – ersterer am Berklee College of Music mit einem besonderen Interesse an Bebop, Zwölftonmusik und Ornette Coleman, letzterer am New England Conservatory mit Schwerpunkt Fusion und Third Stream. Damals lagen die Interessen der beiden Koreaner zu weit auseinander, aber Jahre später und in die Heimat zurückgekehrt, gründeten sie das Near East Quartet, das seit 2009 in Südkorea Furore macht.

Musik / Konzert 17.09.2018
Silvia Thurner

Leerstellen mit Kunst füllen – Die Montforter Zwischentöne widmen sich im November dem Schweigen, der Stille und dem Dazwischen
Edgar Eller, Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde stellten das Programm der aktuellen Ausgabe der Montforter Zwischentöne im Feldkircher Montforthaus vor. (Foto: Victor Marin)

Die Montforter Zwischentöne gehen im November in die 12. Auflage und in den dritten Teil des Jahreszyklus. Während das Frühjahr unter dem Leitgedanken „aufbrechen“ ausgetragen wurde und im Sommer das „Begehren“ im Mittelpunkt stand, stellten die künstlerischen Leiter Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde das aktuelle Programm zum Themenkreis „Schweigen“ zusammen. Die Stille und die Leere sowie der Zwischenraum treten mit Bachs „Kunst der Fuge“, improvisierter Musik, Tanz, Fotografie und Illustration an zwei Novemberwochenenden in einen Dialog miteinander. Zum Herbstschwerpunkt verwandelt Juri Troy die Kapelle des Vorarlberger Landeskonservatoriums in eine Bühnenskulptur.

Musik / Konzert 17.09.2018
Peter Ionian

Konzentriert und eingedampft – Ein Abend lang Soundsnoise Festival im Dornbirner Spielboden
Das Soundnoise Festival stellte einem aufgeschlossenen Publikum unbekanntere Bands vor

Kein braves Pferd zu sein, hat das Soundsnoise Festival 2018 versprochen. Am vergangenen Samstag ging es erstmals nur eintägig im Dornbirner Spielboden über die Bühne. "Superindependent" ist weiterhin das Leitmotiv. So erlebten die Gäste einen wilden Ritt durch Sounds und Noise von Dänemark nach Wien und wieder zurück. Das Programm war rund, vom bekömmlichen Opener, über frühe Highlights zum Headliner und am Ende zum tanzbaren Late-Night-Act. Abwechslungsreich, kurzweilig und ganz gut besucht, die Verdichtung auf einen Abend hat dem Festival gut getan.

Musik / Konzert 17.09.2018
Silvia Thurner

Vielfältige musikalische Kräfte und Happy Sound – die Bludenz Big Band Union unter der Leitung von Stefan Höfel feierte mit einem unterhaltsamen Programm ihr fünfjähriges Bestehen
Die "Bludenz Big Band Union" unter der Leitung von Stefan Höfel lud anlässlich ihres 5-jährigen Bestehens Veronika Morscher, Bastian Berthold, Robert Bachner und Florian Bramböck zum gemeinsamen Musizieren ein. Drei Uraufführungen bereicherten das Programm. In bester Stimmung wurde in der bis auf den letzten Platz gefüllten Remise gefeiert.

Im Jahr 2013 machten sich die beiden Saxophonisten Cenk Dogan und Lukas Morre auf den Weg und gründeten die „Bludenz Big Band Union“. Bereits zum dritten Mal leitete Stefan Höfel die umtriebige Band, die zu ihrem Konzert gleich vier special guests begrüßten. Der allseits bekannte Saxophonist Florian Bramböck und der Posaunist Robert Bachner musizierten in den Reihen der Bigband. Überdies bereicherten die Sängerin Veronika Morscher und der Sänger Bastian Berchtold das zweiteilig angelegte Konzertprogramm. Das erste Set bot Highlights mit zwei Uraufführungen von Florian Bramböck und dem Vorarlberger Jazzmusiker Fabio Devigili. Dann wurden die Zuhörenden, die voller Begeisterung mitgingen, mit Klassikern von Frank Sinatra, den Beatles und einem Song von Beyoncé unterhalten.

Theater 16.09.2018
Anita Grüneis

Saisoneröffnung im TAK: „und dann können wir, na ja ... reden.“ 
Das Brüderpaar Terry und Drew: Nikolaus Schmid, Philip Heimke

„Ich melde mich bei dir, ja? Ich ruf dich an, und dann können wir, na ja ... reden. Alles auf den Tisch packen. Egal wie schwer mir das fällt oder ... das machen wir. Wir beide.“ Sind diese Worte ein Versprechen, eine Hoffnung oder eine Drohung? Bei Neil LaButes Stück „In einem finsteren Haus“ weiß das niemand so genau. Dabei wird den ganzen Abend lang vom Reden gesprochen. Wie Männer das so tun. Beiläufig. Nebensächlich. Ein starker Saison-Auftakt im TAK Theater Liechtenstein. 

Musik / Konzert 14.09.2018
Silvia Thurner

Mit anregenden Werkdeutungen das Publikum in Schwingung versetzt – „Abenteuer Re:sonanzen“ in Feldkirch war in mehrerlei Hinsicht eine inspirierende Erfahrung
Das "Abenteuer Re:sonanzen" bei "Musik in der Pforte" fand beim Publikum bereits bei der Generalprobe viel Widerhall. Jedes einzelne der Kurzkonzerte überzeugte auf seine Weise. Begeisterung löste auch die Uraufführung des Werkes "No borders!" von David Helbock aus.

Die 800-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Feldkirch erlebten mit der Zeitreise „Abenteuer Re:sonanzen“ einen musikalischen Höhepunkt. Klaus Christa hat im Rahmen von „musik in der pforte“ und mit zahlreichen Freunden und Studierenden des Landeskonservatoriums die Musikgeschichte zum Klingen gebracht. Innerhalb von sechs spannenden Kurzkonzerten wiesen die allesamt hervorragenden Musikerinnen und Musiker auf kompositionsgeschichtliche Nahtstellen und Übergänge hin. Die Philosophin Natalie Knapp stellte diese in einen kulturhistorischen Zusammenhang und assoziierte die Zeitläufte mit der Biografie eines Menschen. Der Spaziergang startete im Dom, führte über die Kapelle und den Festsaal des Landeskonservatoriums zum Pförtnerhaus. Dort setzten der Kammerchor Feldkirch, Studierende des Landeskonservatoriums, David Helbock, Johannes Bär und Andreas Broger unter der Leitung von Benjamin Lack mit der Uraufführung des Stückes „No Borders!“ einen Energie geladenen Schlussakt. Auch nach dem fünfstündigen Konzertmarathon ohne Ermüdungserscheinungen reagierte das Publikum hellauf begeistert.

Film / Kino 13.09.2018
Gunnar Landsgesell

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
Lars Eidinger als Bert Brecht: Wir spielen die Vorgänge hinter den Vorgängen. Ein ambitioniertes Unterfangen für diesen Film.

Wohl mit voller Absicht scheiterten Bert Brecht und Kurt Weill Ende der 1920er Jahre damit, den großen Erfolg der "Dreigroschenoper" auch ins Kino zu bringen. Letztlich konterkarierten sie die Absichten eines Filmproduzenten, mit ihrem Theaterstück noch einmal Geld zu verdienen, statt dem Publikum die Augen zu öffnen. "Mackie Messer" erzählt von beidem: von den Querelen rund um den Dreh und von Bert Brecht als Paradeintellektuellen.

Film / Kino 13.09.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (14.9. - 20.9. 2018)
Call Me By Your Name

Die Remise Bludenz startet diese Woche mit drei Filmen in die dritte Saison der "LeinwandLounge". Am Spielboden Dornbirn steht nochmals Christian Petzolds meisterhafte Adaption von Anna Seghers Roman "Transit" auf dem Programm.

Literatur 11.09.2018
Ingrid Bertel

„Die aus der Reihe tanzen. Eine menschliche Entdeckungsreise“ von Reinold Amann - Rutengänger, Weltensegler, Künstler
Schneidermeister und Couturier Engelbert Ott

Reinold Amanns neuer Fotoband ist eine Entdeckungsreise zu Menschen, die aus der Reihe tanzen. Auf dem ersten Bild hebt Karl Gutschner erklärend den Zeigefinger. Tone Fink öffnet die Hand in einer fragenden Geste. Christine Gruber schwebt an den Ringen und hält die Hand eines kleinen Mädchens, das auf der Schaukel sitzt – fest und zart, die Hand des Kindes von ihrer umschlossen, ihre Finger am Handgelenk des Kindes. Es sind sprechende Hände, die Reinold Amanns Bilder zeigen. Sehr sprechende Hände.

CD-Tipp 11.09.2018
Peter Füssl

KUU! Lampedusa Lullaby

Wenig ist spannender als das uneitle Zusammenspiel einzigartiger Individualisten in einem ernstgemeinten Kollektiv! Die beiden Gitarristen Frank Möbius, Mastermind des Trios „Der Rote Bereich“, und Kalle Kalima, seit Jahren die Berliner Szene kreativ aufmischender Finne, duellieren sich nicht in altbackener Manier, sondern bündeln ihre schrägen Ideen zu einem gigantischen, detailreichen Powersound.

Film / Kino 06.09.2018
Gunnar Landsgesell

Alpha
Der Wolf und sein neues Herrl oder: Wie man ein Mann wird, ohne Büffel zu töten.

Wie der Wolf zum Hund wurde - "Alpha" ist die Geschichte des Häuptlingssohnes Keda, der vor 20.000 Jahren von seiner Horde getrennt wird und sich einen Wolf als Beschützer dressiert. Unbedingt Neues darf man sich von deren Streifzügen aber nicht erwarten.

Musik / Konzert 06.09.2018
Silvia Thurner

Emotion, Kraft und Lebensfreude – Das „Quarta“-Orchester und Christoph Eberle steigerten sich in die Musik hinein und ernteten dafür begeisterten Applaus
Zum dritten Konzertprojekt mit der "Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie" lud Christoph Eberle den Gitarristen Alexander Swete als Solisten ein. Im gut besuchten Festspielhaus Bregenz erklang das allseits bekannte und beliebte "Concierto de Aranjuez" von Joaquin Rodrigo.

Zum dritten Mal studierte die „Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie“ unter der Leitung von Christoph Eberle ein großes Konzertprogramm ein und ging damit auf Konzertreise mit Stationen in Vaduz, Bregenz, Schwarzenberg, St. Gallen, Wangen und Feldkirch. Das hervorragend zusammen gestellte Programm mit Werken von Ravel, Strawinsky und Chabrier vereinte Ballett- und folkloristische Tanzkompositionen, die das groß besetzte Orchester mit Esprit und Courage ausdeutete. Im Mittelpunkt stand der Gitarrist Alexander Swete mit Rodrigos berühmtem „Concierto de Aranjuez“. Die Interpretation wirkte charmant und lebte von einer natürlichen Ausstrahlung.

Film / Kino 06.09.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (7.9. - 13.9. 2018)
The Guernsey Literary And Potato Peel Pie Society – Deine Juliet

Das Takino Schaan zeigt diese Woche Mike Newells „The Guernsey Literary And Potato Peel Pie Society – Deine Juliet“ und am Spielboden Dornbirn startet die heurige Bergfilmreihe mit Reinhold Messners Regiedebüt „Still Alive – Drama am Mt. Kenya“ und „Jäger des Augenblicks“.

CD-Tipp 06.09.2018
Peter Füssl

Georg Breinschmid: Breinländ

Wäre Breinländ ein realer Staat, würden wohl die Massen der Von-Türkis-Blau-die-Nase-aber-sowas-von-voll-Habenden dort unverzüglich um Asyl ansuchen, denn Breinländ ist so kunterbunt wie sein Cover, und Phantasie, Kreativität und Individualismus sind keine Einreisehindernisse, sondern geradezu Voraussetzungen für die Aufnahme. Darauf lassen zumindest die auf zwei CDs mit mehr als zwei Stunden Spielzeit verteilten 23 Stücke schließen, die Georg Breinschmid nun in der Nachfolge der beiden Doppler „Double Brein“ (2014) und „Old & New Stuff“ (2016) vorgelegt hat.

Literatur 04.09.2018
Raffaela Rudigier

„Alles außer Lyrik“ von Christian Futscher - Doppelte Böden und seltsame Abbiegungen

Dieser Dichter ist ein Schelm – und es ist eine helle Freude, seine Gedichte zu lesen. „Alles außer Lyrik“ heißt der neue Lyrikband von Christian Futscher und er enthält natürlich: Gedichte. Die Bedeutung des Titels verändert sich gleich zu Beginn ein weiteres Mal, mit dem Zitat von Andreas Okopenko auf Seite eins: „Alles außer Lyrik ist Irrsinn“. Spätestens jetzt wird klar, dass es hier doppelte Böden gibt und nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

CD-Tipp 03.09.2018
Peter Füssl

mose: film musik

Es müsste für einen kreativen Regisseur eigentlich extrem reizvoll sein, zu den 26 Titeln des achten Mose-Albums den passenden Film zu drehen. Allerdings würde dies großen Einfallsreichtum und einen außergewöhnlich ausgeprägten Hang zum Schrägen voraussetzen, wenn das Bild gegenüber dem Ton nicht furchtbar abstinken sollte.

Theater 31.08.2018
Dagmar Ullmann-Bautz

Eine erfrischend böse und skurrile Komödie – im Kosmodrom
Das Entlassungsgespräch: Patient (Robert Kahr) und Psychologin (Michaela Spaenle)

Das Kosmodrom ist eine ganz wunderbare Einrichtung des Theater Kosmos, dient es doch der Förderung junger Künstlerinnen und Künstler – AutorInnen, RegisseurInnen, AusstatterInnen und SchauspielerInnen. Besonders interessant ist das Kosmodrom für AutorInnen, denn wo sonst noch bekommen sie die Chance auch einmal einen kurzen Text professionell auf die Bühne zu bringen. Und nicht nur, dass ihre Texte inszeniert werden, nein, es wird mit den VerfasserInnen auf professioneller Ebene über sie diskutiert und an ihnen gearbeitet. Dank den Initiatoren Stephan Kasimir und Wolfgang Mörth sowie den Ermöglichern Augustin Jagg und Hubert Dragaschnig könnte man sagen, dass das Kosmodrom eine wahre Talenteschmiede ist!

Film / Kino 31.08.2018
Gunnar Landsgesell

Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon
Hinauf in die Lüfte, doch am Ende muss sich in diesem Film alles wieder schließen.

Elmar Wepper als grantelnder Gärtner, der sich lieber in seinen roten Doppeldecker setzt und abhaut, als mit seiner Familie noch etwas zu reden. Bis er - in dieser recht pädagogisch motivierten Komödie - eines Besseren belehrt wird.

Film / Kino 30.08.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (31.8. - 6.9. 2018)
Lady Bird

Das Rankweiler Open-Air „Filme unter Sternen“ geht für heuer mit Greta Gerwigs einfühlsamem Teenagerfilm „Lady Bird“ zu Ende. Der FKC Dornbirn startet mit dem Liebesfilm „Candelaria – Ein kubanischer Sommer“ in den Herbst.