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David Claerbout

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Anfang
13.07.2018 19:00
Ende
07.10.2018 00:00
Kategorie
Ausstellungseröffnung
Veranstaltungsort

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
6900 Bregenz
→ Di - So 10 - 18, Do 10 - 20, 1.7. – 31.8. tgl. 10 – 20, Festtage 15./16. 7. tgl. 10 - 22
+43 (0)5574 4 859 4-0
http://www.kunsthaus-bregenz.at
kub@kunsthaus-bregenz.at

Artikelaktionen
abgelegt unter:
CD-Tipp 17.07.2018
Peter Füssl

Steve Tibbetts: Life Of

Land und Meer und Pflanzen und das junge Licht, alles ebbt und wogt ruhig unter ihm, als ob es immer schon so gewesen wäre. Als er seine Augen zufrieden über das schweifen lässt, was er geschaffen hat, vernimmt er plötzlich etwas in sich, das man später einmal Töne und Harmonien nennen sollte, so gleich und so verschieden zugleich, alles in einem und eines in allem, so ruhig und wunderschön, als ob auch sie immer schon dagewesen wären. Da überkommt ihn eine große Traurigkeit, denn es gibt nichts und niemand, mit dem er teilen kann, was er in sich hört. Und obwohl er völlig erschöpft ist und eigentlich vorhatte, am nächsten Tag zu ruhen, beschließt er, noch einen sechsten Arbeitstag einzuschieben, um einen und eine zu schaffen, mit denen er die Erfahrung des Hörens teilen kann. ...

Musik / Konzert 14.07.2018
Silvia Thurner

Starke Persönlichkeiten, die sich ergänzen – der Klarinettist Martin Fröst und Roland Pöntinen am Klavier sorgten im Markus-Sittikus-Saal für Jubelstimmung
Die schwedischen Musiker Martin Fröst und Roland Pöntinen begeisterten bei der Schubertiade Hohenems mit Werken von Bartók, Brahms, Debussy und Schumann. Mit den Werkdeutungen machten sie nachvollziehbar, dass sie weit mehr sind als hervorragende Virtuosen auf ihren Instrumenten. Der Klarinettist Martin Fröst ist auch als Dirigent erfolgreich, und der Pianist Roland Pöntinen findet als Komponist Anerkennung. (Foto: Schubertiade)

In mehrerlei Hinsicht wirkte das Schubertiadekonzert mit dem Klarinettisten Martin Fröst und Roland Pöntinen am Klavier spektakulär. Die beiden Individualisten rahmten ihr hervorragend zusammengestelltes Programm mit Schumanns Fantasiestücken op. 73 und der Sonate für Klavier und Klarinette, op. 120/2 von Johannes Brahms. Darin eingeschrieben erklangen Bartóks berühmte Rumänische Volkstänze (Nr. 2-6) und die „Premiere Rhapsodie“ von Claude Debussy. Mit Moments musicaux (Nr. 1, 2 und 4) von Franz Schubert wurde die Werkauswahl abgerundet. Martin Fröst und Roland Pöntinen musizierten wunderbar aufeinander bezogen, mit einer markanten musikalischen Gestaltungskraft und atemberaubenden Spieltechniken.

Musik / Konzert 13.07.2018
Silvia Thurner

Auf zu neuen Ufern – das Symphonieorchester Vorarlberg stellt den neuen Geschäftsführer vor
Sebastian Hazod wird als Nachfolger von Thomas Heißbauer die Geschäftsführung des Symphonieorchesters Vorarlberg im September 2018 übernehmen.

Sebastian Hazod (31), Kontrabassist und Kulturmanager aus Oberösterreich, wird im September 2018 Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg. Nachdem Thomas Heißbauer die künstlerische Leitung der Kulturvereinigung Salzburg übernimmt, wurde eine kurzfristige Ausschreibung dieser Funktion notwendig. Aus zahlreichen Bewerbungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hat sich das Entscheidungsgremium einstimmig für Sebastian Hazod als neuen Geschäftsführer entschieden. Daneben ist das Orchester derzeit in der Sondierungsphase für einen neuen Chefdirigenten. Gerard Korsten dirigiert das SOV bekanntlich beim diesjährigen Festspielkonzert (vorerst) zum letzten Mal. Somit wird Sebastian Hazod wichtige Weichen für die Zukunft des Orchesters mitbestimmen. Im Gespräch mit Silvia Thurner erzählt der aktuell noch als Orchestermanager des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn tätige Sebastian Hazod von seinen Intentionen und Vorhaben für die Zukunft.

Film / Kino 13.07.2018
Gunnar Landsgesell

Adrift - Die Farbe des Horizonts
Vom gemeinsamen Sektschlürfen zur Survivalkünstlerin. Ein traumatisches Erlebnis.

Was als romantisches Abenteuer beginnt, entwickelt sich zum Horrortrip. Nach einem gewaltigen Hurricane findet sich Tami (Shailene Woodley) allein an Bord einer havarierten Yacht am offenen Meer. Nach einem wahren Fall aus den 1980er Jahren.

Film / Kino 12.07.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (13.7. - 19.7. 2018)
Tully

Filmforum Bregenz und Open-Air in Heerbrugg zeigen diese Woche die Dramödie „Tully“, in der Jason Reitman und Drehbuchautorin Diablo Cody unspektakulär, aber genau von den Belastungen einer Mutterschaft erzählen. Im Takino Schaan steht mit „Jane“ ein Dokumentarfilm über die Verhaltensforscherin Jane Goodall auf dem Programm.

Theater 11.07.2018
Peter Niedermair

„Auf der Flucht: Gargellen – Sarotla – Schweiz. Eine partizipative theatrale Performance“
Menschen auf der Flucht, die nicht nur Strapazen in einer hochalpinen Landschaft, sondern auch ihren lokalen FluchthelferInnen ausgesetzt sind

Das teatro caprile geht mit diesem Stück als Interaktives Theater mit geführter Tageswanderung in eine weitere Saison. An drei Wochenenden wird im Sommer wird unter der Regie von Andreas Kosek „Auf der Flucht“ aufgeführt. Für 25 Jahre teatro caprile und sechs Jahre Interaktives Theater hat Bundespräsident Alexander van der Bellen den Ehrenschutz übernommen. Das Stück thematisiert ausgewählte Flüchtlingsbiographien aus der NS-Zeit an Originalschauplätzen, die sich Publikum und Schauspieler gemeinsam erwandern. Wenn Sie teilnehmen möchten, ist eine baldige Kartenreservierung ratsam.

CD-Tipp 10.07.2018
Peter Füssl

Kamasi Washington: Heaven And Earth

Knapp zweieinhalb Stunden dauert der musikalische Furor, den Kamasi Washington auf seinem neuen monumentalen Werk entfacht – sechzehn, im Schnitt neun Minuten lange Stücke auf zwei CDs oder vier LPs verteilt – und das in Zeiten, in denen viele angesagte Alben kaum vierzig Minuten dauern und die einzelnen Stücke oft auf knappe drei Minuten beschränkt sind. In seinem glänzenden, westafrikanischen Gewand, mit Bart und wild abstehenden Haaren wirkt der sanfte Hüne wie eine Mischung aus Science-Fiction-Spacetraveller und Messias – passend dazu scheint er auf dem Cover auch über das Wasser eines Sees zu wandeln. Jesus Kamasi Superstar?!

Musik / Konzert 08.07.2018
Anita Grüneis

LIGITA - Die hohe Kunst des Zusammenspiels
Das EOS Guitar Quartett aus der Schweiz eröffnete den Reigen der Meisterkonzerte an der LIGITA

Das Liechtensteiner Unterland mit seinen fünf Gemeinden Eschen, Gamprin, Mauren, Ruggell und Schellenberg steht bis zum 14. Juli ganz im Zeichen der meisterlichen Gitarrenmusik. Die 26. Liechtensteiner Gitarrentage LIGITA wurden mit einem virtuosen Konzert des EOS Guitar Quartetts im Eschner Gemeindesaal eröffnet. Insgesamt stehen sieben Meisterkonzerte auf dem Programm. Die vier Männer des EOS Quartetts setzten dabei eine hohe Messlatte für alle weiteren Konzerte. 

Ausstellung 06.07.2018
Peter Niedermair

Veronika Dirnhofer – Der Mensch ist das Maß. Böhmen liegt am Meer
Veronika Dirnhofer in der Galerie Arthouse in Bregenz (alle Fotos © Veronika Dirnhofer)

Am 5. Juli 2018 wurde in der Bregenzer Galerie Arthouse eine Ausstellung mit neuen Malereien und Keramiken von Veronika Dirnhofer eröffnet. Zur Eröffnung waren sehr viele interessierte Besucherinnen und Besucher gekommen. Peter Niedermair sprach zur Ausstellung.

Film / Kino 06.07.2018
Gunnar Landsgesell

Die Frau, die vorausgeht
Auf dem Rücken der Pferde: auch so kommt man sich näher

Die Malerin Catherine Weldon reist Ende des 19. Jahrhunderts nach South Dakota, um den Chief der Lakota-Sioux "Sitting Bull" zu porträtieren. Die britische Regisseurin Susanne White widmet den beiden Figuren die melancholische Betrachtung eines letzten Kampfes um Gerechtigkeit.

Musik / Konzert 05.07.2018
Fritz Jurmann

Bregenzer Festspiele vor dem Start: „Carmen“ am See erneut ein Volltreffer, Hochspannung vor der Premiere im Haus
Mit besonderer Spannung erwartet wird heuer die Premiere der Hausoper „Beatrice Cenci“ von Berthold Goldschmidt. Das Bühnenbild von Kathrin Connan verheißt opulente Bilder aus der Renaissance

Auch in ihrer vierten Saison in Bregenz wird die Arbeit für Festspiel-Intendantin Elisabeth Sobotka nicht zur Routine, wie sie zu Beginn des traditionellen Pressetages Donnerstagvormittag in der Seegalerie des Festspielhauses vor zahlreichen in- und ausländischer Medienvertretern erklärte: „Alle Beteiligten sind derzeit vor allem gespannt auf den letzten Entstehungsprozess unserer Hausoper ‚Beatrice Cenci‘, aber auch die Seeproduktion ‚Carmen‘, die eine besondere Magie entwickelt hat, erlebt eine Wiedererweckung mit nur kleinen Änderungen. Das ist das Wunder am Theater, das immer neu entsteht.“ Leading-Teams und Mitwirkende beider Aufführungen gaben dabei in der locker-routinierten Moderation von Pressesprecher Axel Renner Einblicke in ihre Arbeit.

Film / Kino 05.07.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (6.7. - 12.7. 2018)
Il colore nascosto delle cose – Die geheimen Farben der Liebe

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche Silvio Soldinis Liebesfilm „Die geheimen Farben der Liebe“. Beim Open-Air Hard-Movie stehen am Harder Bodenseeufer nicht nur in „Hidden Figures“ starke Frauen im Zentrum.

Musik / Konzert 04.07.2018
Silvia Thurner

Christoph Eberle startet mit der von ihm gegründeten Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie zum dritten Mal durch
Christoph Eberle gründete vor drei Jahren ein Jugendorchester. In den Orchesterprojekten sollen Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 14 und 26 Jahren Erfahrungen sammeln und auf den professionellen Orchesterbetrieb vorbereitet werden.

Zum dritten Mal initiiert Christoph Eberle, Dirigent und Begründer der Quarta 4 Länder Jugendphilharmonie, eine Konzertreihe mit Stationen in Liechtenstein, der Schweiz, Deutschland und Vorarlberg. Etwa 80 % der Musikerinnen und Musiker der vergangenen beiden Jahre sind auch dieses Mal mit dabei. Im Rahmen einer Probenwoche studieren die Orchestermitglieder im Alter zwischen 14 und 26 Jahren Werke vor Strawinsky, Ravel und Charbier ein, die den Tanz in den Mittelpunkt stellen. Rodrigos berühmtes „Concierto de Aranjuez für Gitarre und Orchester“ musiziert die Jugendphilharmonie mit dem Solisten Alexander Swete.

Musik / Konzert 03.07.2018
Silvia Thurner

Den warmen Klang der Schönach-Orgel feierlich zelebriert – Bruno Oberhammer, Gabriel M. Morre und Thomas Vötterl musizierten zum 150-jährigen Bestehen der Orgel in Hittisau
Bruno Oberhammer, unterstützt von den Trompetern Gabriel Maria Morre und Thomas Vötterl, kristallisierte die Klangschönheit der Schönach-Orgel in Hittisau unter anderem mit Werken von Johann Pachelbel und Max Reger heraus.

In Vorarlberger Pfarrkirchen stehen zahlreiche historische Orgeln. Unermüdlich und seit Jahrzehnten forscht Bruno Oberhammer über diese wertvollen Instrumente und bringt sie zum Klingen. Zum 150-jährigen Jubiläum der Schönach-Orgel in der Pfarrkirche Hittisau kamen die Vorzüge und die weiche Klangfarbe des Instruments mit Werkdeutungen unter anderem von Bernardo Storace, Johann Pachelbel und Max Reger voll zur Geltung. Darüber hinaus verliehen die Trompeter Gabriel Maria Morre und Thomas Vötterl dem Konzert mit Werken von Viviani, Torelli sowie Manfredini festlichen Glanz.

CD-Tipp 03.07.2018
Peter Füssl

Marcus Miller: Laid Black

Welch ein Groove, welch eine Kraft und dennoch gleichzeitige Relaxtheit! Hatte Marcus Miller vor drei Jahren auf seinem mit zahlreichen Ethno-Einflüssen durchsetzten Album „Afrodeezia“ noch die Suche nach seinen persönlichen Wurzeln festgehalten, so kehrt er mit „Laid Black“ nun eindrucksvoll zu jenen musikalischen Gefilden zurück, die ihn als rechte Hand von Miles Davis und als begehrten Studiomusiker in den 1980-er Jahren berühmt gemacht haben: zu Jazz und Funk.

Musik / Konzert 01.07.2018
Silvia Thurner

Aus vielschichtigem Gewebe klare Formen geführt – Beeindruckender Abschluss der "Montforter Zwischentöne" zum Thema „begehren – über das Verlangen“
Das Symphonieorchester Vorarlberg und der Kammerchor Feldkirch sowie Studierende der Universität Mozarteum Salzburg unter der Leitung von Claire Levacher entfalteten die archaische Kraft der Kompositionen von Carlo Gesualdo, Brett Dean und Igor Strawinsky. (Foto: Matthias Rhomberg)

Unter dem etwas reißerischen Titel „Der Tag danach. Konzert zu Schuld und Buße“ beendeten die "Montforter Zwischentöne" den aktuellen Turnus im Montforthaus mit Kompositionen von Brett Dean, Carlo Gesualdo und Igor Strawisnky. Das Symphonieorchester Vorarlberg und der Kammerchor Feldkirch unter der Leitung von Claire Levacher sowie das Vocalconsort Berlin präsentierten ein hervorragend zusammen gestelltes Programm, das eine archaische Wirkung verströmte und zum Weiterdenken anregte.

Musik / Konzert 30.06.2018
Silvia Thurner

Von der musikalischen Leichtigkeit des Seins – Aaron Pilsan, Kian Soltani und Freunde sorgten bei der Schubertiade Schwarzenberg für Jubelstimmung
Tobias Feldmann, Aaron Pilsan, Georgy Kovalev, Uxia Martínez Botana und Kian Soltani belebten mit faszinierender Spielfreude und musikalischer Gestaltungskraft Klaviertrios und Klavierquintette von Franz Schubert. (Foto: Schubertiade)

Wenn Musiker wie Tobias Feldmann (Violine), Georgy Kovalev (Viola), Kian Soltani (Violoncello), Uxia Martínez Botana (Kontrabass) und Aaron Pilsan (Klavier) zum Kammerkonzert einladen, darf man sich einen besonderen Hörgenuss mit nicht alltägliche Werkdeutungen erwarten. So geschehen bei der Schubertiade Schwarzenberg, wo die fünf miteinander musizierten, als wären sie unter sich. Ihre Spielfreude, der humorvolle Austausch, bewundernswert aufeinander abgestimmte Phrasierungen und die Klangkultur ließen sofort den Funken zum Publikum springen. Nach der originellen Zugabe waren die Begeisterung und der Jubel groß und viele Zuhörende hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen.

Musik / Konzert 30.06.2018
Silvia Thurner

Das ist in der altehrwürdigen Villa noch nicht vorgekommen – Das Ensemble StimmImpuls verwandelte die Feldkircher Villa Claudia in ein Haus der Wünsche
Im Rahmen der "Montforter Zwischentöne" versetzten die Sieger des Konzertdramaturgiewettbewerbs die Feldkircher Villa Claudia in ein Haus der Wünsche mit erotischem Touch.

Beim diesjährigen Hugo-Konzertdramaturgiewettbewerb der „Montforter Zwischentöne“ ging das Ensemble „StimmImpuls“ als Sieger hervor. Mit ihrem Programm „Say Yes“ bespielten die Studierenden aus Nürnberg die Villa Claudia, in der sich auch das Standesamt der Stadt Feldkirch befindet. Viele folgten der Einladung und freuten sich über die kreativen Zugänge, die das Ensemble zum bedeutendsten Thema des Lebens - der Liebe - musikalisch aufbereiteten. Mit schönen Stimmen und mutig bildeten die Sängerinnen und Sänger in vier Räumen sowie im Treppenhaus Orte der Sehnsucht und des Begehrens, Illusion, bedeutende Entscheidungen sowie Enttäuschungen ab.

Theater 28.06.2018
Peter Niedermair

"Kindsein ist kein Zuckerschlecken" – Ein Theaterprojekt über Kindheiten und süßes Leben

Im neuen Stück geht es um Geschichten von Trennungen und Erinnerungen über das Aufwachsen und Eltern-Kind-Beziehungen in einem insgesamt komplizierter gewordenen Leben heute. Eine Schokolade macht noch keine Familie, ein Lutscher klebt kein gebrochenes Herz. „Kindsein ist kein Zuckerschlecken“ ist ein Theaterstück zum Lachen, das einem mitunter im Hals stecken bleibt, zum Heulen, zum Staunen und Nachdenken, über so einiges, wie das denn so läuft, insgesamt, mit den Kindern und den Eltern. Das Stück erzählt von Trennungen in der Migrationsgeschichte ebenso wie von komplizierten Alltagskonstellationen aus der Sicht von Jugendlichen.

Ausstellung 28.06.2018
Karlheinz Pichler

Schicht über Schicht über Schicht - Suzana Brborović und Peter Cvik in der Feldircher Galerie Sechzig
Suzana Brborovic: "Left out if construction", 2013. Acryl auf Leinwand

Unter dem Titel "Multi-layered. Encounter in Leipzig" geben die Junggaleristen Leonie Hirn und Calvin Mechora in Zusammenarbeit mit dem Kunst Palais Liechtenstein derzeit in der Galerie Sechzig in Feldkirich einen repräsentativen Einblick in das aktuelle Schaffen von Suzana Brborović und Peter Cvik.

Film / Kino 28.06.2018
Gunnar Landsgesell

Euphoria
Ines (Alicia Vikander) zu Emilia (Eva Green): Ich wollte nie ein Leben als Opfer führen. Gemeint ist die gemeinsame Mutter.

Zwei Schwestern (Eva Green, Alicia Vikander) begegnen sich im Angesicht des Todes der einen wieder: Eigentlich ein Kammerspiel über emotionale Erpressung, Sexualität und Fremdbestimmung, vor dem man keine Angst zu haben braucht.

Film / Kino 28.06.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (29.6. - 5.7. 2018)
Das schweigende Klassenzimmer

Das Filmforum Bregenz bietet in dieser Woche mit Lars Kraumes Spielfilm „Das schweigende Klassenzimmer“ packend Einblick in die Unterdrückungsmechanismen in der ehemaligen DDR. Der FKC Dornbirn zeigt dagegen Markus Imhoofs Dokumentarfilm „Eldorado“, in dem der Schweizer Regisseur persönliche Erinnerungen feinfühlig mit der heutigen Flüchtlingskrise verwebt.

CD-Tipp 27.06.2018
Peter Füssl

Eels: The Deconstruction

Eigentlich wollte Mark Oliver Everett, der sich gerne E nennt, vor ein paar Jahren den Bettel hinschmeißen – ausgepowert und ohne Visionen, wie es mit ihm und den Eels weitergehen sollte. Schließlich hatte er seit 1995 in elf Alben jedes noch so desaströse Kapitel seiner katastrophenreichen Biographie in oftmals exzellenten Songs aufbereitet und war so zu einer Art umjubeltem Schmerzensmann des Indie-Rock geworden. Nach einer vierjährigen Auszeit macht Everett aber nun mit „The Deconstruction“ doch das Dutzend an Alben voll und ringt seiner depressiven Weltsicht sogar ein bisschen Optimismus ab, wie der Titelsong schon deutlich macht: „The deconstruction has begun / time for me to fall apart (...) the reconstruction will begin / only when there’s nothing left“.

Musik / Konzert 26.06.2018
Silvia Thurner

Einzelstimmen zu einem faszinierenden Ganzen gebündelt – Das Jerusalem Quartet und der Cellist Gary Hoffman begeisterten in mehrerlei Hinsicht
Das Jerusalem Quartett modellierte bei der Schubertiade Schwarzenberg zwei Streichquartette von Mozart und Janacek mit einer bewundernswerten Klangbalance und belebte - unterstützt vom Cellisten Gary Hoffman - Schuberts berühmtes Streichquintett in C-Dur. (Foto: Schubertiade Schwarzenberg)

Das Jerusalem Quartett findet weltweit große Anerkennung und ist seit nunmehr achtzehn Jahren gern gesehener Gast bei der Schubertiade. In ihrem exklusiven Programm stellten Alexander Pavlovsky und Sergei Bresler (Violine), Ori Kam (Viola) und Kyril Zlotnikov (Violoncello) Mozarts Streichquartett (KV 458) die Werkdeutung des ersten Streichquartetts „Kreutzersonate“ von Leos Janacek gegenüber. Zusammen mit dem Cellisten Gary Hoffman und Schuberts Streichquintett (D 956) rundeten die Musiker das bejubelte Kammerkonzert im Angelika Kauffmann Saal ab.

Musik / Konzert 25.06.2018
Silvia Thurner

Zwei wissbegierige Kinder, ein Hochwasser führender Fluss und der Pförtner – Die Märchenoper „In der Schule des Riesen“ wurde erfolgreich uraufgeführt
Studierende der Klasse von Dora Kutschi am Vorarlberger Landeskonservatorium machten sich im Saumarkt Feldkirch auf den Weg "In die Schule des Riesen".

Anlässlich der 800-Jahr-Feier der Stadt Feldkirch wurde der altehrwürdige Stella Matutina, einem ehemaligen Privatgymnasium des Jesuitenordens, ein Denkmal gesetzt. In Kooperation des Vorarlberger Landeskonservatoriums - das nun genau an diesem Ort situiert ist - der Stadt Feldkirch und dem Theater am Saumarkt entstand die Märchenoper „Die Schule des Riesen“ mit Musik von Murat Üstün. Studierende aus der Gesangsklasse von Dora Kutschi interpretierten das poesievolle Werk und boten eine Stunde gute Unterhaltung.