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Theater Motif

'INTE]GRAT[ION'

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22.06.2018 20:00
Kategorie
Theater
Veranstaltungsort

Theater Kosmos
Mariahilfstr. 29, schoeller2welten/shed8
6900 Bregenz
an Vorstellungstagen ab 18
0043 5574 44034
http://www.theaterkosmos.at
office@theaterkosmos.at

Artikelaktionen
abgelegt unter:
Aktuell 24.05.2018
Peter Füssl

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Film / Kino 24.05.2018
Gunnar Landsgesell

Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?
Auf der Pirsch: Der Spaziergänger betrachtet die Natur nur als Kulisse, der Jäger lässt sich darauf ein, heißt es im Film. So etwas schon einmal gehört?

Im Wald trifft man nicht nur auf Wildtiere, sondern vor allem auf Interessenskonflikte zwischen Jägern und Förstern. Und auch der Wolf darf neuerdings nicht fehlen. Ein Dokumentarfilm, der viel mit den Jägern in den Wald blickt und von einem erstaunlich hoch reglementierten Raum erzählt. Auf einen grünen Zweig kommt man dabei eher nicht.

Film / Kino 24.05.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (25.5. - 31.5. 2018)
Es

„Hofkultur“ im Gutshof Heidensand bringt für zwei Wochen Arthouse-Kino nach Lustenau. In der Harder Kulturwerkstatt Kammgarn wird dagegen Jean-Pierre Jeunets liebevoll-verspielte Adaption von Reif Larsens Bestseller „Die Karte meiner Träume“ gezeigt.

CD-Tipp 22.05.2018
Peter Füssl

Bettye LaVette: Things Have Changed

Vielleicht waren es ja die unzähligen Ups and downs und die damit verbundenen emotionalen Achterbahnfahrten in der fünfeinhalb Jahrzehnte währenden Karriere der aus Detroit stammenden Soul-Diva, die der unverwechselbaren Stimme der heute 72-jährigen Bettye LaVette Ausdruckskraft, Intensität und Tiefe verliehen haben. Nach frühen 60-er-Jahre-Hits und Tourneen mit Otis Redding, Marvin Gaye oder James Brown blieb sie mit ihren Longplayern erfolglos, verschwand in der Versenkung und schaffte erst um das Jahr 2000 mit Hilfe eines französischen Fans und Labelbetreibers ein Comeback, das unter anderem in von Joe Henry oder Craig Street produzierten und grammy-nominierten Alben gipfelte.

Musik / Konzert 22.05.2018
Anita Grüneis

Die wilden Bretonen mit ihren alten Instrumenten an der Schlossmediale
Am Werdenberger See begann die Uraufführung des Auftragswerks von Heiner Goebbels

Es sind Konzerte der besonderen Art, die an der Schlossmediale Werdenberg zu hören sind. Neben der Musik und den Ausstellungs-Werken zu einem speziellen Motto (2017: „Idylle“, 2018: „Wild“) steht auch jeweils ein Künstler im Fokus. Dieses Jahr ist dies der Komponist Heiner Goebbels. Der 1952 in Deutschland geborene Musiker ist seit Ende der 1980er Jahre ein Wegbereiter für das zeitgenössische Musiktheater. In Werdenberg wurde jenes Stück uraufgeführt, das Goebbels im Auftrag der Schlossmediale geschrieben hat. Es musste mit dem Schloss, dem Umfeld und dem Thema „Wild“ in Verbindung stehen. „No 20/58 for Bagpipe Solo“ nannte es Heiner Goebbels. 

Literatur 21.05.2018
Annette Raschner

„Kinder sind von Natur aus Philosophen!" - Wolfgang Hermanns erstes Kinderbuch

Das Z ist schmackhaft. Das M schmeckt irgendwie nach Honig, das O wiederum wie ein geplatzter Kaugummi. Und das F, das ist einfach Himbeereis. Dieser Ansicht ist jedenfalls das Zebra in Wolfgang Hermanns erstem Kinderbuch „Die Tiere und die Wörter", das im Nilpferdverlag von G&G erschienen ist. Für die farbenprächtigen Illustrationen zeichnete Katharina Sieg verantwortlich.

Kritiken 19.05.2018
Thomas Kuschny

Vom Reiz des Hybrids - „A Novel Of Anomaly“ am Spielboden Dornbirn
Andreas Schaerer mitunter auch theatralisch

Eines kann man sagen: „Sortenrein“ ist out! Wenigstens im Kunstbetrieb. Ein gewisser Konservativismus haftet dem Begriff an, natürlich nicht zu Unrecht. Man erinnere sich an die Debatte um Wynton Marsalis, wie und was Jazz sein soll. Schlechte Karten auf dem Markt hat auch derjenige, der mit (womöglich noch figurativen) Ölbildern reüssieren will. Aber das nur nebenbei. Dies soll ja mitnichten eine Verteidigungsrede werden, aber im Zwang zur Innovation, vor allem auch durch das Mischen von allerlei Zutaten, liegt die Gefahr der Beliebigkeit, Kraut und Rüben sozusagen. Wie man bis dato Unerhörtes aber stimmig und ohne jede Effekthascherei kreiert, wissen Andreas Schaerer und Konsorten ganz genau.

Musik / Konzert 19.05.2018
Anita Grüneis

Schlossmediale Werdenberg: Ein Treffen der musikalischen Avantgarde
Die „Barokksolistene“ ließen die Musik von Henry Purcell aufleben

Wenn Pfingsten, das liebliche Fest, naht, dann ist Schlossmediale-Zeit in Werdenberg. Rings um den Schlosshügel grünen und blühen Feld und Wald und Weinberg, in Büschen und Hecken regt sich das wilde Leben. „Wild“ ist denn auch das Motto dieser 7. Schlossmediale. Die Eröffnung war geprägt von ungewöhnlichen Klängen und Lauten, von Musik aus alten Zeiten, temperamentvoll präsentiert von jungen Musizierenden. Dieses Festival wird jedes Jahr mehr zum Treffen der musikalischen Avantgarde in der Region.  

Musik / Konzert 18.05.2018
Silvia Thurner

Vielsagende Hörerlebnisse – Die Kammersymphonie Berlin und Jürgen Bruns brachten Klassisches und Musik unserer Zeit auf den Punkt
Zum Abschluss der aktuellen Saison der Abonnementreihe "Dornbirn Klassik" gastierte die Kammersymphonie Berlin unter der Leitung von Jürgen Bruns mit einem erlesenen Konzertprogramm im Dornbirn Kulturhaus.

Mit einem erfrischenden und zugleich poesievollen Konzert beendete die Kammersymphonie Berlin unter der Leitung von Jürgen Bruns den Abonnementzyklus von „Dornbirn Klassik“. Im Mittelpunkt standen die beiden Kompositionen „Aubes II“ und „Elegie an Diotima“ des aus Vorarlberg stammenden und in der Steiermark lebenden Komponisten Richard Dünser. Zwei Sinfonien von Haydn und Mozart bildeten den Rahmen des anregenden Konzertabends. In allen Werkdeutungen kamen die herausragende Klangkultur, das Verständnis für eine spannende und zugleich subtile Verflechtung der Themen sowie die große Eigenverantwortung jedes einzelnen Musikers innerhalb des Ganzen beeindruckend zu Geltung.

Kritiken 18.05.2018
Anita Grüneis

„Nathan der Weise“ in Vaduz: Dieser Weg wird steinig und schwer
Recha (Paulina Jolanda Alpen) begrüßt ihren Vater Nathan (Murat Yeginer)

Die Bühne liegt voller Pflastersteine. Baumaterial oder Protestwerkzeuge? Oder vielleicht Mahnmale gegen Völkermord? Was auch immer, der Weg der Religionen zueinander hin ist ein steiniger. Das wird in dieser Aufführung von Lessings „Nathan der Weise“ deutlich. Das Staatstheater Mainz gastierte damit im Vaduzersaal. Leider nicht im TAK - im großem Saal ging allzu viel des wunderbar gesprochenen Textes unter. Da es inzwischen selten geschieht, dass ein Klassiker textgetreu wiedergegeben wird, ohne dabei staubig zu wirken, war das akustische Problem besonders ärgerlich. Inszeniert hat das Stück K.D. Schmidt, der auch gemeinsam mit Christoph Hill für das Bühnenbild verantwortlich zeichnete. 

Film / Kino 17.05.2018
Gunnar Landsgesell

Der Buchladen der Florence Green
Trübe Verhältnisse, klarer Blick: Violet Gamart (Patricia Clarkson) als hinterhältige Kraft.

England Ende der Fünfziger Jahre: Trotz eigentümlicher Stimmung eröffnet die junge Witwe Florence (Emily Mortimer) in einem verschlafenen Küstenort einen Buchladen. Im Hintergrund mobilisiert eine Aristokratin gegen die Zuzüglerin. Isabel Coixet ("Mein Leben ohne mich") sorgt mit ihrer betont biedermeierlichen Inszenierung für eine interessante Spannung, während die hinterhältigen Kräfte der Zersetzung fast unbemerkt wuchern dürfen.

Musik / Konzert 17.05.2018
Silvia Thurner

Zuerst seelenvoll, dann inhaltsleer – Große Kontrasterlebnisse bei den Bregenzer Meisterkonzerten
Nicola Benedetti (Violine), Jan Vogler (Violoncello) und Martin Stadtfeld (Klavier) musizierten mit dem "Royal Scottish National Orchestra" unter der Leitung von Peter Oundjian im Bregenzer Festspielhaus Beethovens Tripelkonzert. Die Werkdeutung wirkte souverän ausgestaltet, ließ jedoch auch Fragen offen. (Foto: Fritz Jurmann)

Zum Abschluss der Saison gastierte das Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von Peter Oundjian mit Werken von Britten, Beethoven und Brahms bei den Bregenzer Meisterkonzerten. Im Mittelpunkt stand Beethovens selten zu hörendes Tripelkonzert mit Nicola Benedetti (Violine), Jan Vogler (Violoncello) und Martin Stadtfeld (Klavier). Während Benjamin Brittens „Four Sea Interludes“ eine mitreißende Kraft entfaltete und die Deutung des Tripelkonzertes Fragen offen ließ, war die Interpretation der vierten Symphonie von Johannes Brahms ein unbefriedigendes Hörerlebnis.

Ausstellung 17.05.2018
Karlheinz Pichler

Vom Himmel aus durch die Hölle und weiter in Richtung Eden - Stoph Sauter solo im Engländerbau und mit Freunden im Küefer-Martis-Huus
Stoph Sauter: FAST SCHNELL - Blick in die Ausstellung (Fotos: Karlheinz Pichler)

Ursprünglich wollte der aus Dornbirn stammende Künstler Stoph Sauter den Vaduzer Engländerbau eigentlich für eine Gruppenausstellung nutzen. Davon kam er jedoch ab und nimmt den groß dimensionierten Saal nun für sich allein in Beschlag, um unter dem Titel „FAST SCHNELL“ ein Projekt zu realisieren, das er schon lange als Vision mit sich herumgetragen hat. Als „Entschädigung“ für seine bereits eingeladenen Künstlerkollegen gibt es parallel dazu die Gruppenschau „1&0“ im Küefer-Martis-Huus in Ruggell.

Film / Kino 17.05.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (18.5. - 24.5. 2018)
The Florida Project

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche mit „The Florida Project“ Sean Bakers großartigen Spielfilm über eine Kindheit am Rand der US-Gesellschaft. Eindringlich an die Verdrängung der NS-Gräuel im Österreich der 1960er Jahre erinnert dagegen Christian Frosch in seinem Gerichtsfilm „Murer – Anatomie eines Prozesses“, den der FKC Dornbirn zeigt.

Aktuell 15.05.2018
Peter Füssl

Heike Kaufmann wird neue Spielbodengeschäftsführerin
Heike Kaufmann ist zur neuen Geschäftsführerin am Dornbirner Spielboden bestellt worden

Die aus dem Spielboden-Vorstand rekrutierte Kommission ließ sich mehrere Wochen Zeit, um sich schließlich für Heike Kaufmann als neue Geschäftsführerin am Dornbirner Spielboden zu entschließen. Sie ist in der Vorarlberger Kulturszene vor allem durch ihre Mitarbeit beim poolbar Festival bekannt geworden und wird die Nachfolge von Peter Hörburger antreten, der den Spielboden aus privaten Gründen Richtung Wien verlässt.

Literatur 15.05.2018
Peter Niedermair

Der selbständige Zugang zu allem, was geschrieben ist. - Lesen und wie der Akt der Emanzipation anfängt
„Der geheimnisvolle Koffer von Herrn Benjamin” von Pei-Yu Chang

Ende März trafen sich der aus Vorarlberg stammende Herwig Bitsche, Leiter des NordSüd Verlags in Zürich, und Peter Niedermair in Hohenems zu einem Gespräch über die Bedeutung des Lesens und aktuelle Aspekte in der Kinderliteratur.

CD-Tipp 15.05.2018
Peter Füssl

Sons Of Kemet: Your Queen Is A Reptile

Der hypnotisch wirkende, aus unterschiedlichen Tribal-Grooves, Afrobeat-, Oriental- und zeitgenössischen Dub-Elementen geflochtene Trommelteppich der Sons of Kemet-Stammrhythmiker Tom Skinner & Seb Rochford, die in ihrer schweißtreibenden Arbeit von drei weiteren Drummern unterstützt werden, die erdig grundierenden Tuba-Linien von Theon Cross und die eingängigen Melodien des meist recht muskulös gespielten Tenorsaxophons von Bandleader Shabaka Hutchings fügen sich auch auf dem dritten Album der äußerst angesagten Londoner Band wieder zu jenem alle Generationen ansprechenden Mix zusammen, der gleichermaßen durchstrukturiert wie entspannt drauflosmusiziert wirkt.

Musik / Konzert 14.05.2018
Silvia Thurner

Diabolische Klanggemälde am Klavier modelliert –Yunus Kaya gab bei „Kultur.Leben“ ein mitreißendes Konzert
Yunus Kaya machte schon in mehreren Auftritten auf sich aufmerksam. Sein Recital in der Remise Bludenz mit Werkdeutungen von Maurice Ravel und Franz Liszt war eine faszinierende pianistische Meisterleistung.

Mit einem ausgeklügelten Programm machte der Pianist Yunus Kaya im Rahmen eines Klavier-Recitals bei „Kultur.Leben“ in der Remise Bludenz seine überbordende Musikalität und Meisterschaft auf dem Instrument erlebbar. Mit seinem plastischen Spiel führte er die Zuhörenden in schaurig schöne Fantasiewelten der Romantik. Neben Werken von Scarlatti und Beethoven stellte er die beiden virtuosen Meilensteine der Klavierliteratur, Ravels „Gaspard de la Nuit“ und die Dante-Fantasie von Franz Liszt sehr vital in den Raum.

Musik / Konzert 12.05.2018
Silvia Thurner

Ein Doppelkonzert mit besonderem Flair – Neue Musik im Martinsturm und als „Nonclassical“ Performance im Magazin 4
Der Martinsturm in Bregenz bot einen reizvollen Rahmen für ein Konzert mit dem "ensemble plus" sowie Gabriel Prokofiev. (Fotos: Victor Marin-Roman)

Im Rahmen des Internationalen Bodenseefestivals, das dieses Jahr unter dem Motto „Russland. Vorwärts zu neuen Ufern“ steht, war der sowjetisch-britische Komponist und DJ Gabriel Prokofiew in Bregenz zu Gast. Das exklusive Konzerterlebnis profitierte von der Mischung aus realen Klängen und Liveelectronics sowie den guten Werkdeutungen des „ensemble plus“. Zudem gewährte der Konzertraum im Martinsturm, der die vielen Zuhörenden kaum fassen konnte, ein eindrückliches Ambiente. Abgerundet wurde der ungewöhnliche Konzertabend mit einem Clubbing im Magazin 4.

Theater 11.05.2018
Dagmar Ullmann-Bautz

Über die Macht der Sprache – „Kaspar“ von Peter Handke am Vorarlberger Landestheater
Sehr berührend: Jörg Ratjen

Es ist eine einfache Geschichte in seiner hochkomplexesten Form, die Autor Peter Handke anhand der Figur des Kaspar Hauser erzählt und die in der Inszenierung der Regisseurin Carina Riedl seine faszinierende Umsetzung findet. Die Premiere von „Kaspar“, wurde am vergangenen Mittwoch im Vorarlberger Landestheater gefeiert und vom Publikum bejubelt.

Theater 11.05.2018
Dagmar Ullmann-Bautz

Wie sich die Menschheit lächelnd in den Untergang singt – UNPOP spielt „Das Knurren der Milchstraße“ von Bonn Park
Großartig: Ronald Kuste und Maria Fliri

Wenn die Milchstraße knurrt, ist einiges aus den Fugen, dann kracht es im Gebälk, dann ist der Weltuntergang nah. Und genau das durften die Zuschauer letzten Dienstag auf der Hinterbühne des Dornbirner Kulturhauses erleben. Einen Blick in die Zukunft werfen, in eine Zukunft, die alles andere als rosig erscheint. Das junge „Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung“ kurz „UNPOP“ feierte Premiere mit Bonn Parks preisgekröntem Stück „Das Knurren der Milchstraße“.

Film / Kino 11.05.2018
Gunnar Landsgesell

Isle of Dogs
Stop-Motion-Darsteller: Wes Anderson setzt auf Minimalismus und schafft damit erneut eine unverwechselbare Atmosphäre.

Nach dem fantastischen Mister Fox ist der Regiekünstler Wes Anderson nun auf den Hund gekommen. In seiner melancholischen Stop-Motion-Animationskomödie sollen die treuesten Gefährten des Menschen deportiert und getötet werden. Einige Zwei- und Vierbeiner formieren sich zum Widerstand. Eine Parabel in unverkennbarer Wes-Anderson-Ästhetik, beobachtet durch das scharfe Auge des Hundes.

Film / Kino 10.05.2018
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (11.5. - 17.5. 2018)
Wind River

Der Spielboden Dornbirn zeigt diese Woche nochmals den packenden, aber inhaltlich zwiespältigen US-Krimi „Wind River“. Eine grelle Gesellschaftssatire steht dagegen beim TaSKino Feldkirch mit Oskar Roehlers „HERRliche Zeiten“ auf dem Programm.

Musik / Konzert 08.05.2018
Silvia Thurner

Geschichten von Liebe, Lust und Leidenschaft - „Montforter Zwischentöne“ widmen ihren Sommerschwerpunkt dem Begehren und Verlangen
Im Sommer gehen die "Montforter Zwischentöne" der Leichtigkeit des Seins in vielen Facetten nach. (Foto: Lisa Mathis)

Einem reizvollen Themenkreis, der uns alle berührt, wenden sich die "Montforter Zwischentöne" mit dem aktuellen Festivalmotto „begehren. Über das Verlangen“ zu. Pointierte Titel kündigen unterschiedliche Projekte wie eine Audio-Peepshow oder einen literarisch-musikalischen Spaziergang zum „Schönsten Nabel der Welt“ an. Unter der Devise „Say Yes“ mutiert die altehrwürdige Villa Claudia zum Haus der Wünsche. Überdies wird die „Allegory of desire“ mit Salomons „Hohelied der Liebe“ dargeboten. „Am Tag danach“ steht der büßende Frauenmörder und Komponist Carlo Gesualdo im Mittelpunkt.

Literatur 08.05.2018
Annette Raschner

Den Stein ins Rollen bringen - 50. Generalversammlung des Franz-Michael-Felder-Vereins
Norbert Häfele will die sozialreformerischen Aspekte im Werk Franz Michael Felders in Relation zur Gegenwart zu einem Schwerpunkt machen.

Die 50. Generalversammlung des Franz-Michael-Felder-Vereins am Wochenende im Kleinen Dorfsaal in Schwarzenberg stand ganz im Zeichen von Aufbruch. In Kürze wird der Posten von Ulrike Längle, der Gründungsleiterin des Franz-Michael-Felder-Archivs, die nach 34 Jahren in Pension geht, vom Land Vorarlberg ausgeschrieben. Der Felderverein hofft auf einen Innovationsschub; Nach Ansicht von Obmann Norbert Häfele muss die Vermittlungstätigkeit auf ganz neue Beine gestellt werden. Häfele schlug bei der Generalversammlung durchaus kritische Töne an.