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Aronne Dell’Oro

Folk

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Anfang
22.04.2017 20:00
Kategorie
Musik / Konzert
Veranstaltungsort

Bahnhof
Hof 347
6866 Andelsbuch
→ Do/Sa/So 19 - 20, So 10.30 - 11.30
+43 (0) 664 25 077 89
http://www.bahnhof.cc
info@bahnhof.cc

Artikelaktionen
abgelegt unter:
Kleinkunst / Kabarett 29.04.2017
Thorsten Bayer

Wenn die Queen zu Queen wird – Ennio Marchetto im Freudenhaus Lustenau
Ennio Marchetto schlüpft in „The Living Paper Cartoon" in viele Rollen, eine davon ist Minnie Maus (@ Simon Friedmann).

Ennio Marchetto ist mit seinem Programm „The living paper cartoon“ ins Freudenhaus zurückgekehrt. Nach seinem Besuch 2014, als das Zeit noch in Bregenz stand, gastiert er nun zwei Tage lang am neuen Standort im Lustenauer Millennium Park. Die Premiere am Freitagabend war ein voller Erfolg. Das Publikum amüsierte sich bei seinen rasant und präzise vorgetragenen Nummern köstlich und spendete donnernden Applaus. Am heutigen Samstag ist der Verwandlungskünstler aus Venedig ein zweites Mal zu sehen. Es gibt noch Tickets.

Gesellschaft 28.04.2017
Peter Niedermair

Tage der Utopie, 3. Tag, Arbogast, Mittwoch, 26. April 2017 - Utopia in Concert
Seit den ersten Tagen der Utopie 2003 verbinden die Masterminds Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger (links im Bild) dieser alle zwei Jahre stattfindenden Reihe die vorgestellten Zukunftsbilder mit Neuer Musik. (alle Fotos: Anja Köhler)

Ein All-Star Ensemble aus rund 15 Jahren „Tage der Utopie“ in einem gemeinsamen Konzert featuring Peter Herbert, Kontrabass, Peter Madsen, Klavier, Carol Robinson, Klarinette, Garth Knox, Viola, Francis Marie Uitti, Cello, und Pascal Contet, Akkordeon. Sie zählen mit zu den besten ImprovisationskünstlerInnen Europas und kommunizieren in einer universellen Sprache.

Literatur 28.04.2017
Annette Raschner

Oscar Sandner - der erste moderne Autor in Vorarlberg
Oscar Sandner hat mehr als vier Jahrzehnte an seinem Roman "Zusammenbruch des Föhns geschrieben" (Foto: Stadtarchiv Bregenz)

Mit Oscar Sandner feiert heuer eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Vorarlberger Kulturlebens seinen 90. Geburtstag. In einer Veranstaltung im Foyer des Theaters am Kornmarkt würdigte das Franz-Michael-Felder-Archiv kürzlich das vielfältige Werk und Wirken des Grandseigneurs und Doyens der zeitgenössischen Literatur in Vorarlberg.

Kritiken 27.04.2017
Gunnar Landsgesell

Gimme Danger
Jim Osterberg, bekannt als Iggy Pop, als seltsames Chamäleon: stählerner Körper und exzessive Drogenerfahrung, Protest aber ohne große Worte.

Iggy Pop, Postpunk-Ikone und mit The Stooges sagenumwobener Protagonist der Sechziger Jahre, in einem Essayfilm von Jim Jarmusch. Intim, wüst, liebevoll - eine Annäherung, die einen zu faszinieren vermag, auch wenn man keine Nummer der Stooges parat hat.

Musik / Konzert 27.04.2017
Peter Füssl

Zum Frösteln schön – isländische Musik vom Feinsten mit Ragga Gröndal am Spielboden
Ragga Gröndal zauberte isländische Atmosphäre in den Spielboden

Im Rest der Welt denkt man hauptsächlich an Björk, Sigur Rós oder – jüngere Semester – vielleicht an Of Monsters and Men, wenn man über isländische Musik spricht. Auf der sagenumwobenen Vulkaninsel ist das aber anders, denn dort erfreut man sich einer unglaublich reichhaltigen und quicklebendigen Musikszene. Die 32-jährige Sängerin Ragnheiður Gröndal hat unter dem für Nicht-Isländer leichter auszusprechenden Namen Ragga Gröndal bislang acht Alben veröffentlicht, die sich unter den etwas mehr als 300.000 Einwohnern der Insel rund 35.000-mal verkauften. Und dass es auch kein Zufall war, dass Gröndal bislang viermal den Iceland Music Award gewonnen hat, bewies sie im Rahmen der „Nordlichter Tour“ am gut besuchten Dornbirner Spielboden.

Gesellschaft 27.04.2017
Peter Niedermair

Tage der Utopie, Arbogast, 2. Tag: Bye bye Migrationshintergrund. Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur. - Jagoda Marinić im Gespräch mit der Ö1 Redakteurin Renata Schmidtkunz
Jagoda Marinić: Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur (alle Fotos: Anja Köhler)

Die Schriftstellerin und Integrationsexpertin Jagoda Marinić wurde als Tochter kroatischer Migranten in Waiblingen in der Region Stuttgart geboren. Ihre Eltern stammen aus Dalmatien. Marinić hat ein Studium der Germanistik, Politikwissenschaften und Anglistik an der Universität Heidelberg absolviert. Sie erhielt 1999 ein Hermann-Lenz-Stipendium und 2003 den Förderpreis der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ihr erstes Buch mit Erzählungen, „Eigentlich ein Heiratsantrag“, veröffentlichte Marinić im Jahr 2001, für ihren 2005 erschienenen Erzählband „Russische Bücher“ wurde sie mit dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet. 2006 erschien ihr Romandebüt „Die Namenlose“. Sie ist seit 2012 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Im Juni 2007 trat Marinić unter 18 Teilnehmern beim 31. Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt an, sie las ihren Text „Netzhaut“. Die Inszenierung des Theaterstücks „Zalina“, zu dem Marinić den Text schrieb, wurde im August 2007 mit dem Exzellenzpreis für das „Beste Programm des Kulturhauptstadtjahres Hermannstadt 2007“ ausgezeichnet. Marinić lebt in Heidelberg. Neben Essays und Erzählungen verfasst sie Theaterkritiken und schreibt für die Frankfurter Rundschau und die TAZ.

Film / Kino 27.04.2017
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (28.4. - 4.5. 2017)
The Founder

Das TaSKino Feldkirch blickt diese Woche mit „The Founder“ auf die Anfänge der Fastfood-Kette McDonald´s. Das Schlosskino Balzers lädt dagegen in der Reihe „Gutenberg im Kino“ mit Jessica Hausners „Lourdes“ zu einer formal stringenten, aber auch anspruchsvollen Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen ein.

CD-Tipp 27.04.2017
Peter Füssl

Kendrick Lamar: Damn

Der 29-jährige Kendrick Lamar hat sich mit vier herausragenden Alben, namentlich seinem mit fünf Grammys ausgezeichneten 2015-er Meisterwerk „To Pimp a Butterfly“, längst im Spitzenfeld der Rap-Szene etabliert. Dementsprechend groß ist auch das Interesse an seinem am Karfreitag veröffentlichten neuen Album „DAMN“, das musikalisch vielleicht etwas geradliniger und unprätentiöser daherkommt als das fast schon monströse Meisterwerk, aber dennoch mit musikalischen Raffinessen und Spitzfindigkeiten gespickt ist, die sich einem erst nach mehrmaligem Hören offenbaren.

Gesellschaft 26.04.2017
Peter Niedermair

Tage der Utopie - Jos de Blok: Organizations without Management. Inventing Meaningful Structures
Eröffnung: Josef Kittinger und Hans-Joachim Gögl eröffnen die 8. Tage der Utopie

Im Bildungshaus Arbogast eröffneten Josef Kittinger und Hans-Joachim Gögl am Montag, 24. April 2017 die 8. Tage der Utopie. Das Generalthema für die seit 2003 zweijährig stattfindende Veranstaltung titelt diesmal „Die Rückkehr der Utopien“. Dabei geht es darum die Utopie als Haltung gegenüber den Dystopien, den dunklen Zwillingsschwestern der Utopien, zu positionieren (vgl. Peter Niedermair in: Kultur April ’17, S. 4-5). Angesichts der sich breitmachenden Hysterie mit einer riesigen Fülle an Angst vor Katastrophen der Gegenwart faszinieren diese Dystopien sehr stark. Dem gegenüber stellen die Veranstalter ein Gegengewicht, indem man sich unaufgeregt, sachlich und kreativ Lösungen zuwendet und sich von diesen leiten lässt. Josef Kittinger kontextualisiert diese Tage der Utopie in den konzeptiven Verlauf der bisherigen Reihe und betont, dass neben all den Widrigkeiten und Hoffnungslosigkeiten dieser Welt zahlreiche Initiativen existieren, einige die hier in Arbogast gestartet sind. Von den Tagen der Utopie sei bisher viel Inspiration ausgegangen, die eine spezielle Offenheit im Blick schaffen – open mind, open heart und open will. Das Gute im Hintergrund habe längst begonnen und auch Voraussetzungen geschaffen, Neues entdecken zu wollen, neugierig zu sein für Überraschungen. Das ist nicht der Schalter, den man auf Pseudooptimismus umgelegt hat, sondern authentische Sprache zu sehr bedeutenden Themen. Die Sensibilität gegenüber der Sprache ist ein wesentliches Merkmal dieser Tage der Utopie. The language creates the spirit.

Musik / Konzert 26.04.2017
Fritz Jurmann

Bestverkaufte Seeproduktion aller Zeiten - Feuchtes Richtfest für „Carmen“
Aus Witterungsgründen auf die Hinterbühne der „Carmen“-Seebühne verlegt wurde heuer das traditionelle Richtfest im Rahmen einer Pressekonferenz. Die Bühne ist bis auf Details fertiggestellt.

„Wir spielen auch bei Regen!“ Dieser zum geflügelten Wort gewordene Kampfruf für die Wetterfestigkeit der Bregenzer Festspiele bei ihrer Seeproduktion hat am späten Dienstagnachmittag einmal nicht das Publikum betroffen, sondern zahlreiche Vertreter der Medien, die zum Richtfest der neuen „Carmen“-Seebühne ans Ufer des Bodensees geströmt waren. Doch geströmt hat punktgenau dabei auch der Regen. Die Verantwortlichen ließen sich darob nicht aus der Ruhe bringen und verlegten ihre Pressekonferenz ganz einfach auf die offene und damit reichlich zugige und feuchte, aber zumindest regengeschützte Hinterbühne. „Wir spielen auch bei Regen!“

Ausstellung 25.04.2017
Karlheinz Pichler

Das wahre Kapital steckt in der Kreativität - "Who Pays?" im Kunstmuseum Liechtenstein
RELAX (Chiarenza & Hauser & Co: "Who Pays?", 2006, Leuchtstoffröhren und Metallrahmen. (Foto: Karlheinz Pichler)

Ausgehend von der legendären Beuys'schen Gleichung „Kunst = Kapital“ versucht die aktuelle Ausstellung „Who Pays?“ im Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz anhand von 16 Statements den sich verändernden Geld- und Kapitalvorstellungen und einem damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten auf den Grund zu gehen.

CD-Tipp 25.04.2017
Peter Füssl

Jarvis Cocker – Chilly Gonzales: Room 29

Jarvis Cocker, der als Sänger und wichtigster Songschreiber von Pulp Brit-Pop-Geschichte geschrieben hat, und der in Berlin lebende kanadische Pianist Chilly Gonzales – ein unkonventioneller Grenzgänger zwischen Klassik, Jazz, Lounge und Hip-Hop – haben auf dem renommierten Klassiklabel Deutsche Grammophon ein ganz spezielles Konzeptalbum vorgelegt. In einem 16 Songs umfassenden Liedzyklus über den mit einem Stutzflügel ausgestatteten „Room 29“ des legendären Château Marmont Hotel am Sunset Boulevard spüren sie dem Hotel als Quelle von Wünschen und Fantasien, Ort der Sehnsucht, Zuflucht, aber auch der Ernüchterung und des einsamen Todes nach.

Ausstellung 24.04.2017
Peter Niedermair

Gerd Menia, Money 4 a New Society - Ausstellung im Drehpunkt – Studio für ganzheitliche Bewegung - Vernissagerede von Peter Niedermair
Ikonen

Gerd Menias hier im Drehpunkt ausgestellte künstlerische Arbeiten sind an sich Ikonen aus dem globalen Bildverkehr, bzw. sie stammen aus der Ikonographie der unter sich vernetzten Bilderwelten. Der ausstellende Künstler, ein großartiger Geschichten-Erzähler, arbeitet vor dem Hintergrund einer Position von Gertrud Stein, die die Mutter der Verlorenen Generation, The Lost Generation jener amerikanischen SchriftstellerInnen war, die in den 1920er Jahren in Paris lebten. „Was Du in der Kunst tust, tu es mit Anmut!“ Diese Haltung, diesen Duktus erlebe ich bei Gerd Menia, bzw. seiner Kunst, die auf drei Orte auf diesem Geschoß verteilt ist. Hier die Banknoten, im Korridor die „Magic Plants“ und draußen in einem weiteren Seminarraum, die Ikonen.

Literatur 24.04.2017
Peter Niedermair

Über das Recht auf Sterbehilfe und den Unsinn eines natürlichen Todes - „kultiviert sterben“ von Alois Schöpf

Der Innsbrucker Limbus Verlag hat einen Programmschwerpunkt deutschsprachiger Gegenwartsliteratur mit Fokus österreichische Literatur sowie die Essayreihe zu gesellschaftspolitisch aktuellen Themen. In dieser Reihe erschien 2015 Alois Schöpfs Essay „kultiviert sterben“.

Literatur 23.04.2017
Anita Grüneis

Liechtensteiner Literaturtage: Literarisch und diplomatisch viel unterwegs
Armin Öhri, Präsident der IG Wort, mit dem Ehrenpreis "Murmeltier", der an Prinz Stefan von Liechtenstein vergeben wurde

Liechtenstein ist kulturell in Bewegung. Letztes Jahr hieß es: „Liechtenstein schreibt“. Dieses Jahr lautet das Motto: „Liechtenstein liest“ und „Liechtenstein spielt“, nächstes Jahr soll es heißen: „Liechtenstein gestaltet“ und „Liechtenstein singt“. Organisatoren dieser Veranstaltungen sind die Liechtensteinische Landesbibliothek, die IG Wort und „Vaduz Classic“. In Sachen Literatur ging am Wochenende der erste Teil der zweiten Liechtensteiner Buchtage zu Ende. Dabei wurden Texte aus der Schreibwerkstatt für Wortakrobatinnen und Wortakrobaten präsentiert, geehrt wurde der Jugendliche mit den meisten Buchausleihen und die IG Wort verlieh ihre Ehrengabe „Murmeltier“.