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'poolbar-Generator 2017'

Vortrag der WorkshopleiterInnen bzw. GastkritikerInnen

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Anfang
17.02.2017 18:00
Kategorie
Vortrag / Diskussion
Veranstaltungsort

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz
6900 Bregenz
→ Di - So 10 - 18, Do 10 - 20, 19.7. – 31.8. tgl. 10 – 20
+43 (0)5574 4 859 4-0
http://www.kunsthaus-bregenz.at
kub@kunsthaus-bregenz.at

Artikelaktionen
abgelegt unter:
Musik / Konzert 30.03.2017
Silvia Thurner

Mit Musik das eigene Leben und die Gesellschaft bereichern – ein Festkonzert zur Urkundenüberreichung anlässlich der Oberstufenprüfungen der Vorarlberger Musikschulen
Derzeit lernen 12.750 Kinder und Jugendliche ein Instrument an einer Vorarlberger Musikschule. Viele musizieren jahrelang mit großer Ausdauer und Musikalität. Zwischen 25 und 30 junge Erwachsene nehmen jährlich die Herausforderung an und treten zur Oberstufenprüfung an. Damit markieren sie eine bedeutende Station im Rahmen einer lebenslangen Beziehung zum eigenen Instrument. Im Hypo Landtagssaal in Bregenz wurde die Urkundenübergabe mit einem Festkonzert gefeiert.

Die Vorarlberger Musikschulen bieten ihren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Anreize, um musikalische Ziele ins Auge zu fassen, darauf hin zu musizieren und sich schließlich über Erfolgserlebnis zu freuen. Viele Kinder kennen das Juniorabzeichen, weiter geht’s auf der musikalischen Karriereleiter mit dem Bronze- und dem Silberabzeichen - oder formaler ausgedrückt mit den Unter- und Mittelstufenprüfungen. Ganz oben auf der Leiter der Musikschulausbildung steht das Abzeichen in Gold, beziehungsweise die Oberstufenprüfung. 28 junge Erwachsene haben dieses Jahr die Herausforderung angenommen und mit dem Bestehen der Prüfung bescheinigte ihnen eine Jury die „musikalische Reife“. Im Rahmen eines Festkonzertes im Hypo Landtagssaal waren eindrucksvolle und vielseitige musikalische Darbietungen und die feierliche Übergabe der Urkunde zu erleben.

Film / Kino 30.03.2017
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (31.3. - 6.4. 2017)
Worlds Apart

Im Heerbrugger Kino Madlen wird diese Woche der griechische Episodenfilm „Worlds Apart“ gezeigt. Im TaKino Schaan steht Spike Jonzes großartige Verfilmung des Bilderbuchs „Wo die wilden Kerle wohnen“ auf dem Programm.

CD-Tipp 30.03.2017
Peter Füssl

Spoon: Hot Thoughts

Am Anfang bohrt sich das Titelstück des neunten Spoon-Albums mit wuchtig-funkiger Gitarre, harten Drums, spannungsgeladenen Basslinien, hämmerndem Piano und eindringlichem Gesang inklusive kleinerer elektronischer Spielereien rasch in die Gehörgänge. Als Finale erklingt das knapp fünfminütige, rein instrumentale „Us“ – erstmals in der Bandgeschichte steht ein Saxophon – nämlich jenes des jungen Kaliforniers Ted Taforo - im Zentrum, das umrahmt von Keyboards, Synthie-Klackern, kurzen Xylophon-Einwürfen und rumpelnden Beats ein kraftvoll-expressives Stimmungsbild malt.

Musik / Konzert 30.03.2017
Anita Grüneis

Lars Vogt erzählt mit dem SOL über Beethoven
Lars Vogt konzertierte mit dem Sinfonieorchester Liechtenstein SOL

Das Sinfonieorchester Liechtenstein SOL konzertierte mit seinem Dirigenten Stefan Sanderling und Stargast Lars Vogt im Vaduzersaal. Auf dem Programm standen Werke von Smetana, Beethoven und Dvorak. Das Konzert wurde dominiert von einer böhmischen Grundstimmung, die den Bogen von der Melancholie bis zur Walzerseligkeit spannte.

Ausstellung 29.03.2017
Karlheinz Pichler

Das Bild als Schnittstelle zwischen Künstler und Betrachter - Susanne Kircher-Liner im Bludenzer allerArt
Susanne Kircher-Liner: "Dolly", 2015, Öl/Acryl fluoriszierend auf Leinen

Im Werk der 1976 in Tirol geborenen Künstlerin Susanne Kircher-Liner verschränkt sich auf bildnerische Weise gleichsam die analoge mit der digitalen-wissenschaftlichen Welt. Kircher-Liner, die an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert hat, malt und zeichnet zwar in klassischer Tradition, stellt in und mit ihren Arbeiten aber durchaus auch naturwissenschaftliche und informationstechnologische Fragen. Nicht von ungefähr übertitelt sie ihre Ausstellung in der Galerie allerArt in der Bludenzer Remise mit „Schnittstelle“. Eine Schnittstelle, englisch Interface, verkörpert den Verbindungspunkt von einem System in ein anderes.

CD-Tipp 28.03.2017
Peter Füssl

Rosario Bonaccorso: A Beautiful Story

Wenn einen der italienische Kontrabassist Rosario Bonaccorso auf eine musikalische Reise einlädt, ist ein lustvolles Erlebnis garantiert, wie das vor zwei Jahren erschienene Album „viaggiando“ eindrucksvoll bewiesen hat. Mit den zwölf Eigenkompositionen auf „A Beautiful Story“ schließt er nun nahtlos an das Erfolgsrezept aus eingängigen Melodien und zündenden, mitunter raffinierte Haken schlagenden Rhythmen an, mischt es aber durch das Engagement dreier zukunftsträchtiger „young lions“ der quicklebendigen italienischen Jazzszene mit zusätzlichem Sprengstoff an.

Ausstellung 27.03.2017
Emma Fechtig

WER WOLLEN WIR SEIN? - Thementag im vorarlberg museum
Aktuelle Ausstellung „Soziale Skulptur“ von Ines Agostinelli (vorarlberg museum)

Die Themen Flucht, ineinandergreifende Perspektiven und Utopien wurden beim hochkarätig und international besetzten Symposium, das als Teil der Ausstellung „Soziale Skulptur“ von Ines Agostinelli im vorarlberg museum stattfand, beleuchtet. Wissenschaftler, Sozialarbeiter und Betroffene versuchten auf die elementare Frage: Wer wollen wir sein, eine Antwort zu finden.

Kritiken 27.03.2017
Mirjam Steinbock

Die synchrone Kraft der Gruppe – Das St. Galler „Panorama Dance Theater“ schwärmt mit höchster Energie aus
Die sechs Tänzer von THE WISDOM OF THE CROWD und ihr müheloser Tanz durch den Parcours | © Flavio Ferrari

Im Gleichschritt laufen, miteinander singen, gemeinsam tanzen. Synchron zu sein gibt Energie, Sicherheit und ein getragenes Gefühl. Dieses Phänomen machen sich einige Arten des Tierreichs regelmäßig zunutze, um Futter zu finden und sich vor Feinden zu schützen. Bei Untersuchungen am Schwarmverhalten von Heringen, Staren oder Heuschrecken entdeckten Wissenschaftler die Intelligenz der Gruppe. Die Kulturwissenschaftlerin Ann Katrin Cooper und der Tänzer Tobias Spori forschten für ihre neue Tanzproduktion THE WISDOM OF THE CROWD genau an diesem Thema, fanden in einer Audition fünf weitere Tänzer und produzierten ein Stück, das sich mit den unterschiedlichen Konstellationen und Emotionen innerhalb eines Kollektivs beschäftigt.

Literatur 26.03.2017
Annette Raschner

„Brokkoli essen, Neapel sehen und dann sterben!“ - „Itinera Italica“ - Die Rom-Aufenthalten der Mönche des Klosters St. Gallen

Ein wunderbar sorgfältig gestaltetes Buch eröffnet Einblicke in den Tourismus des 18. Jahrhunderts. „Itinera Italica“ widmet sich den Rom-Aufenthalten der Mönche des Klosters St. Gallen.

Tanz 25.03.2017
Mirjam Steinbock

Von der Kunst, mit dem Körper eins zu sein – TanzuferInternational zeigt mit "creatura" die Schönheit des Wesens
Animalische Bewegungen und Laute im Kellergewölbe des Atelier Capelli bei "creatura" | © Melanie Büchel

Rungelin bei Bludenz ist ein pittoreskes Dorf mit schmalen, kurvigen Straßen und alten Häusern. Gleich neben der Ortskapelle liegt das Atelier Capelli, dessen BetreiberInnen über die Jahre vielen Kunstschaffenden Raum boten. So auch Ursula Sabatin, künstlerische Leiterin von Tanzufer, die die gute Gastgeberschaft der Capellis schätzt. Für die Premiere ihrer neuen Produktion wählte sie erneut diesen Ort mit seiner ausgefallenen Architektur und dem fantastischen Ausblick. Gemeinsam mit Bettina Neuhaus und Paolo Cingolani pflanzte die Künstlerin „creatura“ passgenau in das Atelier ein. Von einem Stück oder einer Produktion zu sprechen, wird „creatura“ allerdings kaum gerecht. Hierbei handelt es sich vielmehr um ein eigenes Wesen, dem das Trio mit Tanz, Sprache, Improvisation und viel Erfahrung authentisch Leben einhaucht.

Film / Kino 23.03.2017
Gunnar Landsgesell

Der junge Karl Marx
Engels und Marx: der eine gebeutelt durch den ausbeuterischen Wohlstand seiner Familie, der andere durch die Schulden, die er als Autor macht.

Zu Zeugen des aufkeimenden Frühkapitalismus macht Regisseur Raoul Peck seine drei jungen Akteure: Marx, Engels und Jenny von Westphalen führen das Leben gesellschaftlicher Außenseiter, die noch weit von dem entfernt wirken, was später zum Kommunismus wurde. Ein solides Zeitbild und Porträt mit Witz.

Film / Kino 23.03.2017
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (24.3. - 30.3. 2017)
La fille inconnue - Das unbekannte Mädchen

TaSKino Feldkirch und Filmforum Bregenz zeigen diese Woche mit „La fille inconnue – Das unbekannte Mädchen“ den neuen Film der belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne. In der Kammgarn Hard bietet Gianfranco Rosi mit seinem Dokumentarfilm „Sacro Gra – Das andere Rom“ Einblick in das alltäglichen Leben an der Stadtautobahn Roms.

CD-Tipp 21.03.2017
Peter Füssl

Reinhard Micko Quartet: Coming Home

„Schönheit“ und „Leichtigkeit“ sind nicht unbedingt Eigenschaften, die der durchschnittliche Musikhörer mit Jazz in Verbindung bringt, der Wiener Pianist Reinhard Micko hat sie aber zu Eckpunkten seines musikalischen Konzeptes erhoben. Das bedeutet freilich nicht, dass einige von Mickos neun Eigenkompositionen auf seiner ersten CD nach einer mehrjährigen burn-out-bedingten Pause nicht durchaus komplexer Natur wären, auch wenn sie sich von den Melodien und Harmonien her durchaus gehörgefällig geben.

Film / Kino 20.03.2017
Anita Grüneis

Anders Veiel im TAK - Geld ist kein Wirtschaftswert
Filmemacher Anders Veiel

Der Autor, Film- und Theaterregisseur gab in Schaan einen Einblick in sein Schaffen, sein Engagement und einen Ausblick auf seinen neuesten Film über Joseph Beuys, der im Mai in die Kinos kommt. „Wir melken die Kuh, solange sie Milch gibt“, hieß die Veranstaltung, die das Kunstmuseum in Kooperation mit dem TAK veranstaltete. Der Titel geht auf Gudrun Ensslin zurück, die den Ausdruck „Himbeerreich“ als Synonym für eine konsumorientierte Warenwelt verwendete. „Das Himbeerreich“, so nannte Anders Veiel auch sein Theaterstück, das er aus einer Interviewsammlung mit 24 ehemaligen Bankvorständen entwickelte.

Literatur 20.03.2017
Ingrid Bertel

„Man sieht Sie aber immer spazieren!“ - Robert Walsers Erzählung „Der Spaziergang“ sowie weitere Prosastücke liegen nun in einer wunderbar genau edierten kritischen Ausgabe vor

Robert Walser starb am 25. Dezember 1956 auf einem seiner ausgedehnten Spaziergänge in Herisau bei St. Gallen. Das letzte Bild zeigt ihn im Schnee liegend, der weite Schalkragen seines Pelzmantels lässt den korrekten Dreiteiler, den er stets trug, erahnen, die elegant geknotete Krawatte. Ein paar Meter entfernt sieht man den Hut im unberührten Schneefeld. Robert Walser liegt auf dem Rücken, die Augen weit geöffnet zum Himmel. Es ist ein Bild von so ultimativer Einsamkeit, dass man es schwerlich vergessen kann, und es verlässt einen auch nicht bei der Lektüre all der heiteren „Spaziergänge“, mit denen er uns LeserInnen beschenkt.